{"id":31280,"date":"2016-01-14T07:43:00","date_gmt":"2016-01-14T06:43:00","guid":{"rendered":"https:\/\/rss.nova-institut.net\/public.php?url=http%3A%2F%2Fwww.biotechnologie.de%2FBIO%2FNavigation%2FDE%2Froot%2Cdid%3D185302.html"},"modified":"2016-01-13T13:28:51","modified_gmt":"2016-01-13T12:28:51","slug":"brain-ag-plant-boersengang","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/brain-ag-plant-boersengang\/","title":{"rendered":"Brain AG plant B\u00f6rsengang"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li><strong>Erstes deutsches Unternehmen aus dem Bereich der Bio\u00f6konomie plant Notierungsaufnahme im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierb\u00f6rse<\/strong><\/li>\n<li><strong>BRAIN entwickelt bioindustrielle Produktl\u00f6sungen sowohl f\u00fcr global aufgestellte Industriepartner als auch zur eigenen Vermarktung<\/strong><\/li>\n<li><strong>BRAIN treibt als Wegbereiter die \u201eBiologisierung der Industrien\u201c voran<\/strong><\/li>\n<li><strong>Der geplante B\u00f6rsengang erm\u00f6glicht BRAIN, die Vermarktung der eigenen Produkt-Pipeline schneller umzusetzen und die erfolgreich eingeleitete Industrialisierungsstrategie zu forcieren<\/strong><\/li>\n<li><strong>F\u00fcr Privatanleger ist ein Zeichnungskontingent vorgesehen<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Zwingenberg, 05.01.2016: Die B.R.A.I.N. Biotechnology Research and Information Network AG (\u201eBRAIN AG\u201c, das \u201eUnternehmen\u201d oder die \u201eGesellschaft\u201c und zusammen mit ihren Tochtergesellschaften \u201eBRAIN\u201c oder die \u201eGruppe\u201c) bereitet einen B\u00f6rsengang (\u201eInitial Public Offering\u201c, \u201eIPO\u201c oder das \u201cAngebot\u201d) im Regulierten Markt (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierb\u00f6rse vor.<\/strong><\/p>\n<p>Die BRAIN AG geh\u00f6rt in Europa zu den technologisch f\u00fchrenden Unternehmen auf dem Gebiet der industriellen Biotechnologie, der Kerndisziplin der Bio\u00f6konomie. Das Unternehmen identifiziert \u2013 unter Verwendung unternehmenseigener Technologieplattformen \u2013 bislang unerschlossene, leistungsf\u00e4hige Enzyme, mikrobielle Produzenten-Organismen oder bioaktive Naturstoffe aus der Biodiversit\u00e4t, um diese industriell bzw. bio\u00f6konomisch nutzbar zu machen. Aus diesem \u201eWerkzeugkasten der Natur\u201c entwickelt die BRAIN AG innovative Produktl\u00f6sungen, welche bereits erfolgreich in der Chemie- sowie in der Konsumg\u00fcter-, Kosmetik-, Futtermittel- und Nahrungsmittelindustrie eingesetzt werden. Zur Sicherung ihrer Technologien und Produktkandidaten verf\u00fcgt die BRAIN AG \u00fcber mehr als 350 Patente und Patentanmeldungen eingeteilt in 48 Patentfamilien.<\/p>\n<h3>Klar fokussiertes Gesch\u00e4ftsmodell<\/h3>\n<p>Das Gesch\u00e4ftsmodell der BRAIN steht auf zwei S\u00e4ulen: \u201eBioScience\u201c und \u201eBioIndustrial\u201c.