{"id":29499,"date":"2015-10-21T07:40:06","date_gmt":"2015-10-21T05:40:06","guid":{"rendered":"https:\/\/rss.nova-institut.net\/public.php?url=http%3A%2F%2Fwww.innovations-report.de%2Fhtml%2Fberichte%2Ffoerderungen-preise%2Fbio-inspirierte-loesungen-fuer-einstellbare-haftung-in-feuchter-umgebung.html"},"modified":"2015-10-19T09:37:34","modified_gmt":"2015-10-19T07:37:34","slug":"bio-inspirierte-loesungen-fuer-einstellbare-haftung-in-feuchter-umgebung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/bio-inspirierte-loesungen-fuer-einstellbare-haftung-in-feuchter-umgebung\/","title":{"rendered":"Bio-inspirierte L\u00f6sungen f\u00fcr einstellbare Haftung in feuchter Umgebung"},"content":{"rendered":"<p><strong>Am 15. und 16. Oktober 2015 wird mit einem Kick-off Meeting in Dresden das neue EU-Ausbildungsprojekt \u201eTraining in Bio-Inspired Design of Smart Adhesive Materials\u201c (BioSmartTrainee) als Marie-Sk\u0142odowska-Curie-Ma\u00dfnahme im Rahmen des EU-Programms Horizont 2020 gestartet. <\/strong><strong>An dem von Frau Dr. Alla Synytska vom Leibniz-Institut f\u00fcr Polymerforschung Dresden e. V. (IPF) koordinierten Projekt sind elf Einrichtungen aus Wissenschaft und Industrie aus f\u00fcnf EU-L\u00e4ndern beteiligt, um Doktoranden auszubilden. <\/strong><\/p>\n<p>Die Europ\u00e4ische Union f\u00f6rdert das Projekt \u00fcber eine Laufzeit von vier Jahren mit insgesamt 2,82 Mio EUR. Finanziert werden aus den Mitteln insgesamt elf Nachwuchswissenschaftler, von denen einer am IPF betreut werden wird (im Rahmen einer gemeinsamen Professur mit der Technischen Universit\u00e4t Dresden).<\/p>\n<p>Was das Fr\u00f6schlein im Logo des neuen Forschungs- und Ausbildungsvorhabens ganz selbst-verst\u00e4ndlich beherrscht \u2013 in feuchter Umgebung sicheren Halt zu haben, also seine F\u00fc\u00dfe zur Fortbewegung zuverl\u00e4ssig an feuchten Oberfl\u00e4chen anhaften zu lassen und wieder l\u00f6sen zu k\u00f6nnen \u2013 ist in der Technik bis heute eine Herausforderung. In trockener Umgebung sind die Mechanismen von Haftung bereits sehr gut untersucht und verstanden, und so wurden in den letzten Jahrzehnten in vielen Einsatzgebieten, wie z.B. der Automobilindustrie, im Flugzeugbau oder im Bauwesen, mechanische Verbindungen durch technologisch vorteilhafte Klebeverbindungen abgel\u00f6st. F\u00fcr die Adh\u00e4sion auf feuchten, rauen und kontaminierten Oberfl\u00e4chen fehlen immer noch grundlegende Konzepte, und so werden beispielsweise im Bereich der Medizin Klebeverbindungen bisher kaum angewendet, obgleich sie z.B. f\u00fcr den Einsatz in der Orthop\u00e4die sehr w\u00fcnschenswert w\u00e4ren.<\/p>\n<p>Vor diesem Hintergrund wendet sich BioSmartTrainee dem Ph\u00e4nomen der Haftung an feuchten Oberfl\u00e4chen zu. Im Trainingsnetzwerk sollen junge Forscher speziell auf diesem interdisziplin\u00e4re Herangehensweisen erfordernden Gebiet, das Polymerforschung, Adh\u00e4sion und Bio-Mechanik einschlie\u00dft, ausgebildet werden. Die gemeinsamen Forschungsaktivit\u00e4ten schlagen die Br\u00fccke von der Aufkl\u00e4rung der Grundlagen der Adh\u00e4sion in feuchter Umgebung hin zu L\u00f6sungsans\u00e4tzen f\u00fcr ma\u00dfgeschneiderte Haftanwendungen.<br \/>\nDas Fr\u00f6schlein und andere geniale Adh\u00e4sionsstrategien aus der lebenden Natur liefern Vorbilder, aus denen Prinzipien abgeleitet und auf synthetische Materialien \u00fcbertragen werden sollen. Auf der Basis bio-inspirierter Oberfl\u00e4chen erfolgen die Aufkl\u00e4rung der entsprechenden Adh\u00e4sions-mechanismen und deren Modellierung. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen sollen zur Entwicklung neuer Oberfl\u00e4chen\/Materialien mit gezielt einstellbaren Hafteigenschaften genutzt werden.<\/p>\n<p>Da die Projektziele von hoher praktischer Relevanz sind, kooperieren im Vorhaben mit BASF SE (DE), Akzo Nobel (UK) und URGO (FR) drei gro\u00dfe europ\u00e4ische Industrieunternehmen. Beteiligte Universit\u00e4ten und Forschungsinstitute sind neben dem IPF das Max-Planck-Institut f\u00fcr Polymerforschung Mainz, das Leibniz-Institut f\u00fcr Neue Materialien Saarbr\u00fccken, die Universit\u00e4ten in Wageningen und Eindhoven (beide Niederlande), die Universit\u00e4t Cambridge (Gro\u00dfbritannien), das CNRS &#8211; Ecole Superieure de Physique et de Chimie Industrielle (Frankreich) sowie die Universit\u00e4t Patras (Griechenland).<\/p>\n<p>Die Arbeiten des IPF sind fokussiert auf die Synthese und Charakterisierung von Polymermaterialien mit schaltbaren und einstellbaren Hafteigenschaften in feuchter Umgebung.<\/p>\n<h3>Direkter fachlicher Kontakt:<\/h3>\n<p>Dr. Alla Synytska, E-Mail: synytska@ipfdd.de, Tel: 0351 4658-327<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 15. und 16. 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