{"id":22971,"date":"2014-10-20T02:05:11","date_gmt":"2014-10-20T00:05:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.innovations-report.de\/html\/berichte\/biowissenschaften-chemie\/hightech-produkte-auf-holzbasis-sind-das-ziel.html"},"modified":"2014-10-17T11:53:21","modified_gmt":"2014-10-17T09:53:21","slug":"hightech-produkte-auf-holzbasis-sind-das-ziel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/hightech-produkte-auf-holzbasis-sind-das-ziel\/","title":{"rendered":"Hightech-Produkte auf Holzbasis sind das Ziel"},"content":{"rendered":"<p><strong>Das internationale Forschungsprojekt \u201ePShapes\u201c hat seine Arbeit aufgenommen. F\u00fcr die Dauer von zun\u00e4chst drei Jahren soll erforscht werden, wie sich neue innovative Rohstoffe und Materialien auf der Basis von Holz gewinnen lassen. Eine Schl\u00fcsselrolle kommt dabei der Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Thomas Heinze vom Institut f\u00fcr Organische Chemie und Makromolekulare Chemie der Universit\u00e4t Jena zu.\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>\u201eWir wollen beispielsweise Cellulose-basierte Nanopartikel entwickeln, die Farbstoffe tragen und einfach mit Antik\u00f6rpern gekoppelt werden k\u00f6nnen\u201c, sagt Prof. Heinze. Diese neuen Stoffe sollen bei immunologischen Tests zum Einsatz kommen. Ziel sei es, die Nachweisgrenzen dieser Tests deutlich zu senken und damit die Genauigkeit zu erh\u00f6hen. Ein m\u00f6gliches Einsatzfeld sei die Diagnose von Ebola-Infektionen, erg\u00e4nzt Dr. Martin Gericke, der das deutsche Teilprojekt von \u201ePShapes\u201c koordiniert.<\/p>\n<p>PShapes steht f\u00fcr \u201ePolysaccharide bioshapes \u2013 chemical design and shaping into new biomaterials\u201c. Finanziert wird das Projekt durch das Bundesministerium f\u00fcr Ern\u00e4hrung und Landwirtschaft sowie den Projekttr\u00e4ger Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. Internationale Partner sind die Universit\u00e4ten in Turku (Finnland), Maribor (Slowenien), Graz (\u00d6sterreich) sowie sechs Firmen aus den beteiligten L\u00e4ndern. Hinzu kommt das Th\u00fcringische Institut f\u00fcr Textil- und Kunststoff-Forschung e. V. in Rudolstadt. Insgesamt wurden Projektmittel in H\u00f6he von 1,3 Millionen Euro bewilligt. Die Chemiker der Universit\u00e4t Jena erhalten davon 225.000 Euro.<\/p>\n<p>Wie Martin Gericke erl\u00e4utert, wird es bei \u201ePShapes\u201c darum gehen, f\u00fcr holzbasierte Rohstoffe ganz neue Anwendungsfelder zu erschlie\u00dfen. Bereits jetzt werden Produkte auf Cellulose- und Hemicellulosebasis vielf\u00e4ltig eingesetzt, etwa als Zusatzstoffe in der Bauindustrie, in Lebensmitteln und Kosmetika sowie in der Papier- und Textilindustrie. \u201eDoch diese Anwendungen haben ein eher geringes Innovationspotenzial\u201c, sagt Gericke. Die neuen Stoffe sollen bei vergleichsweise geringem Materialeinsatz gro\u00dfe Wirkungen erzielen. Um die Forschungsergebnisse tats\u00e4chlich in marktreife Produkte zu \u00fcberf\u00fchren, sind sechs Wirtschaftsunternehmen bei \u201ePShapes\u201c involviert. Die Firmen kommen aus unterschiedlichen Bereichen, es sind Zellstoffhersteller darunter, Textilverarbeiter und Biotechnologiefirmen. \u201eWir hoffen, so die gesamte Wertsch\u00f6pfungskette abdecken zu k\u00f6nnen\u201c, sagt Dr. Gericke. Die reiche von der Gewinnung und Veredlung holzbasierter Rohstoffe, deren gro\u00dftechnischer Verarbeitung zu Massen- und Spezialartikeln etwa im Medizin- und Hygieneartikelbereich bis hin zu sehr speziellen \u201eHigh-end\u201c-Produkten in der Sensorik und Diagnostik.<br \/>\nKontakt:<\/p>\n<p>Prof. Dr. Thomas Heinze, Dr. Martin Gericke<br \/>\nInstitut f\u00fcr Organische Chemie und Makromolekulare Chemie der Friedrich-Schiller-Universit\u00e4t Jena<br \/>\nHumboldtstra\u00dfe 10, 07743 Jena<br \/>\nTel.: 03641 \/ 948270 oder 948264<br \/>\nE-Mail: thomas.heinze[at]uni-jena.de, martin.gericke[at]uni-jena.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Chemiker der Universit&auml;t Jena sind an internationalem Forschungsprojekt &bdquo;PShapes&ldquo; beteiligtDas inter&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","nova_meta_subtitle":"","footnotes":""},"categories":[5572],"tags":[],"supplier":[6286,19232,1457,389],"class_list":["post-22971","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bio-based","supplier-bundesministerium-ernahrung-landwirtschaft","supplier-fachagentur-nachwachsende-rohstoffe-e-v-fnr","supplier-universitaet-jena","supplier-thueringisches-institut-fuer-textil-und-kunststoff-forschung-titk"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/22971","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=22971"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/22971\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=22971"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=22971"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=22971"},{"taxonomy":"supplier","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/supplier?post=22971"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}