{"id":30174,"date":"2015-11-11T07:07:31","date_gmt":"2015-11-11T06:07:31","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=30174"},"modified":"2015-11-11T06:55:25","modified_gmt":"2015-11-11T05:55:25","slug":"bio-basierte-polymere-wird-sich-der-positive-wachstrumstrend-fortsetzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/bio-basierte-polymere-wird-sich-der-positive-wachstrumstrend-fortsetzen\/","title":{"rendered":"Bio-basierte Polymere: Wird sich der positive Wachstrumstrend fortsetzen?"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff9900;\">English Version:\u00a0<\/span><a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/bio-based-polymers-will-the-positive-growth-trend-continue\">https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/bio-based-polymers-will-the-positive-growth-trend-continue<\/a><\/p>\n<p><strong>Weltweite Produktionskapazit\u00e4t wird sich von 5,7 Mio. t im Jahr 2014 auf fast 17 Mio. t im Jahr 2020 verdreifachen. Die Daten zeigen 10% Wachstum von 2012 auf 2013 und sogar 11% von 2013 auf 2014. F\u00fcr das Jahr 2015 wird ein R\u00fcckgang des Wachstums erwartet \u2013 Folge des niedrigen \u00d6lpreises?<\/strong><\/p>\n<p>Die neue dritte Ausgabe der Marktstudie ist ab sofort verf\u00fcgbar. Sie enth\u00e4lt konsistente Daten vom Jahr 2012 bis 2014 sowie die j\u00fcngsten Daten von European Bioplastics, dem europ\u00e4ischen Biokunststoff-Industrieverband. Das st\u00e4rkste Wachstum verzeichnen bio-basiertes Drop-in-PET und die neue Polymergruppe PHA. Europa verliert deutlich Anteile an der Gesamtproduktion an Asien. Bio-basierte Polymere erzielten im Jahr 2014 weltweit einen Umsatz von rund 11 Milliarden Euro im Vergleich zu 10 Milliarden Euro in 2013. Die dritte Fassung der weltweit bekannten 500-seitigen Marktstudie mit Trendreports \u201eBio-based Building Blocks and Polymers in the World \u2013 Capacities, Production and Applications: Status Quo and Trends towards 2020\u201c wurde heute ver\u00f6ffentlicht. <a href=\"http:\/\/bio-based.eu\/markets\">http:\/\/bio-based.eu\/markets<\/a><\/p>\n<p>Zwei Jahre nach Erscheinen der ersten Markstudie, ver\u00f6ffentlicht das nova-Institut nun eine vollst\u00e4ndige \u00dcberarbeitung der umfangreichsten Markstudie zu bio-basierten Polymeren, die bisher erstellt wurde. Das Update erfasst unter anderem bio-basierte Building-blocks als Vorstufe bio-basierter Polymere und erweitert damit die Bandbreite der Marktstudie. Die Studie wurde vom nova-Institut in Kooperation mit international angesehenen Experten f\u00fcr bio-basierte Monomere und Polymere erstellt. Die Studie untersucht s\u00e4mtliche bio-basierten Polymere und zum zweiten Mal auch die wichtigsten neuen Building-blocks weltweit.<\/p>\n<p>Im Jahr 2015 wurden die Daten des nova-Instituts zum zweiten Mal vom Verband \u201eEuropean Bioplastics\u201c als Hauptbasis seiner Marktdaten genutzt. F\u00fcr die von European Bioplastics ausgew\u00e4hlten bio-basierten Polymere \u2013 deren Auswahl von der des nova-Instituts abweicht \u2013 wird ein Wachstum der Produktionskapazit\u00e4t von \u00fcber 400\u00a0% bis zum Jahr 2019 erwartet<sup>1<\/sup>.