{"id":25299,"date":"2015-04-01T03:27:04","date_gmt":"2015-04-01T01:27:04","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=25299"},"modified":"2015-03-31T15:27:32","modified_gmt":"2015-03-31T13:27:32","slug":"projekt-agropolymere-beste-aussichten-fuer-die-biooekonomie-in-der-region","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/projekt-agropolymere-beste-aussichten-fuer-die-biooekonomie-in-der-region\/","title":{"rendered":"Projekt &#8220;Agropolymere&#8221;: Beste Aussichten f\u00fcr die Bio\u00f6konomie in der Region"},"content":{"rendered":"<p><strong>Mit biologisch abbaubaren Kunststoffen in die Zukunft. Dieses Ziel hat sich das deutsch-niederl\u00e4ndische Projekt \u201eAgrobiopolymere\u201c auf die Fahnen geschrieben. Im Rahmen des \u201eBiobased Business Event Emmen\u201c fand jetzt die Abschlussveranstaltung des Agrobiopolymere-Projektes statt. Die Organisatoren zogen ein positives Fazit, machten aber auch deutlich, dass es \u201enicht nur ein R\u00fcckblick, sondern zugleich ein Ausblick auf weitere Herausforderungen ist\u201c, wie Dr. Marie-Luise Rottmann-Meyer vom 3N-Kompetenzzentrum in Werlte betonte.<\/strong><\/p>\n<p>3N geh\u00f6rt zu den 30 niederl\u00e4ndischen und deutschen Organisationen und Unternehmen, die an dem Projekt beteiligt sind. Die Ems Dollart Region (EDR) ist als Lead Partner federf\u00fchrend in der Projektabwicklung. Agrobiopolymere wird im Rahmen des INTERREG IV A-Programms Deutschland-Nederland mit Mitteln des Europ\u00e4ischen Fonds f\u00fcr Regionale Entwicklung (EFRE) und den Niederlanden, dem Land Niedersachsen sowie der Provinz Drenthe kofinanziert.<\/p>\n<p>In 17 Teilprojekten wurden zum Beispiel neue Materialien aus biologisch abbaubaren Kunststoffen entwickelt oder die Verwendung von Naturfasern (z.B. in Biokompositen) untersucht. Au\u00dferdem standen die Herstellung abbaubarer Verpackungen, die Entwicklung von Bau- und D\u00e4mmstoffen auf Hanf-Basis und die Verbesserung der Gewinnung von Restfasern und Rohstoffen im Mittelpunkt des Projektes. Durch die intensive Zusammenarbeit von niederl\u00e4ndischen und deutschen Partnern entstand ein grenz\u00fcbergreifendes Netzwerk zur Nutzung von Biopolymeren, das beste Voraussetzungen f\u00fcr ein Folgeprojekt bietet.<\/p>\n<p>Im neuen F\u00f6rderzeitraum des INTERREG-Programms soll mit Hilfe von EU-Mitteln das Projekt \u201eBio\u00f6konomie im Non-Food-Sektor\u201c auf den Weg gebracht werden. Themenfelder sind hier unter anderem die Entwicklung weiterer neuer Materialien und innovativer Produkte sowie die Herstellung von biobasierten Produkten f\u00fcr den Wohnungsbau. Zudem wird\u00a0 eine weitere Verbesserung des Wissenstransfers zwischen den beteiligten Firmen, Hochschulen und \u00f6ffentlichen Institutionen angestrebt. \u201eWir haben schon bewiesen, dass wir durch die grenz\u00fcbergreifende Kooperation im Gebiet der Ems Dollart Region hervorragende Ergebnisse im Bereich Bio\u00f6konomie erzielen k\u00f6nnen. Das Agrobiopolymere-Projekt war ein Riesenschritt. Jetzt folgt die n\u00e4chste Entwicklungsstufe. Es geht darum, neue Gesch\u00e4ftsideen zu entwickeln. Wir werden dabei nicht nur grenz\u00fcbergreifend, sondern auch themen\u00fcbergreifender zusammenarbeiten\u201c, so Dr. Marie-Luise Rottmann-Meyer.<\/p>\n<p>Dass die deutsch-niederl\u00e4ndische Kooperation im Bereich Agrobiopolymere und Bio\u00f6konomie eine gro\u00dfe Rolle spielt, wurde im Forum des \u201eBiobased Business Events Emmen\u201c deutlich. Der Moderator einer Radiosendung befragte die 400 G\u00e4ste der Veranstaltung und stellte mehrere Thesen auf. Bei der These \u201eWir brauchen die grenz\u00fcbergreifende Zusammenarbeit f\u00fcr eine erfolgreiche Zukunft im Bereich der Bio\u00f6konomie\u201c stimmten alle G\u00e4ste ausnahmslos zu. \u201eEin deutliches Signal\u201c, fand auch der Wethouder (Dezernent) der Gemeinde Emmen und EDR-Vorstandsmitglied Bouke Arends. Er hatte in seiner Er\u00f6ffnungsrede des Business Events auf die Vorreiterrolle der Region hingewiesen: \u201eWir sind Spitzenreiter im Sektor Gr\u00fcne Chemie. Und wir haben auch durch die grenz\u00fcbergreifende Kooperation die Chancen, diese starke Position noch weiter zu festigen und auszubauen.\u201c<\/p>\n<figure id=\"attachment_25300\" aria-describedby=\"caption-attachment-25300\" style=\"width: 488px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-25300\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/rnd282755.jpg\" alt=\"rnd,282755\" width=\"488\" height=\"327\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2015\/03\/rnd282755.jpg 900w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2015\/03\/rnd282755-300x201.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 488px) 100vw, 488px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-25300\" class=\"wp-caption-text\">Zahlreiche Unternehmen, die am Agrobiopolymere-Projekt beteiligt waren, pr\u00e4sentierten sich anl\u00e4sslich der Abschlussveranstaltung an der Ausstellung des \u201eBiobased Business Events\u201c in Emmen. Das Foto zeigt den Stand von Bioclear B.V. aus Groningen.<\/figcaption><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit biologisch abbaubaren Kunststoffen in die Zukunft. Dieses Ziel hat sich das deutsch-niederl\u00e4ndische Projekt \u201eAgrobiopolymere\u201c auf die Fahnen geschrieben. Im Rahmen des \u201eBiobased Business Event Emmen\u201c fand jetzt die Abschlussveranstaltung des Agrobiopolymere-Projektes statt. 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