{"id":33130,"date":"2016-03-04T07:31:22","date_gmt":"2016-03-04T06:31:22","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=33130"},"modified":"2016-03-03T14:57:44","modified_gmt":"2016-03-03T13:57:44","slug":"marine-litter-neues-modell-erfasst-eintraege-von-kunststoffabfaellen-in-die-meere","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/marine-litter-neues-modell-erfasst-eintraege-von-kunststoffabfaellen-in-die-meere\/","title":{"rendered":"Marine Litter: Neues Modell erfasst Eintr\u00e4ge von Kunststoffabf\u00e4llen in die Meere"},"content":{"rendered":"<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-33135 alignright\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/csm_ML_Flasche_Styropor_klein_03_107d8f1b0d.jpg\" alt=\"csm_ML_Flasche_Styropor_klein_03_107d8f1b0d\" width=\"250\" height=\"163\" \/>Die Kunststoffindustrie in Deutschland und \u00d6sterreich hat ein Modell entwickelt, mit dem Eintr\u00e4ge von Kunststoffabf\u00e4llen in die Meere (Marine Litter) erfasst werden. Damit sollen verl\u00e4ssliche Aussagen dar\u00fcber gewonnen werden, woher der M\u00fcll in den Ozeanen stammt und welches die Haupteintragsquellen sind. Die Methodik \u201e<a href=\"http:\/\/www.bkv-gmbh.de\/index.php?id=983#studie-15\" target=\"_blank\">Vom Land ins Meer \u2013 Modell zur Erfassung landbasierter Kunststoff- abf\u00e4lle\u201c<\/a> wurde von der Consultic Marketing &amp; Industrieberatung GmbH im Auftrag der BKV, der IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen, des \u00f6sterreichischen Chemiefachverbands FCIO und des Fachverbands Kunststoff- und Gummimaschinen im VDMA sowie mit Unterst\u00fctzung von PlasticsEurope Deutschland entwickelt. Das Modell inkl. Handbuch ist kostenfrei bei der BKV erh\u00e4ltlich. Weitere Informationen unter: <a href=\"http:\/\/www.bkv-gmbh.de\" target=\"_blank\">www.bkv-gmbh.de<\/a>. <\/strong><\/p>\n<p>Sch\u00e4tzungen gehen davon aus, dass weltweit etwa 80 Prozent des Meeresm\u00fclls von Land in die Ozeane gelangt, darunter auch ausgediente Kunststoffprodukte, die meist sichtbares Zeichen der Gew\u00e4sserverschmutzung sind. Mit dem neuen Modell sollen diese Eintr\u00e4ge erstmals systematisch erfasst werden. Die dazu entwickelte Methodik ber\u00fccksichtigt sowohl Kunststoffabf\u00e4lle als sogenannte Makrokunststoffe sowie Mikrokunststoffe in Form kleiner Partikel. Um mehr Kenntnis \u00fcber die wesentlichen Quellen f\u00fcr Meeresm\u00fcll von Landseite zu erlangen, wird zwischen Eintr\u00e4gen aus Oberfl\u00e4chengew\u00e4ssern (wie Fl\u00fcssen) und k\u00fcstennahen Eintr\u00e4gen (Strand, H\u00e4fen) differenziert. Unter Einbeziehung von europ\u00e4ischen Statistiken auf Basis der \u201eNUTS-Systematik\u201c (europ\u00e4ische Klassifikation f\u00fcr Gebietseinheiten) werden zudem Bev\u00f6lkerungsdichte und sozio\u00f6konomische Daten in den untersuchten Regionen herangezogen. So werden weitere Aufschl\u00fcsse \u00fcber das M\u00fcllaufkommen bezogen auf Eintragspfade gewonnen.<\/p>\n<p>Die Methodik wird derzeit anhand der deutschen Nordsee erprobt. Ihre offene Struktur macht es grunds\u00e4tzlich m\u00f6glich, die Methodik auch auf andere Meere wie z.B. die Ostsee anzuwenden sowie weitere Eintragspfade einzubeziehen. F\u00fcr die Betrachtung der Nordsee werden Daten und Studien von deutschen und \u00f6sterreichischen Umweltbeh\u00f6rden, Fachverb\u00e4nden, Kl\u00e4ranlagenbetreibern, internationalen Forschungseinrichtungen und Statistik\u00e4mtern sowie Unter- nehmensberatungen einbezogen und ausgewertet. Ersten Ergebnissen zufolge stammt die \u00fcberwiegende Menge der eingetragenen Kunststoffe aus nicht ordnungsgem\u00e4\u00df entsorgten Abf\u00e4llen und liegt als Makrokunststoff vor. Dominierende Eintragspfade sind mit etwa 80 Prozent des Gesamtanfalls Fl\u00fcsse und die K\u00fcstenregion. Das restliche F\u00fcnftel entf\u00e4llt auf Flussschiffahrt und H\u00e4fen.<\/p>\n<p>Die bislang gewonnenen Erkenntnisse sollen in einem n\u00e4chsten Schritt validiert und durch weitere Daten kontinuierlich erg\u00e4nzt werden. Dabei werden auch Modellparameter \u00fcberpr\u00fcft und \u2013 falls n\u00f6tig \u2013 modifiziert. Die Evaluation der Methodik wird von externen Experten begleitet.<\/p>\n<p>Die BKV GmbH befasst sich mit Themen der Ressourceneffizienz und dabei vor allem mit Aspekten der Verwertung kunststoffreicher Abf\u00e4lle. Sie leistet damit wichtige Beitr\u00e4ge f\u00fcr die deutsche Kunststoffindustrie zur Erf\u00fcllung ihrer Produktverantwortung. Ihre Gesellschafter sind Unternehmen und Verb\u00e4nde der Kunststofferzeugung, -verarbeitung und des -maschinenbaus. Mit der neuen Methodik zu Marine Litter unterst\u00fctzt die BKV das Anliegen der Branche, L\u00f6sungen zur Vermeidung von Kunststoffabf\u00e4llen in Gew\u00e4ssern voranzubringen. <strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Kunststoffindustrie in Deutschland und \u00d6sterreich hat ein Modell entwickelt, mit dem Eintr\u00e4ge von Kunststoffabf\u00e4llen in die Meere (Marine Litter) erfasst werden. Damit sollen verl\u00e4ssliche Aussagen dar\u00fcber gewonnen werden, woher der M\u00fcll in den Ozeanen stammt und welches die Haupteintragsquellen sind. 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