{"id":26585,"date":"2015-06-15T03:18:54","date_gmt":"2015-06-15T01:18:54","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=26585"},"modified":"2015-06-12T11:07:05","modified_gmt":"2015-06-12T09:07:05","slug":"biocar-neue-konferenz-im-rahmen-der-composites-europe-2015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/biocar-neue-konferenz-im-rahmen-der-composites-europe-2015\/","title":{"rendered":"bio!CAR: Neue Konferenz im Rahmen der Composites Europe 2015"},"content":{"rendered":"<p><strong>Mit der <a href=\"http:\/\/www.bioplasticsmagazine.com\/en\/events\/bio-car\/\" target=\"_blank\">bio!CAR<\/a> geht im September eine neue Konferenz f\u00fcr die Automobil-Industrie an den Start. Im Mittelpunkt stehen biobasierte Materialien im Automobilbau. Ihre Premiere feiert die internationale Tagung im Rahmen der COMPOSITES EUROPE 2015 vom 24. bis 25. September auf dem Stuttgarter Messegel\u00e4nde. Organisiert wird die Konferenz gemeinsam vom bioplastics MAGAZINE und dem nova-Institut in Kooperation mit Messeveranstalter Reed Exhibitions und der Industrievereinigung Verst\u00e4rkte Kunststoffe e.V. (AVK).<\/strong><\/p>\n<p>Die bio!CAR-Konferenz will dem Trend zum Einsatz von bio-basierten Polymeren und Naturfasern in der Automobilindustrie Rechnung tragen: Immer mehr Hersteller und Zulieferer setzen auf bio-basierte Alternativen aus nachwachsenden Rohstoffen wie u.a. Holz, Baumwolle, Flachs, Jute oder Kokosfaser, die als Verbundmaterialien in Innenverkleidungen hochwertiger T\u00fcren und Armaturenbrettern zum Einsatz kommen. Nach Angaben des nova-Instituts aus H\u00fcrth wurden in der europ\u00e4ischen Automobilindustrie zuletzt (2012) rund 80.000 Tonnen Holz- und Naturfasern zu Verbundwerkstoffen verarbeitet. Das Gesamtvolumen der biobasierten Verbundmaterialien im Automobilbau betrug 150.000 Tonnen.<\/p>\n<p>Auch f\u00fcr Biokunststoffe finden sich im Automobilbereich hochwertige Anwendungen. Bio-basierte Polyamide aus Rizinus\u00f6l werden in Hochleistungsbauteilen eingesetzt, Polymilchs\u00e4ure (PLA) in T\u00fcrinnenverkleidungen, Soja-basierte Sch\u00e4ume in Sitzpolstern und Armlehnen und bio-biobasierte Epoxyharze in Verbundwerkstoffen. \u00dcber Bio-basierte Polymere und ihre weltweite Verwendung hat das nova-Institut im Mai eine aktualisierte Marktstudie herausgegeben (<a href=\"http:\/\/bio-based.eu\/markets\/#top\" target=\"_blank\">http:\/\/bio-based.eu\/markets\/#top<\/a>).<\/p>\n<h3>Call for papers ist noch offen<\/h3>\n<p>Zwei Tage lang werden Experten aus allen Bereichen bio-basierter Materialien auf der bio!CAR \u00fcber ihre j\u00fcngsten Entwicklungsergebnisse referieren. Die Materialpalette umfasst unter anderem mit anspruchsvollen Naturfaserprodukten gef\u00fcllte oder verst\u00e4rkte konventionelle Kunststoffe sowie bio-basierte, sogenannte &#8220;Drop-in&#8221; Biokunststoffe wie Polyamide auf der Basis von Rizinus\u00f6l oder Polyolefine aus Zuckerrohr-basiertem Bio-Ethanol. Aber auch neuartige Biokunststoffe wie PLA oder PTT geh\u00f6ren ebenso dazu wie duromere Harze aus nachwachsenden Rohstoffen oder bio-basierte Alternativen f\u00fcr Gummi und Elastomere. Vortr\u00e4ge f\u00fcr die bio!CAR 2015 k\u00f6nnen noch bis zum 31. Mai eingereicht werden. Weitere Informationen unter www.bio-car.info<\/p>\n<h3>COMPOSITES EUROPE zeigt Trends bei Bio-Verbundwerkstoffen<\/h3>\n<p>Die COMPOSITES EUROPE bildet f\u00fcr die bio!CAR-Konferenz den passenden Rahmen, denn die Fachmesse greift vom 22. bis 24. September ebenfalls das Thema bio-basierte Verbundwerkstoffe auf. Mit dem Themenpavillon \u201ebio-based composites\u201c zeigt die Fachmesse, welche Produkte sich aus Naturfasern bereits heute realisieren lassen. Das Spektrum reicht von Rohmaterialien \u00fcber Zwischen- bis zu Endprodukten aus dem Automobilbau und der Luftfahrt.<\/p>\n<p>Insgesamt zeigen auf der COMPOSITES EUROPE rund 450 Aussteller aus 30 Nationen die Leistungskraft der gesamten Verbundwerkstoff-Industrie. Im Mittelpunkt steht die Automatisierung der gro\u00dfserientauglichen Fertigungsprozesse von Composites-Bauteilen u.a. f\u00fcr den Automobilbau, die Luft- und Raumfahrt, den Bootsbau, die Windenergie-Wirtschaft und den Bausektor. 11.000 Leichtbau-Entscheider werden zur 10. Auflage erwartet. Organisiert wird die COMPOSITES EUROPE vom Messeveranstalter Reed Exhibitions in Kooperation mit dem europ\u00e4ischen Branchenverband EuCIA, der AVK, dem VDMA Forum Composite Technology und der internationalen Fachzeitschrift Reinforced Plastics.<\/p>\n<p>Den Auftakt zur COMPOSITES EUROPE 2015 bildet der \u201e1st International Composites Congress (ICC)\u201c, der vom 21. &#8211; 22. September 2015 im Internationalen Congresscenter Stuttgart stattfindet und von der Wirtschaftsvereinigung Composites Germany veranstaltet wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit der bio!CAR geht im September eine neue Konferenz f\u00fcr die Automobil-Industrie an den Start. Im Mittelpunkt stehen biobasierte Materialien im Automobilbau. Ihre Premiere feiert die internationale Tagung im Rahmen der COMPOSITES EUROPE 2015 vom 24. bis 25. September auf dem Stuttgarter Messegel\u00e4nde. 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