{"id":35636,"date":"2016-07-01T07:26:00","date_gmt":"2016-07-01T05:26:00","guid":{"rendered":"https:\/\/rss.nova-institut.net\/public.php?url=http%3A%2F%2Fwww.biotechnologie.de%2FBIO%2FNavigation%2FDE%2Froot%2Cdid%3D187614.html"},"modified":"2016-06-30T10:26:45","modified_gmt":"2016-06-30T08:26:45","slug":"evonik-setzt-auf-innovative-biotech-projekte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/evonik-setzt-auf-innovative-biotech-projekte\/","title":{"rendered":"Evonik setzt auf innovative Biotech-Projekte"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Dank neuer Innovationen, nicht zuletzt \u00a0in der Biotechnologie, hat der Spezialchemiekonzern Evonik den Wert seiner Forschungsprojekte um rund 500 Millionen Euro gesteigert. Den Gesamtwert seiner F&amp;E-Pipeline\u00a0sch\u00e4tzen die Essener nach den j\u00fcngsten Zuw\u00e4chsen auf einen niedrigen, einstelligen Milliarden-Euro-Betrag. Dabei verfolgt Evonik ein\u00a0ehrgeiziges\u00a0Ziel: in punkto Innovationen ganz oben\u00a0stehen.<\/p>\n<p>\u201eUnsere Innovationsoffensive tr\u00e4gt Fr\u00fcchte. Innovationen sollen k\u00fcnftig noch deutlicher zu Umsatz und Gewinn beitragen\u201c, sagte Klaus Engel, der Vorstandsvorsitzende von Evonik\u00a0bei einem Pressegespr\u00e4ch zu Forschung &amp; Entwicklung\u00a0am 21.\u00a0Juni in Essen. Mittelfristig will der Konzern 16 Prozent\u00a0seines Umsatzes mit Produkten und Anwendungen erzielen, die j\u00fcnger als f\u00fcnf Jahre sind. Derzeit liegt dieser Umsatzanteil bei rund 10 Prozent.<\/p>\n<p>Wachstumsfelder im Blick<\/p>\n<p>Dabei setzt Evonik auch auf Ideen aus der Biotechnologie und Bio\u00f6konomie. Wachstumsfelder wie nachhaltige Ern\u00e4hrung (Sustainable Nutrition), L\u00f6sungen f\u00fcr die Gesundheit (Health Care Solutions) sowie L\u00f6sungen f\u00fcr Kosmetik (Cosmetic Solutions) sollen bis zum Jahr 2025 mehr als 1 Milliarde Euro zus\u00e4tzlichen Umsatz einbringen, so Evoniks Chief Innovation Officer Ulrich K\u00fcsthardt. Die Projekte, die in diesen Bereichen bearbeitet werden, haben ganz unterschiedliche Ausrichtungen. So arbeitet das Projekthaus &#8220;Medical Devices&#8221; beispielsweise an biologisch abbaubaren Komposit-Materialien, die k\u00fcnftig Implantate aus Metall bei Knochenbr\u00fcchen ersetzen k\u00f6nnten. Sie bestehen aus Polymeren, die der K\u00f6rper selbst abbauen kann, und Substanzen, die nat\u00fcrlicherweise im Knochen vorkommen. Der Vorteil: W\u00e4hrend Implantate aus Metall normalerweise im K\u00f6rper verbleiben oder in einer weiteren Operation entfernt werden m\u00fcssen, arbeiten die neuen Composite-Materialien von Evonik als Helfer auf Zeit.<\/p>\n<p>Weltmarktf\u00fchrer bei Innovationen<\/p>\n<p>Der Essener Industriekonzern hat sich vor allem mit der biotechnologischen Herstellung von Aminos\u00e4uren f\u00fcr die Futtermittelindustrie einen Namen gemacht und sich dort zu einem der Weltmarktf\u00fchrer gemausert. F\u00fcr die F\u00fctterung von Krustentieren hat Evonik eine verbesserte Methioninquelle entwickelt, die von den Tieren besser verstoffwechselt werden kann, als die bisher in Pellets genutzten Alternativen. Das neue Dipeptid aus zwei Methioninmolek\u00fclen ist schwer wasserl\u00f6slich und wird deshalb nicht so schnell aus dem Futter ausgewaschen. Die erste Produktionsanlage f\u00fcr das neue Produkt nimmt das Unternehmen derzeit in Antwerpen (Belgien) in Betrieb. F\u00fcr die Zukunft hat sich der Konzern noch einiges vorgenommen: \u201eWir wollen eines der innovativsten Unternehmen der Welt werden\u201c, unterstrich K\u00fcsthardt die Ambitionen des Essener Konzern.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Dank neuer Innovationen, nicht zuletzt \u00a0in der Biotechnologie, hat der Spezialchemiekonzern Evonik den Wert seiner Forschungsprojekte um rund 500 Millionen Euro gesteigert. Den Gesamtwert seiner F&amp;E-Pipeline\u00a0sch\u00e4tzen die Essener nach den j\u00fcngsten Zuw\u00e4chsen auf einen niedrigen, einstelligen Milliarden-Euro-Betrag. Dabei verfolgt Evonik ein\u00a0ehrgeiziges\u00a0Ziel: in punkto Innovationen ganz oben\u00a0stehen. \u201eUnsere Innovationsoffensive tr\u00e4gt Fr\u00fcchte. 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