{"id":26719,"date":"2015-06-23T02:46:51","date_gmt":"2015-06-23T00:46:51","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=26719"},"modified":"2015-06-25T10:35:03","modified_gmt":"2015-06-25T08:35:03","slug":"fortsetzung-der-forschungs-und-entwicklungsbemuehungen-fuer-neue-materialien-errichtung-des-lego-sustainable-materials-centre-verkuendet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/fortsetzung-der-forschungs-und-entwicklungsbemuehungen-fuer-neue-materialien-errichtung-des-lego-sustainable-materials-centre-verkuendet\/","title":{"rendered":"LEGO Gruppe investiert eine Milliarde D\u00e4nische Kronen zur F\u00f6rderung der Suche nach nachhaltigen Materialien"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die LEGO Gruppe k\u00fcndigte heute eine erhebliche Investition von einer Milliarde D\u00e4nische Kronen f\u00fcr die Forschung, Entwicklung und Implementierung von neuen, nachhaltigen Rohstoffen zur Herstellung von LEGO\u00ae Elementen sowie Verpackungsmaterialien an.<\/strong><\/p>\n<p>J\u00f8rgen Vig Knudstorp, CEO und President der LEGO Gruppe, erkl\u00e4rt:<br \/>\n\u201eDies ist ein gro\u00dfer Schritt f\u00fcr die LEGO Gruppe auf unserem Weg zum Umstieg auf nachhaltige Materialien bis zum Jahr 2030. Durch die Reduzierung der Verpackungsgr\u00f6\u00dfen, die Einf\u00fchrung von FSC-zertifizierten Verpackungen und Investitionen in einen Offshore-Windpark haben wir bereits wichtige Schritte zur Senkung unserer CO<sub>\u2082<\/sub>-Bilanz unternommen und eine positive Wirkung auf den Planeten hinterlassen. Jetzt wenden wir uns verst\u00e4rkt den Materialien zu.\u201c<\/p>\n<p>Die Investition wird f\u00fcr die Errichtung eines Forschungszentrums, das \u201eLEGO Sustainable Materials Centre\u201c, genutzt. Das Zentrum wird sich am Hauptsitz der LEGO Gruppe in Billund, D\u00e4nemark, befinden. K\u00fcnftig wird dort mit allen derzeitigen Funktionen und Mitarbeitern an der Suche nach alternativen Materialien gearbeitet. Dar\u00fcber hinaus rechnet die LEGO Gruppe in den kommenden Jahren mit der Neueinstellung von mehr als 100 Spezialisten aus dem Bereich der Materialforschung, die an der Arbeit an diesem anspruchsvollen Ziel mitwirken sollen.<\/p>\n<p>Das \u201eLEGO Sustainable Materials Centre\u201c wird 2015 und 2016 aufgebaut. Au\u00dferdem werden ausgelagerte Funktionen an verschiedenen, relevanten Standorten rund um den Globus erwartet. Das Zentrum wird mit wichtigen externen Stakeholdern und Experten zusammenarbeiten und strategische Partnerschaften aufbauen.<\/p>\n<p>Kjeld Kirk Kristiansen, Eigent\u00fcmer der LEGO Gruppe, kommentiert die Ank\u00fcndigung:<br \/>\n\u201eUnsere Mission lautet: Inspire and develop the builders of tomorrow (die Baumeister von morgen durch kreatives Spielen inspirieren und f\u00f6rdern). Wir glauben, dass uns dies gelingt, indem wir den Kindern auf der ganzen Welt qualitativ wertvolle und kreative Spielerlebnisse bieten. Die angek\u00fcndigten Investitionen sind ein Beweis f\u00fcr unser st\u00e4ndiges Bestreben, positiv auf den Planeten zu wirken, den wir unseren Kindern hinterlassen werden. Sie sind zweifellos im Einklang mit der Mission der LEGO Gruppe und im Einklang mit dem Motto meines Gro\u00dfvaters und Gr\u00fcnders der LEGO Gruppe, Ole Kirk Kristiansen: Only the best is good enough (nur das Beste ist gut genug).\u201c<\/p>\n<h3>Erhebliche Ressourcen erforderlich<\/h3>\n<p>Die Entscheidung, die Suche nach nachhaltigen Materialien intensiv voranzutreiben, wurde auf der j\u00fcngsten Generalversammlung der LEGO Gruppe im Mai 2015 getroffen.