{"id":26011,"date":"2015-05-15T03:15:00","date_gmt":"2015-05-15T01:15:00","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=26011"},"modified":"2015-05-13T12:50:07","modified_gmt":"2015-05-13T10:50:07","slug":"bmbf-biooekonomie-international-2015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/bmbf-biooekonomie-international-2015\/","title":{"rendered":"BMBF: Bio\u00f6konomie International 2015"},"content":{"rendered":"<p><strong>1.1\u2003Zuwendungszweck<\/strong><\/p>\n<p><strong>Das Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung (BMBF) beabsichtigt, durch die F\u00f6rderung von Verbundvorhaben zu Forschung und Entwicklung unter Beteiligung ausl\u00e4ndischer Verbundpartner die Umsetzung der &#8220;Nationalen Forschungsstrategie Bio\u00d6konomie 2030&#8221; auch im internationalen Kontext zu st\u00e4rken.<\/strong><\/p>\n<p>Mit der &#8220;Nationalen Forschungsstrategie Bio\u00d6konomie 2030&#8221; sowie der &#8220;Nationalen Politikstrategie Bio\u00f6konomie&#8221; hat die Bundesregierung die Grundlagen f\u00fcr die Vision einer nachhaltigen bio-basierten Wirtschaft bis zum Jahr 2030 gelegt. Die Sicherung der Weltern\u00e4hrung, die Produktion von gesunden und sicheren Lebensmitteln, die nachhaltige Gestaltung der Agrarproduktion wie auch die industrielle und energetische Nutzung nachwachsender Rohstoffe fordern die gezielte Nutzung biologischer Ressourcen und Verfahren. Zudem gewinnen der Einsatz biotechnologischer Verfahren und die gezielte Verbesserung von biologischen Produktionssystemen in der Industrie zunehmend an Bedeutung. Unternehmen implementieren zunehmend nachhaltige Prozesse und Produkte, um wettbewerbsf\u00e4hig zu bleiben. Die Umsetzung der Bio\u00f6konomie darf aber die Anstrengungen zur weltweiten Ern\u00e4hrungssicherung nicht belasten. Dabei zeichnet sich bereits heute in vielen L\u00e4ndern eine zunehmende Konkurrenz der landwirtschaftlichen Biomasseproduktion f\u00fcr die unterschiedlichen Nutzungskonzepte wie Ern\u00e4hrung der Bev\u00f6lkerung, industrielle stoffliche Rohstoffgewinnung und Herstellung von Biokraftstoffen ab.<\/p>\n<p>Zur Realisierung der Bio\u00f6konomie als bio-basiertes Wirtschaftssystem sind nicht nur nationale und europaweite Initiativen erforderlich. Es bedarf auch einer weltweiten Zusammenarbeit, um die in der &#8220;Nationalen Forschungsstrategie Bio\u00d6konomie 2030&#8221; angestrebten Ziele zu verwirklichen. Hier setzt die F\u00f6rderma\u00dfnahme Bio\u00f6konomie International (Bioeconomy international) an. Ziel ist es, durch F\u00f6rderung von Forschungs- und Entwicklungsprojekte in enger Zusammenarbeit mit relevanten ausl\u00e4ndischen Partnern zu zentralen Fragestellungen der Bio\u00f6konomiestrategie internationale Partnerschaften\/Kooperationen zu st\u00e4rken und weitere aufzubauen. Hierbei sind neben den technologischen Fragestellungen und Entwicklungszielen auch sozio\u00f6konomische Aspekte und Systemans\u00e4tze von Bedeutung.<\/p>\n<h3>1.2\u2003Rechtsgrundlage<\/h3>\n<p>Der Bund gew\u00e4hrt die Zuwendungen nach Ma\u00dfgabe dieser Richtlinie, der \u00a7\u00a7 23 und 44 der Bundeshaushaltsordnung (BHO) und den dazu erlassenen Verwaltungsvorschriften sowie der &#8220;Richtlinien f\u00fcr Zuwendungsantr\u00e4ge auf Ausgabenbasis (AZA)&#8221; und\/oder \u2013 der &#8220;Richtlinien f\u00fcr Zuwendungsantr\u00e4ge auf Kostenbasis (AZK)&#8221; des BMBF. Ein Rechtsanspruch auf Gew\u00e4hrung einer Zuwendung besteht nicht. Die Bewilligungsbeh\u00f6rde entscheidet nach pflichtgem\u00e4\u00dfem Ermessen im Rahmen der verf\u00fcgbaren Haushaltsmittel.