<\/p>\n<p>Die folgende Tabelle gibt einen \u00dcberblick \u00fcber alle betrachteten bio-basierten Polymere und die produzierenden Unternehmen mit ihren Standorten und Produktionskapazit\u00e4ten von 2012 bis 2014 sowie die jeweils dazugeh\u00f6rigen j\u00e4hrlichen Wachstumsraten. Im Jahr 2013 trugen nahezu alle Polymere zum beobachteten, j\u00e4hrlichen Gesamtwachstum von etwa 10\u00a0% von 2012 auf 2013 bei. Polyamide (PA), Polyethylenterephthalat (PET) und Polytrimethylenterephthalat (PTT) zeigten mit einem j\u00e4hrlichen Wachstum von 30% das h\u00f6chste Wachstum. Im Jahr 2014 trugen dagegen nur wenige Polymere zum Gesamtwachstum von 11\u00a0% von 2013 auf 2014 bei: Nur Epoxidharze und Polybutylenadipat-terephthalat (PBAT) zeigten ein starkes Wachstum. Epichlorhydrin, dessen Produktionskapazit\u00e4ten wuchsen, ist Vorstufe von Epoxidharzen und kann aus bio-basiertem Glyzerin hergestellt werden, einem Nebenprodukt der Biodiesel-Produktion. F\u00fcr das Jahr 2015 werden fallende Wachstumsraten erwartet. Dies kann sicherlich mit den niedrigen \u00d6lpreisen und der geringen politischen Unterst\u00fctzung bio-basierter Polymere erkl\u00e4rt werden.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"  wp-image-30171 aligncenter\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/15-11-10_Bio-based_polymers-companies_production_capacities_CAGR_2012-2014.jpg\" alt=\"15-11-10_Bio-based_polymers-companies_production_capacities_CAGR_2012-2014\" width=\"587\" height=\"389\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2015\/11\/15-11-10_Bio-based_polymers-companies_production_capacities_CAGR_2012-2014.jpg 2339w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2015\/11\/15-11-10_Bio-based_polymers-companies_production_capacities_CAGR_2012-2014-300x199.jpg 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2015\/11\/15-11-10_Bio-based_polymers-companies_production_capacities_CAGR_2012-2014-1024x678.jpg 1024w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2015\/11\/15-11-10_Bio-based_polymers-companies_production_capacities_CAGR_2012-2014-600x397.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 587px) 100vw, 587px\" \/><\/p>\n<p>Die j\u00e4hrlichen Wachstumsraten der Produktionskapazit\u00e4t bio-basierter Polymere sind mit durchschnittlich ca. 10\u00a0% im Vergleich zu petrochemischen Polymeren \u2013 mit einer j\u00e4hrlichen Wachstumsrate von 3-4\u00a0% \u2013 beeindruckend. Die Produktionskapazit\u00e4t bio-basierter Polymere stellt mit 5,7\u00a0Mio.\u00a0t einen Anteil von circa 2\u00a0% der Gesamtproduktion von Struktur-Polymeren von 256\u00a0Mio.\u00a0t in 2013 dar und erzeugt damit einen Umsatz von rund 11\u00a0Mrd.\u00a0Euro (5,7\u00a0Mio.\u00a0t (Produktionskapazit\u00e4t) x 2,50\u00a0\u20ac\/kg (gesch\u00e4tzter Durchschnittspreis bio-basierter Polymere) x 0,8 (Kapazit\u00e4tsauslastung)). Damit w\u00fcrde \u2013 bei einem gesch\u00e4tzten Gesamtvolumen von rund 400\u00a0Mio.\u00a0t Polymeren in 2020 \u2013 der bio-basierte Anteil von 2\u00a0% in 2014 auf 4\u00a0% in 2020 ansteigen und die bio-basierte Produktionskapazit\u00e4t damit weiterhin schneller wachsen als die Gesamtproduktion. <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"  wp-image-30172 aligncenter\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/15-11-10_Bio-based_polymers-worldwide_production_capacities_2011-2020.jpg\" alt=\"15-11-10_Bio-based_polymers-worldwide_production_capacities_2011-2020\" width=\"538\" height=\"403\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2015\/11\/15-11-10_Bio-based_polymers-worldwide_production_capacities_2011-2020.jpg 3000w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2015\/11\/15-11-10_Bio-based_polymers-worldwide_production_capacities_2011-2020-300x225.jpg 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2015\/11\/15-11-10_Bio-based_polymers-worldwide_production_capacities_2011-2020-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2015\/11\/15-11-10_Bio-based_polymers-worldwide_production_capacities_2011-2020-600x450.