<\/p>\n<p>2012 wurde das ehrgeizige Ziel der LEGO Gruppe erstmals angek\u00fcndigt, bis zum Jahr 2030 nachhaltige Alternativen f\u00fcr die aktuellen Rohmaterialien bei der Herstellung von LEGO Produkten zu finden und zu nutzen. Dieses Ziel ist Teil der Arbeit der LEGO Gruppe, ihren \u00f6kologischen Fu\u00dfabdruck zu verkleinern und positiv auf den Planeten zu wirken, den wir unseren Kindern hinterlassen werden. So wurden beispielsweise im Jahr 2014 \u00fcber 60 Milliarden LEGO Elemente gefertigt \u2013 wenn Alternativen zu den Materialien f\u00fcr diese Steine gefunden werden, werden die Auswirkungen der LEGO Gruppe auf den Planeten deutlich verringert.<\/p>\n<p>\u201eDank der Tests und Forschungsarbeit, die wir bereits betrieben haben, k\u00f6nnen wir uns jetzt ein genaueres Bild \u00fcber die Herausforderungen machen, denen wir uns gegen\u00fcbersehen. Um den Zeitplan einhalten und in die n\u00e4chste Phase bei der Ermittlung und Nutzung der k\u00fcnftigen nachhaltigen Materialien eintreten zu k\u00f6nnen, m\u00fcssen wir deutlich mehr Ressourcen bereitstellen. Ich bin wirklich begeistert davon, mit welchem Nachdruck sich der Vorstand und unsere Eigent\u00fcmerfamilie daf\u00fcr einsetzt, die Arbeit voranzutreiben, um f\u00fcr einen nachhaltigen positiven Effekt zu sorgen\u201c, sagt J\u00f8rgen Vig Knudstorp.<\/p>\n<p>Entscheidend f\u00fcr die Einf\u00fchrung neuer Materialien durch die LEGO Gruppe ist es, dass keinerlei Kompromisse bei den Qualit\u00e4ts- oder Sicherheitsstandards eingegangen werden, die von der LEGO Gruppe festgelegt und von den Eltern der Kinder erwartet werden. Folglich wird sich die LEGO Gruppe auch weiterhin bem\u00fchen, umfangreiche Forschungen zu betreiben und zuverl\u00e4ssige Daten zu erheben, um sicherzustellen, dass alle Aspekte der Sicherheit und Qualit\u00e4t ber\u00fccksichtigt werden.<\/p>\n<p>\u201eDies ist f\u00fcr uns oberstes Gebot. Es erm\u00f6glicht uns, Kindern einzigartige Spielerlebnisse zu bieten, die sie begeistern und in ihrer Entwicklung f\u00f6rdern, damit sie eine bessere Zukunft gestalten k\u00f6nnen. Das ist letztlich der Grund f\u00fcr unsere anhaltenden Bem\u00fchungen, immer besser zu werden\u201c, sagt J\u00f8rgen Vig Knudstorp.<\/p>\n<h3>Durch Zusammenarbeit Alternativen finden<\/h3>\n<p>Die LEGO Gruppe wird die Aufgabe der Entwicklung und Nutzung neuer Materialien nicht allein l\u00f6sen k\u00f6nnen. In den letzten Jahren hat der Konzern bereits gemeinsam mit Unternehmen und Experten an der Aufgabe gearbeitet. Die Zusammenarbeit mit diesen Partnern wird fortgesetzt, weitere Partnerschaften sollen hinzukommen.<\/p>\n<p>Ein Beispiel daf\u00fcr ist die \u201eClimate Savers-Partnerschaft\u201c der LEGO Gruppe mit dem WWF, die im Jahr 2013 unterzeichnet wurde und auf die Entwicklung einer nachhaltigen Materialstrategie abzielt. Eine neue Zusammenarbeit wurde im Fr\u00fchjahr 2015 mit dem WWF vereinbart. Sie konzentriert sich auf die genauere Ermittlung der Nachhaltigkeit und der Umweltvertr\u00e4glichkeit neuer Materialien auf biologischer Grundlage f\u00fcr LEGO Elemente und Verpackungen insgesamt.