{"id":36741,"date":"2016-08-17T07:23:42","date_gmt":"2016-08-17T05:23:42","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=36741"},"modified":"2016-08-15T13:39:29","modified_gmt":"2016-08-15T11:39:29","slug":"in-muttenz-steht-die-weltweit-groesste-anlage-zur-produktion-von-5-hmf-aus-biomasse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/in-muttenz-steht-die-weltweit-groesste-anlage-zur-produktion-von-5-hmf-aus-biomasse\/","title":{"rendered":"&#8220;In Muttenz steht die weltweit gr\u00f6sste Anlage zur Produktion von 5-HMF aus Biomasse&#8221;"},"content":{"rendered":"<p>Thomas Fischer ist Chief Operating Officer bei der Biotechnologiefirma AVA Biochem in Muttenz. Im i-net Interview erla\u0308utert er, wie aus der Biomasse Zucker und Wasser das lang gesuchte Moleku\u0308l 5-Hydroxymethylfurfural (5-HMF) gewonnen werden kann und welche Chancen der Stoff birgt. Zudem begru\u0308ndet Fischer, warum der Infrapark Baselland in Muttenz ein idealer Standort ist und legt die Zukunftspla\u0308ne der AVA Biochem dar.<\/p>\n<p>Auf der Homepage von AVA Biochem steht \u00abChemicals originating from Biomass\u00bb \u2013 wie kam es dazu? Mit welchen Biomassen arbeitet die Firma?<\/p>\n<p>Im Grunde ist AVA Biochem eine Filiale der AVA-CO2 Schweiz AG aus Zug. Diese Firma begann mit der hydrothermalen Karbonisierung \u2013 der Verwertung von Abfallstoffen zu Biokohle. Dies ist ein Energietra\u0308ger, der gut lagerfa\u0308hig und transportierbar ist. Die<br \/>\nGrundlagen der Technologie wurden schon 1913 von Professor Friedrich Bergius beschrieben und lagen danach lange brach. 2009 schauten sich Forscher am Karlsruhe Insititute for Technology das Verfahren genauer an und erkannten die Chancen der Technologie. Am Anfang stand die Idee, das Abfallprodukt Biertreber aus Brauereien in Biokohle umzuwandeln und diese fu\u0308r die Prozessenergie wieder zu nutzen. Noch heute ist AVA CO2 in diesem Bereich ta\u0308tig und verwandelt jetzt Kla\u0308rschlamm zu einem Energietra\u0308ger.<\/p>\n<p>Die Firma AVA Biochem wurde 2011 gegru\u0308ndet, mit dem einzigen Ziel, die Technologie so anzupassen, dass das Moleku\u0308l 5-HMF o\u0308konomisch und skalierbar gewonnen werden kann. 5-HMF ist ein Stoff, der sich bei der Hydrolyse von Zuckern, besonders von Fruktose, bildet, und der vielfa\u0308ltig eingesetzt werden kann. Von Beginn an sollte AVA Biochem das Label \u00abSwiss Made\u00bb tragen. Wir haben uns den Gru\u0308ndern, Aktiona\u0308ren und dem Verwaltungsrat verpflichtet, dass wir Schweizer Technologie an einem Schweizer Standort nutzen und der Rohstoff Fructose ausschliesslich aus Europa beziehen. In Muttenz wurde fu\u0308r dieses Projekt der ideale Standort gefunden. Innerhalb von nur gerade zwei Jahren haben wir die urspru\u0308ngliche Technologie des Karlsruhe Institute of Technology weiterentwickelt und von Versuchen im Labor auf die heutige Gro\u0308sse hochskaliert.<\/p>\n<p>Wie muss man sich den Prozess der Umwandlung von Zucker in 5-HMF vorstellen?<\/p>\n<p>Die Basistechnologie ist ein hydrothermaler Prozess. Man kann sich einen Dampfkochtopf vorstellen, worin unter den richtigen Bedingungen aus der Biomasse Fruktose gemeinsam mit Wasser, unter Druck und Temperatur das Moleku\u0308l 5-HMF. Die Reaktion ko\u0308nnen Sie sich wie einen Berg vorstellen, den Sie mit dem Fahrrad hochfahren. Wenn Sie oben anfangen, herunter zu rollen, und nicht mehr bremsen, dann erhalten Sie im Tal Biokohle. Um das sehr reaktive Moleku\u0308l 5-HMF zu erhalten, mu\u0308ssen Sie mitten in der steilsten Abfahrt abrupt bremsen und die Reaktion abbrechen. Diese Technologie haben unsere Spezialisten in Muttenz entwickelt und so angepasst, dass wir die Reaktion pra\u0308zise steuern ko\u0308nnen. Heute liegt eine weitere Spezialisierung der AVA bei der Aufreinigung und Separation von den Stoffen, die man nicht in 5-HMF haben mo\u0308chte. Das Resultat daraus ist eine robuste, hochskalierbare und o\u0308konomisch interessante Technologie, welches das fehlende Bindeglied zwischen erneuerbaren Ressourcen und grosschemischen Anwendungen darstellt. Deshalb wird sich die Technologie auch am Markt durchsetzen. Wir haben das Dank etwas Glu\u0308ck, dem ausserordentlichen Ko\u0308nnen des Teams und viel Hartna\u0308ckigkeit geschafft.