{"id":34911,"date":"2016-05-18T07:41:56","date_gmt":"2016-05-18T05:41:56","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=34911"},"modified":"2016-05-11T09:38:58","modified_gmt":"2016-05-11T07:38:58","slug":"waste2value-zweite-phase-der-zim-foerderung-bewilligt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/waste2value-zweite-phase-der-zim-foerderung-bewilligt\/","title":{"rendered":"\u201eWaste2Value\u201c: Zweite Phase der ZIM-F\u00f6rderung bewilligt"},"content":{"rendered":"<p><strong>Martinsried, 02.05.2016 &#8211; Das Bundesministerium f\u00fcr Wirtschaft und Energie hat die F\u00f6rderung f\u00fcr das Kooperationsnetzwerk &#8220;Waste2Value&#8221; f\u00fcr zwei weitere Jahre verl\u00e4ngert. Damit ist es den Netzwerkpartnern mit Unterst\u00fctzung des Netzwerkmanagements m\u00f6glich, auch zuk\u00fcnftig und ohne Unterbrechung geeignete Partnerkonsortien zu bilden und F&amp;E-Projekte umzusetzen. Ziel der Projekte ist es, aus biogenen Reststoffen neue Wertstoffe und Produkte herzustellen.<\/strong><\/p>\n<p>Nach einem erfolgreichen ersten Jahr wird das ZIM-Kooperationsnetzwerk &#8220;Waste2Value&#8221; f\u00fcr zwei weitere Jahre vom Bundesministerium f\u00fcr Wirtschaft und Energie gef\u00f6rdert. Dem Netzwerk und seiner Managementorganisation, der Industriellen Biotechnologie Bayern Netzwerk GmbH (IBB Netzwerk GmbH), stehen damit die finanziellen Mittel zur Verf\u00fcgung, um neue Partner zu akquirieren, F&amp;E-Projekte zu initiieren und nachhaltige Wertsch\u00f6pfungsketten zu erschlie\u00dfen. Das Kooperationsnetzwerk setzt sich aus Unternehmen und Forschungsinstituten zusammen. Inhaltliches Ziel des Netzwerks ist es, aus biobasierten industriellen Reststoffen neue Spezial- und Basischemikalien zu gewinnen und diese in innovative Endprodukte umzusetzen. Als Ausgangsmaterial dienen dabei vor allem Reststoffe aus der Land- und Forstwirtschaft, der Lebensmittel-, Holz- oder Papierindustrie. Durch den Verzicht auf Erd\u00f6l und die Entwicklung neuer industrieller Prozesse und Produkte leistet das Kooperationsnetzwerk einen wichtigen Beitrag zu einem nachhaltigen Wachstum.<\/p>\n<p>Die Verl\u00e4ngerung von &#8220;Waste2Value&#8221; basiert auf einem \u00fcberzeugenden Konzept f\u00fcr neue Technologien und Projektentwicklungen in Phase 2 (&#8220;Technologische Roadmap&#8221;), sowie auf der guten Netzwerkarbeit in Phase 1. Innerhalb des ersten F\u00f6rderjahres ist die Anzahl an Projektideen deutlich gewachsen, mehrere Projektskizzen wurden ausformuliert und einige Antr\u00e4ge bereits bei F\u00f6rderstellen eingereicht. Beim 4. &#8220;Waste2Value&#8221;-Netzwerktreffen am 20. April brachte der Netzwerksprecher Dr. Stefan Marx von N-Zyme BioTec GmbH seine eigene Zufriedenheit sowie die der Partner zum Ausdruck: &#8220;Das Netzwerk ist sehr aktiv, und es entstehen immer wieder spannende Projektideen. Ich freue mich, dass die Zusammenarbeit in Phase 2 fortgesetzt wird!&#8221;<\/p>\n<p>Der Fokus in Phase 2 liegt vor allem auf der Realisierung von Projekten. Dazu sollen gezielt weitere Partner mit im Netzwerk fehlenden Expertisen akquiriert und in Projekte eingebunden werden. Weitere Ma\u00dfnahmen sind sogenannte &#8220;Qualifizierungsseminare&#8221; um spezifische Inhalte zu vermitteln, sowie Marketingkonzepte f\u00fcr entstehende Produkte. Letztendlich gilt es, das Netzwerk zu verstetigen, d.h. die Voraussetzungen zu schaffen, dass das Netzwerk nach der maximalen F\u00f6rderdauer von drei Jahren seine Arbeiten ohne \u00f6ffentliche finanzielle Unterst\u00fctzung fortsetzen kann.