{"id":32159,"date":"2016-02-10T07:44:24","date_gmt":"2016-02-10T06:44:24","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=32159"},"modified":"2016-02-08T12:37:46","modified_gmt":"2016-02-08T11:37:46","slug":"forscher-machen-eichenblatt-zur-oeko-batterie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/forscher-machen-eichenblatt-zur-oeko-batterie\/","title":{"rendered":"Forscher machen Eichenblatt zur \u00d6ko-Batterie"},"content":{"rendered":"<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-32246 alignright\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/20160202003.jpg\" alt=\"20160202003\" width=\"204\" height=\"300\" \/>Forscher der University of Maryland\u00a0 haben eine umweltfreundliche Batterie auf Basis eines Eichenblattes entwickelt. Nach der Karbonisierung wurde das Blatt mit Natrium vollgepumpt. So konnte der Einsatz des Blattes als Negativpol oder Anode einer Batterie demonstriert werden. Obwohl heutzutage bei den meisten Batterien Lithium verwendet wird, haben sich die Wissenschaftler f\u00fcr das leichter verf\u00fcgbare und billigere Natrium entschieden.<\/strong><\/p>\n<h3>Ziel liegt noch in ferner Ferne<\/h3>\n<p>&#8220;Die &#8211; f\u00fcr mich interessantesten &#8211; Angaben f\u00fcr die Speicherkapazit\u00e4t sind \u00fcberraschend hoch, aber nat\u00fcrlich ad hoc nicht \u00fcberpr\u00fcfbar. Sie liegen nahe an den Werten f\u00fcr Li\/Graphit-Anoden, welche eine jahrzehntelange Entwicklungszeit hinter sich haben&#8221;, schildert Hermann Kronberger vom Institut f\u00fcr Chemische Technologien und Analytik der Technischen Universit\u00e4t Wien gegen\u00fcber pressetext. Die Langzeitstabilit\u00e4t beziehungsweise die Kapazit\u00e4tsabnahme \u00fcber eine Anzahl von Lade-Entladezyklen wurde f\u00fcr 200 Zyklen dargestellt, interessant w\u00e4re der weitere Verlauf. &#8220;Die karbonisierten Blattstrukturen erscheinen mir jedenfalls zu fragil f\u00fcr eine hohe Best\u00e4ndigkeit&#8221;, gibt der Experte zu bedenken.<\/p>\n<p>&#8220;Die Natrium-Ionen-Batterie ist zuk\u00fcnftig eine interessante M\u00f6glichkeit, hat aber aus verschiedenen Gr\u00fcnden noch einen l\u00e4ngeren Weg vor sich, um gegen Lithiumbatterien konkurrenzf\u00e4hig zu sein&#8221;, wendet Kronberger ein. Ein wesentlicher Grund daf\u00fcr sei das, neben vielen anderen bisher ungel\u00f6sten Problemen, das circa dreifache Gewicht von Natrium gegen\u00fcber Lithium, was einen entscheidenden Nachteil f\u00fcr mobile Anwendungen darstelle. &#8220;Dies erkl\u00e4rt auch, warum derzeit an keine Kommerzialisierung des beschriebenen Anodenmaterials gedacht ist&#8221;, res\u00fcmiert Kronberger.<\/p>\n<h3>Nanostruktur absorbiert Natrium<\/h3>\n<p>Das Blatt ist eine Stunde mit einer Temperatur von 1.000 Grad Celsius erhitzt worden, um &#8211; \u00e4hnlich der Herstellung von Holzkohle &#8211; das organische Material in m\u00f6glichst reinen Kohlenstoff umzuwandeln, ohne dabei die Blattstruktur zu zerst\u00f6ren. An der Unterseite blieben die Poren zur Aufnahme von Fl\u00fcssigkeit, was f\u00fcr die Absorption des Natriums notwendig ist, erhalten. Das Produkt ist ein nanostrukturierter Kohlenstoff, welcher das Natriumion absorbieren konnte. Dieses fungiert als Ladungstr\u00e4ger.<\/p>\n<p>&#8220;Die nat\u00fcrliche Form eines Blattes wird den Voraussetzungen einer Batterie bereits gerecht. Eine relativ niedrige Oberfl\u00e4che, die Sch\u00e4den vermindert, eine Vielzahl an winzigen Strukturen, die sich nah aneinander befinden, wodurch die Platznutzung maximiert wird und interne Strukturen der richtigen Gr\u00f6\u00dfe und Form, um das Natrium aufzunehmen&#8221;, so Studienautor Fei Shen. Der n\u00e4chste Schritt bestehe darin, verschiedene Blatttypen zu analysieren, um die ideale Dicke, Struktur und Flexibilit\u00e4t f\u00fcr die Speicherung elektrischer Energie herauszufinden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Forscher der University of Maryland\u00a0 haben eine umweltfreundliche Batterie auf Basis eines Eichenblattes entwickelt. Nach der Karbonisierung wurde das Blatt mit Natrium vollgepumpt. So konnte der Einsatz des Blattes als Negativpol oder Anode einer Batterie demonstriert werden. 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