<\/p>\n<p>Die F\u00f6rderung nach dieser Richtlinie erf\u00fcllt die Voraussetzungen der Verordnung (EU) Nr. 651\/2014 der EU-Kommission vom 17. Juni 2014 zur Feststellung der Vereinbarkeit bestimmter Gruppen von Beihilfen mit dem Binnenmarkt in Anwendung der Artikel 107 und 108 des Vertrags \u00fcber die Arbeitsweise der Europ\u00e4ischen Union (&#8220;Allgemeine Gruppenfreistellungsverordnung&#8221; \u2013 AGVO) (ABl. L 187 vom 26.6.2014, S. 1), und ist demnach im Sinne von Artikel 107 Absatz 3 des Vertrags \u00fcber die Arbeitsweise der Europ\u00e4ischen Union mit dem Gemeinsamen Markt vereinbar und von der Anmeldepflicht nach Artikel 108 Absatz 3 des Vertrags \u00fcber die Arbeitsweise der Europ\u00e4ischen Union freigestellt.<\/p>\n<p>Gem\u00e4\u00df Artikel 1 Nummer 4 Buchstabe a und b AGVO werden Unternehmen, die einer R\u00fcckforderungsanordnung aufgrund einer fr\u00fcheren Kommissionsentscheidung zur Feststellung der Rechtswidrigkeit und Unvereinbarkeit einer Beihilfe mit dem gemeinsamen Markt nicht Folge geleistet haben, von der F\u00f6rderung ausgeschlossen.<\/p>\n<p>Diese F\u00f6rderrichtlinie gilt in Verbindung mit der &#8220;Nationalen Forschungsstrategie Bio\u00d6konomie 2030&#8221;, siehe <a href=\"http:\/\/www.bmbf.de\/de\/1024.php\" target=\"_blank\">http:\/\/www.bmbf.de\/de\/1024.php<\/a> und die dort verkn\u00fcpften Dokumente.<\/p>\n<h3>2\u2003Gegenstand der F\u00f6rderung<\/h3>\n<p>Die nach dieser Richtlinie f\u00f6rderf\u00e4higen Vorhaben fallen unter Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsbeihilfen gem\u00e4\u00df Artikel 1 Absatz 1 Buchstabe d AGVO.<\/p>\n<p>Gef\u00f6rdert werden Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsvorhaben, die im Rahmen eines Wettbewerbs ausgew\u00e4hlt werden.<\/p>\n<p>Die ausgew\u00e4hlten Vorhaben sollen die nationalen Aktivit\u00e4ten des BMBF zur F\u00f6rderung der Bio\u00f6konomie flankieren und einen erg\u00e4nzenden Beitrag zur Erreichung der f\u00f6rderpolitischen Zielsetzungen, die mit diesen Ma\u00dfnahmen verfolgt werden, leisten. Hierbei sollen die Verbundvorhaben einen wichtigen Beitrag zu mindestens einem der folgenden Handlungsfelder der &#8220;Nationalen Forschungsstrategie Bio\u00d6konomie 2030&#8221; leisten:<\/p>\n<ul>\n<li>Weltweite Ern\u00e4hrung sichern<\/li>\n<li>Agrarproduktion nachhaltig gestalten<\/li>\n<li>Gesunde und sichere Lebensmittel produzieren<\/li>\n<li>Nachwachsende Rohstoffe industriell nutzen<\/li>\n<li>Energietr\u00e4ger auf Basis von Biomasse ausbauen<\/li>\n<\/ul>\n<p>Im Weiteren sollen die Verbundvorhaben einen Beitrag zu einem der vier Ziele der Strategie der Bundesregierung zur Internationalisierung von Wissenschaft und Forschung liefern:<\/p>\n<ul>\n<li>Die Forschungszusammenarbeit mit den weltweit Besten st\u00e4rken<\/li>\n<li>International Innovationspotenziale erschlie\u00dfen<\/li>\n<li>Die Zusammenarbeit mit Entwicklungsl\u00e4ndern in Bildung, Forschung und Entwicklung nachhaltig st\u00e4rken<\/li>\n<li>International Verantwortung \u00fcbernehmen und globale Herausforderungen bew\u00e4ltigen<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die