<\/p>\n<h3>\u00dcber das ZIM-Kooperationsnetzwerk &#8220;Waste2Value&#8221;<\/h3>\n<p>Im ZIM-Kooperationsnetzwerk &#8220;Waste2Value&#8221; arbeiten Partner aus Industrie und Wissenschaft unter Koordination der IBB Netzwerk GmbH an einem gemeinsamen Ziel: Erd\u00f6lbasierte Produkte durch Produkte aus nachwachsenden Rohstoffen zu ersetzen, sodass die Gebrauchseigenschaften mindestens gleichwertig sind, oder sogar verbessert werden k\u00f6nnen. Das Netzwerk unterst\u00fctz damit den Wandel von einer erd\u00f6lbasierten zu einer st\u00e4rker biobasierten Gesellschaft.<\/p>\n<p>&#8220;Waste2Value&#8221; ber\u00fccksichtigt die gesamte Wertsch\u00f6pfungskette: von der Rohstoffbereitstellung, der Fermentation, Extraktion und katalytischen Veredelung, \u00fcber die Prozessentwicklung und Aufarbeitung bzw. Modifikation bis hin zum Einsatz in Endprodukten. Genutzt werden Rest- und Abfallstr\u00f6me aus beispielsweise der Forst- und Landwirtschaft, der verarbeitenden Lebensmittelbranche oder der Holz- und Papierindustrie. Aus diesen Rohstoffen werden im ersten Schritt Spezial- und Basischemikalien gewonnen, wie z. B. Butanol oder sekund\u00e4re Pflanzenstoffe (phenolische Verbindungen, Terpene, Hydroxyfetts\u00e4uren, Wachse u.a.). Anschlie\u00dfend werden diese Chemikalien zu innovativen und hochwertigen Produkten weiterverarbeitet und\/oder zu bereits existierenden Produkten als Zusatzstoffe oder Additive f\u00fcr verbesserte Eigenschaften hinzugesetzt.<\/p>\n<p>Das ZIM-Kooperationsnetzwerk &#8220;Waste2Value&#8221; wird vom Bundesministerium f\u00fcr Wirtschaft und Energie gef\u00f6rdert. Die F\u00f6rderung in Phase 2 l\u00e4uft von Januar 2016 bis Dezember 2017. Weitere Informationen unter <a href=\"http:\/\/www.netzwerk-waste2value.de\" target=\"_blank\">www.netzwerk-waste2value.de<\/a>.<\/p>\n<h3>\n\u00dcber die Industrielle Biotechnologie Bayern Netzwerk GmbH (IBB Netzwerk GmbH)<\/h3>\n<p>Die IBB Netzwerk GmbH ist eine Netzwerk- und Dienstleistungsorganisation auf dem Gebiet der Industriellen Biotechnologie und nachhaltigen Bio\u00f6konomie. Ziel ist es, die Umsetzung wertvoller wissenschaftlicher Erkenntnisse auf diesen Gebieten in innovative, marktf\u00e4hige Produkte und Verfahren zu katalysieren. Die IBB Netzwerk GmbH betreibt das Management des ZIM-Kooperationsnetzwerks &#8220;Waste2Value&#8221; und unterst\u00fctzt die Netzwerkpartner bei der Ausarbeitung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten. Sitz des Unternehmens ist Martinsried bei M\u00fcnchen. Weitere Informationen unter <a href=\"http:\/\/www.ibbnetzwerk-gmbh.com\" target=\"_blank\">www.ibbnetzwerk-gmbh.com<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Martinsried, 02.05.2016 &#8211; Das Bundesministerium f\u00fcr Wirtschaft und Energie hat die F\u00f6rderung f\u00fcr das Kooperationsnetzwerk &#8220;Waste2Value&#8221; f\u00fcr zwei weitere Jahre verl\u00e4ngert. Damit ist es den Netzwerkpartnern mit Unterst\u00fctzung des Netzwerkmanagements m\u00f6glich, auch zuk\u00fcnftig und ohne Unterbrechung geeignete Partnerkonsortien zu bilden und F&amp;E-Projekte umzusetzen. 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