{"id":22798,"date":"2014-10-07T03:27:48","date_gmt":"2014-10-07T01:27:48","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=22798"},"modified":"2018-02-16T14:38:05","modified_gmt":"2018-02-16T13:38:05","slug":"verarbeitung-von-biokunststoffen-ist-machbar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/verarbeitung-von-biokunststoffen-ist-machbar\/","title":{"rendered":"Verarbeitung von Biokunststoffen \u2013 was ist machbar?"},"content":{"rendered":"<p><strong>Bereits heute gibt es ein breites Spektrum markga\u0308ngiger biobasierter Werkstoffe, PLA, Bio- PE, PA, PHB u.v.m., die in der Branche gefragt sind. Materialien, die zumeist in ihrer Produktion und Wirtschaftlichkeit unabha\u0308ngig von internationalen Preisen fu\u0308r fossile Rohstoffe sind und die dem Verbraucher und Anbieter eine Alternative bieten, wenn es um das stetig wachsende Bewusstsein fu\u0308r Nachhaltigkeit und O\u0308kologie geht. Aber fu\u0308r welche Performances stehen biobasierte Kunststoffe zur Verfu\u0308gung und wie umfangreich sind die notwendigen Modifikationen von Material und Verarbeitungsprozess bevor sie erfolgreich und effizient eingesetzt werden ko\u0308nnen?<\/strong><\/p>\n<p>Diese und andere Fragen sind es, die Verarbeiter interessieren. Sie standen daher im Fokus der Veranstaltung von IfBB \u2013 Institut fu\u0308r Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe und SKZ (Das Kunststoff-Zentrum) am 17.\/18. September in Wu\u0308rzburg.<\/p>\n<p>Vorgestellt wurden den teilnehmenden Praktikern im Wesentlichen die ersten Ergebnisse des Verbundprojektes \u201eVerarbeitung von biobasierten Kunststoffen und Errichtung eines Kompetenznetzwerkes im Rahmen des Biopolymernetzwerkes bei der FNR\u201c, erga\u0308nzt durch Beitra\u0308ge aus der Industrie. Das Vorhaben wird u\u0308ber die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR), Projekttra\u0308ger des Bundesministeriums fu\u0308r Erna\u0308hrung und Landwirtschaft (BMEL), gefo\u0308rdert.<\/p>\n<p>Die Veranstaltung lie\u00df genu\u0308gend Raum fu\u0308r ausfu\u0308hrliche Diskussionen und den Austausch zwischen Forschern, Industrie und Verarbeitern u\u0308ber<\/p>\n<p>&#8211; verfahrenstechnische Optimierung im Spritzgie\u00dfprozess: Ob beim Einfa\u0308rben von Materialien oder dem Einsatz von Entformungsadditiven zur Optimierung von Zykluszeiten, beim Mehrkomponentenspritzgie\u00dfen oder die Bindenahtprobleme bei Biokunststoffen.<\/p>\n<p>&#8211; PLA auf dem Pru\u0308fstand: Wo sto\u0308\u00dft PLA an seine Grenzen, welche Modifikationen fo\u0308rdern die Verarbeitbarkeit in der Blasfolienherstellung und mit Hilfe welcher Steuerungen lassen sich die Barriereeigenschaften von PLA als Verpackungsmaterial im Lebensmittelsektor beeinflussen?<\/p>\n<p>&#8211; Biokunststoffe auf allen Wegen: Faserherstellung, naturfaserversta\u0308rkte Bauteile und Blasformen inkl. deren Vermarktungsstrategien.<\/p>\n<h3>Was also ist machbar in der Verarbeitung von Biokunststoffen?<\/h3>\n<p>Fazit: Alles ist machbar, aber nicht alles ist effizient, nachhaltig und o\u0308kologisch sinnvoll. Die pra\u0308sentierten Ergebnisse verifizieren bereits Machbares und geben dem Praktiker damit Informationen an die Hand, die er beno\u0308tigt, um bei zuku\u0308nftigen Entwicklungen den ersten Schritt zu wagen, von konventionellen Kunststoffen auf Biokunststoffe umzustellen. Wichtigster Aspekt ist hierbei die Modifikation der Materialien weg von kurzlebigen hin zu langlebigen Anwendungen.<\/p>\n<p>Schauen Sie sich hierzu die Pra\u0308sentationen unter: <a href=\"http:\/\/ifbb.wp.hs- hannover.de\/veroeffentlichungen\/\" target=\"_blank\">http:\/\/ifbb.wp.hs- hannover.de\/veroeffentlichungen\/<\/a> an und nehmen Sie Kontakt mit den Partner des Verbundprojektes auf, um weitere und auf Ihren Bedarf ausgerichtete Informationen zu erhalten: <a href=\"http:\/\/www.verarbeitungsprojekt.ifbb-hannover.de\" target=\"_blank\">www.verarbeitungsprojekt.ifbb-hannover.de<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Perso\u0308nliche Beratung bieten wir Ihnen au\u00dferdem auf der FAKUMA, 14.-18. Oktober in Friedrichshafen, Halle A7, Stand 7508 und demonstrieren das Spritzgie\u00dfen von bunten Bauteilen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Kontakt<\/strong><\/p>\n<p>Nuse Lack<br \/>\nIfBB &#8211; Institut fu\u0308r Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe<br \/>\nHochschule Hannover<br \/>\nTel.: 0511-9296-2278<br \/>\nE-Mail: <a href=\"mailto:nuse.lack@hs-hannover.de\" target=\"_blank\">nuse.lack@hs-hannover.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bereits heute gibt es ein breites Spektrum markga\u0308ngiger biobasierter Werkstoffe, PLA, Bio- PE, PA, PHB u.v.m., die in der Branche gefragt sind. 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