{"id":23575,"date":"2014-12-03T03:18:16","date_gmt":"2014-12-03T01:18:16","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=23575"},"modified":"2014-12-02T11:53:09","modified_gmt":"2014-12-02T09:53:09","slug":"industrielle-biotechnologie-bundeslandwirtschaftsministerium-fordert-europaische-forschungsprojekte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/industrielle-biotechnologie-bundeslandwirtschaftsministerium-fordert-europaische-forschungsprojekte\/","title":{"rendered":"Industrielle Biotechnologie: Bundeslandwirtschaftsministerium f\u00f6rdert europ\u00e4ische Forschungsprojekte"},"content":{"rendered":"<p><strong>Im Rahmen des ERA-Nets Industrial Biotechnology 2 f\u00f6rdert das Bundesministerium f\u00fcr Ern\u00e4hrung und Landwirtschaft (BMEL) wieder deutsche Forschungseinrichtungen und Unternehmen in l\u00e4nder\u00fcbergreifenden Projekten zu industrieller Biotechnologie. Bis zum 23. Februar 2015 k\u00f6nnen Projektskizzen eingereicht werden.<\/strong><\/p>\n<p>Deutsche Partner werden \u00fcber den Projekttr\u00e4ger des BMEL, die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR), und das S\u00e4chsische Staatsministerium f\u00fcr Wissenschaft und Kunst (SMWK) gef\u00f6rdert.<\/p>\n<p>Unter industrieller Biotechnologie (IB) versteht man die Anwendung der Biotechnologie zur umweltfreundlichen Produktion und Verarbeitung von Chemikalien, Pharmaka und Materialien. Sie wird auch als \u201eWei\u00dfe Biotechnologie\u201d bezeichnet, um ihre Rolle f\u00fcr eine nachhaltige industrielle Produktion herauszustellen.<\/p>\n<p>Um die Etablierung industrieller Biotechnologie in Europa zu st\u00e4rken, haben Forschungsf\u00f6rderer aus 13 EU- und assoziierten L\u00e4ndern von Norwegen bis zur T\u00fcrkei und von Portugal bis Russland im Rahmen des ERA-Nets \u201e<a href=\"http:\/\/www.era-ib.net\" target=\"_blank\">ERA-IB-2<\/a>\u201c eine gemeinsame Initiative f\u00fcr transnationale Forschungsprojekte gestartet. Zus\u00e4tzlich verst\u00e4rkt wird diese Bekanntmachung von einigen F\u00f6rderorganisationen des ERA-Nets \u201eEuroTransBio\u201c, die sich an der ERA-IB-Bekanntmachung beteiligen. Das BMEL nimmt daran mit dem F\u00f6rderprogramm \u201eNachwachsende Rohstoffe\u201c teil.<\/p>\n<p>Der Aufruf konzentriert sich auf industrierelevante Forschungsvorhaben zum Beispiel zur Konversion von industriellen Nebenprodukten und Biomasse zu h\u00f6herwertigen Produkten, zur Entwicklung innovativer, nachhaltiger Produktionsprozesse (unter Einsatz von Enzymen, Mikroorganismen, zellfreier Biosynthesesysteme), zur Prozessentwicklungen zur Intensivierung und\/oder Integration in existierende Industrieprozesse (optimierte Downstream-Prozesse, Prozessdesign, Scale-up-Strategien), zur Entwicklung neuer funktionaler Materialien aus nachwachsenden Rohstoffen oder zu innovativen, fermentativ\/biokatalytischen Herstellungsverfahren f\u00fcr Plattformchemikalien (Bio-Monomere, Oligomere, Polymere) aus nachwachsenden Rohstoffen. Eine vollst\u00e4ndige Themenbeschreibung findet sich im offiziellen Text des Aufrufs, der unter <a href=\"http:\/\/www.era-ib.net\" target=\"_blank\">www.era-ib.net<\/a> abgerufen werden kann.<\/p>\n<p>Bis zum 23. Februar 2015 k\u00f6nnen Forschungseinrichtungen und Unternehmen Projektskizzen \u00fcber das zentrale Online-Portal einreichen. In jedem Projekt m\u00fcssen Einrichtungen aus mindestens drei der an dem Aufruf beteiligten L\u00e4nder kooperieren. Zus\u00e4tzlich k\u00f6nnen sich auch Partner aus anderen Staaten beteiligen. F\u00fcr Partner aus Deutschland gilt, dass lediglich Konsortien mit rein s\u00e4chsischer Beteiligung frei in der Themenwahl sind. Vorhaben mit anderen deutschen Partnern m\u00fcssen thematisch dem F\u00f6rderprogramm \u201eNachwachsende Rohstoffe\u201c zuzuordnen sein. Hierbei sind Anwendungen im Bereich Nahrungs- und Futtermittel sowie Pharmazeutika ausgeschlossen.<\/p>\n<p>Deutschen Antragstellern wird empfohlen, die Hinweise im Annex des Call-Textes (\u201eGerman National Annex\u201c) zu beachten. F\u00fcr Antragsteller, die \u00fcber die FNR gef\u00f6rdert werden, gelten die F\u00f6rderbedingungen des BMEL-Programms \u201eNachwachsende Rohstoffe\u201c.<\/p>\n<p>Alle Antr\u00e4ge werden von einer internationalen Expertenrunde bewertet.<\/p>\n<p>Details zum Antrags- und Bewilligungsverfahren gehen aus dem Aufruf hervor. Ansprechpartnerin bei der FNR ist Tina Hausmann (<a href=\"mailto:t.hausmann@fnr.de\" target=\"_blank\">t.hausmann@fnr.de<\/a>).<\/p>\n<p>Die Projekte mit einer Laufzeit bis zu 36 Monaten starten voraussichtlich Anfang 2016.<\/p>\n<p>\u00dcber das im 7. Forschungsrahmenprogramm der Europ\u00e4ischen Union gef\u00f6rderte Netzwerk ERA-IB-2 koordinieren 18 regionale und nationale Projekttr\u00e4ger und Ministerien aus 14 L\u00e4ndern ihre F&amp;E-Bem\u00fchungen im Bereich industrieller Biotechnologie.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Rahmen des ERA-Nets Industrial Biotechnology 2 f\u00f6rdert das Bundesministerium f\u00fcr Ern\u00e4hrung und Landwirtschaft (BMEL) wieder deutsche Forschungseinrichtungen und Unternehmen in l\u00e4nder\u00fcbergreifenden Projekten zu industrieller Biotechnologie. Bis zum 23. Februar 2015 k\u00f6nnen Projektskizzen eingereicht werden. Deutsche Partner werden \u00fcber den Projekttr\u00e4ger des BMEL, die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. 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