{"id":30734,"date":"2015-12-04T07:00:00","date_gmt":"2015-12-04T06:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/rss.nova-institut.net\/public.php?url=http%3A%2F%2Fwww.biotechnologie.de%2FBIO%2FNavigation%2FDE%2Froot%2Cdid%3D184930.html"},"modified":"2015-12-01T14:14:17","modified_gmt":"2015-12-01T13:14:17","slug":"weltgipfel-zur-biooekonomie-nachhaltigkeit-auf-dem-pruefstand","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/weltgipfel-zur-biooekonomie-nachhaltigkeit-auf-dem-pruefstand\/","title":{"rendered":"Weltgipfel zur Bio\u00f6konomie: Nachhaltigkeit auf dem Pr\u00fcfstand"},"content":{"rendered":"<p><strong>Diese und andere Frage haben rund 700\u00a0<\/strong><strong>Teilnehmer aus 82 Nationen auf dem Global Bioeconomy Summit in Berlin diskutiert. Zu diesem ersten weltweiten Gipfel der Bio\u00f6konomie hatte der Bio\u00f6konomierat der Bundesregierung vom 24.\u00a0bis 26. November eingeladen. \u201eNachhaltigkeit geh\u00f6rt zu den Top-Themen der politischen Agenda. Das Jahr 2015 ist das Jahr der gro\u00dfen internationalen Verhandlungen. Mit dem Global Bioeconomy Summit haben wir die Voraussetzungen geschaffen, die Bio\u00f6konomie in diesen Prozess zu integrieren\u201c, res\u00fcmierte die Co-Vorsitzende des Bio\u00f6konomierates Christine Lang mit Blick auf die Gipfel zur Nachhaltigen Entwicklung in New York und die Klimaverhandlungen in Paris. In einem Abschlusscommuniq\u00e9\u00a0wurden f\u00fcnf Priorit\u00e4ten einer internationalen politischen Agenda auf dem Weg in die biobasierte Wirtschaft definiert. W\u00e4hrend des Kongresses standen vor allem Themen wie die Nutzung nachwachsender Rohstoffe, Ern\u00e4hrungssicherung und Innovationen im Vordergrund. \u00dcber das F\u00fcr und Wider der Biotechnologie wurden ebenfalls gesprochen.<\/strong><\/p>\n<p>Wie die Bio\u00f6konomie k\u00fcnftig eine noch gr\u00f6\u00dfere Rolle auf internationaler Ebene spielen und in die Agenden bestehender Verhandlungsprozesse aufgenommen werden kann, dar\u00fcber haben sich in Berlin rund 700 Teilnehmer aus 82 Nationen beim Global Bioeconomy Summit ausgetauscht, der zwei Tage lang im Kongresszentrum bcc\u00a0in Berlin stattgefunden hat.<\/p>\n<p>Auf Einladung des deutsches Bio\u00f6konomierats\u00a0sind hier erstmals wichtige internationale und nationale Vertreter aus Politik und Wissenschaft zusammengekommen. Die Nutzung nachwachsender Rohstoffe und ihre Beitr\u00e4ge zur nachhaltigen Entwicklung waren die bestimmenden Themen der Konferenz. Vor allem\u00a0die Ern\u00e4hrungssicherung war Teil vieler Debatten. So betonte unter anderem Maria Helena Semedo, Vizegeneralsekret\u00e4rin der Food and Agriculture Organization (FAO): &#8220;Die Bio\u00f6konomie ist nicht per se nachhaltig. Es ist eine gro\u00dfe Herausforderung, sie im Kontext der Ern\u00e4hrungssicherung\u00a0verantwortungsbewusst zu entwickeln.&#8221;<\/p>\n<p><strong>Mit Innovationen \u00d6kologie und \u00d6konomie verbinden<\/strong><\/p>\n<p>Eine wichtige Frage des Summits lautete: Welchen Beitrag k\u00f6nnen Innovationen leisten? Aus Sicht von Georg Sch\u00fctte, Staatssekret\u00e4r im Bundesforschungministerium, sind sie ein Schl\u00fcssel beim Aufbau einer biobasierten Wirtschaft. &#8220;Innovationen sind ein Schl\u00fcssel, um \u00d6konomie und \u00d6kologie intelligent zu verbinden&#8221;, betonte er als Auftaktredner der Bio\u00f6konomie-Innovationswelttour am ersten Tag.