{"id":27195,"date":"2015-07-24T02:40:18","date_gmt":"2015-07-24T00:40:18","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=27195"},"modified":"2018-02-16T14:52:22","modified_gmt":"2018-02-16T13:52:22","slug":"neue-forschungsplattform-bina-gestartet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/neue-forschungsplattform-bina-gestartet\/","title":{"rendered":"Neue Forschungsplattform BiNa gestartet"},"content":{"rendered":"<p><strong>(Hannover, 13. Juli 2015) Biokunststoffe auf der Basis von nachwachsenden Rohstoffen sind eine zukunftsweisende Alternative, denn herk\u00f6mmliche Kunststoffe basieren weitgehend auf fossilen Rohstoffen, welche schneller konsumiert werden als dass sie sich regenerieren.<\/strong><\/p>\n<p>Durch den Einsatz von Biokunststoffen k\u00f6nnen sowohl fossile Ressourcen geschont als auch die Emission von klimarelevanten Gasen reduziert werden. Doch sind Biokunststoffe in Herstellung, Nutzung und am Ende ihres Lebensweges wirklich nachhaltiger als ihre fossile Konkurrenz und welche Problemstellungen ergeben sich z.B. bei der Nachhaltigkeitsbewertung? Welches \u00f6kologische Potenzial besteht durch die Kaskadennutzung? Wie bewertet die \u00d6ffentlichkeit den Einsatz von Biokunststoffen und kennt sie Biokunststoffe und ihr Potenzial bereits? Welche Informationsmittel sind wirksam, um das Thema Biokunststoffe zu kommunizieren? Diese und weitere Fragen stehen im Fokus der Forschungsplattform BiNa.<\/p>\n<h3>Biokunststoffe in der Diskussion<\/h3>\n<p>Zurzeit stehen bei den Diskussionen um Biokunststoffe oft mehr emotional gepr\u00e4gte Fragen als wissenschaftlich fundierte Fakten im Raum, so dass in der \u00d6ffentlichkeit eine kontroverse Debatte \u00fcber die Sinnhaftigkeit des Einsatzes von Biokunststoffen entstanden ist. Diese scheint vor allem durch einen mangelnden Informationsfluss aus der Wissenschaft und eine ungeschickte Kommunikationspolitik in Kombination mit rechtlichen Auseinandersetzungen einiger Konsumg\u00fcterkonzerne bei der Einf\u00fchrung von biobasierten (Verpackungs-)Produkten gepr\u00e4gt zu sein. Die Chancen und Hemmnisse der Substitution fossiler Kunststoffe durch biobasierte Pendants soll daher genauer betrachtet werden.<\/p>\n<h3>Errichtung einer Forschungsplattform<\/h3>\n<p>Ein wichtiger Schritt hierzu ist das Einrichten einer Forschungsplattform f\u00fcr Biokunststoffe, die die M\u00f6glichkeiten der Biokunststoffe als wichtigen Baustein der Green Economy in Deutschland identifiziert und fundierte Strategien und Handlungsempfehlungen f\u00fcr verschiedene (gesellschaftliche) Themengebiete auf Basis frei zug\u00e4nglicher Informationen entwickelt.<br \/>\nDie Arbeiten werden in einem fachlich breit angelegten Konsortium durchgef\u00fchrt und betrachten die Aspekte der \u00f6kologischen und sozio-\u00f6konomischen Nachhaltigkeit von Biokunststoffen ebenso wie die Chancen und Hemmnisse, die bei der Kommunikation und Vermarktung dieser Werkstoffe auftreten. Im Rahmen der Forschungsplattform wird ein enger Austausch mit Industrie, Wissenschaft, Bev\u00f6lkerung und Politik angestrebt, um den Informationsstand der unterschiedlichen Interessengemeinschaften zu Biokunststoffen zu verbessern. Die Vernetzung mit Unternehmen verschiedener Gesch\u00e4ftsfelder (z.B. Biokunststoffhersteller, Produzenten von Biokunststoffprodukten und Retailer) sichert die \u00dcberpr\u00fcfung der entwickelten Strategien und Methoden auf ihre Praxistauglichkeit.<br \/>\nAuf dieser Basis gilt es, Biokunststoffe als Teil der nachhaltigen Wirtschaft weiter zu etablieren und unterschiedliche Akteure zusammenzuf\u00fchren, die aufgrund ihrer Kompetenzen einen Beitrag zur Implementierung von Biokunststoffen am Markt leisten k\u00f6nnen.<br \/>\n<strong> Alles Aktuelle zum Projekt finden Sie unter: <a href=\"http:\/\/www.biokunststoffe-nachhaltig.de\">www.biokunststoffe-nachhaltig.de<\/a><\/strong><\/p>\n<p><strong>Projekttitel:<\/strong> BiNa \u2013 Neue Wege, Strategien, Gesch\u00e4fts- und Kommunikationsmodelle f\u00fcr Biokunststoffe als Baustein einer Nachhaltigen Wirtschaft<br \/>\n<strong>F\u00f6rderma\u00dfnahme:<\/strong> F\u00f6rderschwerpunkt Sozial-\u00f6kologische Forschung, F\u00f6rderinitiative \u201eNachhaltiges Wirtschaften\u201c<br \/>\n<strong>Laufzeit:<\/strong> 01.04.2015 \u2013 31.03.2018<br \/>\n<strong>Projektkoordinator:<\/strong><br \/>\nIfBB -Institut f\u00fcr Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe der Hochschule Hannover<br \/>\nProf. Dr.-Ing. Hans-Josef Endres<br \/>\nHeisterbergallee 12<br \/>\n30453 Hannover<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(Hannover, 13. Juli 2015) Biokunststoffe auf der Basis von nachwachsenden Rohstoffen sind eine zukunftsweisende Alternative, denn herk\u00f6mmliche Kunststoffe basieren weitgehend auf fossilen Rohstoffen, welche schneller konsumiert werden als dass sie sich regenerieren. Durch den Einsatz von Biokunststoffen k\u00f6nnen sowohl fossile Ressourcen geschont als auch die Emission von klimarelevanten Gasen reduziert werden. 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