{"id":26187,"date":"2015-05-22T02:22:17","date_gmt":"2015-05-22T00:22:17","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=26187"},"modified":"2015-05-21T13:24:12","modified_gmt":"2015-05-21T11:24:12","slug":"die-landwirtschaft-gehoert-in-die-mitte-der-gesellschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/die-landwirtschaft-gehoert-in-die-mitte-der-gesellschaft\/","title":{"rendered":"Die Landwirtschaft geh\u00f6rt in die Mitte der Gesellschaft"},"content":{"rendered":"<p><strong>Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt hat am heutigen Mittwoch den vom Bundeskabinett beschlossenen Agrarpolitischen Bericht der Bundesregierung vorgestellt.<\/strong><\/p>\n<p>&#8220;Landwirtschaft made in Germany ist weltweit gefragt \u2013 nicht nur unsere hochwertigen Lebensmittel in den bestehenden M\u00e4rkten, sondern auch unser Know-How&#8221;, sagte Schmidt. Dabei betonte er, dass die Agrar- und Ern\u00e4hrungspolitik sowohl die \u00f6konomischen Interessen des Sektors als auch die Anforderungen der Verbraucherinnen und Verbraucher und des Umweltschutzes im Blick haben muss. &#8220;Das agrarpolitische Leitbild der Bundesregierung umfasst neben attraktiven l\u00e4ndlichen Regionen auch eine \u00f6kologisch verantwortbare und \u00f6konomisch leistungsf\u00e4hige Land-, Forst-, und Fischereiwirtschaft sowie den Garten- und Landschaftsbau&#8221;, so der Bundeslandwirtschaftsminister. &#8220;Der Agrarbericht ist mehr als nur blo\u00dfe Statistik&#8221;, so Schmidt. &#8220;Wir zeigen damit klare Perspektiven auf.&#8221; Neben Darstellungen der Lage der Landwirtschaft in den Jahren 2011 bis 2014 pr\u00e4sentiert die Bundesregierung auch die agrarpolitischen Weichenstellungen, Ziele und Vorhaben. Der Agrarbericht ist damit die grundlegende Bestandsaufnahme f\u00fcr die Agrarpolitik der Bundesregierung.<\/p>\n<p>&#8220;Die Landwirtschaft geh\u00f6rt in die Mitte der Gesellschaft\u201c, forderte Bundesminister Schmidt mit Blick auf die nun vorliegenden Ergebnisse. &#8220;Unsere B\u00e4uerinnen und Bauern arbeiten auf h\u00f6chstem Niveau, um den immensen Erwartungen aus allen Richtungen an sie gerecht zu werden. Ich erwarte deshalb, dass alle, die \u00fcber unsere Landwirte reden, auch mit unseren Landwirten reden&#8221;, so Schmidt.<\/p>\n<p>&#8220;Bei der beschlossenen Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) haben wir die vielf\u00e4ltigen gesellschaftlichen Leistungen der Landwirte ber\u00fccksichtigt&#8221;, so der Minister. Es sei damit die Basis geschaffen worden, die Wettbewerbsf\u00e4higkeit der Land- und Ern\u00e4hrungswirtschaft zu erhalten. &#8220;Wir haben zudem in Bezug auf Umweltbelange die richtigen Weichen gestellt. Nun geht es mir darum, unsere B\u00e4uerinnen und Bauern \u2013 wo immer m\u00f6glich \u2013 durch Vereinfachungen der GAP zu entlasten.<\/p>\n<p>Einen Schwerpunkt legt der Agrarbericht \u2013 im Einklang mit dem Koalitionsvertrag \u2013 auf die l\u00e4ndlichen R\u00e4ume und ihre St\u00e4rkung. &#8220;Der demografische Wandel erfordert eine angepasste Entwicklung\u201c, erkl\u00e4rte Schmidt.<\/p>\n<p>Der Agrarbericht betont die Bedeutung eines verantwortungsvollen Umgangs mit Tieren und Umwelt. &#8220;Ich will, dass Deutschland der Trendsetter f\u00fcr mehr Tierwohl wird&#8221;, so Schmidt. &#8220;Meine 2014 gestartete Initiative &#8216;Eine Frage der Haltung \u2013 neue Wege f\u00fcr mehr Tierwohl&#8217; soll Tierschutz zum Wettbewerbsvorteil in einer an den Verbraucherw\u00fcnschen orientierten Wertsch\u00f6pfungskette machen. Ich nehme alle Beteiligten in die Pflicht. Gemeinsam mit Landwirten, Erzeugern, Handel und Konsumenten will ich f\u00fcr eine messbare Verbesserung des Tierwohls sorgen. Dabei warne ich davor, nationale Alleing\u00e4nge zu fordern, die Erzeuger und Arbeitspl\u00e4tze au\u00dfer Landes treiben. Tierwohl betrifft ganz Europa und muss gleichzeitig auch wirtschaftlich darstellbar sein. Gemeinsam mit meinen Kollegen aus D\u00e4nemark, den Niederlanden und Schweden, setze ich mich auf europ\u00e4ischer Ebene f\u00fcr einheitliche Tierwohl-Standards ein.&#8221;<\/p>\n<p>Schmidt benannte den \u00d6kolandbau als eine wichtige S\u00e4ule der Landwirtschaft. &#8220;Im Agrarbericht geben wir als klares Ziel aus, den Fl\u00e4chenanteil des Wachstumsmarktes &#8216;\u00d6kologischer Landbau&#8217; an der Gesamtlandwirtschaftsfl\u00e4che in Deutschland weiter zu steigern. Deswegen habe ich gestern meine !Zukunftsstrategie \u00d6kologischer Landbau! gestartet.<\/p>\n<p>Weitere Informationen, Zahlen und Grafiken zur Situation in der Landwirtschaft finden Sie in unserer neuen Brosch\u00fcre unter: <a href=\"http:\/\/www.bmel.de\/situation-landwirtschaft\">http:\/\/www.bmel.de\/situation-landwirtschaft<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt hat am heutigen Mittwoch den vom Bundeskabinett beschlossenen Agrarpolitischen Bericht der Bundesregierung vorgestellt. &#8220;Landwirtschaft made in Germany ist weltweit gefragt \u2013 nicht nur unsere hochwertigen Lebensmittel in den bestehenden M\u00e4rkten, sondern auch unser Know-How&#8221;, sagte Schmidt. 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