<\/p>\n<p>Die S\u00e4ule \u201eBioScience\u201c umfasst das \u2013 zumeist auf exklusiver Basis abgeschlossene \u2013 Kollaborationsgesch\u00e4ft der Gesellschaft mit ausgew\u00e4hlten, global aufgestellten Industriepartnern. Seit ihrer Gr\u00fcndung hat die BRAIN AG \u00fcber 100 solcher mehrj\u00e4hriger industrieller Kollaborationen abgeschlossen. Es handelt sich hierbei um Forschungs- und Entwicklungsarbeiten, die zu einer nachhaltigen Verbesserung von Prozessen oder zur Identifizierung von neuen Produkten und technischen L\u00f6sungen unter Verwendung von Methoden der industriellen Biotechnologie f\u00fchren. Hierf\u00fcr erh\u00e4lt die Gesellschaft vom jeweiligen Industriepartner eine Kombination aus laufenden Forschungs- und Entwicklungsentgelten, Meilensteinzahlungen, Erfolgszahlungen und Lizenzgeb\u00fchren. Zu den Kooperationspartnern z\u00e4hlen unter anderem BASF, Bayer, Clariant, DSM Nutritional Products, Evonik, Fuchs Europe, Henkel, Nutrinova, RWE, S\u00fcdzucker oder Symrise.<\/p>\n<p>Die zweite S\u00e4ule \u201cBioIndustrial\u201d umfasst die Entwicklung und Ver-marktung von eigenen Produkten und aktiven Produktkomponenten. Bei der Umsetzung der damit verfolgten Industrialisierungsstrategie konzentriert sich die BRAIN AG auf die wachstumsstarken M\u00e4rkte Enzyme, Nahrungsmittel, Wundversorgung, BioSubstitutes (biologische Ersatzstoffe zu chemischen Zutaten) sowie \u2013 innerhalb des Marktes f\u00fcr Verbrauchsg\u00fcter \u2013 auf Kosmetik- und Pflegeprodukte. F\u00fcr diese Zielm\u00e4rkte hat die Gesellschaft eine umfangreiche Produkt-Pipeline aufgebaut, die wesentlich zum k\u00fcnftigen Umsatzwachstum beitragen soll.<\/p>\n<p>Diese Produkte und aktiven Produktkomponenten werden entweder durch die Erteilung von Lizenzen an Dritte oder durch die Akquisition von Gesellschaften, die in den relevanten M\u00e4rkten bereits aktiv sind, vermarktet. Die BRAIN AG kann in dieser S\u00e4ule ihres Gesch\u00e4ftsmodells somit eigene Produktums\u00e4tze oder Lizenzeinnahmen bzw. Nutzungsgeb\u00fchren erzielen, die an die Ums\u00e4tze des Lizenzpartners mit dem Endprodukt gekoppelt sind.<\/p>\n<p>Im Gesch\u00e4ftsjahr 2014\/15 hat die Gesellschaft f\u00fcr die Zielm\u00e4rkte der Enzyme und Nahrungsmittel ein etabliertes Fertigungs- und Vertriebsunternehmen \u2013 WeissBioTech \u2013 mehrheitlich \u00fcbernommen. In den Jahren davor konnte die BRAIN AG zwei weitere Industrieunternehmen akquirieren, die zum einen die notwendigen Fertigungskapazit\u00e4ten sowie den Marktzugang zum Endkunden (B2B, B2C) innerhalb des Marktes f\u00fcr Kosmetik- und Pflegeprodukte bereitstellen.<\/p>\n<h3>Konsequente Wachstumsstrategie<\/h3>\n<p>Mit einer auf \u00fcber 20 Jahren des industriellen Kooperationsgesch\u00e4fts fu\u00dfenden Erfahrung wurde die BRAIN AG in den letzten Jahren konsequent ausgebaut. Gleichzeitig wurde ein enges Netzwerk zur Wirtschaft, zur akademischen Welt sowie zur Politik aufgebaut, um als Wegbereiter im Wandel zu einer biobasierten Wirtschaft akzeptiert zu sein und agieren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Im Rahmen der im Jahr 2008 beschlossenen Industrialisierungsstrategie wurde insbesondere die Ausweitung der eigenen Produkt-Pipeline durch entsprechende Investitionen konkret vorangetrieben. Dar\u00fcber hinaus wurde das Unternehmen durch gezielte und erfolgreich in die Wertsch\u00f6pfungskette eingebundenen Akquisitionen nachhaltig gest\u00e4rkt und in attraktiven M\u00e4rkten positioniert.