<\/p>\n<p>Dass innovative Technologien auch im konkreten Alltag Fortschritte leisten k\u00f6nnen, berichtete Nachhaltigkeitsexperte Ashok Kosla aus Indien. &#8220;Wir m\u00fcssen die Welt der traditionellen Bio\u00f6konomie verlassen und eine moderne Bio\u00f6konomie f\u00f6rdern, die nachhaltige L\u00f6sungen auf lokaler Ebene erm\u00f6glicht&#8221;, so Kosla. Schlie\u00dflich h\u00e4tten sehr viele Bewohner in Entwicklungsl\u00e4ndern gar nicht die M\u00f6glichkeiten, Innovationen f\u00fcr sich zu entdecken oder im Alltag zu nutzen. Dabei gebe es gerade dort, wo viele Agrarabf\u00e4lle anfallen, viele Verwertungspotenziale. Er berichtete \u00fcber eine Reihe von Projekten in Indien, mit denen Menschen auf dem Land der Zugang zu biobasierten Materialien er\u00f6ffnet wurde. \u201eWir stellen aus Naturfasern einfache und g\u00fcnstige Mauersteine her, die f\u00fcr den Hausbau verwendet werden k\u00f6nnen\u201c, sagte er.<\/p>\n<p><strong>Genome verstehen und nutzen<\/strong><\/p>\n<p>Ning Li vom Beijing Genome Institute wiederum ging auf die Rolle der Genomforschung f\u00fcr Pflanzen- und Tierzucht ein. Bislang haben die\u00a0Chinesen die Genome von\u00a0mehr als 500 Pflanzen und Tieren sequenziert. &#8220;Nun geht es darum, diese Genome nicht zu lesen, sondern sie auch zu interpretieren und dieses Wissen gezielt zu nutzen&#8221;, betonte Li in Berlin. Seine Einrichtung kooperiere mit Unternehmen und Forschungseinrichtungen, um die genomgest\u00fctzte Z\u00fcchtung zu voranzutreiben. Zu den\u00a0Verfechtern von Biotech-Innovationen im Lebensmittelsektor z\u00e4hlte Jack Bobo aus den USA. Er war einer der wenigen US-Vertreter, die\u00a0\u00a0trotz Thanks giving den Weg nach Berlin auf sich genommen haben. Bobo war langj\u00e4hriger Berater des Wei\u00dfen Hauses und unter anderem mitverantwortlich f\u00fcr die\u00a0Implementierung der US-Bio\u00f6konomie-Strategie, die einen starken Schwerpunkt auf Biotech-Innovationen legt.\u00a0In seinem Vortrag beim Summit berichtete er unter anderem von Pl\u00e4nen der US-Firma Clara Food, einen Eiersatz aus der Petrischale zu entwickeln &#8211; als Alternative zu Legehennen. Angesichts von 75 Millionen Eiern, die allein in den USA konsumiert werden, m\u00fcsse man \u00fcber solche Alternativen nachdenken, betonte Bobo.<\/p>\n<p><strong>Gentechnik in der Diskussion<\/strong><\/p>\n<p>Des weiteren ging er auf die Zulassung des gentechnich ver\u00e4nderten Lachs der US-Firma Aquabounty Technologies ein, in deren Vorstand Bobo sitzt.\u00a0Vor zwanzig Jahren k\u00e4mpft die Firma um die Zulassung\u00a0ihres \u00a0gv-Lachs f\u00fcr die menschliche Ern\u00e4hrung. Mitte November hat die\u00a0US-amerikanische Beh\u00f6rde FDA nun die Erlaubnis zum\u00a0Import des\u00a0gv-Lachs erteilt. Die Fische wurden mit zwei Genen ausgestattet, die sie\u00a0dazu bef\u00e4higen, auch bei kalten Wassertemperaturen aktiv zu sein. Dadurch erreichen sie schon nach anderthalb Jahren statt nach drei Jahren ihre Schlachtgewicht. W\u00e4hrend Bobo hierin auch unter Nachhaltigkeitsaspekten einen Vorteil f\u00fcr Aquakulturen sieht, \u00e4u\u00dferte sich Nachhaltigkeitsexperte Gunter Pauli sehr kritisch zu solchen Produkten. &#8220;Gentechnik hat nichts mit Nachhaltigkeit zu tun&#8221;, betonte er. Vielmehr m\u00fcsse man\u00a0noch mehr von der Natur dar\u00fcber lernen, wie Stoffstr\u00f6me mehrfach wiederverwertet werden, sodass kein Abfall im eigentlich Sinn entsteht. Als Vorstandsmitglied\u00a0der italienischen\u00a0Novamont, ein Firma mit\u00a0Vorreiterrolle in Sachen Bioraffinerie und\u00a0Abfallverwertung,\u00a0war er in mehreren Diskussionsrunden beim Summit vertreten.