{"id":33845,"date":"2016-03-24T07:32:52","date_gmt":"2016-03-24T06:32:52","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=33845"},"modified":"2016-03-23T13:40:45","modified_gmt":"2016-03-23T12:40:45","slug":"multilayer-papiertuete-als-alternative-zur-plastiktuete-entwickelt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/multilayer-papiertuete-als-alternative-zur-plastiktuete-entwickelt\/","title":{"rendered":"Multilayer-Papiert\u00fcte als Alternative zur Plastikt\u00fcte entwickelt"},"content":{"rendered":"<p>Die fortschreitende Umweltverschmutzung durch Plastikt\u00fcten ist ein Problem, von dem jeder betroffen ist. Immer wieder gibt es Initiativen, die T\u00fcten per Gesetz kostenpflichtig zu machen oder gar zu verbieten. Ein Sch\u00fcler des Franz-Stock-Gymnasiums Neheim hat nun mit einem Beitrag zu \u201eJugend forscht\u201c eine L\u00f6sung f\u00fcr das Problem mit den Kunststoffeinkaufshilfen entwickelt. Und steht mit dieser Idee im Wettbewerbs-Finale des Landes Hessen.<\/p>\n<p>Aniton Antonys ist begeistert von Chemie. So kam es auch, dass er sich beim Fraunhofer Institut f\u00fcr die Teilnahme an der \u201e<a href=\"http:\/\/www.ifam.fraunhofer.de\/de\/Bremen\/Klebtechnik_Oberflaechen\/Weiterbildung_und_Technologietransfer\/Talent-School.html\" target=\"_blank\">Fraunhofer-Talent-School<\/a>\u201c im Bereich Chemie bewarb. Dabei handelt es sich um ein Programm, bei dem besonders talentierte Jugendliche in ihren jeweiligen Spezialgebieten gef\u00f6rdert werden. Von allen Bewerbern aus ganz Deutschland wurden nur 12 kluge K\u00f6pfe zur Teilnahme ausgew\u00e4hlt. Darunter Aniton Antonys. \u201eIn Workshops und eigenen Forschungsarbeiten haben wir dort Input zu Klebetechnik allgemein erhalten\u201c, beschreibt der 16-J\u00e4hrige die Workshops, die neben Klebetechnik auch Verbundtechnik in den Mittelpunkt stellten.<\/p>\n<p>Nachdem die jungen Forscher am Fraunhofer-Institut in Bremen Grunds\u00e4tzliches vermittelt bekommen hatten, stand gemeinsam mit einer Sch\u00fclerin aus Hessen und einer Sch\u00fclerin aus Rheinland-Pfalz ein eigenes Forschungsprojekt an. Und dieses junge Wissenschaftsteam suchte so nach einer M\u00f6glichkeit, die umstrittene Plastikt\u00fcte durch eine bessere L\u00f6sung zu ersetzen. Der Ansatz: \u201eWir haben uns vorgenommen, eine Papiert\u00fcte so weit zu optimieren, dass sie besser als eine Plastikt\u00fcte ist\u201c, erkl\u00e4rt der Elftkl\u00e4ssler.<\/p>\n<p>Um dies zu verwirklichen, entwickelten sie einen dreischichtigen Stoff. Eine Schicht Papier ist dabei von einer Seite mit einer Faserverst\u00e4rkung beklebt. Auf der anderen Seite ist das Papier fest mit einer wasserabweisenden Schicht verbunden.<\/p>\n<p>Das Ergebnis \u00fcberzeugt: \u201eEs ist biologisch abbaubar und hundertmal st\u00e4rker als eine normale Plastikt\u00fcte\u201c, erkl\u00e4rt Aniton die Vorz\u00fcge dieses neuen Materials, das als Einkaufshilfe die Plastikt\u00fcte abl\u00f6sen k\u00f6nnte. Denn der Sch\u00fcler des Franz-Stock-Gymnasiums erkl\u00e4rt: \u201eEs k\u00f6nnte sein, dass das Material in Serie geht, wir m\u00fcssen nur noch die Effizienz verbessern.\u201c<\/p>\n<p>Bisher haben die Nachwuchsforscher nur das Material hergestellt, mit dem sie dann auch bei \u201eJugend forscht\u201c antraten. Da sie aus verschiedenen Bundesl\u00e4ndern stammen und somit an verschiedenen Schule sind, konnten sie sich aussuchen, bei welchem Regionalwettbewerb sie ihre Forschungen pr\u00e4sentieren wollten. Die Wahl fiel auf Hessen, wo sie f\u00fcr das Otto-Schott-Gymnasium Gonsenheim teilnahmen.<br \/>\nSchon ein neues Projekt<\/p>\n<p>Pr\u00e4sentationen und Siegerehrungen gingen dann im Senckenberg-Museum in Frankfurt \u00fcber die B\u00fchne. Und mit dem ersten Platz im Themenbereich Arbeitswelt qualifizierte sich das Team um Aniton Antonys f\u00fcr den hessischen Landesentscheid am 12. und 13. April in Darmstadt. Ziel f\u00fcr die kommende Wettbewerbsrunde ist nun, aus dem entwickelten Material, eine T\u00fcte zu gestalten, so Aniton Antonys. Nach dem offiziellen Programm bekamen die Teilnehmer von \u201eJugend forscht\u201c noch F\u00fchrungen durch das bekannten Naturkundemuseum.<\/p>\n<p>Obwohl er Chemie und besonders Klebe- und Verbundtechnik spannend findet, ist nicht nur Chemie ein Lieblingsfach Anitons: \u201eIch interessiere mich einfach f\u00fcr alle Naturwissenschaften.\u201c<\/p>\n<p>Der Schulleiter des Franz-Stock-Gymnasium, Dr. Andreas Pallack, stellt heraus: \u201eInteressant bei solchen Wettbewerben ist, dass die Ergebnisse f\u00fcr die Region stehen. Und Arnsberg ist da gut aufgestellt.\u201c Am FSG sei man \u00fcberzeugt von \u201eJugend forscht\u201c, da man in diesem Rahmen die M\u00f6glichkeit habe, Innovationen zu pr\u00e4sentieren. Derzeit arbeitet man am Franz-Stock-Gymnasium \u00fcbrigens schon an einem neuen Projekt f\u00fcr \u201eJugend forscht\u201c: Es soll ein Roboter entwickelt werden, der R\u00e4ume kartieren kann.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die fortschreitende Umweltverschmutzung durch Plastikt\u00fcten ist ein Problem, von dem jeder betroffen ist. Immer wieder gibt es Initiativen, die T\u00fcten per Gesetz kostenpflichtig zu machen oder gar zu verbieten. Ein Sch\u00fcler des Franz-Stock-Gymnasiums Neheim hat nun mit einem Beitrag zu \u201eJugend forscht\u201c eine L\u00f6sung f\u00fcr das Problem mit den Kunststoffeinkaufshilfen entwickelt. 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