{"id":25137,"date":"2015-03-25T03:09:19","date_gmt":"2015-03-25T02:09:19","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=25137"},"modified":"2015-03-24T12:42:56","modified_gmt":"2015-03-24T11:42:56","slug":"basf-optimiert-zusammen-mit-acht-partnern-verfahren-fuer-die-herstellung-von-produkten-auf-basis-nachwachsender-rohstoffe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/basf-optimiert-zusammen-mit-acht-partnern-verfahren-fuer-die-herstellung-von-produkten-auf-basis-nachwachsender-rohstoffe\/","title":{"rendered":"BASF optimiert zusammen mit acht Partnern Verfahren f\u00fcr die Herstellung von Produkten auf Basis nachwachsender Rohstoffe"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li><strong>PRODIAS (PROcessing Diluted Aqueous Systems) f\u00f6rdert Wettbewerbsf\u00e4higkeit der Europ\u00e4ischen Prozessindustrie<\/strong><\/li>\n<li><strong>Ziel ist, die Herstellungskosten f\u00fcr Produkte auf Basis nachwachsender Rohstoffe zu verringern durch eine verbesserte Effizienz beim Rohstoffeinsatz und bei den Herstellungsverfahren<\/strong><\/li>\n<li><strong>Projektf\u00f6rderung von 10 Millionen \u20ac durch die Europ\u00e4ische Union &#8211; Gesamtbudget liegt bei etwa 14 Millionen \u20ac<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Ein Zusammenschluss von Unternehmen der Europ\u00e4ischen Prozessindustrie aus den Bereichen Biotechnologie, nachwachsende Rohstoffe, Chemie, Verfahrenstechnik, Maschinen- und Apparatebau sowie Forschungsorganisationen haben k\u00fcrzlich das Projekt PRODIAS (PROcessing Diluted Aqueous Systems; auf Deutsch: Verarbeitung verd\u00fcnnter w\u00e4ssriger Systeme) gestartet. Das Projekt konzentriert sich darauf, das Potenzial von Produkten auf Basis nachwachsender Rohstoffe &#8211; hergestellt mithilfe der Wei\u00dfen Biotechnologie &#8211; durch eine signifikante Verringerung der Herstellungskosten, Erh\u00f6hung der Produktivit\u00e4t und Effizienz, Verringerung des Energieverbrauchs sowie Beschleunigung der Verfahrensentwicklung zu erschlie\u00dfen.<\/p>\n<p>Unter der Leitung von BASF werden die Partner Cargill Haubourdin\/Frankreich, Universit\u00e4t Kaiserslautern\/Deutschland, Imperial College London\/Gro\u00dfbritannien, Alfa Laval\/Schweden, GEA Messo PT\/Niederlande, Xendo\/Niederlande, UPM\/Finnland und Enviplan\/Deutschland zusammenarbeiten, um kosten- und energieeffiziente Technologien f\u00fcr die Produktgewinnung und Aufreinigung sowie die Abtrennung von Wasser zu entwickeln. Diese Technologien sollen helfen, den Herstellungsprozess von Produkten der Wei\u00dfen Biotechnologie zu optimieren.<\/p>\n<p>Produkte auf Basis nachwachsender Rohstoffe, die durch den Einsatz biotechnologischer Methoden wie Fermentation oder Biokatalyse gewonnen werden, sind meist Teil eines komplexen verd\u00fcnnten, w\u00e4ssrigen Gemischs, aus dem diese gereinigt werden m\u00fcssen. Dazu geh\u00f6rt die Entfernung gro\u00dfer Wassermengen, was die nachgelagerten Verfahrensschritte energieintensiv macht und oft viele komplexe, aufeinander folgende Trennungsschritte erfordert und somit die Wettbewerbsf\u00e4higkeit von Produkten auf Basis nachwachsender Rohstoffe negativ beeinflusst. Oft kommen Verfahrensmethoden zum Einsatz, die f\u00fcr die Chemieproduktion entwickelt wurden und unzureichend an biotechnologische Prozesse angepasst sind.<\/p>\n<p>PRODIAS hat das Ziel, diesen Herausforderungen zu begegnen, indem es kosteng\u00fcnstige und auf nachwachsende Rohstoffe angepasste Separations- und Reinigungstechnologien f\u00fcr die Produktionsprozesse in der Wei\u00dfen Biotechnologie entwickelt und implementiert. Der Schwerpunkt ist, Separationstechnologien an die Bed\u00fcrfnisse der Produkte aus der Wei\u00dfen Biotechnologie anzupassen und neue Hybridsysteme zu entwickeln, die individuelle Vorteile wie etwa Selektivit\u00e4t und Energieeffizienz kombinieren. Die Bioreaktionen (Fermentationen) und Biokatalysen, durch die die Wertprodukte hergestellt werden, sind Gegenstand von Ver\u00e4nderungen und Optimierungen mit dem Ziel, effizientere und ressourcensparende nachgelagerte Verfahrensschritte zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>Bei einem