\u00a0\u00a0Sein eindringlicher Appell an die Teilnehmer des Summits lautete: &#8220;Wenn wir wie die Pandab\u00e4ren sind, die allein vom Bambus abh\u00e4ngig sind, weil sie keine andere Nahrung vertragen, dann werden wir aussterben. Stattdessen sollten wir uns wie Kakerlaken verhalten, die alles und jeden verwerten k\u00f6nnen.&#8221;<\/p>\n<p><strong>Reger Austausch zu konkreten Umsetzungsideen<\/strong><\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Konferenztage in Berlin haben mehr als 100 internationale Sprecher Politikkonzepte und konkrete Bio\u00f6konomie-Beispiele auf mehr als 60 Postern pr\u00e4sentiert und in 11 Foren diskutiert. In einer Ausstellung wurden \u00fcber zwanzig\u00a0Produkte\u00a0aus dem Alltag vorgestellt, in denen Bio\u00f6konomie steckt: darunter Kleidungs- oder M\u00fcbelst\u00fccke, Lebensmittel, Autoteile\u00a0sowie Kosmetik. Dar\u00fcber hinaus\u00a0wurde eine Delphi-Studie mit Zukunftsleitprojekten (<a href=\"http:\/\/gbs2015.com\/fileadmin\/gbs2015\/Downloads\/GBS2015_02_Delphi-Study.pdf\">zum PDF-Download<\/a>) vorgelegt, die durch internationale Experten bewertet wurden.\u00a0\u00a0Die FAO, die OECD, die Europ\u00e4ische Kommission und die Internationale Energieagentur beteiligten sich am Summit mit eigenen Workshops. Olivier Dubois von der FAO zog ein positives Fazit am Ende des Summits: &#8220;Der Kongress hat gezeigt, wie komplex die Welt der Bio\u00f6konomie heute ist und welchen gro\u00dfen Herausforderungen wir\u00a0uns stellen m\u00fcssen. Gleichzeitig hat er aber\u00a0bereits erste L\u00f6sungsans\u00e4tze formulieren k\u00f6nnen. Daran m\u00fcssen wir nun weiterarbeiten.&#8221; Aus Sicht der FAO sind dabei vor allem die\u00a0Kleinstunternehmer noch st\u00e4rker als bisher einzubinden, weshalb deren Ans\u00e4tze auch im Fokus des FAO-Workshops standen.<\/p>\n<p><strong>F\u00fcnf Priorit\u00e4ten f\u00fcr internationale Bio\u00f6konomie-Agenda<\/strong><\/p>\n<p>Nach Abschluss der zweit\u00e4gigen Konferenz haben sich die Teilnehmer des Summits auf ein gemeinsames Ziel verst\u00e4ndigt: Weltweit weniger fossile und daf\u00fcr mehr nachwachsende Rohstoffe nachhaltig und effizient f\u00fcr die Ern\u00e4hrung und den Alltag zu nutzen.\u00a0 Das Abschlusscommuniqu\u00e9 des Global Bioeconomy Summits (<em>mehr Informationen:<\/em> <a href=\"http:\/\/gbs2015.com\/fileadmin\/gbs2015\/Downloads\/Communique_final.pdf\">PDF Download<\/a>) definiert f\u00fcnf Priorit\u00e4ten einer internationalen politischen Agenda auf dem Weg in die biobasierte Wirtschaft:<\/p>\n<ul>\n<li>Nachwachsende Rohstoffe nutzen, die Ern\u00e4hrung sichern und die \u00d6kosysteme sch\u00fctzen.<\/li>\n<li>Die Beitr\u00e4ge der Bio\u00f6konomie zu den nachhaltigen Entwicklungszielen messbar machen,<\/li>\n<li>wirtschaftliche und wissenschaftliche Zusammenarbeit f\u00f6rdern,<\/li>\n<li>Ausbildung, gemeinsames Lernen und Dialog vorantreiben sowie<\/li>\n<li>die Bio\u00f6konomie als Ganzes in den internationalen Verhandlungen zu COP 21, den Sustainable Development Goals und im Handel ber\u00fccksichtigen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>\u201eAngesichts von 45 Staaten auf der Welt, die dezidierte Bio\u00f6konomie-Strategien verfolgen, ist die Bio\u00f6konomie als internationales Politikthema unterrepr\u00e4sentiert. Mit dem Summit haben wir einen Schritt in die richtige Richtung gemacht\u201c, sagt Daniel Barben, als Mitglied des Bio\u00f6konomierates auch Mitglied des Konferenzkomitees, mit Verweis auf am ersten Tag vorgestellte Analyse zur internationalen <a href=\"http:\/\/www.biotechnologie.de\/BIO\/Navigation\/DE\/root,did=184846.html\">Bedeutung der Bio\u00f6konomie (mehr&#8230;).