{"id":26677,"date":"2015-06-18T08:30:03","date_gmt":"2015-06-18T06:30:03","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=26677"},"modified":"2021-09-09T21:45:22","modified_gmt":"2021-09-09T19:45:22","slug":"revolution-auf-dem-rohstoff-und-energiemarkt-durch-effiziente-und-kostenguenstige-co2-nutzung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/revolution-auf-dem-rohstoff-und-energiemarkt-durch-effiziente-und-kostenguenstige-co2-nutzung\/","title":{"rendered":"Revolution auf dem Rohstoff- und Energiemarkt durch effiziente und kosteng\u00fcnstige CO<sub>2<\/sub>-Nutzung"},"content":{"rendered":"<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"  wp-image-26678 alignright\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/4th-CO2-Conference_Logo.jpg\" alt=\"4th-CO2-Conference_Logo\" width=\"308\" height=\"88\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2015\/06\/4th-CO2-Conference_Logo.jpg 1683w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2015\/06\/4th-CO2-Conference_Logo-300x85.jpg 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2015\/06\/4th-CO2-Conference_Logo-1024x291.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 308px) 100vw, 308px\" \/><\/strong><span style=\"color: #ff9900;\">English version:<\/span> <a href=\"\/\/renewable-carbon.eu\/news\/highly-efficient-and-cost-effective-co2-utilization-will-spark-a-revolution\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/highly-efficient-and-cost-effective-co2-utilization-will-spark-a-revolution<\/a><\/p>\n<p><strong>Das nova-Institut l\u00e4dt zur \u201e4<sup>th<\/sup> Conference on Carbon Dioxide as Feedstock for Fuels, Chemistry and Polymers\u201c am 29. &#8211; 30. September 2015 nach Essen ein (<a href=\"http:\/\/co2-chemistry.eu\">http:\/\/co2-chemistry.eu<\/a>). Auf Europas gr\u00f6\u00dfter Veranstaltung zu \u201eCarbon Capture and Utilization (CCU)\u201c werden mehr als 200 Experten erwartet. Im Mittelpunkt stehen technologische Durchbr\u00fcche f\u00fcr eine effiziente und kosteng\u00fcnstige Nutzung von CO<sub>2<\/sub> als Energietr\u00e4ger und chemischen Baustein.<\/strong><\/p>\n<p>Was wie ein sehr gewagter Zukunftstraum klingt, k\u00f6nnte schneller Realit\u00e4t werden, als gedacht, denn die Vision, Kohlendioxid als Rohstoff in einer Kreislaufwirtschaft und als Energietr\u00e4ger zu nutzen, nimmt zunehmend Gestalt an. Wer es zum ersten Mal h\u00f6rt, ist fasziniert: Unter Einsatz von erneuerbaren Energien wie Sonne oder Wind k\u00f6nnen mit unterschiedlichen Technologien gasf\u00f6rmige und fl\u00fcssige Kraftstoffe (Methan, Benzin, Diesel, Kerosin) aus CO<sub>2<\/sub> hergestellt werden. Auf gleichem Wege k\u00f6nnen Basischemikalien produziert werden, mit denen praktisch die gesamte Chemie- und Kunststoffindustrie versorgt werden k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>In diesem Jahr stellen auf der Konferenz die weltweit f\u00fchrenden Akteure aus Island, Israel, den Niederlanden, USA, S\u00fcdafrika und Deutschland ihre j\u00fcngsten technologischen Durchbr\u00fcche vor. Staunen Sie selbst:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Carbon Recycling International <\/strong><strong>(CRI) (Island) <\/strong>ist weltweit f\u00fchrend im Bereich Power-to-Methanol-Technologie: Das Unternehmen produziert Methanol aus Kohlendioxid, Wasserstoff und Elektrizit\u00e4t zur Energiespeicherung, Effizienzsteigerung und f\u00fcr Kraftstoffanwendungen. CRI agiert als Technologielieferant f\u00fcr Unternehmen des Energiesektors sowie produzierende Industrien. In der erweiterten Produktionsanlage in Svartsengi werden j\u00e4hrlich rund 4.000 Tonnen Methanol produziert. Weitere Anlagen auf Basis dieser Technologie sind bereits in Deutschland (gef\u00f6rdert durch Horizon2020), Spanien und\u00a0Belgien\u00a0geplant.