{"id":23060,"date":"2014-10-23T03:09:39","date_gmt":"2014-10-23T01:09:39","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=23060"},"modified":"2014-10-22T12:18:19","modified_gmt":"2014-10-22T10:18:19","slug":"zerocarbfp-positive-bilanz-ein-jahr-nach-grundung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/zerocarbfp-positive-bilanz-ein-jahr-nach-grundung\/","title":{"rendered":"ZeroCarbFP: Positive Bilanz ein Jahr nach Gr\u00fcndung"},"content":{"rendered":"<p><strong>Eine sehr positive Bilanz ihres ersten Projektjahres konnte die \u201eStrategische Allianz Zero Carbon Footprint\u201c jetzt auf ihrer Jahrestagung 2014 ziehen: Alle gesteckten Ziele wurden bisher erreicht. Au\u00dferdem werden zur Herstellung von Spezialprodukten wie K\u00fchlmittel, Schmiermittel-Additive und Basis-Chemikalien aus Abfall mit Hilfe von Mikroorganismen erste Patentanmeldungen vorbereitet.<\/strong><\/p>\n<p>Seit Juli 2013 haben sich sieben Unternehmen aus Forschung, Industrie und \u00f6ffentlichem Sektor zur \u201eStrategischen Allianz Zero Carbon Footprint\u201c \u2013 kurz ZeroCarbFP &#8211; zusammengeschlossen. Ziel dieser Allianz, die im Rahmen der \u201eInnovationsinitiative industrielle Biotechnologie\u201c vom Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung (BMBF) gef\u00f6rdert wird, ist die Nutzung von Mikroorganismen zur Herstellung hochwertiger Produkte unter Verwendung von kohlenstoffreichen Abfallstr\u00f6men. Zu den Produkten z\u00e4hlen unter anderem Enteisungs- und K\u00fchlmittel, Hochleistungsadditive f\u00fcr Schmierstoffe, sowie \u00d6le und Basis-Chemikalien f\u00fcr die Kunststoffindustrie. Des Weiteren werden Technologien zur Erzlaugung sowie biotechnologische Verfahren zur Erh\u00f6hung der Energieausbeute aus Abwasser entwickelt.<\/p>\n<p>Ende September fand in Holzwickede bei Dortmund die erste Jahrestagung der Gesamtallianz statt. Auf dem Emscherquellhof, einem ehemaligen Bauernhof an der Emscherquelle und heute Tagungszentrum der Emschergenossenschaft, wurden die Ergebnisse des ersten Projektjahres pr\u00e4sentiert und gemeinsam mit allen Beteiligten diskutiert. Au\u00dferdem definierten die Partner weitere Schritte des Vorhabens und stimmten sich dar\u00fcber ab.<\/p>\n<p>Insgesamt ist das erste Jahr der Allianz sehr positiv verlaufen. Alle gesteckten Ziele wurden bisher erreicht. Au\u00dferdem ist es den Wissenschaftlern gelungen, ein Set an Mikroorganismen f\u00fcr die Herstellung von einigen der anvisierten Spezialprodukte zu identifizieren, sodass in diesen Bereichen Patentanmeldungen vorbereitet werden konnten.<\/p>\n<p>ZeroCarbFP ist auf insgesamt neun Jahre ausgelegt, wovon bereits die dreij\u00e4hrige Forschungsphase durch das BMBF bewilligt wurde. Die Gesamtkoordination der Allianz erfolgt durch den Wasserverband Emschergenossenschaft aus Essen. Weitere Allianzpartner sind die BRAIN AG, die Fuchs Europe Schmierstoffe GmbH, die Enzymicals AG, die BioEton GmbH, die Ceritech AG und die S\u00fcdzucker AG. Unterst\u00fctzt wird das Vorhaben durch die TU Darmstadt, die RWTH Aachen, das Karlsruher Institut f\u00fcr Technologie (KIT), die Goethe-Universit\u00e4t Frankfurt\/Main und ab November 2014 durch das Helmholtz Institut f\u00fcr Umweltforschung (UFZ) Leipzig.<\/p>\n<p>Zur Sicherstellung von nachhaltigen bio-basierten Verfahren und Produkten hat die Allianz eine Analyse und Quantifizierung von Nachhaltigkeitsaspekten beauftragt, die vorhabenbegleitend im zweiten Jahr von ZeroCarbFP durchgef\u00fchrt wird. Umfassende Ergebnisse hierzu werden zur n\u00e4chsten Jahrestagung im September 2015 erwartet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>\u00dcber Emschergenossenschaft \/ Lippeverband<\/h3>\n<p>Die Emschergenossenschaft und der Lippeverband (EGLV) bewirtschaften die Flusseinzugsgebiete von Emscher und Lippe und sind zusammen der gr\u00f6\u00dfte Abwasserentsorger in Deutschland. Sie betreiben insgesamt 55 Kl\u00e4ranlagen und unterhalten rund 750 Kilometer Wasserl\u00e4ufe. Im Rahmen ihrer wasserwirtschaftlichen Aufgaben befassen sich die beiden Verb\u00e4nde auch eingehend mit Themen wie Energieeffizienz, Rohstoff-R\u00fcckgewinnung und Auswirkungen des Klimawandels. Die strategische Allianz ZeroCarbFP wird von der EGLV koordiniert und gegen\u00fcber dem F\u00f6rdermittelgeber, dem Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung, vertreten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine sehr positive Bilanz ihres ersten Projektjahres konnte die \u201eStrategische Allianz Zero Carbon Footprint\u201c jetzt auf ihrer Jahrestagung 2014 ziehen: Alle gesteckten Ziele wurden bisher erreicht. Au\u00dferdem werden zur Herstellung von Spezialprodukten wie K\u00fchlmittel, Schmiermittel-Additive und Basis-Chemikalien aus Abfall mit Hilfe von Mikroorganismen erste Patentanmeldungen vorbereitet. 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