<\/p>\n<p>Auch an den Finanzzahlen l\u00e4sst sich das starke Wachstum ablesen. So konnte die Gesamtleistung (Umsatzerl\u00f6se + Bestandsver\u00e4nderungen + sonstige Ertr\u00e4ge inkl. Erl\u00f6se aus F&amp;E-F\u00f6rderung) der Gruppe vom Gesch\u00e4ftsjahr 2012\/13 bis zum Gesch\u00e4ftsjahr 2014\/15 mit einer durchschnittlichen j\u00e4hrlichen Rate von ca. 59 Prozent von EUR 10,2 Mio. auf EUR 25,7 Mio. gesteigert werden. Hierzu hat der Gesch\u00e4ftsbereich \u201eBioIndustrial\u201c wesentlich beigetragen, dessen Gesamtleistung im gleichen Zeitraum um durchschnittlich 68 Prozent pro Jahr von EUR 4,8 Mio. auf EUR 13,5 Mio. gestiegen ist. Damit erzielt dieser Bereich heute bereits mehr als die H\u00e4lfte (53 Prozent im Gesch\u00e4ftsjahr 2014\/15) der Gesamtleistung der Gruppe. Das Gruppen-EBIT entwickelte sich im genannten Zeitraum von EUR -4,4 Mio. auf EUR -4,6 Mio. und konnte somit in absoluten Zahlen etwa konstant gehalten werden bei gleichzeitig positiver Margenentwicklung. Der starke Ausbau der Forschungs- und Entwicklungskapazit\u00e4ten einerseits sowie andererseits die Erstkonsolidierung der WeissBioTech, die die k\u00fcnftig zu erwartenden Ergebnisbeitr\u00e4ge aus der BRAIN Produkt-Pipeline noch nicht beinhaltet, lassen die Relation zwischen dem Umsatzsprung und der absoluten Ergebnisentwicklung erkl\u00e4ren.<\/p>\n<p>Zuk\u00fcnftige Wachstumschancen sieht die BRAIN AG vor allem im Ausbau ihres BioArchivs, dem sogenannten \u201eWerkzeugkastens der Natur\u201c. Hierdurch sollen zus\u00e4tzliche Nutzungs- und Verwertungsrechte an biotechnologischen L\u00f6sungen gesichert werden. Dar\u00fcber hinaus wird das Unternehmen konsequent seinen \u201eMulti-Product Opportunity\u201c Ansatz weiter verfolgen, der darauf aufbaut, dass eine von BRAIN entwickelte innovative L\u00f6sung oftmals in verschiedenen Marktsegmenten verwendet werden kann.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich m\u00f6chte die Gesellschaft ihre Gesch\u00e4ftsaktivit\u00e4ten in dem Segment \u201eBioScience\u201c mit ihren Kollaborationspartnerschaften und das \u201eBioIndustrial\u201c Segment \u00fcber den deutschsprachigen Raum und Europa hinaus global weiter ausbauen.<\/p>\n<p>In Vorbereitung auf diese n\u00e4chste Wachstumsstufe bei der BRAIN AG wurde im Laufe des letzten Jahres die F\u00fchrungsmannschaft auch mit Blick auf die zus\u00e4tzlichen Aufgaben im Produktgesch\u00e4ft verst\u00e4rkt und mit zus\u00e4tzlichen Verantwortlichkeiten ausgestattet. Der Vorstand, unter dem Vorsitz von Dr. J\u00fcrgen Eck, der seit 1994 dem BRAIN-Gesellschafterkreis angeh\u00f6rt, wurde durch Herrn Henricus Marks (COO) erweitert, der \u00fcber mehr als 25 Jahre Industrieerfahrung insbesondere im weltweiten Vertrieb und der Kundenbetreuung im Enzymgesch\u00e4ft verf\u00fcgt. Mit Wirkung zum 1. Januar 2016 wurde zus\u00e4tzlich Herr Dr. Georg Kellinghusen, bisher Aufsichtsratsmitglied der BRAIN AG, als CFO in den Vorstand berufen. Das nun insgesamt zehnk\u00f6pfige, erfahrene Managementteam ist hoch motiviert, f\u00fcr BRAIN und die biologische Transformation der Zielindustrien wesentliche Beitr\u00e4ge zu leisten.