{"id":24430,"date":"2015-02-12T03:12:56","date_gmt":"2015-02-12T02:12:56","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=24430"},"modified":"2015-02-11T14:28:31","modified_gmt":"2015-02-11T13:28:31","slug":"kinder-uni-in-hohenheim-ziegelsteine-aus-pflanzen-helfen-dem-klima","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/kinder-uni-in-hohenheim-ziegelsteine-aus-pflanzen-helfen-dem-klima\/","title":{"rendered":"Kinder-Uni in Hohenheim: Ziegelsteine aus Pflanzen helfen dem Klima"},"content":{"rendered":"<p>\u201eEs geht darum, von den fossilen Rohstoffen, dazu geh\u00f6rt das Erd\u00f6l, wegzukommen\u201c, erkl\u00e4rt sie. Wenn man Energie aus Pflanzen gewinnen kann, ist das gut f\u00fcr die Umwelt, denn diese ver\u00e4ndert sich, weil sich die Atmosph\u00e4re aufheizt. Damit ver\u00e4ndert sich das Klima: Es wird w\u00e4rmer, es gibt mehr Unwetter, und der Meeresspiegel steigt, weil das Eis an den Polen schmilzt. Viele K\u00fcstenregionen k\u00f6nnten \u00fcberschwemmt werden. Und die Eisb\u00e4ren und Pinguine verlieren ihre Heimat im ewigen Eis. Man k\u00f6nne, so wird die Wissenschaftlerin bei ihrer <a href=\"http:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/thema\/Kinderuni\" target=\"_blank\">Kinder-Uni-Vorlesung<\/a> an diesem Samstag erkl\u00e4ren, mit Pflanzen etwas gegen diese Ver\u00e4nderung tun.<\/p>\n<p>Pflanzen sind in einem Zimmer sch\u00f6n anzusehen. Viele Pflanzen kann man auch essen, roh als Salat oder gekocht als Kartoffelbrei. Man kann mit Pflanzen sogar Auto fahren. Aber kann man mit Pflanzen tats\u00e4chlich die Welt retten? Kann man, sagt Iris Lewandowski von der Universit\u00e4t Hohenheim. Sie leitet hier das Fachgebiet Nachwachsende Rohstoffe und Bioenergiepflanzen. In ihrem Labor, das sich haupts\u00e4chlich in der freien Natur auf dem Feld befindet, untersucht sie sogenannte Bioenergiepflanzen. Aus diesen Pflanzen kann man Energie gewinnen, wie der Name schon sagt.<\/p>\n<h3>Die Professorin sagt auch, was jeder f\u00fcr das Klima tun kann<\/h3>\n<p>Allerdings haben viele Menschen ein Problem damit, eine Pflanze zu verheizen oder Produkte daraus herzustellen, wenn man sie gleichzeitig essen k\u00f6nnte und sehr viele Menschen auf der Erde gleichzeitig hungern m\u00fcssen. Eine echte Alternative zu Mais oder Raps ist das Riesen-Chinaschilf Miscanthus. Dieses Schilf ist v\u00f6llig ungenie\u00dfbar. Es w\u00e4chst sehr schnell und nahezu ohne umweltsch\u00e4dlichen D\u00fcnger in schwindelnde H\u00f6hen: Bis zu dreieinhalb Meter hoch wird die Pflanze. Iris Lewandowski untersucht schon seit vielen Jahren, welche Varianten der schilfartigen Gr\u00e4ser besonders gut geeignet sind, um etwa auf salzigen oder trockenen B\u00f6den zu wachsen. Aus diesen Riesenpflanzen k\u00f6nnen Strom und W\u00e4rme gewonnen werden. Und mit den Pflanzenfasern kann man viele verschiedene Produkte herstellen: \u201eZiegelsteine, Pflanzent\u00f6pfe oder Briketts entstehen aus dem gepressten S\u00fc\u00dfgras\u201c, erkl\u00e4rt die Agrarwissenschaftlerin und Mutter einer zw\u00f6lfj\u00e4hrigen Tochter. Auch D\u00e4cher k\u00f6nne man damit d\u00e4mmen.<\/p>\n<p>Wie diese Pflanze aussieht und was man damit alles machen kann, davon k\u00f6nnt Ihr Euch als Nachwuchsstudenten bei der Vorlesung selbst \u00fcberzeugen. Auch davon, was ihr selbst vielleicht dazu beitragen k\u00f6nnt, um den Planeten Erde vor dem Aufheizen zu bewahren. Vielleicht denkt Ihr ja auch schon vor der Vorlesung dar\u00fcber nach, ob man wirklich \u00fcberall hin mit dem Auto fahren muss, und redet vielleicht auch mit Euren Eltern dar\u00fcber.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eEs geht darum, von den fossilen Rohstoffen, dazu geh\u00f6rt das Erd\u00f6l, wegzukommen\u201c, erkl\u00e4rt sie. 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