<br \/>\n<strong>Referent<\/strong>: K-C Tran (CEO)<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><strong>NewCO<sub>2<\/sub>Fuels (Israel) <\/strong>hat eine innovative Technologie zur Umwandlung von Kohlendioxid aus Industrieanlagen und Wasser in Syngas entwickelt. Dieses wird mit bereits verf\u00fcgbaren Technologien zur Produktion von synthetischen Kraftstoffen und Chemikalien verwendet. Durch die Nutzung \u00fcbersch\u00fcssiger W\u00e4rme aus Industrieprozessen kann Synthesegas, mit einem Wirkungsgrad von 40 Prozent, in Methanol umgewandelt werden. Dank des hohen Effizienzgrades der NFC Technologie k\u00f6nnen nach Angaben des Unternehmens diese Kraftstoffe und Chemikalien auch ohne F\u00f6rderung mit aktuellen Marktpreisen konkurrieren. Gef\u00f6rdert wird das Projekt durch den Israelischen Energiesektor, das israelische Ministerium f\u00fcr Energie und die BIRD Foundation.<br \/>\n<strong>Referentin<\/strong>: Julie Horn (Business Development Manager)<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><strong>Covestro (<\/strong><strong>ehemals <\/strong><strong>Bayer MaterialScience) <\/strong><strong>(Deutschland) <\/strong>nutzt Kohlendioxid zur Produktion von Basischemikalien f\u00fcr hochwertige Kunststoffe. Aktuell befindet sich die Anlage noch in Fertigstellung, doch der Produktionsstart r\u00fcckt immer n\u00e4her: Im Herbst soll als letztes Teil ein CO<sub>2<\/sub>-Tank eingebaut werden, dann kann 2016 in Dormagen die Herstellung von CO<sub>2<\/sub>-basierten Polyurethanen beginnen. Die Produktionskapazit\u00e4t betr\u00e4gt rund 5.000 Tonnen pro Jahr. Gleichzeitig werden weitere Wege, Kohlendioxid zur Herstellung von Chemikalien und Werkstoffen zu nutzen, entwickelt. Gef\u00f6rdert wird dieses Vorhaben vom Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung.<br \/>\n<strong>Referent<\/strong>: Dr. Christoph G\u00fcrtler (Leiter des Katalyseprogrammes)<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><strong>sunfire (Deutschland)<\/strong> produzieren synthetischen Kohlenwasserstoff wie Kerosin, Benzin und Diesel (\u201ePower-to-Liquids\u201c) aus CO<sub>2<\/sub> und Wasser mithilfe von regenerativ erzeugtem Strom im industriellen Ma\u00dfstab. Hochtemperatur-Brennstoffzellen, Hochtemperatur-Elektrolyse sowie Fischer-Tropsch-Synthese erm\u00f6glichen so die Kraftstoffproduktion. Zu den strategischen Partnern z\u00e4hlen unter anderem AUDI und Boing. Der hochreine, schwefelfreie, synthetische Kraftstoff \u00fcberzeugt mit besonders umweltfreundlichen Eigenschaften und garantiert eine effiziente Motorenleistung. Gef\u00f6rdert wird das Projekt vom Bundesministerium\u00a0f\u00fcr\u00a0Bildung\u00a0und\u00a0Forschung.<br \/>\n<strong>Referent: <\/strong>Christian von Olshausen (CTO)<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><strong>CarbonOrO (Niederlande)<\/strong> hat eine CCU-Technologie zur Freigabe von CO<sub>2<\/sub> bei niedrigen Temperaturen entwickelt,. Die Niedrigtemperaturl\u00f6sung (ca. 70\u00b0C) beruht auf Aminen, Polymeren und verschiedenen L\u00f6sungsmitteln. Durch die Nutzung von Restw\u00e4rme kann die eigenst\u00e4ndig ohne Zufuhr zus\u00e4tzlicher W\u00e4rme funktionieren. Damit ist diese Technologie die Go-to-Alternative\u00a0der\u00a0CCU-Industrie.<br \/>\n<strong>Referent:<\/strong> Pieter Verberne (Gr\u00fcnder und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer), fr\u00fcherer Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer bei AkzoNobel und COO des Energieunternehmens APX.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><strong>Joint Center for Artificial Photosynthesis (JCAP) (USA)<\/strong> ist das landesweit gr\u00f6\u00dfte Forschungsprogramm zur Entwicklung k\u00fcnstlicher solarer Brennstoffe. JCAP ist der zentrale Knotenpunkt f\u00fcr Forschungsteams in den Vereinigten Staaten, deren Schwerpunkt auf der Suche nach dem gro\u00dfen wissenschaftlichen Durchbruch zur Produktion fl\u00fcssiger Kraftstoffe durch k\u00fcnstliche Photsynthese (Solar-to-hydrogen) liegt. Wissenschaftler des JCAP entwickelten \u201ek\u00fcnstliche Bl\u00e4tter\u201c, mit denen die nat\u00fcrlichen Photosyntheseprozesse von Pflanzen zur Umwandlung von Sonnenlicht, Wasser und Kohlendioxid in Sauerstoff und Brennstoffe\u00a0in\u00a0Form\u00a0von\u00a0Kohlenhydraten\u00a0oder\u00a0Zuckern, nachgeahmt werden k\u00f6nnen,.