<\/p>\n<h3>Angebot f\u00fcr institutionelle und private Anleger<\/h3>\n<p>Das geplante Angebot besteht prim\u00e4r aus der Ausgabe neuer Aktien aus einer Kapitalerh\u00f6hung; das hei\u00dft, der Erl\u00f6s hieraus flie\u00dft vollst\u00e4ndig dem Unternehmen zu. Dar\u00fcber hinaus plant ein Altaktion\u00e4r, Aktien aus seinem Bestand im Zusammenhang mit einer m\u00f6glichen Mehrzuteilung zur Verf\u00fcgung zu stellen.<\/p>\n<p>Begleitet wird die Transaktion von der ODDO Seydler Bank AG als Sole Global Coordinator und Sole Bookrunner. Bl\u00e4ttchen Financial Advisory GmbH unterst\u00fctzt die Gesellschaft bei der Transaktion als IPO-Berater.<\/p>\n<p>Ca. 51 Prozent des derzeitigen Aktienkapitals der BRAIN AG wird vom Family Office der MP Beteiligungs GmbH gehalten, rd. 20 Prozent von MIG, einer Gruppe von Venture Capital Fonds, und die verbleibenden ca. 29 Prozent liegen prim\u00e4r in den H\u00e4nden der Gr\u00fcnder und des leitenden Managements. Diese \u201eAltaktion\u00e4re\u201c werden auch nach dem geplanten B\u00f6rsengang noch signifikant an dem Unternehmen beteiligt bleiben.<\/p>\n<p>Das Angebot wird aus erstmaligen \u00f6ffentlichen Angeboten in Deutschland und \u00d6sterreich sowie Privatplatzierungen in bestimmten Rechtsordnungen au\u00dferhalb dieser L\u00e4nder sowie au\u00dferhalb der Vereinigten Staaten von Amerika bestehen. Da BRAIN auch Privat-anlegern die Zeichnungsm\u00f6glichkeit anbieten m\u00f6chte, werden 10 Prozent der angebotenen Aktien f\u00fcr diese Anlegergruppe reserviert. Hierf\u00fcr ist geplant, eigene Zeichnungszug\u00e4nge, auch \u00fcber die Gesellschaft, bereitzustellen.<\/p>\n<p>\u201eWir haben uns \u00fcber die vergangenen Jahre einen hervorragenden Ruf in Forschung, Politik und Wirtschaft erarbeitet und erfolgreiche Kollaborationsprojekte durchgef\u00fchrt. Auch haben wir unsere Industrialisierungsstrategie durch Akquisitionen auf der einen Seite und den Ausbau unserer Produkt-Pipeline auf der anderen Seite auf einen guten Weg gebracht. Nun sind wir soweit, dass wir uns auch finanziell auf eine breite Basis stellen wollen, um von dem R\u00fcckenwind, den wir in der Industrie versp\u00fcren, umfassend zu profitieren. Der geplante B\u00f6rsengang stellt f\u00fcr den Ausbau des Unternehmens einen wichtigen Schritt dar\u201c, so Dr. J\u00fcrgen Eck, Vorstandsvorsitzender der BRAIN AG.<\/p>\n<p>Die Erl\u00f6se aus dem B\u00f6rsengang sollen im Wesentlichen f\u00fcr die Forschung und Entwicklung von neuen Produkten, die kontinuierliche Verbesserung bestehender Produkte und Technologien sowie den verst\u00e4rkten Vertrieb eigener Produkte verwendet werden. Ein gewisser Teil der Erl\u00f6se kann auch f\u00fcr weitere Akquisitionen sowie die Erh\u00f6hung der Beteiligung an Tochtergesellschaften genutzt werden, wenn dieses der Umsetzung der Industrialisierungsstrategie dient. Zudem soll ein geringerer Teil der Erl\u00f6se auch f\u00fcr Betriebsmittel sowie f\u00fcr die R\u00fcckf\u00fchrung von Gesellschafterdarlehen, die zu operativen Zwecken gew\u00e4hrt wurden, eingesetzt werden.