{"id":30462,"date":"2015-11-24T07:23:20","date_gmt":"2015-11-24T06:23:20","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=30462"},"modified":"2015-11-23T09:02:43","modified_gmt":"2015-11-23T08:02:43","slug":"netzwerk-von-forschungseinrichtungen-katalysiert-das-biomassepotenzial-europas","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/netzwerk-von-forschungseinrichtungen-katalysiert-das-biomassepotenzial-europas\/","title":{"rendered":"Netzwerk von Forschungseinrichtungen katalysiert das Biomassepotenzial Europas"},"content":{"rendered":"<p><strong>Das im September 2015 abgeschlossene BRISK-Projekt vereinte 26 Partner aus Europa, darunter verschiedene Forschungseinrichtungen und akademische Institutionen, um ein besonders sichtbares Netzwerk von Demonstrationsanlagen zu etablieren.<\/strong><\/p>\n<p>\u201eViele KMU und Studierende haben keinen Zugang zu diesen Anlagen\u201c, erkl\u00e4rt Projektkoordinator Professor Andrew Martin vom Royal Institute of Technology (KTH) in Schweden. \u201eDas BRISK-Projekt versuchte, diese Anlagen f\u00fcr die gesamte Forschungsgemeinschaft zu \u00f6ffnen, um Fragmentierung zu \u00fcberwinden und es zu erm\u00f6glichen, dass neue Rohstoffe getestet werden.\u201c<\/p>\n<p>Mehr als 200 Personen aus 26 europ\u00e4ischen L\u00e4ndern konnten Experimente zu Biokraftstoffen der zweiten Generation in diesen Anlagen durchf\u00fchren, was zur Ankurbelung der Wettbewerbsf\u00e4higkeit Europas in der globalen Biowirtschaft beitr\u00e4gt. Der Erfolg war so gro\u00df, dass man bereits dabei ist, einen Nachfolger f\u00fcr BRISK zu suchen.<\/p>\n<p>\u201eDa das Projekts jetzt beendet ist, bauen wir bereits ein neues Konsortium auf und wir versuchen, einen Horizont 2020-Aufruf zur Vorschlagseinreichung zu finden, der unseren Bed\u00fcrfnissen entspricht\u201c, sagt Martin. \u201eUnser Ziel ist es, unsere Reichweite zu erh\u00f6hen, um noch mehr biologische Prozesse und ein gr\u00f6\u00dferes Rohstoffspektrum einzubeziehen.\u201c<\/p>\n<p>Fortschrittliche Biokraftstoffe, die aus Biomasse hergestellt werden, besitzen das Potenzial, tausende neuer Arbeitspl\u00e4tze zu schaffen, indem die l\u00e4ndliche Entwicklung angeregt und ein Beitrag zur Energiesicherheit Europas in Form einer nachhaltigen Alternative zu fossilen Brennstoffen geleistet wird. Die St\u00e4rkung der Biomassenutzung wird Europa au\u00dferdem dabei helfen, seine Ziele zu erreichen, indem es die Treibhausgasemissionen bis 2020 um 20 % und bis 2050 um 50 % senkt.<\/p>\n<p>Um darauf aufzubauen, hat BRISK eine durchsuchbare Onlinedatenbank der Partnerlabors in Europa geschaffen. Hier k\u00f6nnen KMU und Forscher detaillierte Informationen \u00fcber Anlagen f\u00fcr die thermische Biomassekonversion finden, die f\u00fcr Versuche zur Verf\u00fcgung stehen. Projektkonzept war, dass sich jeder Forscher f\u00fcr den Zugang zu einer Anlage der Projektpartner au\u00dferhalb seines Landes bewerben kann, und dadurch die l\u00e4nder\u00fcbergreifende Zusammenarbeit gef\u00f6rdert wird.<\/p>\n<p>BRISK zahlte f\u00fcr die Zugangskosten sowie ein Stipendium f\u00fcr Reise, Unterkunft und Verpflegung. Das Konsortium entwickelte auch Protokolle und Datenbanken, um die Verbreitung von Daten und die Bewertung von Versuchsanlagen zu erleichtern, was eine wichtige Hinterlassenschaft ist, die der europ\u00e4ischen Forschungsgemeinschaft auch weiterhin zugutekommen wird.