{"id":35203,"date":"2016-06-03T07:23:38","date_gmt":"2016-06-03T05:23:38","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=35203"},"modified":"2016-06-02T09:55:02","modified_gmt":"2016-06-02T07:55:02","slug":"86-millionen-europaeer-verwenden-den-biokunststoff-mater-bi-zur-sammlung-von-bioabfall","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/86-millionen-europaeer-verwenden-den-biokunststoff-mater-bi-zur-sammlung-von-bioabfall\/","title":{"rendered":"86 Millionen Europ\u00e4er verwenden den Biokunststoff MATER-BI zur Sammlung von Bioabfall"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die <a href=\"http:\/\/www.ifat.de\/index.html\" target=\"_blank\">IFAT<\/a>, die alle zwei Jahre in M\u00fcnchen stattfindende wichtigste Fachmesse f\u00fcr Umweltdienstleistungen und Abfallwirtschaft, \u00f6ffnet ihre Tore und Novamont pr\u00e4sentiert sein Modell der Sammlung von K\u00fcchenabf\u00e4llen in kompostierbaren T\u00fcten aus biologisch abbaubaren Werkstoffen. Es handelt sich dabei um ein Thema von vorrangigem Interesse, da weltweit immer mehr L\u00e4nder auf die Sammlung und Verwertung von Bioabfall zur Herstellung von hochwertigem Kompost und zur Erzeugung von Biogas setzen.<\/strong><\/p>\n<p>Italien ist zusammen mit Deutschland eines der europ\u00e4ischen L\u00e4nder, das die gr\u00f6\u00dfte Menge an Bioabfall aus st\u00e4dtischen Abf\u00e4llen absch\u00f6pft und verwertet (insgesamt circa 5 Millionen Tonnen, davon 3,5 Tonnen K\u00fcchenabf\u00e4lle und 1,5 Tonnen Gr\u00fcnschnitt). Der absolute Spitzenreiter unter den italienischen Kommunen ist Mailand, die erste europ\u00e4ische Metropole mit \u00fcber einer Million Einwohnern, die pro Einwohner \u00fcber 98 kg Bioabfall, mit einem Fremdstoffanteil von nur 5% sammelt. Die AMSA, ein in den Bereichen Umweltdienstleistungen und Abfallwirtschaft t\u00e4tiges Mail\u00e4nder Unternehmen der A2A-Gruppe, entwickelte Ende 2012 das Modell f\u00fcr die Bioabfallsammlung und entdeckte dabei die kompostierbaren T\u00fcten aus MATER-BI, dem gem\u00e4\u00df der europ\u00e4ischen Norm EN 13432 biologisch abbaubaren und kompostierbaren Biokunststoff von Novamont, als wichtiges Hilfsmittel f\u00fcr die bequeme, hygienische und effiziente Sammlung von Bioabfall.<\/p>\n<p>Vor kurzem starteten die Gemeinde Mailand, die AMSA und Novamont den Versuch der Bioabfallsammlung auf den Wochenm\u00e4rkten: Mit Hilfe eines fahrbaren Transportgestelles und darin eingeh\u00e4ngter kompostierbarer T\u00fcten wurden 89 Tonnen Bioabfall gesammelt, im Vergleich zu den lediglich 11 Tonnen, die mit den herk\u00f6mmlichen M\u00fcllcontainern erzielt wurden, was 23,4% des in einem einzigen Monat gesammelten Bioabfalls ausmacht.<\/p>\n<p>\u201eIn Mailand haben wir in den vergangenen 5 Jahren bei der Getrenntsammlung von Abf\u00e4llen hervorragende Ergebnisse erzielt, was uns zusammen mit Wien an die Spitze der Rangliste der in der Abfalltrennung vorbildlichen europ\u00e4ischen Gro\u00dfst\u00e4dte gebracht hat\u201d &#8211; unterstreicht Andrea Di Stefano, Sekret\u00e4r von Milano Recycle City. \u201eDank der wertvollen Arbeit der AMSA und der Mitwirkung der B\u00fcrger k\u00f6nnen wir immer bessere Ergebnisse erzielen. Bei der Einf\u00fchrung der Bioabfallsammlung auf den Wochenm\u00e4rkten handelt es sich um eine wirksame Umsetzung dieser Politik. Der erreichte Erfolg ist ein Zeichen f\u00fcr das Umweltbewusstsein der Mail\u00e4nder. Ein Bewusstsein, das \u00fcberdies auch dazu beitr\u00e4gt, die Stadt sauberer zu machen, um salonf\u00e4hig zu werden\u201d.<\/p>\n<p>Mit der Marke MATER-BI produziert und vermarktet Novamont eine breitgef\u00e4cherte Familie von zertifiziert biologisch abbaubaren und kompostierbaren Biokunststoffen, die dank unternehmenseigener Technologien zur Verarbeitung von St\u00e4rke, Zellulose und Pflanzen\u00f6len und deren Verbindungen entwickelt wurden, und in zahlreichen Produkten des t\u00e4glichen Lebens eingesetzt werden. Die Produkte aus MATER-BI k\u00f6nnen zusammen mit den K\u00fcchenmittelabf\u00e4llen gesammelt und verwertet werden und erm\u00f6glichen durch die Reduzierung der Umweltwirkungen eine Optimierung der Abfallwirtschaft. Sie helfen gleichzeitig dabei, vorbildliche Systeme zu entwickeln, die gro\u00dfe Vorteile \u00fcber den gesamten Lebenszyklus von der Produktion \u00fcber den Verbrauch bis hin zur Entsorgung aufweisen. Sch\u00e4tzungen zufolge werden pro Tonne kompostierten Bioabfalls 94,9 kg CO2 eingespart.