<\/p>\n<h3>Mehr Nachhaltigkeit durch Bio\u00f6konomie<\/h3>\n<p>Bei der Bio\u00f6konomie geht es darum, Ressourcen aus der Natur in Gestalt von Mikroorganismen, Enzymen und einzelnen Biomolek\u00fclen unter anderem in der industriellen Produktion zu nutzen und dadurch wesentliche Verbesserungen gegen\u00fcber herk\u00f6mmlichen Produktionsprozessen oder Produkten zu erreichen. Dies f\u00fchrt beispielsweise zu ressourcenschonenderen Prozessen, energieeffizienteren, nachhaltigeren Prozessen in der Chemie-, Bergbau- und Konsumg\u00fcterindustrie oder nat\u00fcrlicheren Produkten, welche f\u00fcr die Nahrungsmittel-, Futtermittel- und Kosmetikindustrie von Interesse sind. Wie eine solche biobasierte Wirtschaft aufzubauen ist, war zuletzt Thema des \u201eGlobal Bioeconomy Summit\u201c in Berlin, an dem auf Initiative des Bio\u00f6konomierats der deutschen Bundesregierung Ende November 2015 \u00fcber 700 Teilnehmer aus 82 Staaten teilnahmen. Kurz darauf, am 30. November 2015, begannen die Verhandlungen f\u00fcr ein globales Klimaabkommen im Rahmen von COP 21 in Paris, wobei verbindliche globale Ziele f\u00fcr Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz definiert wurden.<\/p>\n<p>Die von BRAIN angewandte industrielle Biotechnologie gilt als eine Schl\u00fcsseltechnologie bei der Transformation einer auf fossilen Energien basierten Wirtschaft zu einer nachhaltigen und biologisch-gepr\u00e4gten Wirtschaft. In Politik und Wirtschaft wird hier auch von der \u201cBiologisierung von Industrien\u201d gesprochen.<\/p>\n<p>Vor diesem Hintergrund sieht die BRAIN AG die weltweite Bev\u00f6lkerungszunahme, die Verknappung der Ressourcen und den globalen Klimawandel sowie den Wunsch des Verbrauchers nach nat\u00fcrlichen L\u00f6sungen in Nahrungsmitteln und Kosmetikprodukten als wesentliche Wachstumsmotoren f\u00fcr Produkte, die auf biologischen Prozessen und L\u00f6sungen basieren. Ein weiterer vom Unternehmen identifizierter Wachstumstreiber betrifft die steigenden Kosten im Gesundheitswesen in der westlichen Welt, die durch die Entwicklung von ges\u00fcnderen Nahrungsmitteln reduziert werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>\u201eBRAIN denkt Biologie neu. Die technologische Nutzung biologischer Vorg\u00e4nge und Erfindungen im industriellen Umfeld spiegelt den Kern des Unternehmens wider. Inspiriert von der Vision einer am nat\u00fcrlichen Stoffkreislauf orientierten, biobasierten Wirtschaft \u2013 der sogenannten Bio\u00f6konomie \u2013 ist BRAIN einer der kreativen Akteure in diesem weltweiten Wandlungsprozess\u201c, so die langfristige Sicht von Dr. J\u00fcrgen Eck auf die Branche und die Rolle von BRAIN.<\/p>\n<p>Die Gesellschaft zielt darauf ab, die Nutzung von biotechnologischen L\u00f6sungen und biologischen Produkten zu vereinfachen bzw. auszuweiten und hierbei sowohl den industriellen Markt als auch den Endkundenmarkt zu bedienen.<\/p>\n<p>Besondere Wachstumspotenziale sieht das Unternehmen in gro\u00dfen Teilen der Chemiebranche. Hier fokussiert sich die BRAIN AG auf die Sparten \u201eSpecialty Chemicals\u201c und \u201eConsumer Chemicals\u201c unter anderem f\u00fcr Ern\u00e4hrung, Kosmetik und Wundversorgung. Gem\u00e4\u00df einer wirtschaftswissenschaftlichen Publikation aus dem Journal of Commercial Biotechnology (Festel et al. von 2012) erwarten Experten, dass der Anteil an biotechnologischen Produkten und Verfahren in der chemischen Industrie von heute ca. 12 Prozent bis zum Jahr 2020 auf bis zu 20 Prozent ansteigen wird. Dabei sollen die beiden von BRAIN fokussierten Sparten mit einer j\u00e4hrlichen Rate von 15,5 Prozent wachsen. Die Gesamtums\u00e4tze der chemischen Industrie lagen gem\u00e4\u00df CEFIC (Verband der Europ\u00e4ischen chemischen Industrie) im Jahr 2013 bereits bei ca. 3.156 Mrd. Euro weltweit mit einer Wachstumsprognose von ca. 4 Prozent pro Jahr.