<\/p>\n<p>Wo ko\u0308nnte 5-HMF eingesetzt werden?<\/p>\n<p>Urspru\u0308nglich hatten wir den Feinchemiemarkt im Blick, wo das Moleku\u0308l in der Forschung, Food- und Pharma-Branche oder in dia\u0308tetischen Mitteln eingesetzt werden ko\u0308nnte. Doch dieser Markt entwickelt sich nur sehr langsam, da gerade diese Produkte viel Zeit fu\u0308r die Entwicklung brauchen. Da 5-HMF als Zwischenprodukt in der o\u0308konomischen und grosschemischen Produktion des bio-basierten Polymers Polyethylenfuranoate, kurz PEF, eingesetzt werden kann, ero\u0308ffneten sich fu\u0308r uns neue Ma\u0308rkte. PEF ist ein Kunststoff mit starken Performance-Vorteilen in der Gas- oder Feuchtigkeitsdichtigkeit, sowie mit einem verbesserten Temperaturverhalten gegenu\u0308ber zum Beispiel dem o\u0308lbasierten PET. PEF hat auch Vorteile durch die Reduktion des Gewichtes im Vergleich mit PET. Solche Stoffe sind gesucht, besonders in der Verpackungsindustrie, der Reifenindustrie oder der medizinischen Industrie. Das Potenzial ist gross und wir haben schon heute die weltweit gro\u0308sste 5-HMF-Anlage hier in Muttenz, mit einer Kapazita\u0308t von 300 Tonnen 5-HMF in wa\u0308ssriger Lo\u0308sung oder 20 Tonnen in kristalliner Form.<\/p>\n<p>Mit 5-HMF ko\u0308nnen also Produkte mit besseren Eigenschaften produziert werden. Doch ist ein Argument fu\u0308r Ihr Produkt nicht auch, dass es aus erneuerbaren Ressourcen hergestellt wird?<\/p>\n<p>Tatsa\u0308chlich spielt sich unsere Ta\u0308tigkeit im Bereich der erneuerbaren Ressourcen ab und kann so gewissermassen zu einer besseren Welt beitragen. Wir ko\u0308nnen sowohl aus der herko\u0308mmlichen ersten Generation Zucker als auch von Zucker aus Holz oder dank Zucker aus Abfallstoffen 5-HMF gewinnen. Allerdings ist unser Ziel weniger von einer o\u0308kologischen Idee gepra\u0308gt, auch wenn diese fu\u0308r die mo\u0308glichen Ka\u0308ufer unseres 5-HMF sicher ein Argument ist, da man es nicht effizient aus Roho\u0308l herstellen kann. Wir mo\u0308chten vor allem einen o\u0308konomischen Prozess herstellen und mittelfristig ein Produkt auf den Markt bringen, das Erfolg hat.<\/p>\n<p>Sie verwenden eine Art von Zucker als Rohstoff, geht es nur damit?<\/p>\n<p>Im Grunde ja, denn es ist entscheidend, woraus der Zucker gewonnen wird. Wir haben zu Beginn Holzschnitzel oder Chicore\u0301e-Wurzeln in unserem Reaktor umgesetzt, um das Produkt zu gewinnen. Das Problem ist, dass sich in diesen Stoffen viele Zusatzprodukte befinden, dass wir uns \u2013 um den Prozess zu beschleunigen und effizienter zu machen \u2013 entschieden haben, direkt Fructose zu nutzen. Irgendwann hoffen wir die Technologie so weiterentwickelt ist, dass eine beliebige Biomasse in 5-HMF umgewandelt werden kann.<\/p>\n<p>Der Prozess ist aber umweltfreundlicher, weil er mit erneuerbaren Rohstoffen funktioniert?<\/p>\n<p>Das stimmt, wir arbeiten weder mit fu\u0308r die Umwelt gefa\u0308hrlichen Lo\u0308sungsmitteln noch mit problematischen oder giftigen Katalysatoren \u2013 anders als unsere Konkurrenten in diesem Gebiet, welche fu\u0308r die Grossindustrie meist mit Lo\u0308sungsmitteln arbeiten mu\u0308ssen. Unser Prozess findet in Wasser statt. Nur wenn wir die 5-HMF-Kristalle fu\u0308r den Spezial- und Feinchemiemarkt gewinnen wollen, verwenden wir ein Lo\u0308sungsmittel, welches wir zuru\u0308ckgewinnen und wiederverwenden. Die Kristalle sind aber nicht unser Hauptziel. Wir werden auch in einer Grossanlage fu\u0308r die Polymerindustrie den gesamten Zyklus im Wasser behalten.