{"id":27325,"date":"2015-08-03T04:05:00","date_gmt":"2015-08-03T02:05:00","guid":{"rendered":"https:\/\/rss.nova-institut.net\/public.php?url=http%3A%2F%2Fwww.biotechnologie.de%2FBIO%2FNavigation%2FDE%2Froot%2Cdid%3D182092.html"},"modified":"2015-07-31T09:42:21","modified_gmt":"2015-07-31T07:42:21","slug":"brain-ag-mit-neuer-fuehrungsspitze-weiter-wachsen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/brain-ag-mit-neuer-fuehrungsspitze-weiter-wachsen\/","title":{"rendered":"Brain AG: Mit neuer F\u00fchrungsspitze weiter wachsen"},"content":{"rendered":"<p><strong class=\"date\">Seit 22 Jahren geh\u00f6rt das hessische Zwingenberg zu den Zentren der deutschen industriellen Biotechnologie. Angefangen als Technologie-Startup ist die Brain AG heute auf eine Unternehmensgruppe mit 6 Firmen und 240 Mitarbeitern angewachsen. \u201eUnser Umsatz ist in den letzten drei Jahren mit einem CAGR von 33% gewachsen, dies erfordert nun eine neue operative Managementstruktur\u201c, erl\u00e4utert J\u00fcrgen Eck exklusiv gegen\u00fcber <em>biotechnologie.de<\/em>. Der fr\u00fchere Technologievorstand leitet \u2013 zusammen mit einem erweiterten F\u00fchrungsteam \u2013 seit Anfang Juli die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung der Firma. Der langj\u00e4hrige Firmenchef und Gr\u00fcnder Holger Zinke ist in den Aufsichtsrat der Firma gewechselt und soll vor allem die Rolle des \u201eAu\u00dfenministers\u201c wahrnehmen \u2013 etwa mit Blick auf das neue Industrial Advisory Panel. Hier sollen namhafte Wirtschaftslenker das Unternehmen k\u00fcnftig strategisch beraten. Dar\u00fcber hinaus hat sich Brain zwei externe Kr\u00e4fte ins operative Management geholt, die weitere \u00dcbernahmen sowie das Produktgesch\u00e4ft vorantreiben sollen.<\/strong><\/p>\n<p>Die Brain AG ist eines der deutschen Vorzeigeunternehmen in Sachen Bio\u00f6konomie. Die Spezialit\u00e4t der Hessen: Zusammen mit strategischen Partnern werden bislang unerschlossene, leistungsf\u00e4hige <a id=\"did67754_373356846675465553\" class=\"tp\" href=\"http:\/\/www.biotechnologie.de\/BIO\/Navigation\/DE\/root.html?did=67754&amp;zknotenId=74462&amp;zdid=182092\">Enzyme<\/a>, Mikroben oder Naturstoffe entwickelt, um sie industriell nutzbar zu machen. Ob <a href=\"http:\/\/www.biotechnologie.de\/BIO\/Navigation\/DE\/root,did=151930.html\">Kosmetik-Industrie (mehr&#8230;),<\/a> <a href=\"http:\/\/www.biotechnologie.de\/BIO\/Navigation\/DE\/root,did=171754.html\">Biobergbau (mehr\u2026)<\/a> oder <a href=\"http:\/\/www.biotechnologie.de\/BIO\/Navigation\/DE\/root,did=173752.html\">Naturstoffchemie (mehr\u2026),<\/a> das damit verfolgte Ziel ist jeweils das gleiche. Auf der Basis des hauseigenen Mikroben-Archivs sollen entweder\u00a0klassisch-chemische Prozesse durch ressourcenschonende biobasierte Verfahren ersetzt oder durch einen Griff in den Werkzeugkasten der Natur gleich g\u00e4nzlich neue Produkte mit \u00fcberlegenen Eigenschaften geschaffen werden.