{"id":33671,"date":"2016-03-18T07:32:09","date_gmt":"2016-03-18T06:32:09","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=33671"},"modified":"2016-03-17T12:11:23","modified_gmt":"2016-03-17T11:11:23","slug":"basf-und-avantium-beabsichtigen-gruendung-eines-gemeinschaftsunternehmens","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/basf-und-avantium-beabsichtigen-gruendung-eines-gemeinschaftsunternehmens\/","title":{"rendered":"BASF und Avantium beabsichtigen Gr\u00fcndung eines Gemeinschaftsunternehmens"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li><strong>Herstellung und Vermarktung von Furandicarbons\u00e4ure (FDCS), Ausgangsstoff des neuen Kunststoffs Polyethylenfuranoat (PEF), auf Basis nachwachsender Rohstoffe<\/strong><\/li>\n<li><strong>Weiterentwicklung und Lizensierung der Avantium-Produktionsverfahren f\u00fcr FDCS und PEF im industriellen Ma\u00dfstab<\/strong><\/li>\n<li><strong>Bau einer Referenzanlage f\u00fcr FDCS mit Kapazit\u00e4t bis zu 50.000\u00a0Jahres-tonnen am BASF-Verbundstandort Antwerpen\/Belgien beabsichtigt<\/strong><br \/>\n<strong>\u00a0<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Ludwigshafen\/Deutschland und Amsterdam\/Niederlande \u2013 15. M\u00e4rz 2016 \u2013 <\/strong><br \/>\n<strong> BASF und Avantium haben eine Absichtserkl\u00e4rung zur Gr\u00fcndung eines Gemeinschaftsunternehmens zur Herstellung und Vermarktung von Furandicarbons\u00e4ure (FDCS) sowie zur Vermarktung des neuen Polymers Polyethylenfuranoat (PEF) unterzeichnet. Die aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellte FDCS ist der wichtigste chemische Baustein f\u00fcr PEF. Die beiden Unternehmen haben exklusive Verhandlungen miteinander aufgenommen.<\/strong><\/p>\n<p>Das Gemeinschaftsunternehmen wird das von Avantium in dessen Labor in Amsterdam sowie in dessen Pilotanlage in Geleen\/Niederlande entwickelte YXY Verfahren\u00ae zur FDCS-Herstellung nutzen. Es ist beabsichtigt, dieses Verfahren im Rahmen des Gemeinschaftsunternehmens weiterzuentwickeln und am BASF-Verbundstandort Antwerpen\/Belgien eine Referenzanlage zur FDCS-Produktion zu errichten. Die Anlage soll \u00fcber eine j\u00e4hrliche Kapazit\u00e4t von bis zu 50.000 Tonnen verf\u00fcgen. Ziel ist der Aufbau weltweit f\u00fchrender Positionen bei FDCS und PEF und Lizenzierung der Technologie im industriellen Ma\u00dfstab.<\/p>\n<h3>FDCS und PEF: Neue Werkstoffe erm\u00f6glichen Lebensmittelfolien und Kunststoffflaschen mit verbesserten Eigenschaften<\/h3>\n<p>FDCS ist ein essentieller chemischer Baustein f\u00fcr die PEF-Herstellung. Gegen\u00fcber konventionellen Kunststoffen zeichnet sich PEF durch verbesserte Dichtigkeit gegen Kohlendioxid und Sauerstoff aus. Dies kann zu einer l\u00e4ngeren Haltbarkeit der darin verpackten Produkte f\u00fchren. Aufgrund seiner h\u00f6heren mechanischen Belastbarkeit lassen sich aus PEF d\u00fcnnwandigere Verpackungen herstellen. Das reduziert das Verpackungsgewicht sowie die Menge an verwendetem Verpackungsmaterial insgesamt. PEF eignet sich daher vor allem f\u00fcr die Fertigung bestimmter Lebensmittelverpackungen, zum Beispiel f\u00fcr Folien und Kunststoffflaschen. Nach Gebrauch l\u00e4sst sich PEF wiederverwerten.<\/p>\n<p>\u201eMit dem beabsichtigten Gemeinschaftsunternehmen wollen wir die spezifische Produktionstechnologie und das Anwendungs-Know-how f\u00fcr FDCS und PEF von Avantium mit den St\u00e4rken von BASF kombinieren\u201c, sagte Dr. Stefan Blank, Leiter des BASF-Unternehmensbereichs Intermediates. \u201eZum Tragen kommt dabei vor allem unsere Expertise in Bezug auf Marktentwicklung und gro\u00dftechnische Produktion als etabliertes und verl\u00e4ssliches Chemieunternehmen im Gesch\u00e4ft mit Zwischen-produkten und Polymeren\u201c, so Blank weiter.