internationale Kooperation innerhalb des Verbundvorhabens, der dadurch entstehende Mehrwert bei der Umsetzung der &#8220;Nationalen Forschungsstrategie Bio\u00d6konomie 2030&#8221; und der Beitrag zur Umsetzung der &#8220;Internationalisierungsstrategie der Bundesregierung&#8221; stehen im Vordergrund der F\u00f6rderma\u00dfnahme Bio\u00f6konomie International (Bio\u00adeconomy international). Des Weiteren bietet die F\u00f6rderma\u00dfnahme die M\u00f6glichkeit Projektideen umzusetzen, die im Rahmen von Anbahnungsma\u00dfnahmen erarbeitet wurden.<\/p>\n<p>Weitere Informationen zur &#8220;Nationalen Forschungsstrategie Bio\u00d6konomie 2030&#8221; und zur &#8220;Internationalisierungsstrategie der Bundesregierung&#8221; sind im Internet erh\u00e4ltlich (<a href=\"http:\/\/www.bmbf.de\/pub\/Biooekonomie_kurzfassung_dt.-engl.pdf\" target=\"_blank\">http:\/\/www.bmbf.de\/pub\/Biooekonomie_kurzfassung_dt.-engl.pdf<\/a> bzw. <a href=\"http:\/\/www.bmbf.de\/pub\/Internationalisierungsstrategie.pdf\" target=\"_blank\">www.bmbf.de\/pub\/Internationalisierungsstrategie.pdf<\/a>).<\/p>\n<p>Gef\u00f6rdert werden die deutschen Partner in internationalen Konsortien, wobei Kooperationsvorhaben mit den L\u00e4ndern Argentinien, Brasilien, Chile, China, Indien, Kanada, Malaysia, Russland und Vietnam bevorzugt werden.<\/p>\n<p>Die F\u00f6rderma\u00dfnahme Bio\u00f6konomie International 2015 ist hinsichtlich der Partnerl\u00e4nder in drei Module untergliedert:<\/p>\n<h3>Modul 1 &#8220;Basis Bio\u00f6konomie International&#8221;<\/h3>\n<p>Zusammenarbeit mit Partnern aus nicht-EU-L\u00e4ndern, mit Ausnahme von Argentinien und dem brasilianischen Bundesstaat S\u00e3o Paulo.<\/p>\n<p>Projektvorschl\u00e4ge k\u00f6nnen in diesem Modul zu allen f\u00fcnf Handlungsfeldern der Nationalen Forschungsstrategie Bio\u00f6konomie (siehe oben) eingereicht werden.<\/p>\n<p>Alle ausl\u00e4ndischen Partner m\u00fcssen ihr finanzielles Engagement in Form eines unterzeichneten Schreibens verbindlich belegen. Diese &#8220;financial commitments&#8221; m\u00fcssen separat zur Projektskizze im Internet Portal www.bioeconomy-inter\u00adnational.de hochgeladen werden.<\/p>\n<h3>Modul 2 &#8220;Bio\u00f6konomie Deutschland \u2013 Argentinien&#8221;<\/h3>\n<p>Zusammenarbeit mit Partnern aus Argentinien.<\/p>\n<p>Das Ministry of Science, Technology and Productive Innovation (MinCyt) hat in Argentinien eine parallele Richtlinie zur F\u00f6rderung der Bio\u00f6konomie in Zusammenarbeit mit Deutschland vorgesehen. Den argentinischen Kooperationspartnern wird nahegelegt die identische Antragskizze in Argentinien einzureichen. Das Auswahlverfahren in Modul 2 erfolgt in gemeinsamer Abstimmung zwischen BMBF und MinCyt.<\/p>\n<p>Projektvorschl\u00e4ge k\u00f6nnen in diesem Modul zu den folgenden Themenfeldern eingereicht werden:<\/p>\n<ul>\n<li>Technologieplattformen f\u00fcr die Bio\u00f6konomie \u2013 genotyping &amp; phenotyping<\/li>\n<li>Aufwertung von Abf\u00e4llen aus der Landwirtschaft<\/li>\n<li>Biotechnologische Produkte und Produktionstechnologien zur Reduktion des \u00f6kologischen Fu\u00dfabdrucks landwirtschaftlicher Nutzfl\u00e4chen (\u00d6koeffizienz)<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Modul 3 &#8220;Bio\u00f6konomie Deutschland-S\u00e3o Paulo&#8221;<\/h3>\n<p>Zusammenarbeit mit Partnern aus dem Bundesstaat S\u00e3o Paulo (Brasilien).