<br \/>\n<strong>Referent<\/strong>: Prof. Dr. Nathan Lewis (Wissenschaftlicher Leiter JCAP, Co-Leiter des JCAP Light Capture and Conversion Project)<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><strong>Council for Scientific and Industrial Research (CSIR)<\/strong> <strong>(S\u00fcdafrika)<\/strong> untersucht das Nutzungspotenzial von Wind, Solar sowie anderen erneuerbaren Energien im Rahmen von \u201ePower-zu-X\u201c in S\u00fcdafrikas Verfahrensindustrie. Das Ziel ist die nationale Wettbewerbsf\u00e4higkeit in der Weltwirtschaft zu verbessern. Die Forscher fanden heraus, dass die erneuerbare Energie, die S\u00fcdafrikas erste Wind- und Solarprojekte (Photovoltaik-Parks) generieren, dem Land schon jetzt Milliarden mehr einbrachten, als ihre Errichtung in 2014 kostete. Das zukunftsweisende Konzept wird erstmals in Europa vorgestellt.<br \/>\n<strong>Referent<\/strong>: Prof. Dr. Tobias Bischof-Niemz (: Energie)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Politischer R\u00fcckenwind f\u00fcr die Kohlendioxidnutzung kommt derzeit aus Br\u00fcssel: In der letzten Reform der Erneuerbaren-Energien-Richtlinie (Renewable Energy Directive (RED)) wurden CO<sub>2<\/sub>-basierten Kraftstoffe vollst\u00e4ndig integriert und k\u00f6nnen nun anstelle von Biokraftstoffen genutzt werden, um die erneuerbaren Kraftstoffquoten zu erf\u00fcllen. Hierzu werden Vertreter der Europ\u00e4ischen Kommission den aktuellen Stand der Dinge vorstellen und einen Ausblick auf die Entwicklungen nach 2020 geben.<\/p>\n<p>Verpassen Sie nicht die neuesten technologischen und politischen Entwicklungen in diesem sich \u00e4u\u00dferst dynamisch ver\u00e4ndernden Zukunftsbereich!<\/p>\n<p>Das vollst\u00e4ndige Programm der Konferenz finden Sie hier: <a href=\"http:\/\/co2-chemistry.eu\/programme\">http:\/\/co2-chemistry.eu\/programme<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Verantwortlicher im Sinne des Presserechts (V.i.S.d.P.):<\/strong><br \/>\nDipl.-Phys. Michael Carus (Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer)<br \/>\nnova-Institut GmbH, Chemiepark Knapsack, Industriestra\u00dfe 300, 50354 H\u00fcrth<br \/>\nInternet: <a href=\"http:\/\/www.nova-institut.de\">www.nova-institut.de<\/a> \u2013Dienstleistungen und Studien auf <a href=\"http:\/\/www.bio-based.eu\">www.bio-based.eu<br \/>\n<\/a>Email: <a href=\"mailto:contact@nova-institut.de\">contact@nova-institut.de<br \/>\n<\/a>Tel: +49 (0) 22 33-48 14 40<\/p>\n<p>Das nova-Institut wurde 1994 als privates und unabh\u00e4ngiges Institut gegr\u00fcndet und ist im Bereich der Forschung und Beratung t\u00e4tig. Der Fokus liegt auf der bio-basierten und der CO<sub>2<\/sub>-basierten \u00d6konomie in den Bereichen Rohstoffversorgung, technisch-\u00f6konomische Evaluierung, Marktforschung, \u00d6kobilanzen (LCA), \u00d6ffentlichkeitsarbeit, B2B\u2013Kommunikation und politischen Rahmenbedingungen. Mit einem Team von 25 Mitarbeitern erzielt das nova-Institut einen j\u00e4hrlichen Umsatz von \u00fcber 2 Mio. \u20ac.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Diese Pressemitteilung als PDF: <a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/15-06-17-PM-CO2-Konferenz-nova.pdf\">15-06-17 PM CO2-Konferenz nova<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>English version: https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/highly-efficient-and-cost-effective-co2-utilization-will-spark-a-revolution Das nova-Institut l\u00e4dt zur \u201e4th Conference on Carbon Dioxide as Feedstock for Fuels, Chemistry and Polymers\u201c am 29. &#8211; 30. September 2015 nach Essen ein (http:\/\/co2-chemistry.eu). Auf Europas gr\u00f6\u00dfter Veranstaltung zu \u201eCarbon Capture and Utilization (CCU)\u201c werden mehr als 200 Experten erwartet. 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