<\/p>\n<p>\u201eDas geplante Gemeinschaftsunternehmen mit BASF ist ein wichtiger Meilenstein bei Entwicklung und Vermarktung dieser bahnbrechenden Technologie. Die Partnerschaft mit dem weltweit f\u00fchrenden Chemieunternehmen verschafft uns Zugang zu der notwendigen Kompetenz, um diese Technologie zum industriellen Ma\u00dfstab weiterzuentwickeln\u201c, sagte Tom van Aken, Vorstandsvorsitzender von Avantium. \u201eDas Gemeinschaftsunternehmen wird die globale Technologie zur Produktion von FDCS und PEF st\u00e4rken und deren Marktf\u00fchrerschaft etablieren. Mit BASF planen wir den Beginn der Produktion von FDCS sowie der Vermarktung von FDCS und PEF, um diese interessanten, biobasierten Produkte erstmals kommerziell anzubieten und um den Markt daf\u00fcr zu seinem vollen Potential zu bringen\u201c, so van Aken.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>\u00dcber Avantium<\/h3>\n<p>Avantium ist ein f\u00fchrendes Unternehmen der Chemietechnologie und ein Vorreiter im Bereich der erneuerbaren Chemie. Gemeinsam mit Partnern auf der ganzen Welt entwickelt Avantium effiziente Prozesse und nachhaltig aus biobasierten Materialien hergestellte Produkte. Avantium bietet einen N\u00e4hrboden f\u00fcr revolution\u00e4re L\u00f6sungen auf Basis erneuerbarer Chemie, die von der Erfindung bis zu kommerziellen Produktionsprozessen reichen. Eines von vielen Erfolgsgeschichten der Avantium ist die YXY-Technologie\u00ae, mit der das Unternehmen PEF produziert: Ein v\u00f6llig neuer, hochwertiger Kunststoff, hergestellt auf Basis pflanzlichen Zuckers. PEF ist qualitativ \u00fcberlegen und zu 100% wiederverwertbar. PEF ist somit eine effiziente L\u00f6sung zur Herstellung vieler Produkte. Dazu z\u00e4hlt eine breite Palette von Kunststoffflaschen und Verpackungen bis hin zu Fasern. Die YXY-Technologie ist die am weitesten fortgeschrittene Technologie, aber Avantium arbeitet auch an vielen weiteren vergleichbaren wegweisenden Projekten. Avantium optimiert au\u00dferdem auch Katalysatoren f\u00fcr petrochemische Prozesse. Der Sitz des Unternehmens ist in Amsterdam, Niederlande.<\/p>\n<h3>\u00dcber den BASF-Unternehmensbereich Intermediates<\/h3>\n<p>Der Unternehmensbereich Intermediates der BASF entwickelt, produziert und vermarktet weltweit ein umfangreiches Sortiment mit etwa 700 Zwischenprodukten. Zu den wichtigsten Produktgruppen z\u00e4hlen Amine, Diole, Polyalkohole sowie S\u00e4uren und Spezialit\u00e4ten. Zwischenprodukte dienen zum Beispiel als Ausgangsstoffe f\u00fcr Coatings, Kunststoffe, Pharmazeutika, Textilien, Wasch- und Pflanzenschutzmittel. Innovative Zwischenprodukte der BASF tragen dazu bei, die Eigenschaften der damit hergestellten Erzeugnisse und die Effizienz der Produktionsprozesse zu verbessern. Der nach ISO 9001 zertifizierte Unternehmensbereich Intermediates agiert aus Standorten in Europa, Asien und Nordamerika. Im Jahr 2015 erwirtschaftete der Unternehmensbereich einen Umsatz mit Dritten von etwa 2,8 Milliarden \u20ac. Weitere Informationen unter \u00a0<a href=\"http:\/\/www.intermediates.basf.com\" target=\"_blank\">www.intermediates.basf.com<\/a><\/p>\n<h3>\u00dcber BASF<\/h3>\n<p>BASF steht f\u00fcr Chemie, die verbindet \u2013 f\u00fcr eine nachhaltige Zukunft. Wir verbinden wirtschaftlichen Erfolg mit dem Schutz der Umwelt und gesellschaftlicher Verantwortung. Rund 112.000 Mitarbeiter arbeiten in der BASF-Gruppe daran, zum Erfolg unserer Kunden aus nahezu allen Branchen und in fast allen L\u00e4ndern der Welt beizutragen. Unser Portfolio haben wir in den Segmenten Chemicals, Performance Products, Functional Materials &amp; Solutions, Agricultural Solutions und Oil &amp; Gas zusammengefasst. BASF erzielte 2015 weltweit einen Umsatz von mehr als 70 Milliarden \u20ac. BASF ist b\u00f6rsennotiert in Frankfurt (BAS), London (BFA) und Z\u00fcrich (AN).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Herstellung und Vermarktung von Furandicarbons\u00e4ure (FDCS), Ausgangsstoff des neuen Kunststoffs Polyethylenfuranoat (PEF), auf Basis nachwachsender Rohstoffe Weiterentwicklung und Lizensierung der Avantium-Produktionsverfahren f\u00fcr FDCS und PEF im industriellen Ma\u00dfstab Bau einer Referenzanlage f\u00fcr FDCS mit Kapazit\u00e4t bis zu 50.000\u00a0Jahres-tonnen am BASF-Verbundstandort Antwerpen\/Belgien beabsichtigt \u00a0 Ludwigshafen\/Deutschland und Amsterdam\/Niederlande \u2013 15. 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