<\/p>\n<p>\u201eEs gibt keine gemeinsame Definition f\u00fcr nachhaltige Materialien. Mehrere Faktoren beeinflussen die \u00f6kologische Nachhaltigkeit eines Materials: die Zusammensetzung des Materials, die Gewinnung und was passiert, wenn das Produkt das Ende seines Produktlebenszyklusses erreicht hat. Bei der Suche nach neuen Materialien m\u00fcssen wir s\u00e4mtliche dieser Faktoren ber\u00fccksichtigen\u201c, sagt J\u00f8rgen Vig Knudstorp und f\u00fcgt hinzu:<\/p>\n<p>\u201eWir k\u00fcndigen heute eine langfristige Investition sowie die Verpflichtung zur Fortsetzung unserer Forschungs- und Entwicklungsbem\u00fchungen f\u00fcr neue Materialien an. Damit k\u00f6nnen wir auch in Zukunft hochwertige kreative Spielerlebnisse schaffen und dabei an die Umwelt und k\u00fcnftige Generationen denken. Das ist eine schwierige und spannende Herausforderung.\u201c<\/p>\n<h3>Fakten zum \u201eLEGO Sustainable Materials Centre\u201c<\/h3>\n<ul>\n<li>Die LEGO Gruppe investiert 1 Milliarde D\u00e4nische Kronen in die Einrichtung eines Forschungszentrums, das \u201eLEGO Sustainable Materials Centre\u201c, das sich k\u00fcnftig mit der Entwicklung und Nutzung nachhaltiger Alternativen zu den derzeitigen Materialien befasst.<\/li>\n<li>F\u00fcr die Arbeit an dieser Aufgabe sollen in den kommenden Jahren voraussichtlich mehr als 100 Mitarbeiter eingestellt werden, vorwiegend am Hauptsitz der LEGO Gruppe in Billund, D\u00e4nemark.<\/li>\n<li>Die Struktur und Organisation des \u201eLEGO Sustainable Materials Centre\u201c wird 2015 und 2016 aufgebaut.<\/li>\n<li>Die LEGO Gruppe wird kontinuierlich \u00fcber die Fortschritte und die gewonnenen Erkenntnisse in Bezug auf das f\u00fcr 2030 gesetzte Ziel berichten.<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Was sind nachhaltige Materialien?<\/h3>\n<p>Es gibt keine gemeinsame Definition f\u00fcr nachhaltige Materialien. Mehrere Aspekte haben Einfluss auf die Nachhaltigkeit eines Materials. Zu einem hohen Grad wird sie von der Quelle, der chemischen Zusammensetzung, der Verwendung (in einem Produkt), der Verwertung (am Ende des Produktlebenszyklusses) und den Auswirkungen bestimmt, die das Material sowohl f\u00fcr die Umwelt als auch f\u00fcr die Gesellschaft haben kann.<br \/>\nDie LEGO Gruppe ist der Auffassung, dass ein neues nachhaltiges Material immer einen kleineren \u00f6kologischen und sozialen Fu\u00dfabdruck als das Material haben muss, das es ersetzt, beispielsweise bei der Nutzung fossiler Ressourcen, der Achtung der Menschenrechte und dem Einfluss auf den Klimawandel.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die LEGO Gruppe k\u00fcndigte heute eine erhebliche Investition von einer Milliarde D\u00e4nische Kronen f\u00fcr die Forschung, Entwicklung und Implementierung von neuen, nachhaltigen Rohstoffen zur Herstellung von LEGO\u00ae Elementen sowie Verpackungsmaterialien an. J\u00f8rgen Vig Knudstorp, CEO und President der LEGO Gruppe, erkl\u00e4rt: \u201eDies ist ein gro\u00dfer Schritt f\u00fcr die LEGO Gruppe auf unserem Weg zum Umstieg [&#8230;]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","nova_meta_subtitle":"","footnotes":""},"categories":[5572],"tags":[],"supplier":[1869,3643,330],"class_list":["post-26719","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bio-based","supplier-forest-stewardship-council-fsc","supplier-lego-group","supplier-world-wide-fund-for-nature-wwf"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/26719","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=26719"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/26719\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=26719"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=26719"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=26719"},{"taxonomy":"supplier","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/supplier?post=26719"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}