<\/p>\n<h3>\u00dcber BRAIN<\/h3>\n<p>Die BRAIN AG geh\u00f6rt in Europa zu den technologisch f\u00fchrenden Unternehmen auf dem Gebiet der industriellen Biotechnologie, der Kerndisziplin der Bio\u00f6konomie. So identifiziert BRAIN bislang unerschlossene, leistungsf\u00e4hige Enzyme, mikrobielle Produzenten-Organismen oder Naturstoffe aus komplexen biologischen Systemen, um diese industriell nutzbar zu machen. Aus diesem \u201eWerkzeugkasten der Natur\u201c entwickelte innovative L\u00f6sungen und Produkte werden bereits erfolgreich in der Chemie sowie in der Kosmetik- und Nahrungsmittelindustrie eingesetzt. Das Gesch\u00e4ftsmodell der BRAIN steht heute auf zwei S\u00e4ulen: \u201eBioScience\u201c und \u201eBioIndustrial\u201c. Die S\u00e4ule BioScience umfasst das \u2013 zumeist auf exklusiver Basis abgeschlossene \u2013 Kollaborationsgesch\u00e4ft der Gesellschaft mit Industriepartnern. Die zweite S\u00e4ule \u201cBioIndustrial\u201d umfasst die Entwicklung und Vermarktung von eigenen Produkten und aktiven Produktkomponenten der BRAIN.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erstes deutsches Unternehmen aus dem Bereich der Bio\u00f6konomie plant Notierungsaufnahme im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierb\u00f6rse BRAIN entwickelt bioindustrielle Produktl\u00f6sungen sowohl f\u00fcr global aufgestellte Industriepartner als auch zur eigenen Vermarktung BRAIN treibt als Wegbereiter die \u201eBiologisierung der Industrien\u201c voran Der geplante B\u00f6rsengang erm\u00f6glicht BRAIN, die Vermarktung der eigenen Produkt-Pipeline schneller umzusetzen und die erfolgreich eingeleitete [&#8230;]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","nova_meta_subtitle":"","footnotes":""},"categories":[5572],"tags":[11229],"supplier":[75,93,736,2104,12205,4027,43,10255,95,11555,739,839,326,3220,8726],"class_list":["post-31280","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bio-based","tag-biotechnologie","supplier-basf-se","supplier-bayer-ag","supplier-brain-ag-biotechnology-research-and-information-network-ag","supplier-clariant-international-ag","supplier-dsm","supplier-european-chemical-industry-council-cefic","supplier-evonik-industries-ag","supplier-fuchs-schmierstoffe-gmbh","supplier-henkel-kgaa","supplier-journal-of-commercial-biotechnology","supplier-nutrinova-nutrition-specialties-food-ingredients-gmbh","supplier-rwe-ag","supplier-suedzucker-ag","supplier-symrise-ag","supplier-weissbiotech"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/31280","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=31280"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/31280\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=31280"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=31280"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=31280"},{"taxonomy":"supplier","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/supplier?post=31280"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}