{"id":23554,"date":"2014-12-02T03:09:27","date_gmt":"2014-12-02T01:09:27","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=23554"},"modified":"2014-12-01T11:23:37","modified_gmt":"2014-12-01T09:23:37","slug":"prosweets-cologne-2015-mit-schwerpunkt-verpackung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/prosweets-cologne-2015-mit-schwerpunkt-verpackung\/","title":{"rendered":"Prosweets Cologne: 2015 mit Schwerpunkt Verpackung"},"content":{"rendered":"<p><strong>Als weltweit einzige Fachmesse bietet die ProSweets Cologne vom 1. bis 4. Februar 2015 in K\u00f6ln den Herstellern von S\u00fc\u00dfwaren und Snackartikeln eine exakt auf sie zugeschnittene Informations- und Orderplattform, wenn es um Herstellungsprozesse und Verpackungen geht. \u00dcber 300 Anbieter aus etwas 30 L\u00e4ndern zeigen parallel zur <a href=\"http:\/\/www.ism-cologne.de\" target=\"_blank\">ISM &#8211; Internationale S\u00fc\u00dfwarenmesse &#8211; Innovationen<\/a>, neue L\u00f6sungen und Technologien. Einer der Schwerpunkte ist das Thema Verpackung. Die Trends der Branche, Beschaffenheit, Funktion und Design werden auf der ProSweets Cologne dargestellt und diskutiert. Gleichzeitig k\u00f6nnen die Fachbesucher aus der Industrie gemeinsam mit den Anbietern neue Ideen und Ans\u00e4tze entwickeln.<\/strong><\/p>\n<p>Geht es ums Naschen, greifen Verbraucher nicht wahllos zu, im Gegenteil: Mittlerweile kommen f\u00fcr viele Naschkatzen neben Geschmack und Genuss auch \u00f6kologische Aspekte hinzu. Getreu dem Motto &#8220;Was nachhaltig hergestellt ist, soll auch nachhaltig verpackt sein&#8221;, legen immer mehr Bio- und Fairetrade-K\u00e4ufer Wert auf eine Bio-Verpackung. Sie dient als Kommunikator f\u00fcr umweltfreundliche und fair gehandelte Produkte und stellt S\u00fc\u00dfwarenhersteller vor neue Herausforderungen. Das passende Verpackungsmaterial r\u00fcckt in den Fokus der Markenbildung.<\/p>\n<p>Der weltweite Markt f\u00fcr nachhaltige Verpackungen soll bis zum Jahr 2018 einen Wert von 244 Milliarden US-Dollar erreichen, wie eine Marktstudie des Beratungsunternehmens Smithers Pira berechnet hat. Laut der Studie <a href=\"http:\/\/www.smitherspira.com\/news\/2013\/august\/sustainable-packaging-trends-to-2018\" target=\"_blank\">The Future of Sustainable Packaging<\/a> sind die Nachfrage und die Gesetzgebung weltweit die wichtigsten Treiber f\u00fcr die Entwicklung &#8211; wobei um die Definition dessen, was nachhaltige Verpackung denn nun eigentlich ist, heftig gerungen wird.<\/p>\n<h3>\u00d6kologische Weitsicht rechnet sich<\/h3>\n<p>Ein Weg \u00f6kologischer zu verpacken, ist Material einzusparen, indem man Gr\u00f6\u00dfe und Gewicht minimiert. &#8220;Lightweight&#8221; hei\u00dft dieser Trend zu leichten Grammaturen, der sich bei Faserstoffverpackungen abzeichnet. Ein Materialverzicht, der sich rechnet &#8211; von der Kartonfabrik \u00fcber Faltschachtel-Hersteller und S\u00fc\u00dfwarenproduzent bis hin zum Handel. Eine Reduktion des Kartongewichts um 15 Prozent entspricht einer Verringerung des CO<sub>2<\/sub>-Fu\u00dfabdrucks um 18 Prozent. Mit dem Einsatz eines 25 Gramm pro Kubikmeter leichteren Karton, l\u00e4sst sich bei 100.000 Keks-Packungen im Jahr so viel Kohlendioxid einsparen, wie ein Auto auf 1.000 Kilometer produziert. Spezialisiert auf &#8220;Lightweight&#8221;-Karton ist zum Beispiel das Unternehmen Mets\u00e4 Board, die im Februar in K\u00f6ln ausstellen.<\/p>\n<p>Ebenso gefragt sind Rohstoffe, die nachwachsen oder sich leichter recyceln lassen. Viele Verpackungs-Konzepteure setzen auf Biokunststoffe, wie kompostierbare Folie auf Zellulose-Basis. Wachspapier, das klassische Verpackungsmaterial f\u00fcr den Dreh- und Falteinschlag bei Bonbons, ist heute dank modifizierter Pflanzen\u00f6le biologisch abbaubar. Erneuerbare Rohstoffe werden z.B. auch bei der Innenseitenbeschichtung von Verpackungen eingesetzt, wie bei den &#8220;Candy Cups&#8221; von Stora Enso. Exemplarisch stehen hierf\u00fcr auch die Produkte des schweizerischen Unternehmens PAWI, die z.B. innovative Einlagesysteme f\u00fcr Pralinen anbieten.