{"id":26747,"date":"2015-06-26T02:42:14","date_gmt":"2015-06-26T00:42:14","guid":{"rendered":"https:\/\/rss.nova-institut.net\/public.php?url=http%3A%2F%2Fwww.innovations-report.de%2Fhtml%2Fberichte%2Fenergie-elektrotechnik%2Ferneuerbarer-wasserstoff-fuer-die-mobilitaet-der-zukunft.html"},"modified":"2021-09-09T21:45:10","modified_gmt":"2021-09-09T19:45:10","slug":"erneuerbarer-wasserstoff-fuer-die-mobilitaet-der-zukunft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/erneuerbarer-wasserstoff-fuer-die-mobilitaet-der-zukunft\/","title":{"rendered":"Erneuerbarer Wasserstoff f\u00fcr die Mobilit\u00e4t der Zukunft"},"content":{"rendered":"<p><strong>In der Erfolgsgeschichte der am ZSW entwickelten Technologie Power-to-Gas (P2G\u00ae) wird ein neues Kapitel aufgeschlagen: Die baden-w\u00fcrttembergische Landesregierung f\u00f6rdert ein Power-to-Gas-Projekt im Megawatt-Ma\u00dfstab zur Herstellung von regenerativem Wasserstoff.<\/strong><\/p>\n<p>Das Zentrum f\u00fcr Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-W\u00fcrttemberg koordiniert das ambitionierte Leuchtturmprojekt. Ma\u00dfgeblich beteiligt sind neben verschiedenen Unternehmen zudem die Institute DLR, ISE und DVGW-EBI.<\/p>\n<p>Die Projektpartner aus Forschung und Industrie wollen nachweisen, dass die Wasserstoff-Erzeugung durch P2G\u00ae effizient und wirtschaftlich ist. In einem \u00f6ffentlichen Wettbewerb sollen nun Standort und Betreiber der P2G\u00ae-Anlage ermittelt werden, die perspektivisch Wasserstoff f\u00fcr mehr als 1.000 Brennstoffzellenfahrzeuge erzeugen kann. Die entsprechende Ausschreibung des ZSW erfolgt in K\u00fcrze.<\/p>\n<p>Seit Jahren erproben und verbessern die Forscher am Zentrum f\u00fcr Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-W\u00fcrttemberg (ZSW) ihr P2G\u00ae-Konzept. Nun sollen die letzten wissenschaftlichen Weichen f\u00fcr den wirtschaftlichen Betrieb der Technologie gestellt werden. Geplant ist der Betrieb einer Power-to-Gas-Anlage mit einer elektrischen Anschlussleistung von einem Megawatt (MW).<\/p>\n<p>Dort soll per Elektrolyse Wasserstoff aus erneuerbarem Strom, sogenannter eH2, erzeugt und anschlie\u00dfend an Wasserstoff-Tankstellen verteilt werden. Perspektivisch k\u00f6nnen allein mit dieser Industrieanlage mehr als 1.000 Brennstoffzellenfahrzeuge klimaneutral mobil sein.<\/p>\n<p>\u201eWir wollen die Energiewende im Verkehr voranbringen und der baden-w\u00fcrttembergischen Wirtschaft ein tragf\u00e4higes Konzept f\u00fcr saubere, innovative Mobilit\u00e4t bieten\u201c, sagt Dr. Michael Specht, Leiter des ZSW-Fachgebiets Regenerative Energietr\u00e4ger und Verfahren. Profitieren sollen Energieversorger, Automobilhersteller und Unternehmen aus dem Maschinen-, Komponenten- und Anlagenbau. Das Potenzial von P2G\u00ae hat auch die Landesregierung \u00fcberzeugt: Das Ministerium f\u00fcr Finanzen und Wirtschaft f\u00f6rdert das Leuchtturmprojekt mit insgesamt 4,5 Millionen Euro.<\/p>\n<p>Vorgesehen ist der Betrieb einer nach dem heutigen Stand der Technik errichteten 1 MW Power-to-Gas-Anlage. Am selben Standort wird zus\u00e4tzlich eine industrielle Testumgebung entstehen. Dort soll im Projektverlauf eine optimierte 300-Kilowatt-Elektrolyse des ZSW und seiner Partner installiert und erprobt werden.