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 538px) 100vw, 538px\" \/><\/p>\n<p>Die rasanteste Entwicklung zeichnet sich f\u00fcr bio-basierte Drop-in-Polymere ab, dicht gefolgt von neuen bio-basierten Polymeren. Bio-basierte Drop-in-Polymere sind chemisch identisch mit ihren petrochemischen Pendants, jedoch zumindest teilweise auf Basis von Biomasse erzeugt. Diese Gruppe wird angef\u00fchrt von teilweise bio-basiertem Polyethylenterephthalat (PET). Die Herstellung von bio-basiertem PET hat weltweit eine hohe Expansionsrate, gr\u00f6\u00dftenteils auf Grund der von Coca-Cola gestarteten Initiative \u201ePlant PET Technology Collaborative (PTC)\u201c. Die zweitst\u00e4rkste Zunahme mit \u00e4hnlichen Wachstumsraten wie bio-basiertes PET wird f\u00fcr Polyhydroxyalkanoate (PHA) erwartet, die im Gegensatz zu bio-basiertem PET neue Polymere sind. Polybutylensuccinat (PBS) und Polylactide (PLA) zeigen ebenfalls beeindruckendes Wachstum: bei ihrer Produktionskapazit\u00e4t wird eine Vervierfachung von 2014 auf 2020 erwartet.<\/p>\n<p>Auf Grund des leichteren Zugangs zu Rohstoffen und besserer wirtschaftspolitischer Rahmenbedingungen werden die meisten Investitionen in neue bio-basierte Polymerkapazit\u00e4ten in Asien erfolgen. Der Anteil Europas wird sich voraussichtlich von 15,4\u00a0% auf 4,9\u00a0% verringern und der Nord-Amerikas von 14\u00a0% auf 4,1\u00a0% fallen, w\u00e4hrend f\u00fcr Asien ein Anstieg von 58,1\u00a0% auf 80,6\u00a0% prognostiziert wird. S\u00fcd-Amerika wird voraussichtlich konstant bei 10-12\u00a0% verbleiben. Anders ausgedr\u00fcckt: Es ist ein dramatischer Wandel des Weltmarktes zu erwarten. F\u00fcr Asien wird die st\u00e4rkste Entwicklung auf dem Gebiet bio-basierter Building-block\u2013 und Polymerproduktion vorausgesagt, w\u00e4hrend Europa und Nord-Amerika aller Wahrscheinlichkeit nach mehr als zwei Drittel ihrer Anteile verlieren werden.<\/p>\n<p>Der <strong>500-seitige Bericht<\/strong> zeigt die Ergebnisse der Marktstudie des nova-Instituts und setzt sich aus drei Teilen zusammen: \u201eMarket data\u201c, \u201eTrend reports\u201c, und \u201eCompany profiles\u201c. Zudem verdeutlichen \u00fcber 200 Tabellen und Grafiken die Resultate.<\/p>\n<p>Der Abschnitt <strong>\u201eMarket data\u201c<\/strong> enth\u00e4lt Marktdaten zur weltweiten Produktionskapazit\u00e4t und zu den Hauptanwendungsbereichen ausgew\u00e4hlter bio-basierter Polymere (Status quo 2011, 2013 und 2014, Entwicklungen und Investitionen bis 2020). Dieser Teil deckt nicht nur bio-basierte Polymere ab, sondern untersucht auch gegenw\u00e4rtig produzierte bio-basierte Building-blocks und ihre Entwicklung.<\/p>\n<p>Die <strong>\u201eTrend reports\u201c<\/strong> bestehen aus elf unabh\u00e4ngigen Beitr\u00e4gen f\u00fchrender Experten f\u00fcr bio-basierte Polymere. Aktuelle Fragestellungen zu den globalen M\u00e4rkten f\u00fcr bio-basierte Building-blocks und Polymere werden hier im Detail diskutiert.<\/p>\n<p>Der letzte Teil <strong>\u201eCompany profiles\u201c<\/strong> umfasst fast 100 Unternehmensprofile mit spezifischen Daten, unter anderem Standort, bio-basierte Building-blocks und Polymere, Rohstoffe und Produktionskapazit\u00e4ten (reale Zahlen f\u00fcr 2011, 2013 und 2014 sowie Prognosen f\u00fcr 2020). Zudem schlie\u00dfen die Profile weitere Eckdaten der Unternehmen ein (Kooperationen, Partnerschaften, Technologie und bio-basierte Produkte), gefolgt von einem Unternehmensindex sortiert nach Building-blocks und Polymeren und einem Abk\u00fcrzungsverzeichnis.