<\/p>\n<p>Wie schu\u0308tzt AVA Biochem das Knowhow?<\/p>\n<p>Wir nutzen Patente und interne Geheimhaltung. Es gibt Teile, die fu\u0308r uns und die Hochskalierung sehr wichtig sind. Dort haben wir Verfahrenspatente sowie ein Hauptpatent fu\u0308r die Separation. Patente sind fu\u0308r Start-ups eine gewisse Wa\u0308hrung, doch wir mu\u0308ssen auch unser Knowhow schu\u0308tzen. Unsere Kunst liegt in der Kinetik und der Prozessfu\u0308hrung, diese unterliegen der Geheimhaltung.<\/p>\n<p>Warum ist der Infrapark Baselland in Muttenz fu\u0308r AVA Biochem der ideale Standort?<\/p>\n<p>Als AVA-CO2 einen geeigneten Standort fu\u0308r die Entwicklung und Produktion von 5-HMF suchte, war die schnellste Variante das Einmieten in einen Infrapark. Der Infrapark Baselland bot uns die idealen Voraussetzungen: Die Sicherheit ist gewa\u0308hrleistet, Bewilligungen sind speditiv zu erhalten, es gibt Meeting-Ra\u0308ume, die Logistik ist vorhanden und eine Kantine ist auch nicht zu verachten. Ha\u0308tten wir das alles im Gru\u0308nen aufgebaut, wa\u0308ren ein bis zwei Jahre verloren gewesen. Hier konnten wir von Tag eins mit der Arbeit beginnen. Zudem erhielten wir Unterstu\u0308tzung von Leuten, die zum Teil schon wa\u0308hrend Jahrzehnten in der Chemie gearbeitet haben \u2013 das hat viel geholfen. Muttenz hat noch einen anderen Vorteil: Die gute Erreichbarkeit innerhalb Europas mit der Na\u0308he zum Flughafen, der Bahn und dem Rhein. Und nicht zuletzt findet man in DER chemischen Region der Schweiz auch eine grosse Dichte spezialisierter und qualifizierter Mitarbeiter.<\/p>\n<p>Der Infrapark Baselland war einmal der Standort von Clariant. Wie gut hat sich die Verwaltung darauf eingestellt, vielen Firmen zu dienen?<\/p>\n<p>Sie hat sich sehr gut darauf eingestellt. Zu Beginn war diese Situation natu\u0308rlich fu\u0308r beide Seiten neu, Clariant musste plo\u0308tzlich sehen, wie Kunden in den Infrapark gebracht werden konnten. Allerdings konnte und kann man jederzeit miteinander reden und gemeinsam Lo\u0308sungen suchen. Wir wu\u0308rden definitiv wieder hierherkommen.<\/p>\n<p>Sie selbst sind O\u0308konom und heute COO der AVA Gruppe \u2013 wie kamen Sie zur chemischen Industrie?<\/p>\n<p>Ich kannte Jan Vyskocil, einer der Gru\u0308nder und jetziger CEO. Bereits 2009 haben wir u\u0308ber die Firma gesprochen, doch damals hat es noch nicht gepasst. Meine Stellen waren immer im General Management angesiedelt und ich habe unterschiedliche Organisationen gefu\u0308hrt. Vor bald drei Jahren begann ich bei AVA Biochem, um aus einem Forschungs- und Entwicklungs-Betrieb eine Firma zu formen. Als COO bin ich verantwortlich fu\u0308r die operative Organisation der Firma, ob Verkauf und Marketing, Engineering oder die Entwicklung der Produktionssta\u0308tten generell.<\/p>\n<p>Wie unterscheidet sich Ihre Ta\u0308tigkeit in der chemischen Industrie von anderen technischen Gebieten?<\/p>\n<p>Als BWL-Absolvent hat man mit Technologie wenig am Hut. Natu\u0308rlich ko\u0308nnte ich nie etwas entwickeln, doch ich habe das Glu\u0308ck, mich gut in technische Gebiete einarbeiten zu ko\u0308nnen. Zwar war Chemie eines meiner Lieblingsfa\u0308cher in der Schule, aber ich musste wieder lernen, dass dies eine ganz eigene Welt ist. Es gibt wohl in kaum einem anderen Gebiet so viele Variablen in der Entwicklung wie in der Chemie. Es kann sein, dass ein erfolgreicher Versuch beim zweiten Mal nicht funktioniert, weil man \u2013 u\u0308bertrieben gesagt \u2013 Fieber hatte und damit eine leicht andere Reaktionstemperatur herrschte. Die Komplexita\u0308t ist enorm aber dadurch auch die Chancen.