<\/p>\n<p><strong>Brain: Vom Forschungspartner zur Firmengruppe<\/strong><\/p>\n<p>Mit\u00a0diesem Wissen\u00a0hat sich\u00a0Brain in den vergangenen Jahren als strategischer Forschungspartner f\u00fcr die Industrie etabliert und ist hier in einer ganzen Bandbreite von Branchen unterwegs: Angefangen \u00fcber Chemie, Ern\u00e4hrung \u00fcber Kosmetik bis hin zum Bergbau. F\u00fcr Schlagzeilen sorgte\u00a0unter anderem\u00a0die mit mehreren Millionen Euro dotierte Forschungssallianz <a href=\"http:\/\/www.biotechnologie.de\/BIO\/Navigation\/DE\/Foerderung\/foerderbeispiele,did=174144.html\">\u201eNatural Life Excellence Network 2020\u201c (Natlife2020), die Brain koordiniert\u00a0(mehr&#8230;)<\/a>.<\/p>\n<table class=\"color--lime\" style=\"height: 73px;\" width=\"639\">\n<tbody>\n<tr class=\"background-color--gray\">\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><strong>Mit Mehrheitsbeteiligungen auf Wachstumskurs<\/strong><\/p>\n<p>In den vergangenen Jahren hat sich die Brain dar\u00fcber hinaus durch f\u00fcnf Mehrheits- sowie zwei Minderheitsbeteiligungen in der Wertsch\u00f6pfungskette immer breiter aufgestellt und von der Produktion bis hin zum Vertrieb Kompetenzen zugekauft. \u201eWir erzielen inzwischen h\u00f6here Ums\u00e4tze mit unseren Produkten als durch Forschungskooperationen\u201c, berichtet J\u00fcrgen Eck. Mit insgesamt 240 Mitarbeitern, davon 120 bei den sechs Tochtergesellschaften, erzielt Brain inzwischen \u201eeinen noch zweistelligen\u201c Millionenumsatz.<\/p>\n<p>Zuletzt haben die Zwingenberger 51% an der Weissbiotech GmbH im m\u00fcnsterl\u00e4ndischen Ascheberg und der Weissbiotech France Sarl in Chanteloup-en-Brie nahe Paris \u00fcbernommen, um gemeinsam den <a href=\"http:\/\/www.biotechnologie.de\/BIO\/Navigation\/DE\/root,did=177080.html\">Markt f\u00fcr Industrieenzyme aufzurollen (mehr&#8230;).<\/a> Mitte 2014 wurde der Potsdamer <a href=\"http:\/\/www.biotechnologie.de\/BIO\/Navigation\/DE\/root,did=173752.html\">Naturstoffspezialist Analyticon in die Firmengruppe geholt (mehr&#8230;).<\/a> 2012 hatte sich Brain ein Portfolio an <a href=\"http:\/\/www.biotechnologie.de\/BIO\/Navigation\/DE\/root,did=151930.html\">Kosmetik-Unternehmen zugelegt (mehr&#8230;),<\/a> um eigene Produkte nicht zu entwickeln, sondern sie auch herzustellen und in den Markt zu bringen. \u00c4hnliches soll nun auch in der Ern\u00e4hrung \u2013 etwa bei nat\u00fcrlichen Lebensmittelinhaltsstoffen \u2013 oder in der Medizintechnik gelingen. \u201eK\u00fcnftig wollen wir uns zum Beispiel im Bereich Wundpflege engagieren und uns hier den Marktzugang er\u00f6ffnen\u201c, betont Eck. Damit h\u00e4tte die Firmengruppe dann auch ein Standbein in der Medizintechnik-Branche.<\/p>\n<p><strong>Zinke k\u00fcnftig Rolle als &#8220;Au\u00dfenminister&#8221;<\/strong><\/p>\n<p>Wie die Brain AG nun bekannt gab, hat J\u00fcrgen Eck, der langj\u00e4hrige Forschungsvorstand, zum 1. Juli die Funktion des Vorstandsvorsitzenden bei Brain \u00fcbernommen. Er l\u00f6st damit den langj\u00e4hrigen Firmenlenker und Gr\u00fcnder Holger Zinke ab. Dieser ist seit Jahrzehnten ein <a href=\"http:\/\/www.biotechnologie.de\/BIO\/Navigation\/DE\/Aktuelles\/menschen,did=84002.html\">Vordenker der Biologisierung der Industrie (mehr&#8230;)<\/a>\u00a0und mit seinen