{"id":23592,"date":"2014-12-04T03:24:52","date_gmt":"2014-12-04T01:24:52","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=23592"},"modified":"2021-09-09T21:48:26","modified_gmt":"2021-09-09T19:48:26","slug":"innovation-und-nachhaltigkeit-im-fokus-von-bayer-materialscience-forschungsstark-die-eigenstandigkeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/innovation-und-nachhaltigkeit-im-fokus-von-bayer-materialscience-forschungsstark-die-eigenstandigkeit\/","title":{"rendered":"Innovation und Nachhaltigkeit im Fokus von Bayer MaterialScience: Forschungsstark in die Eigenst\u00e4ndigkeit"},"content":{"rendered":"<p><strong>Leverkusen, 1. Dezember 2014 \u2013 Mit besonderer Konzentration auf Innovation und Nachhaltigkeit bereitet sich der Werkstoffhersteller Bayer MaterialScience auf seine geplante Eigenst\u00e4ndigkeit vor. Diese beiden Faktoren seien wesentliche Treiber f\u00fcr den weiteren wirtschaftlichen Erfolg, erkl\u00e4rte Richard Northcote vom Executive Committee des Unternehmens am Montag in Leverkusen. Bayer MaterialScience werde auch k\u00fcnftig innovative Produkte und L\u00f6sungen mit nachhaltiger Wirkung auf den Markt bringen und so dazu beitragen, globale Herausforderungen wie den Klimawandel, das Wachstum der St\u00e4dte und die steigende Mobilit\u00e4t zu bew\u00e4ltigen.<\/strong><\/p>\n<p>Neben der gut gef\u00fcllten Innovationspipeline profitiere Bayer MaterialScience vor allem von seiner klaren und umfassenden Konzentration auf Nachhaltigkeit, betonte Northcote. Man wolle alle Aktivit\u00e4ten darauf ausrichten, das Leben der Menschen zu verbessern, zur Bewahrung der Umwelt und der nat\u00fcrlichen Ressourcen beizutragen und Werte zu schaffen. \u201ePeople, Planet, Profit \u2013 diesen Ansatz verfolgen wir konsequent und mit zunehmender Intensit\u00e4t\u201c, so Northcote. Die Aufgabe sei, dies im gesamten Unternehmen fest zu verankern: \u201eWir wollen und werden Nachhaltigkeit \u00fcberall bei Bayer MaterialScience leben.\u201c<\/p>\n<h3>\u00dcber tausend Forscher und Entwickler<\/h3>\n<p>Entscheidend f\u00fcr den k\u00fcnftigen Erfolg ist zudem die Innovationsst\u00e4rke des Unternehmens, wie Dr. Ulrich Liman, der Innovationschef von Bayer MaterialScience, betonte: \u201eEin systematisches Innovationsmanagement hilft uns, aus der Vielzahl der Ideen die aussichtsreichsten auszuw\u00e4hlen und die entsprechenden Projekte dann effizient und erfolgsorientiert zu managen.\u201c Im Unternehmen seien weltweit rund 1.200 Besch\u00e4ftigte mit Forschungs- und Entwicklungsaufgaben betraut. Zu den gro\u00dfen Zentren z\u00e4hlten Leverkusen, Shanghai in China und Pittsburgh in den USA. \u201eDiese regionale Aufstellung mit kurzem Draht zu verschiedenen M\u00e4rkten und Abnehmern hilft uns besonders zu erkennen, wo genau Bedarf f\u00fcr innovative Werkstoffe und Anwendungsl\u00f6sungen besteht\u201c, erkl\u00e4rte Liman.<\/p>\n<h3>Auto-Dekorteile in einem Schritt<\/h3>\n<p>Zu den aktuellen Innovationen von Bayer MaterialScience z\u00e4hlt ein Produkt, das Windkraftanlagen verbessert und so zur Verbreitung der erneuerbaren Ernergien beitragen kann. Es handelt sich um ein so genanntes Infusionsharz auf Basis von Polyurethan, das die Effizienz von Rotorbl\u00e4ttern erh\u00f6ht und deren Herstellung verk\u00fcrzt. F\u00fcr die Automobilindustrie hat das Unternehmen ein Verfahren entwickelt, mit dem hochwertige Kunststoff-Komponenten f\u00fcr den Fahrzeug-Innenraum in einem einzigen Schritt gefertigt und mit hochwertigem Dekor beschichtet werden k\u00f6nnen \u2013 die DirectCoating-\/DirectSkinning-Technologie.<\/p>\n<h3>Kunststoffe aus CO<sub>2<\/sub> herstellen<\/h3>\n<p>Im Bereich Entwicklung verzeichnet Bayer MaterialSciende unter anderem neue Erfolge bei der Erforschung von Kohlendioxid als neuem Rohstoff in der Kunststoff-Herstellung. Dem Unternehmen ist es im Labor gelungen, durch Einbau von CO<sub>2<\/sub> noch einmal deutlich mehr Erd\u00f6l auf der Ebene von Vorprodukten einzusparen. Konkret geht es im Projekt \u201eDream Polymers\u201c um eine neuartige Komponente (Polyoxymethylen-Polycarbonat-Polyol), deren Anteil an alternativen Rohstoffen bereits bei 40 Prozent liegt. Sie dient unter anderem zur Herstellung von thermoplastischen Polyurethanen, die beispielsweise f\u00fcr Skischuhe ben\u00f6tigt werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>\u00dcber Bayer MaterialScience<\/h3>\n<p>Mit einem Umsatz von 11,2 Milliarden Euro im Jahr 2013 geh\u00f6rt Bayer MaterialScience zu den weltweit gr\u00f6\u00dften Polymer-Unternehmen. Gesch\u00e4ftsschwerpunkte sind die Herstellung von Hightech-Polymerwerkstoffen und die Entwicklung innovativer L\u00f6sungen f\u00fcr Produkte, die in vielen Bereichen des t\u00e4glichen Lebens Verwendung finden. Die wichtigsten Abnehmerbranchen sind die Automobilindustrie, die Elektro-\/Elektronik-Branche sowie die Bau-, Sport- und Freizeitartikelindustrie. Bayer MaterialScience produziert an 30 Standorten rund um den Globus und besch\u00e4ftigte Ende 2013 rund 14.300 Mitarbeiter. Bayer MaterialScience ist ein Unternehmen des Bayer-Konzerns.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Leverkusen, 1. Dezember 2014 \u2013 Mit besonderer Konzentration auf Innovation und Nachhaltigkeit bereitet sich der Werkstoffhersteller Bayer MaterialScience auf seine geplante Eigenst\u00e4ndigkeit vor. Diese beiden Faktoren seien wesentliche Treiber f\u00fcr den weiteren wirtschaftlichen Erfolg, erkl\u00e4rte Richard Northcote vom Executive Committee des Unternehmens am Montag in Leverkusen. 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