<\/p>\n<p>Die S\u00e3o Paulo Research Foundation (FAPESP) hat eine parallele F\u00f6rderrichtlinie vorgesehen, mit der Kooperationspartner aus dem Bundesstaat S\u00e3o Paulo gef\u00f6rdert werden k\u00f6nnen. Den brasilianischen Kooperationspartnern wird nahegelegt die identische Antragskizze bei der FAPESP einzureichen. Das Auswahlverfahren in Modul 3 erfolgt in gemeinsamer Abstimmung zwischen BMBF und FAPESP.<\/p>\n<p>Projektvorschl\u00e4ge k\u00f6nnen in diesem Modul zu folgenden Themenfeldern eingereicht werden:<\/p>\n<ul>\n<li>Nachhaltige Landwirtschaft<\/li>\n<li>Lebensmittelproduktion (Lebenmittelprozessierung und -verpackung; Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit der Prozesse und Materialien, Energieeinsparung und Abfallreduzierung)<\/li>\n<li>Umsetzung\/Prozessierung von nachhaltig produzierter Biomasse zu bio-basierten Produkten<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Projektstruktur<\/h3>\n<p>Es werden ausschlie\u00dflich Verbundprojekte gef\u00f6rdert, in denen Unternehmen, Hochschulen und\/oder Forschungseinrichtungen aus Deutschland mit internationalen Partnern zusammenarbeiten. Zum Erreichen des Projektziels soll die bestm\u00f6gliche Zusammensetzung des Verbunds gew\u00e4hlt werden. Gef\u00f6rdert werden dabei ausschlie\u00dflich die deutschen Projektteilnehmer. Voraussetzung f\u00fcr die F\u00f6rderung ist eine gesicherte Finanzierung der Verbundarbeiten der jeweiligen ausl\u00e4ndischen Partner. Mit Einreichen der Projektskizze ist die gesicherte Finanzierung der ausl\u00e4ndischen Verbundpartner schriftlich und verbindlich nachzuweisen.<\/p>\n<p>Die vorgeschlagenen Projekte m\u00fcssen so konzipiert sein, dass eine Erreichung der Projektziele innerhalb von bis zu drei Jahren m\u00f6glich ist. Es ist weiterhin erforderlich, dass die Projekte hinsichtlich des Arbeits- und Finanzvolumens zwischen den internationalen Partnern ausbalanciert sind.<\/p>\n<h3>3\u2003Zuwendungsempf\u00e4nger<\/h3>\n<p>Antragsberechtigt sind Hochschulen, au\u00dferuniversit\u00e4re Forschungseinrichtungen, Landes- und Bundeseinrichtungen mit Forschungsaufgaben sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, die zumindest eine Betriebsst\u00e4tte oder eine Niederlassung in Deutschland haben, darunter insbesondere auch kleine und mittlere Unternehmen (KMU), sofern sie die Definition der Empfehlung der Europ\u00e4ischen Kommission erf\u00fcllen. Die Definition der Europ\u00e4ischen Kommission f\u00fcr KMU ist im Internet einzusehen unter <a href=\"http:\/\/ec.europa.eu\/enterprise\/policies\/sme\/facts-figures-analysis\/sme-definition\/index_en.htm%20und http:\/\/europa.eu\/legislation_summaries\/enterprise\/business_environment\/n26026_de.htm\" target=\"_blank\">http:\/\/ec.europa.eu\/enterprise\/policies\/sme\/facts-figures-analysis\/sme-definition\/index_en.htm und http:\/\/europa.eu\/legislation_summaries\/enterprise\/business_environment\/n26026_de.htm<\/a><\/p>\n<p>Forschungseinrichtungen, die von Bund und\/oder L\u00e4ndern grundfinanziert werden, kann neben ihrer institutionellen F\u00f6rderung nur unter bestimmten Voraussetzungen eine Projektf\u00f6rderung f\u00fcr ihre zus\u00e4tzlichen projektbedingten Ausgaben beziehungsweise Kosten bewilligt werden.