<\/p>\n<p>Durch gemeinsame Forschungsaktivit\u00e4ten haben die Partner neue Versuchsmethoden entwickeln k\u00f6nnen. Dazu geh\u00f6ren auch Biomasseverarbeitungstechniken und Verfahren. Der zeitliche Rahmen der Besuche an den Anlagen reichte von wenigen Tagen bis hin zu dreimonatigen Praktika f\u00fcr Doktoranden. In allen F\u00e4llen wurde die europ\u00e4ische Expertise in Biomasse erweitert und Wissen \u00fcber die Grenzen hinweg verbreitet. \u201eDieses Projekt war wichtig f\u00fcr die Anregung der Netzwerkbildung unter Forschern und lieferte auch eine Gelegenheit, die Qualit\u00e4t der Anlagen zu verbessern\u201c, sagte Martin.<\/p>\n<p>Eine Forscherin aus dem Vereinigten K\u00f6nigreich etwa konnte ihre Promotionsforschung an den ENEA-Anlagen in Italien erweitern, indem sie Versuche durchf\u00fchrte, um Biomasse in ein synthetisches Gas (das haupts\u00e4chlich f\u00fcr die Stromerzeugung verwendet wird) umzuwandeln. Ein Forscher von der Universit\u00e4t Cordoba in Spanien hatte die Gelegenheit zu einem Aufenthalt an der TU Graz in \u00d6sterreich, um seine Forschung zu Biokraftstoffen weiterzubringen (Reduzierung von Stickstoffoxid w\u00e4hrend der Biomasseverbrennung in kleinma\u00dfst\u00e4blichen Biomasseboilern).<\/p>\n<p>\u201eWir haben herausgefunden, dass es Zeit braucht, damit etwas bekannt wird, doch zum Projektende hin gab es viele Aktivit\u00e4ten\u201c, so Martin. \u201eWir hoffen, dass wir bei einem zuk\u00fcnftigen Projekt, jetzt wo wir bekannter geworden sind, in der Lage sein werden, ein breiteres Publikum zu erreichen und auch vermehrt Forscher aus Drittstaaten zu gewinnen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Weitere Informationen erhalten Sie auf der<br \/>\n<a href=\"http:\/\/briskeu.com\/\" target=\"_blank\">Projektwebsite von BRISK<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Quelle: Gest\u00fctzt auf ein Interview mit dem Projektkoordinator von BRISK.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das im September 2015 abgeschlossene BRISK-Projekt vereinte 26 Partner aus Europa, darunter verschiedene Forschungseinrichtungen und akademische Institutionen, um ein besonders sichtbares Netzwerk von Demonstrationsanlagen zu etablieren. \u201eViele KMU und Studierende haben keinen Zugang zu diesen Anlagen\u201c, erkl\u00e4rt Projektkoordinator Professor Andrew Martin vom Royal Institute of Technology (KTH) in Schweden. \u201eDas BRISK-Projekt versuchte, diese Anlagen f\u00fcr [&#8230;]<\/p>\n","protected":false},"author":59,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","nova_meta_subtitle":"","footnotes":""},"categories":[5572],"tags":[10681],"supplier":[4290,2317,5585,1592,7768,6418,2851],"class_list":["post-30462","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bio-based","tag-biomasse","supplier-enea","supplier-european-commission","supplier-european-union","supplier-technische-universitaet-graz","supplier-horizon-2020","supplier-kth-royal","supplier-university-of-cordoba"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/30462","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/59"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=30462"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/30462\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=30462"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=30462"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=30462"},{"taxonomy":"supplier","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/supplier?post=30462"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}