Aktivit\u00e4ten im Bioeconomy Panel der Europ\u00e4ischen Kommission sowie dem Bio\u00f6konomierat der Bundesregierung auch zunehmend auf wirtschaftspolitischer Ebene unterwegs. \u00a0\u201eDiese Rolle wird er k\u00fcnftig noch st\u00e4rker aus\u00fcben\u201c, so Eck. Denn ihm wird k\u00fcnftig unter anderem die F\u00fchrung des &#8220;Industrial Advisory Panels&#8221; obliegen, das \u2013 besetzt mit namhaften internationalen Wirtschaftslenkern verschiedener Anwenderbranchen \u2013 als neues strategisches Gremium die strategische Weiterentwicklung des Unternehmens beratend begleiten soll. Die offizielle Besetzung soll in den kommenden Wochen erfolgen.<\/p>\n<p><strong>Kapitalmarkt zeigt Interesse an Bio\u00f6konomie<\/strong><\/p>\n<p>Im Aufsichtsrat \u00fcbernimmt Zinke zudem die Rolle von Michael Motschmann von der MIG Verwaltungs AG, die neben dem Family Office Putsch zu den langj\u00e4hrigen Investoren der Brain AG z\u00e4hlt. \u201eBeide Investoren unterst\u00fctzen unsere Expansionsstrategie\u201c,\u00a0sagt Eck. Von Seiten der MIG Fonds ist weiterhin\u00a0Matthias Kromayer im Aufsichtsrat vertreten. \u201eLangfristig planen wir aber auch, unsere Investorenbasis zu verbreitern. Wir bemerken derzeit, dass die Kapitalm\u00e4rkte zunehmend Interesse zeigen, in nachhaltige Unternehmensstrategien zu investieren\u201c,\u00a0erl\u00e4utert Eck mit Verweis auf skandinavische Fonds, die derzeit ihre Anteile an fossil-basierten Unternehmen aus ihren Portfolios streichen.<\/p>\n<p>Neben Eck als neuen Firmenchef wird die F\u00fchrungsspitze der Brain AG zudem durch Michael Krohn, Guido Meurer sowie Martin Langer erg\u00e4nzt. Zusammen mit dem bisherigen Finanzchef Rudolf Br\u00f6cker werden sie die neue Gesch\u00e4ftsleitung stellen und vor allem die Internationalisierung des Kooperationsgesch\u00e4ftes der Bioscience-Unit vorantreiben. Vom Pharmakonzern Merck aus Darmstadt st\u00f6\u00dft Thomas Kessler ins Management-Team der Brain hinzu. Sein Fokus wird beim operativen Produktgesch\u00e4ft der Bioindustrial-Unit liegen. F\u00fcr den Ausbau von weiteren \u00dcbernahme- und Beteiligungsaktivit\u00e4ten wird k\u00fcnftig Frank Goebel verantwortlich sein, der zuvor bei der Royal Bank of Scotland t\u00e4tig war. \u201eLetzlich wollen wir mit der neuen F\u00fchrungsmannschaft die seit 2010 eingeleitete Industrialisierungsstrategie fortsetzen und unser Wachstum ausbauen\u201c, so Langer. Hierf\u00fcr habe man die anstehenden Aufgaben auf breitere Schultern verteilt. Auch die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der f\u00fcnf Mehrheitsbeteiligungen werden k\u00fcnftig eng ins Management mit einbezogen, sollen aber weiterhin \u201eeigenverantwortlich agieren d\u00fcrfen.\u201c Zinkes Wechsel in den Aufsichtsrat wird deshalb nicht als Abschied gewertet. Langer: \u201eDer Kapit\u00e4n geht nicht von Bord, sondern wird st\u00e4rker die Aufgabe des Au\u00dfenministers wahrnehmen.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die auf industrielle Biotechnologie spezialisierte Brain AG ist seit Jahren auf Wachstumskurs. 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