<\/p>\n<h3>4\u2003Zuwendungsvoraussetzungen<\/h3>\n<p>Die Partner eines Verbundprojekts regeln ihre Zusammenarbeit in einer schriftlichen Kooperationsvereinbarung. Vor der F\u00f6rderentscheidung \u00fcber ein Verbundprojekt muss eine grunds\u00e4tzliche \u00dcbereinkunft \u00fcber bestimmte vom BMBF vorgegebene Kriterien nachgewiesen werden.<\/p>\n<p>Einzelheiten sind dem &#8220;Merkblatt f\u00fcr Antragsteller\/Zuwendungsempf\u00e4nger zur Zusammenarbeit der Partner von Verbundprojekten&#8221;, das von Antragstellern und Zuwendungsempf\u00e4ngern zu beachten ist, zu entnehmen (BMBF-Vordruck Nr. 0110, Fundstelle; <a href=\"https:\/\/foerderportal.bund.de\/easy\/easy_index.php?auswahl=easy_formulare&amp;formularschrank=bmbf#t6\" target=\"_blank\">https:\/\/foerderportal.bund.de\/easy\/easy_index.php?auswahl=easy_formulare&amp;formularschrank=bmbf#t6<\/a>).<\/p>\n<p>Zudem ist zwischen s\u00e4mtlichen Partnern (national und international) ein Konsortialvertrag abzuschlie\u00dfen, der den Ma\u00dfgaben des BMBF-Merkblatts 0110 nicht widersprechen darf. Kooperations- und Konsortialvertrag k\u00f6nnen in einem einzelnen Vertrag zusammengefasst werden, sofern die Ma\u00dfgaben des Merkblatts 0110 eingehalten sind. Hier kann sich an dem DESCA model consortium agreement orientiert werden (<a href=\"http:\/\/www.desca-2020.eu\/\" target=\"_blank\">http:\/\/www.desca-2020.eu\/<\/a>).<\/p>\n<p>Antragsteller sollen sich \u2013 auch im eigenen Interesse \u2013 im Umfeld des national beabsichtigten Vorhabens mit dem EU-Rahmenprogramm f\u00fcr Forschung und Innovation vertraut machen. Sie sollen pr\u00fcfen, ob das beabsichtigte Vorhaben spezifische europ\u00e4ische Komponenten aufweist und damit eine ausschlie\u00dfliche EU-F\u00f6rderung m\u00f6glich ist. Weiterhin ist zu pr\u00fcfen, inwieweit im Umfeld des national beabsichtigten Vorhabens erg\u00e4nzend ein F\u00f6rderantrag bei der EU gestellt werden kann. Das Ergebnis der Pr\u00fcfungen soll im nationalen F\u00f6rderantrag kurz dargestellt werden. \u00dcber die EU-F\u00f6rderaktivit\u00e4ten informieren und beraten die nationalen Kontaktstellen der Bundesregierung. Die Adressen der nationalen Kontaktstellen sind im Internet unter: <a href=\"http:\/\/www.horizont2020.de\" target=\"_blank\">http:\/\/www.horizont2020.de<\/a> zu finden.<\/p>\n<h3>5\u2003Art und Umfang, H\u00f6he der Zuwendung<\/h3>\n<p>F\u00fcr die ausgew\u00e4hlten Projekte werden Zuwendungen im Wege der Projektf\u00f6rderung als nicht r\u00fcckzahlbare Zusch\u00fcsse gew\u00e4hrt.<\/p>\n<p>Bemessungsgrundlage sind folgende grunds\u00e4tzlich zuwendungsf\u00e4hige projektbezogene Ausgaben bzw. Kosten:<\/p>\n<ul>\n<li>Personal \u2013 soweit nicht Stammpersonal,<br \/>\nnotwendige Investitionen,<\/li>\n<li>Verbrauchsmaterialien,<\/li>\n<li>Dienstreisen,<\/li>\n<li>Aufwand f\u00fcr die Anmeldung von Schutzrechten und deren Aufrechterhaltung w\u00e4hrend des amtlichen Pr\u00fcfverfahrens,<\/li>\n<li>Vergabe von Auftr\u00e4gen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Bei der Arbeitsplanung sollte intensiv gepr\u00fcft werden, inwieweit die Vergabe einzelner Arbeitspakete an spezialisierte Dienstleister wirtschaftlicher und zeitsparender ist, als diese Arbeitspakete von der Arbeitsgruppe selbst durchzu\u00adf\u00fchren.