\u00a0<\/a>\u00a0Klaus T\u00f6pfer, Direktor des Potsdamer Institute of Advanced Sustainability Studies, unterstrich die Bedeutung des Communiq\u00e9s als Panelist des zweiten Tages: &#8220;Es ist h\u00f6chste Zeit f\u00fcr so einen Summit. Genau in diese Richtung muss es weitergehen.&#8221; Er lobte vor allem die Transparenz und Ehrlichkeit des Communiq\u00e9s.<\/p>\n<p><strong>Deutschland mit internationaler Verantwortung<\/strong><\/p>\n<p>Die deutsche Bundesregierung war durch das Bundeskanzleramt sowie den Staatssekret\u00e4ren aus dem Bundesforschung- sowie dem Bundeslandwirtschaftsministerium ebenfalls auf dem Summit pr\u00e4sent. Die Er\u00f6ffnungsveranstaltung fand am Abend des 24. Novembers im <a href=\"http:\/\/www.biotechnologie.de\/BIO\/Navigation\/DE\/root,did=184846.html\">Bundesforschungsministerium statt (mehr&#8230;).<\/a><\/p>\n<p>\u201eDeutschland hat in der Bio\u00f6konomie eine internationale Spitzenposition. Dies birgt auch internationale Verantwortung. Nur wenn wir unser Bio\u00f6konomie-Knowhow teilen, wirken wir global. Gemeinsam mit unseren Partnern werden wir daf\u00fcr sorgen, dass die Ergebnisse des Summits in internationale Diskussionen einflie\u00dfen\u201c, sagte der Co-Vorsitzende des Bio\u00f6konomierates Joachim von Braun zum Abschluss des Summits. Man sei sich zudem dar\u00fcber einig, dass der n\u00e4chste Summit in zwei Jahren stattfinden werde. &#8220;Wir wissen nur noch nicht wo und laden alle Interessenten ein, auf uns zuzukommen.&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Diese und andere Frage haben rund 700\u00a0Teilnehmer aus 82 Nationen auf dem Global Bioeconomy Summit in Berlin diskutiert. Zu diesem ersten weltweiten Gipfel der Bio\u00f6konomie hatte der Bio\u00f6konomierat der Bundesregierung vom 24.\u00a0bis 26. November eingeladen. \u201eNachhaltigkeit geh\u00f6rt zu den Top-Themen der politischen Agenda. Das Jahr 2015 ist das Jahr der gro\u00dfen internationalen Verhandlungen. Mit dem [&#8230;]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","nova_meta_subtitle":"","footnotes":""},"categories":[5572],"tags":[10608,10527],"supplier":[11400,1504,1887,187,11399,769,2317,233,4855,967,509,295,2713],"class_list":["post-30734","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bio-based","tag-biooekonomie","tag-nachhaltigkeit","supplier-aquabounty-technologies-inc","supplier-beijing-genomics-institute-shenzhen-bgi-shenzhen","supplier-biokonomierat","supplier-bundesministerium-fuer-bildung-und-forschung-bmbf","supplier-clara-foods","supplier-deutsche-bundesregierung","supplier-european-commission","supplier-food-and-agriculture-organization-of-the-united-nations-fao","supplier-institute-fuer-advanced-sustainability-studies-iass","supplier-international-energy-agency-iea","supplier-novamont","supplier-organisation-for-economic-co-operation-and-development-oecd","supplier-us-food-and-drug-administration-fda"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/30734","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=30734"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/30734\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=30734"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=30734"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=30734"},{"taxonomy":"supplier","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/supplier?post=30734"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}