Gesamtbudget von etwa 14 Millionen \u20ac wird das Projekt von der Europ\u00e4ischen Union mit 10 Millionen \u20ac gef\u00f6rdert. Die EU-F\u00f6rderung des Projekts PRODIAS wurde durch die \u00f6ffentlich-private Partnerschaft mit SPIRE (Sustainable Process Industry through Resource and Energy Efficiency; auf Deutsch: Nachhaltige Prozessindustrie durch Ressourcen- und Energieeffizienz) erm\u00f6glicht. SPIRE wiederum ist Teil von Horizon 2020, dem EU-Rahmenprogramm f\u00fcr Forschung und Innovation, das von 2014 bis 2020 l\u00e4uft und ein Budget von 80 Milliarden \u20ac umfasst. Zusammen mit der Industrie wird die EU in innovative Technologien f\u00fcr nachhaltige Prozesse investieren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Wei\u00dfe Biotechnologie bei BASF<\/h3>\n<p>Wei\u00dfe Biotechnologie ist f\u00fcr BASF eine Schl\u00fcsseltechnologie. Sie hat das Potenzial, Produkte im Vergleich zu herk\u00f6mmlichen chemischen Prozessen effizienter herzustellen. Oft k\u00f6nnen mit biotechnologischen Verfahren v\u00f6llig neue Produkte entwickelt und hergestellt werden, die \u00fcber klassische Syntheseans\u00e4tze nicht m\u00f6glich sind. BASF nutzt die biotechnologischen Verfahren Fermentation und Biokatalyse dazu, Produkte wie beispielsweise Vitamine, Enzyme und chirale Zwischenprodukte herzustellen.<\/p>\n<h3>\u00dcber BASF<\/h3>\n<p>BASF steht f\u00fcr Chemie, die verbindet &#8211; seit nunmehr 150 Jahren. Unser Portfolio reicht von Chemikalien, Kunststoffen, Veredlungsprodukten und Pflanzenschutzmitteln bis hin zu \u00d6l und Gas. Als das weltweit f\u00fchrende Chemieunternehmen verbinden wir wirtschaftlichen Erfolg mit dem Schutz der Umwelt und gesellschaftlicher Verantwortung. Mit Forschung und Innovation unterst\u00fctzen wir unsere Kunden in nahezu allen Branchen, heute und in Zukunft die Bed\u00fcrfnisse der Gesellschaft zu erf\u00fcllen. Unsere Produkte und L\u00f6sungen tragen dazu bei, Ressourcen zu schonen, Ern\u00e4hrung zu sichern und die Lebensqualit\u00e4t zu verbessern. Den Beitrag der BASF haben wir in unserem Unternehmenszweck zusammengefasst: We create chemistry for a sustainable future. BASF erzielte 2014 einen Umsatz von \u00fcber 74 Milliarden \u20ac und besch\u00e4ftigte am Jahresende rund 113.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. BASF ist b\u00f6rsennotiert in Frankfurt (BAS), London (BFA) und Z\u00fcrich (AN).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>PRODIAS (PROcessing Diluted Aqueous Systems) f\u00f6rdert Wettbewerbsf\u00e4higkeit der Europ\u00e4ischen Prozessindustrie Ziel ist, die Herstellungskosten f\u00fcr Produkte auf Basis nachwachsender Rohstoffe zu verringern durch eine verbesserte Effizienz beim Rohstoffeinsatz und bei den Herstellungsverfahren Projektf\u00f6rderung von 10 Millionen \u20ac durch die Europ\u00e4ische Union &#8211; Gesamtbudget liegt bei etwa 14 Millionen \u20ac Ein Zusammenschluss von Unternehmen der Europ\u00e4ischen [&#8230;]<\/p>\n","protected":false},"author":59,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","nova_meta_subtitle":"","footnotes":""},"categories":[5572],"tags":[],"supplier":[9539,75,9538,9542,5585,11244,7768,336,9537,1322,11726,9541],"class_list":["post-25137","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bio-based","supplier-alfa-laval","supplier-basf-se","supplier-cargill-haubourdin","supplier-enviplan","supplier-european-union","supplier-gea-group","supplier-horizon-2020","supplier-imperial-college-london","supplier-prodias","supplier-technische-universitaet-kaiserslautern","supplier-upm-corporation","supplier-xendo"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/25137","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/59"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=25137"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/25137\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=25137"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=25137"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=25137"},{"taxonomy":"supplier","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/supplier?post=25137"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}