{"id":28576,"date":"2015-09-17T03:06:49","date_gmt":"2015-09-17T01:06:49","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=28576"},"modified":"2015-09-15T14:34:37","modified_gmt":"2015-09-15T12:34:37","slug":"opitz-holzbau-will-unterkuenfte-fuer-fluechtlinge-bauen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/opitz-holzbau-will-unterkuenfte-fuer-fluechtlinge-bauen\/","title":{"rendered":"&#8220;Opitz-Holzbau will Unterk\u00fcnfte f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge bauen&#8221;"},"content":{"rendered":"<p>Die Neuruppiner Firma Opitz-Holzbau will Unterk\u00fcnfte f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge bauen und damit St\u00e4dten und Gemeinden helfen, die schnell viele Asylbewerber unterbringen m\u00fcssen, aber keine freien Pl\u00e4tze mehr haben. \u201eZelte, Blechcontainer und \u00e4hnliche Behelfsquartiere helfen nicht weiter, weil der Winter vor der T\u00fcr steht\u201c, sagte Unternehmenschef Martin Opitz am Dienstag. Er setzt deshalb auf Holz. \u201eDas ist \u00f6kologischer als Metall.\u201c<\/p>\n<p>Ein baufertiges Modell, das sich mit weiteren Holzmodulen zu einem vollwertigem Haus aufr\u00fcsten l\u00e4sst, hat der Konstrukteur bereits entwickelt. Zwar wird daran noch weiter gefeilt. Aber in der n\u00e4chsten Woche sollen bereits probeweise die ersten Holzunterk\u00fcnfte in Neuruppin gebaut werden. Sie werden etwa sieben Meter lang, drei Meter breit und knapp drei Meter hoch sein. \u201eVon der Bauweise sind sie \u00e4hnlich wie ein Container\u201c, so Opitz. Zusammengebaut werden sollen sie am jeweils gew\u00fcnschten Standort. Wenn Opitz n\u00e4chste Woche an den Unterk\u00fcnften nichts mehr auszusetzen hat, k\u00f6nnten diese dann sofort in die Serienproduktion gehen. \u201eDie erforderlichen Anlagen sind vorhanden\u201c, so der Unternehmer. Die Kosten f\u00fcr die Unterk\u00fcnfte sollen vergleichbar mit denen von Metallcontainern sein. Diese liegen bei deutlich mehr als 10\u2009000\u2009Euro. Der Markt f\u00fcr Wohncontainer aus Metall ist in Deutschland aber wegen des anhaltenden Fl\u00fcchtlingsstroms bereits leer gefegt.<\/p>\n<p>Der Firmenchef hofft, dass viele Fl\u00fcchtlinge bleiben d\u00fcrfen<br \/>\nOpitz, der aus K\u00f6ln stammt, kennt sich mit dem Fl\u00fcchtlingsthema aus. \u201eWir haben in den 1990er Jahren schon viele Heime gebaut.\u201c Er will gleich Unterk\u00fcnfte bauen, die mit ein paar zus\u00e4tzlichen Modulen auch als dauerhafter Wohnsitz taugen. Opitz hofft, dass viele Fl\u00fcchtlinge in Deutschland bleiben d\u00fcrfen. \u201eUns fehlen doch Fachkr\u00e4fte in fast allen Wirtschaftsbereichen.\u201c<\/p>\n<p>Die Kreisverwaltung, die bis Dezember noch mehrere hunderte Fl\u00fcchtlinge unterbringen muss, zeigte sich \u00fcberrascht von der Initiative von Opitz-Holzbau. \u201eWir sind gespannt, was das Unternehmen vorstellt\u201c, sagte Sprecherin Britta Avantario.<\/p>\n<p>\u00c4hnliche Unterk\u00fcnfte gibt es bereits in Br\u00fcck<br \/>\nBekannt ist ein \u00e4hnliches Projekt eines bayrischen Unternehmens, das in Br\u00fcck (Potsdam-Mittelmark) eine Filiale hat. Dort wohnen bereits 72 Fl\u00fcchtlinge in 28 \u2009sogenannten Low-Cost-H\u00e4usern. Diese haben eine Wohnfl\u00e4che von 32 Quadratmetern und bestehen aus Sandwich-Paneelen, wie sie im Industriebau verwendet werden, sowie einem unterschiedlich starken Schaumkern (die MAZ berichtete).<\/p>\n<p>Ob der Landkreis auf die Holzunterk\u00fcnfte zur\u00fcckgreifen wird, lie\u00df Kreissprecherin Avantario offen. \u201eWir kennen die Modelle ja noch nicht.\u201c Opitz will sie am 2.\u2009Oktober pr\u00e4sentieren. Dann feiert das Unternehmen in Neuruppin sein 75-j\u00e4hriges Bestehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Neuruppiner Firma Opitz-Holzbau will Unterk\u00fcnfte f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge bauen und damit St\u00e4dten und Gemeinden helfen, die schnell viele Asylbewerber unterbringen m\u00fcssen, aber keine freien Pl\u00e4tze mehr haben. \u201eZelte, Blechcontainer und \u00e4hnliche Behelfsquartiere helfen nicht weiter, weil der Winter vor der T\u00fcr steht\u201c, sagte Unternehmenschef Martin Opitz am Dienstag. 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