<\/p>\n<p>Die Betriebsweisen der beiden Anlagen werden intensiv vermessen und ausgewertet, mit dem Ziel, der Industrie einen Leitfaden f\u00fcr den effizienten und wirtschaftlichen Betrieb von P2G\u00ae an die Hand zu geben. Neben der Kernkomponente Elektrolyse sollen dazu auch die damit verbundenen weiteren Bauteile, wie etwa Verdichter, Gleichrichter und Druckbeh\u00e4lter, analysiert werden, um sie effizienter und kosteng\u00fcnstiger entwickeln zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>\u201eMit unseren Projektpartnern aus Forschung und Industrie gr\u00fcnden wir nun eine FuE-Plattform und optimieren langfristig unter industriellen Bedingungen P2G\u00ae. So flie\u00dfen die Ergebnisse direkt in die Unternehmen, damit die Technologie z\u00fcgig weiterentwickelt und am Markt etabliert werden kann\u201c, sagt Projektleiter Michael Specht.<\/p>\n<p>Beteiligte Forschungsinstitute und -verb\u00e4nde sind das Deutsche Zentrum f\u00fcr Luft- und Raumfahrt (DLR), das Fraunhofer-Institut f\u00fcr Solare Energiesysteme (ISE) und die DVGW-Forschungsstelle am Engler-Bunte-Institut des Karlsruher Instituts f\u00fcr Technologie (KIT). Zu den Industriepartnern z\u00e4hlen bislang die Daimler AG, die Energiedienst AG, der Zweckverband RBB B\u00f6blingen, die Stadtwerke Sindelfingen sowie die Landesagentur f\u00fcr Elektromobilit\u00e4t und Brennstoffzellentechnologie Baden-W\u00fcrttemberg (e-mobil BW).<\/p>\n<p>Festzulegen sind noch Standort und Betreiber der P2G\u00ae-Anlage. Das ZSW wird hierzu im Sommer 2015 einen \u00f6ffentlichen Wettbewerb ausrufen. Bis Jahresende soll dann feststehen, wo das Leuchtturmprojekt f\u00fcr nachhaltige Mobilit\u00e4t verwirklicht wird.<\/p>\n<p>Beim ma\u00dfgeblich am ZSW entwickelten Konzept Power-to-Gas handelt es sich um ein Verfahren zur langfristigen Speicherung von \u00fcbersch\u00fcssigem Wind- und Sonnenstrom. Das ZSW betreibt seit 2012 in Stuttgart eine P2G\u00ae-Versuchsanlage mit 250 kWel.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>\u00dcber das ZSW:<\/h3>\n<p>Das Zentrum f\u00fcr Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-W\u00fcrttemberg (ZSW) geh\u00f6rt zu den f\u00fchrenden Instituten f\u00fcr angewandte Forschung auf den Gebieten Photovoltaik, regenerative Kraftstoffe, Batterietechnik und Brennstoffzellen sowie Energiesystemanalyse. An den drei ZSW-Standorten Stuttgart, Ulm und Widderstall sind derzeit rund 230 Wissenschaftler, Ingenieure und Techniker besch\u00e4ftigt. Hinzu kommen 120 wissenschaftliche und studentische Hilfskr\u00e4fte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Erfolgsgeschichte der am ZSW entwickelten Technologie Power-to-Gas (P2G&reg;) wird ein neues Kapi&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","nova_meta_subtitle":"","footnotes":""},"categories":[5571],"tags":[],"supplier":[152,1226,10160,9241,9239,1563,10163,5566,8627,10162,877,10161],"class_list":["post-26747","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-co2-based","supplier-daimler-ag","supplier-deutsches-zentrum-fuer-luft-und-raumfahrt-e-v-dlr","supplier-energiedienst-ag","supplier-engler-bunte-institut","supplier-fraunhofer-ise","supplier-karlsruher-institut-fuer-technologie-kit","supplier-landesagentur-fuer-elektromobilitaet-und-brennstoffzellentechnologie-baden-wuerttemberg-e-mobil-bw","supplier-landesregierung-baden-wurttemberg","supplier-mfw-bw","supplier-stadtwerke-sindelfingen","supplier-zentrum-fuer-sonnenenergie-und-wasserstoff-forschung-zsw","supplier-zweckverband-rbb-restmuellheizkraftwerk-boeblingen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/26747","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=26747"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/26747\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=26747"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=26747"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=26747"},{"taxonomy":"supplier","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/supplier?post=26747"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}