<\/p>\n<p>Doch bei all diesen Aspekten darf eines nicht au\u00dfer Acht gelassen werden: Eine Verpackung muss das Produkt sch\u00fctzen. Steigt beim Einsparen von Verpackungsmaterial gleichzeitig der Produktausschuss, weil die Stabilit\u00e4t leidet, liegt der Kniff darin, den Umweltnutzen genau abzuw\u00e4gen. F\u00fcr S\u00fc\u00dfwarenproduzenten lautet die Frage: Wann rentiert sich geringere Materialst\u00e4rken und die damit verbundene Kohlenstoffdioxid-Einsparung? Gute Erfahrungen haben Verpackungsexperten beispielsweise mit doppelwandigen Konstruktionen mit Innenkragen oder anderen Wiederverschluss-Eigenschaften gemacht.<\/p>\n<h3>Eine attraktive Veredelung brilliert<\/h3>\n<p>Der Wiederverschluss von Produkten liegt neben Easy-Opening-Eigenschaften als Convenience-Aspekt nach wie vor im Trend. Gefragt sind Produkte, die dem modernen Lifestyle entsprechen. Schnell und m\u00fchelos, \u00fcberall und zu jeder Zeit genie\u00dfbar, wird es dem On-the-go-Trend gerecht. Daher stehen vorgestanzte Kerben zum \u00d6ffnen, ein eingesiegelter Aufrei\u00dfstreifen, Ring-Pull-\u00d6ffnung, Schnappdeckel oder Zip-Verschluss &#8211; Mehrportionenverpackungen, die sich bequem \u00f6ffnen und wiederverschlie\u00dfen lassen, bei S\u00fc\u00dfwaren weiterhin hoch im Kurs.<\/p>\n<p>Was die Optik von Zuckerwaren angeht, braucht es im Kassenbereich vor allem eins: auff\u00e4llige Farben und Formen. Knallige Ideen sind ebenso gefragt wie der Trend zu &#8220;Weniger ist mehr&#8221;. F\u00fcr Premiumauftritte setzen die Hersteller immer h\u00e4ufiger auf gestalterische Zur\u00fcckhaltung, allem voran bei Schokoladen und Pralinen. Understatement, etwa durch ein schlichtes Wei\u00df oder Schwarz, steht hier z. B. f\u00fcr Genuss mit Klasse. Kombiniert mit gestanzten oder gelackten Metalleffekten sorgt die Veredlung von Faltschachteln f\u00fcr einen Hingucker im Verkaufsregal. Beliebt sind schimmernde Druckfarben wie Silber, Gold, Kupfer und Rost, die sich per Folien- oder Pr\u00e4gedruck auf die Festkartonagen aufbringen lassen. Ob mehrfarbig bedruckt, schlichte Eleganz oder matte Naturdekore &#8211; die Aussteller der ProSweets zeigen in K\u00f6ln, mit welchen Ideen sie die Produzenten von S\u00fc\u00dfwaren und Knabberartikeln unterst\u00fctzen k\u00f6nnen.<\/p>\n<h3>FutureLab<\/h3>\n<p>Das &#8220;FutureLab&#8221; von Studierenden der K\u00f6ln International School of Design wird unter Leitung von Professor Jenz Gro\u00dfhans erneut an Verpackungskonzepten f\u00fcr S\u00fc\u00dfwaren und Knabberartikeln arbeiten. Aussteller sowohl der ProSweets Cologne als auch der ISM k\u00f6nnen vor den Messen Themenvorschl\u00e4ge einreichen. Dreimal t\u00e4glich werden die Ergebnisse und Zwischenergebnisse \u00f6ffentlich pr\u00e4sentiert. Eine eigene Website wird die Ergebnisse anschaulich kommunizieren.<\/p>\n<p>Im Verbund mit der <a href=\"http:\/\/www.ism-cologne.de\" target=\"_blank\">ISM, Internationale S\u00fc\u00dfwarenmesse K\u00f6ln<\/a>, bildet die ProSweets Cologne die gesamte Wertsch\u00f6pfungskette in der S\u00fc\u00dfwarenproduktion ab &#8211; eine weltweit einzigartige Konstellation. Als ideelle Tr\u00e4ger unterst\u00fctzen die ProSweets Cologne der Bundesverband der Deutschen S\u00fc\u00dfwaren-Industrie e.V. (BDSI), Sweets Global Network e.V. (SG), die DLG e.V. und die Zentralfachschule der Deutschen S\u00fc\u00dfwarenwirtschaft (ZDS).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als weltweit einzige Fachmesse bietet die ProSweets Cologne vom 1. bis 4. 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