<\/p>\n<p>Bei der Arbeitsplanung sollte intensiv gepr\u00fcft werden, inwieweit die Vergabe einzelner Arbeitspakete an spezialisierte Dienstleister wirtschaftlicher und zeitsparender ist, als diese Arbeitspakete von der Arbeitsgruppe selbst durchzu\u00adf\u00fchren.<\/p>\n<p>Die Bemessung der jeweiligen F\u00f6rderquote muss die AGVO ber\u00fccksichtigen. Die AGVO l\u00e4sst f\u00fcr KMU differenzierte Aufschl\u00e4ge zu, die gegebenenfalls zu einer h\u00f6heren F\u00f6rderquote f\u00fchren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Bemessungsgrundlage f\u00fcr Hochschulen, Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen und vergleichbare Institutionen sind die zuwendungsf\u00e4higen projektbezogenen Ausgaben (bei Helmholtz-Zentren \u2013 HZ \u2013 und der Fraunhofer-Gesellschaft \u2013 FhG \u2013 die zuwendungsf\u00e4higen projektbezogenen Kosten), die individuell bis zu 100 % gef\u00f6rdert werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Bei Forschungsvorhaben an Hochschulen wird zus\u00e4tzlich zu den zuwendungsf\u00e4higen Ausgaben eine Projektpauschale gew\u00e4hrt.<\/p>\n<p>Die Laufzeit der zu f\u00f6rdernden Projekte betr\u00e4gt bis zu drei Jahre.<\/p>\n<p>Weitere Angaben zur Art und Umfang der Zuwendung k\u00f6nnen den BMBF Richtlinien zur Antragstellung entnommen werden (<a href=\"https:\/\/foerderportal.bund.de\/easy\/easy_index.php?auswahl=easy_formulare&amp;formularschrank=bmbf#t2\" target=\"_blank\">https:\/\/foerderportal.bund.de\/easy\/easy_index.php?auswahl=easy_formulare&amp;formularschrank=bmbf#t2<\/a>).<\/p>\n<p>Den kompletten Wortlaut der Bekanntmachung <a href=\"http:\/\/www.bmbf.de\/foerderungen\/26882.php\" target=\"_blank\">finden Sie hier<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1.1\u2003Zuwendungszweck Das Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung (BMBF) beabsichtigt, durch die F\u00f6rderung von Verbundvorhaben zu Forschung und Entwicklung unter Beteiligung ausl\u00e4ndischer Verbundpartner die Umsetzung der &#8220;Nationalen Forschungsstrategie Bio\u00d6konomie 2030&#8221; auch im internationalen Kontext zu st\u00e4rken. Mit der &#8220;Nationalen Forschungsstrategie Bio\u00d6konomie 2030&#8221; sowie der &#8220;Nationalen Politikstrategie Bio\u00f6konomie&#8221; hat die Bundesregierung die Grundlagen f\u00fcr die Vision einer [&#8230;]<\/p>\n","protected":false},"author":59,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","nova_meta_subtitle":"","footnotes":""},"categories":[5572],"tags":[],"supplier":[187,2317,5585,1158,1267,9708],"class_list":["post-26011","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bio-based","supplier-bundesministerium-fuer-bildung-und-forschung-bmbf","supplier-european-commission","supplier-european-union","supplier-fraunhofer-gesellschaft","supplier-helmholtz-gemeinschaft-deutscher-forschungszentren-ev","supplier-fapesp"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/26011","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/59"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=26011"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/26011\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=26011"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=26011"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=26011"},{"taxonomy":"supplier","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/supplier?post=26011"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}