<\/p>\n<p><strong>Den vollst\u00e4ndigen Report f\u00fcr 3.000\u00a0\u20ac (exkl. MwSt.) wie auch die kostenfreie Kurzfassung finden Sie auf <\/strong><a href=\"http:\/\/www.bio-based.eu\/markets\"><strong>www.bio-based.eu\/markets<\/strong><\/a><strong>.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Die Grafiken dieser Pressemitteilung k\u00f6nnen Sie ebenfalls kostenfrei f\u00fcr Pressezwecke unter folgendem Link in Druckqualit\u00e4t herunterladen.<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/bio-based.eu\/market_study\/media\/15-11-10-Graphics-biopolymers-nova.zip\"><strong>http:\/\/bio-based.eu\/market_study\/media\/15-11-10-Graphics-biopolymers-nova.zip<\/strong><\/a><\/p>\n<p><strong>Die zip-Datei beinhaltet:<\/strong><\/p>\n<p>15-11-10_Bio-based_polymers-companies_production_capacities_CAGR_2012-2014.jpg (Quelle: nova-Institut)<br \/>\n15-11-10_Bio-based_polymers-worldwide_production_capacities_2011-2020.jpg (Quelle: nova-Institut)<\/p>\n<p><sup>1<\/sup>Darstellungen der Marktzahlen von European Bioplastics stehen in Englisch und Deutsch zum Download zur Verf\u00fcgung: <a href=\"http:\/\/en.european-bioplastics.org\/press\/press-pictures\/labelling-logos-charts\/\">http:\/\/en.european-bioplastics.org\/press\/press-pictures\/labelling-logos-charts\/<\/a><\/p>\n<p>Pressemitteilung als PDF: <a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/15-11-10_PM_Marktstudie_und_Trendreports_nova.docx\">15-11-10_PM_Marktstudie_und_Trendreports_nova<\/a><\/p>\n<h3>Kontakt:<\/h3>\n<p>Dipl.-Ing. \u00a0Florence Aeschelmann<br \/>\nTelefon: +49 (0) 22 33-48 14-48<br \/>\n<a href=\"mailto:florence.aeschelmann@nova-institut.de\">florence.aeschelmann@nova-institut.de<\/a><\/p>\n<p><strong>Verantwortlicher im Sinne des Presserechts (V.i.S.d.P.):<\/strong><br \/>\nDipl.-Phys. Michael Carus (Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer)<br \/>\nnova-Institut GmbH, Chemiepark Knapsack, Industriestra\u00dfe 300, 50354 H\u00fcrth<br \/>\nInternet: <a href=\"http:\/\/www.nova-institut.de\">www.nova-institut.de<\/a> \u2013Dienstleistungen und Studien auf <a href=\"http:\/\/www.bio-based.eu\">www.bio-based.eu<br \/>\n<\/a>Email: <a href=\"mailto:contact@nova-institut.de\">contact@nova-institut.de<br \/>\n<\/a>Tel: +49 (0) 22 33-48 14 40<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>\u00dcber das nova-Institut:<\/h3>\n<p>Das nova-Institut wurde 1994 als privates und unabh\u00e4ngiges Institut gegr\u00fcndet und ist im Bereich der Forschung und Beratung t\u00e4tig. Der Fokus liegt auf der bio-basierten und der CO<sub>2<\/sub>-basierten \u00d6konomie in den Bereichen Rohstoffversorgung, technisch-\u00f6konomische Evaluierung, Marktforschung, \u00d6kobilanzen (LCA), \u00d6ffentlichkeitsarbeit, B2B\u2013Kommunikation und politischen Rahmenbedingungen. Mit einem Team von 25 Mitarbeitern erzielt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>English Version:\u00a0https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/bio-based-polymers-will-the-positive-growth-trend-continue Weltweite Produktionskapazit\u00e4t wird sich von 5,7 Mio. t im Jahr 2014 auf fast 17 Mio. t im Jahr 2020 verdreifachen. Die Daten zeigen 10% Wachstum von 2012 auf 2013 und sogar 11% von 2013 auf 2014. F\u00fcr das Jahr 2015 wird ein R\u00fcckgang des Wachstums erwartet \u2013 Folge des niedrigen \u00d6lpreises? 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