<\/p>\n<p>\u201eDie Minimierung der Abfallproduktion und der gleichzeitige Einsatz von Modellen, die nat\u00fcrliche Systeme nachahmen und den Kreislauf der eingesetzten Ressourcen aufrechterhalten: Darin besteht das Modell von Novamont, das einerseits auf Forschung und Innovation und andererseits auf der Produktion von hochwertigem Kompost aus kommunalen Bioabf\u00e4llen unter Verwendung von biologisch abbaubaren Werkstoffen beruht. Im Laufe der Jahre haben sich Verkn\u00fcpfungspunkte zwischen diesen beiden Aktivit\u00e4ten entwickelt, woraus eine Reihe von vorbildlichen Initiativen und Kooperationen zwischen den verschiedensten Akteuren (Unternehmen, Einrichtungen, Forschungsinstitute, Branchenverb\u00e4nde, Verwaltungen) in Gang gesetzt wurden. Dadurch wird eine \u00c4nderung des Wirtschaftsmodells gef\u00f6rdert, in dessen Mittelpunkt die wirksame Nutzung der Ressourcen steht&#8221;, erkl\u00e4rte Christian Garaffa, Waste Management Manager von Novamont.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>\u00dcber Novamont<\/h3>\n<p>Die Novamont-Gruppe ist dank der Verflechtung von Chemie, Umwelt und Landwirtschaft f\u00fchrend in der Entwicklung und Herstellung von Biokunststoffen und Biochemikalien. Mit 600 Besch\u00e4ftigten hat das Unternehmen im Gesch\u00e4ftsjahr 2015 einen Umsatz von 170 Millionen Euro erzielt und best\u00e4ndig in Forschung und Entwicklung investiert (6,4% des Umsatzes aus 2015, 20% des Mitarbeiterstabs). Die Gesellschaft h\u00e4lt ein Portfolio mit rund 1000 Patenten. Firmensitz ist Novara, die Produktionsst\u00e4tte befindet sich in Terni, Forschungslaboratorien betreibt das Unternehmen in Novara, Terni und Piana di Monte Verna (Region Kampanien). Novamont ist \u00fcber Tochterfirmen in Porto Torres (Region Sardinien), Bottrighe (Region Venetien), Terni und Patrica (Region Latium) t\u00e4tig. Das Unternehmen unterh\u00e4lt Vertriebsniederlassungen in Deutschland, Frankreich und den Vereinigten Staaten, sowie ein Vertretungsb\u00fcro in Br\u00fcssel (Belgien). Vertreter des Unternehmens arbeiten in den Beneluxstaaten, Skandinavien, D\u00e4nemark, im Vereinigten K\u00f6nigreich, China, Japan, Kanada, Australien und Neuseeland.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die IFAT, die alle zwei Jahre in M\u00fcnchen stattfindende wichtigste Fachmesse f\u00fcr Umweltdienstleistungen und Abfallwirtschaft, \u00f6ffnet ihre Tore und Novamont pr\u00e4sentiert sein Modell der Sammlung von K\u00fcchenabf\u00e4llen in kompostierbaren T\u00fcten aus biologisch abbaubaren Werkstoffen. Es handelt sich dabei um ein Thema von vorrangigem Interesse, da weltweit immer mehr L\u00e4nder auf die Sammlung und Verwertung von [&#8230;]<\/p>\n","protected":false},"author":59,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","nova_meta_subtitle":"","footnotes":""},"categories":[5572],"tags":[12230,12243],"supplier":[509],"class_list":["post-35203","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bio-based","tag-biokunststoff","tag-plastiktueten","supplier-novamont"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/35203","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/59"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=35203"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/35203\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=35203"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=35203"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=35203"},{"taxonomy":"supplier","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/supplier?post=35203"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}