{"id":22399,"date":"2014-09-09T03:06:32","date_gmt":"2014-09-09T01:06:32","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=22399"},"modified":"2014-09-09T08:23:11","modified_gmt":"2014-09-09T06:23:11","slug":"rapsernte-2014-moderne-rapssorten-stellen-ihre-leistungsfahigkeit-unter-beweis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/rapsernte-2014-moderne-rapssorten-stellen-ihre-leistungsfahigkeit-unter-beweis\/","title":{"rendered":"Rapsernte 2014: Moderne Rapssorten stellen ihre Leistungsf\u00e4higkeit unter Beweis"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die deutschen Rapsbauern haben ein beeindruckendes Ergebnis eingefahren: Laut heutiger Mitteilung des Bundesministeriums f\u00fcr Landwirtschaft und Ern\u00e4hrung (BMEL) wurde auf knapp 1,4 Millionen Hektar die zweith\u00f6chste deutsche Rapsernte in H\u00f6he von rund 6,2 Millionen Tonnen eingebracht. Nur 2009 wurde mit 6,3 Millionen Tonnen mehr geerntet. Dies ist den hohen Ertr\u00e4gen zu verdanken, die mit bundesweit durchschnittlich 44,5 Dezitonnen je Hektar \u00fcber 8 Prozent \u00fcber denen des Vorjahres lagen. Die \u00d6lgehalte fallen im Schnitt mit deutlich \u00fcber 43 Prozent ebenfalls hoch aus.<\/strong><\/p>\n<p>Die Hektarertr\u00e4ge \u00fcberzeugen in fast allen Bundesl\u00e4ndern mit deutlich mehr als 40 Dezitonnen je Hektar. Hervorzuheben sind die Durchschnittsertr\u00e4ge in Sachsen- Anhalt und Baden-W\u00fcrttemberg mit bislang noch nie erreichten 47,6 bzw. 47,3 Dezitonnen je Hektar. Hinter dem Ergebnis von Sachsen-Anhalt stehen insgesamt rund 132.000 Hektar Anbaufl\u00e4che. Aber auch in anderen fl\u00e4chenstarken Rapsanbauregionen wie Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein konnten historisch h\u00f6chste Ertragsmittel von 45 Dezitonnen je Hektar und mehr erreicht werden. Die heute vorgestellten Daten belegen das hohe Leistungsniveau der in Deutschland angebauten modernen Rapssorten. Auch die \u00d6lgehalte von im Mittel deutlich \u00fcber 43 Prozent sind Ausdruck dieser Leistungsf\u00e4higkeit.<\/p>\n<p>Wenig erfreulich ist allerdings die Entwicklung der Erzeugerpreise. Seit Mitte April 2014 haben sie sich bereits in Erwartung der weltweit guten Ernten nach unten bewegt. Hier macht sich schmerzlich bemerkbar, dass nicht nur die deutschen Ackerbauern eine sehr gute Rapsernte eingefahren haben, sondern auch andere Berufskollegen in wichtigen europ\u00e4ischen Erzeugerl\u00e4ndern. Dazu kommen die prognostizierten Rekord-Sojaernten in Nord- und S\u00fcdamerika, die aktuell preislich den Spielraum nach oben begrenzen.<\/p>\n<p>Dennoch gilt, dass Raps im Ackerbau eine \u00f6konomisch attraktive Kulturart ist. Als tragende Blattfrucht ist sie in getreidereichen Fruchtfolgen nicht wegzudenken. Dazu kommt, dass beim Raps f\u00fcr \u00d6lgehalte oberhalb von 40 Prozent attraktive Zuschl\u00e4ge zum Kontraktpreis gezahlt werden. Bei hohen \u00d6lgehalten wie zur Ernte 2014 werden die Erzeugerpreise im Vergleich zum Vorjahr also nicht nur durch die hohen Ertr\u00e4ge, sondern auch durch die Zusatz-Verg\u00fctung f\u00fcr den h\u00f6heren \u00d6lgehalt teilweise kompensiert.<\/p>\n<p>Und auch die prognostizierten hohen Sojaernten in Nord- und S\u00fcdamerika sind l\u00e4ngst noch nicht erfolgreich geerntet und weltweit vermarktet, Transport- und Logistikprobleme hatten in den vergangenen Jahren immer wieder dazu gef\u00fchrt, dass die Ware die Verladestationen und -h\u00e4fen gar nicht erreicht hat. Dadurch k\u00f6nnten sich in den n\u00e4chsten Wochen und Monaten durchaus Aussichten auf wieder steigende Erzeugerpreise ergeben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die deutschen Rapsbauern haben ein beeindruckendes Ergebnis eingefahren: Laut heutiger Mitteilung des Bundesministeriums f\u00fcr Landwirtschaft und Ern\u00e4hrung (BMEL) wurde auf knapp 1,4 Millionen Hektar die zweith\u00f6chste deutsche Rapsernte in H\u00f6he von rund 6,2 Millionen Tonnen eingebracht. Nur 2009 wurde mit 6,3 Millionen Tonnen mehr geerntet. 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