{"id":25235,"date":"2015-03-30T03:27:43","date_gmt":"2015-03-30T01:27:43","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=25235"},"modified":"2015-03-27T18:30:10","modified_gmt":"2015-03-27T17:30:10","slug":"bmel-hoehere-zuschuesse-fuer-biomasseheizungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/bmel-hoehere-zuschuesse-fuer-biomasseheizungen\/","title":{"rendered":"BMEL: H\u00f6here Zusch\u00fcsse f\u00fcr Biomasseheizungen"},"content":{"rendered":"<p><strong>Auch k\u00fcnftig stellt der Bund j\u00e4hrlich \u00fcber 300 Millionen Euro Bundesmittel bereit, um die erneuerbare W\u00e4rmewende weiter voranzubringen.<\/strong><\/p>\n<p>&#8220;W\u00e4rme aus erneuerbaren Energien sch\u00fctzt Umwelt und Klima und sorgt f\u00fcr stabile und bezahlbare Heizkosten&#8221;, erkl\u00e4rte dazu der Parlamentarischer Staatssekret\u00e4r beim Bundesminister f\u00fcr Ern\u00e4hrung und Landwirtschaft, Peter Bleser, heute in Berlin. Anlass war die Vorstellung des neuen Marktanreizprogramms (MAP) durch das Bundesministerium f\u00fcr Wirtschaft und Energie zur F\u00f6rderung erneuerbarer Energien im W\u00e4rmemarkt, das zum 1. April 2015 in Kraft tritt. Mit dem MAP werden Anlagen f\u00fcr Heizung, Warmwasserbereitung und zur Bereitstellung von K\u00e4lte oder Prozessw\u00e4rme aus erneuerbaren Energien finanziell gef\u00f6rdert. Die F\u00f6rderung adressiert prim\u00e4r die Errichtung von Anlagen zur Nutzung erneuerbarer W\u00e4rmeenergien im Geb\u00e4udebestand. In den letzten Jahren waren die F\u00f6rderzahlen im Rahmen des MAP &#8211; auch bei den Biomassekesseln &#8211; stetig gesunken.<\/p>\n<p>&#8220;Ohne W\u00e4rme aus Biomasse wird die W\u00e4rmewende nicht gelingen&#8221;, so der Staatssekret\u00e4r. Biomasse hat derzeit einen Anteil von nahezu 87 Prozent an der gesamten erneuerbaren W\u00e4rme, f\u00fcr ihren weiteren Ausbau stehen zudem nachhaltige Rohstoffpotenziale in der Land- und Forstwirtschaft bereit. &#8220;Das Bundesministerium f\u00fcr Ern\u00e4hrung und Landwirtschaft hat sich bei der Novelle des MAP f\u00fcr h\u00f6here F\u00f6rders\u00e4tze f\u00fcr Biomasseheizungen eingesetzt. Jetzt kommt es in der Praxis auf die Anwender an, die M\u00f6glichkeiten des neuen MAP zu nutzen&#8221;, so Bleser.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Hintergrund:<\/h3>\n<p>In Deutschland wird rund die H\u00e4lfte der verbrauchten Endenergie f\u00fcr die W\u00e4rmeerzeugung eingesetzt. Mit einem Anteil von knapp zehn Prozent erneuerbarer W\u00e4rme kommt die Energiewende im W\u00e4rmebereich jedoch in den letzten Jahren kaum voran. Die Bundesregierung will dies \u00e4ndern und den Anteil erneuerbarer Energien f\u00fcr W\u00e4rme und K\u00e4lte bis 2020 auf 14 Prozent steigern.<\/p>\n<p>Der Einsatz von Bioenergie ist dabei unverzichtbar. Die Rohstoffpotenziale f\u00fcr den Ausbau von W\u00e4rme aus Biomasse sind vorhanden, das hat nicht zuletzt die 3. Bundeswaldinventur gezeigt: Demnach sind die Holzvorr\u00e4te im Wald in den letzten zehn Jahren um sieben Prozent angestiegen. Zudem stehen beachtliche Mengen an biogenen Nebenprodukten und Reststoffen f\u00fcr die W\u00e4rmeerzeugung bereit. Auch der Anbau schnellwachsender B\u00e4ume zur Holzproduktion auf landwirtschaftlichen Fl\u00e4chen kann deutlich ausgeweitet werden.<\/p>\n<p>Aus dem Marktanreizprogramm erhalten besonders effiziente und emissionsarme Pellet-, Hackschnitzel- und Scheitholzkessel deshalb k\u00fcnftig eine h\u00f6here F\u00f6rderung: Die Basisf\u00f6rders\u00e4tze f\u00fcr neu errichtete Biomasseanlagen zwischen 5 und 100 kW wurden deutlich angehoben. Die Zusch\u00fcsse f\u00fcr f\u00f6rderf\u00e4hige Pelletheizkessel werden z.B. mehr als verdoppelt und betragen in der Basisf\u00f6rderung k\u00fcnftig 80 EUR\/kW installierte Nennw\u00e4rmeleistung.<\/p>\n<p>Die pauschale F\u00f6rderung f\u00fcr Scheitholz- und Hackschnitzelheizungen wird beibehalten. Scheitholzvergaserkessel k\u00f6nnen mit 2.000 EUR\/Anlage (vorher 1.400 EUR) und Hackschnitzelheizungen mit 3.500 EUR\/Anlage (vorher 1.400 EUR) gef\u00f6rdert werden. Besonders moderne Biomasseanlagen werden bspw. auch in Neubauten gef\u00f6rdert und erhalten den Basisf\u00f6rdersatz im Rahmen der so genannten Innovationsf\u00f6rderung. So werden k\u00fcnftig 3.500 EUR f\u00fcr innovative Pelletkessel mit neu errichtetem Pufferspeicher \u2013 und f\u00fcr Hackschnitzelheizungen gew\u00e4hrt, sofern sie mit einem Staubfilter zur Emissionsreduzierung ausger\u00fcstet sind.<\/p>\n<p>Alle Informationen, Richtlinien und Antragsformulare zum Marktanreizprogramm stehen auf <a href=\"http:\/\/www.bafa.de\" target=\"_blank\">www.bafa.de<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.kfw.de\/\" target=\"_blank\">www.kfw.de<\/a> bereit.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auch k\u00fcnftig stellt der Bund j\u00e4hrlich \u00fcber 300 Millionen Euro Bundesmittel bereit, um die erneuerbare W\u00e4rmewende weiter voranzubringen. &#8220;W\u00e4rme aus erneuerbaren Energien sch\u00fctzt Umwelt und Klima und sorgt f\u00fcr stabile und bezahlbare Heizkosten&#8221;, erkl\u00e4rte dazu der Parlamentarischer Staatssekret\u00e4r beim Bundesminister f\u00fcr Ern\u00e4hrung und Landwirtschaft, Peter Bleser, heute in Berlin. 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