<\/p>\n<p>Trotz der Komplexita\u0308t: Was motiviert Sie an Ihrer Arbeit?<\/p>\n<p>Es ist einfach begeisternd, etwas aufzubauen, was noch nie da war \u2013 besonders oder vielleicht gerade fu\u0308r einen Nicht-Chemiker. Ich bin 100 Prozent u\u0308berzeugt, dass dies eine Erfolgsgeschichte wird und dazu leiste ich gerne einen Beitrag.<\/p>\n<p>Welchen Beitrag kann die regionale Innovationsfo\u0308rderung zum Erfolg leisten?<\/p>\n<p>Gestandene Firmen ko\u0308nnen sich Wissen und Knowhow zukaufen. Aber jungen Firmen kann Innovationsfo\u0308rderung helfen, auch wenn ich mir im Bereich der erneuerbaren Chemie wu\u0308nschen wu\u0308rde, dass der Staat noch mehr unterstu\u0308tzt. In den Niederlanden zum Beispiel versucht der Staat viel aggressiver, Industrien anzuziehen. Auch Deutschland fo\u0308rdert staatlich die Entwicklung ganzer Regionen. Fu\u0308r junge Unternehmen sind Netzwerke zwar gut, wenn es um die Vermarktung einer Firma oder eines Produktes geht, aber eine Geldfo\u0308rderung ko\u0308nnte Entwicklungen und Innovationen fo\u0308rdern. Finanzielle Vorteile ko\u0308nnen gerade fu\u0308r junge Firmen ein Grund sein, sich fu\u0308r oder gegen einen Standort zu entscheiden.<\/p>\n<p>Was sind die na\u0308chsten Ziele von AVA Biochem?<\/p>\n<p>Die Firma soll hier in der Region bleiben und Nummer eins im Feinchemie-Markt werden. Zusa\u0308tzlich mu\u0308ssen wir neue Ma\u0308rkte wie den Verpackungsmarkt entwickeln. 5-HMF und unsere Technologie sind das Bindeglied zwischen erneuerbarer Chemie und der Grosschemie. Wir werden also in naher Zukunft eine Grossanlage bauen mu\u0308ssen, dafu\u0308r wird jedoch die Na\u0308he zur Biomasse wichtig sein.<\/p>\n<p>Wo soll AVA Biochem in fu\u0308nf bis zehn Jahren stehen?<\/p>\n<p>Heute geho\u0308rt das Verfahren der AVA-CO2, AVA Biochem ist interner Lizenznehmer. La\u0308ngerfristig streben wir die Vergro\u0308sserung fu\u0308r Grosschemie-Ma\u0308rkte an. Hier sind zwei Varianten fu\u0308r uns vorstellbar: Joint-Ventures gemeinsam mit anderen Firmen oder eine Herauslizenzierung der Technologie. Ausserdem versuchen wir, eine operative Gruppe zu formen und haben im September 2015 AVALON Industries AG gegru\u0308ndet. Der Fokus dieser Firma liegt auf der Erstellung der ersten Grossanlage um aus 5-HMF, 2,5- Furandicarbonsa\u0308ure, FDCA, fu\u0308r erneuerbaren Kunststoff herzustellen. Diese neue Firma ist heute noch in Zug angesiedelt, soll aber ku\u0308nftig Standorte mit Anlagen erhalten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>\u00dcber Thomas Fischer<\/em><\/p>\n<p><em>Thomas Fischer besitzt grosse internationale Erfahrung und hatte verschiedene Positionen im General Management von Firmen im industriellen oder technologischen Bereich inne. Hauptsa\u0308chlich war er in den Gebieten der Elektrik, Elektronik und der Pra\u0308zisionsmechanik ta\u0308tig, aber auch in Mechatronik, Automation und Software Design.<\/em><br \/>\n<em>Seine Karriere begann bei Asea Brown Boweri. Nach 14 Jahren bei ABB (vornehmlich bei ABB Se\u0301cheron SA in Genf), wechselte er als CEO von Assa Abloy Schweiz AG (fru\u0308her KESO AG) in die Sicherheits- und Schlossindustrie.<\/em><\/p>\n<p>Thomas Fischer ist in Bern geboren und in Brasilien aufgewachsen. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder. An der Universita\u0308t St. Gallen machte er einen Abschluss in Business Administration (lic. oec. HSG). Er spricht fliessend Deutsch, Englisch, Franzo\u0308sisch, Spanisch und Portugiesisch.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Thomas Fischer ist Chief Operating Officer bei der Biotechnologiefirma AVA Biochem in Muttenz. 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