{"id":22245,"date":"2014-09-04T03:06:07","date_gmt":"2014-09-04T01:06:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.innovations-report.de\/html\/berichte\/foerderungen-preise\/co2-vom-klimakiller-zum-wertstoff-fuer-eine-dezentrale-energieversorgung.html"},"modified":"2021-09-09T21:48:59","modified_gmt":"2021-09-09T19:48:59","slug":"co2-vom-klimakiller-zum-wertstoff-fur-eine-dezentrale-energieversorgung-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/co2-vom-klimakiller-zum-wertstoff-fur-eine-dezentrale-energieversorgung-2\/","title":{"rendered":"CO<sub>2<\/sub> &#8211; vom Klimakiller zum Wertstoff f\u00fcr eine dezentrale Energieversorgung"},"content":{"rendered":"<p><strong>\u201eChemische Energiespeicher zur dezentralen Energieversorgung\u201c ist der Name eines neuen Verbundvorhabens, das vom Wirtschaftsministerium in Mecklenburg-Vorpommern aus Mitteln des Europ\u00e4ischen Fonds f\u00fcr Regionale Entwicklung (EFRE) gef\u00f6rdert wird. Das Gesamtvolumen des Projektes, an dem Forscher des Leibniz-Instituts f\u00fcr Katalyse zusammen mit der EXYTRON\u00ae GmbH arbeiten, betr\u00e4gt 2,4 Millionen Euro.<\/strong><\/p>\n<p>Die ausreichende, sichere und umweltvertr\u00e4gliche Bereitstellung von Energie ist Grundvoraussetzung f\u00fcr eine zufriedenstellende Lebensqualit\u00e4t der Menschen und stellt gegenw\u00e4rtig und zuk\u00fcnftig eine der gr\u00f6\u00dften globalen Herausforderungen dar. Vor dem Hintergrund weltweit knapper werdender Rohstoffe und herk\u00f6mmlicher Energiequellen ist die Anwendung optimierter, energieeffizienter Produktionsprozesse und innovativer Verfahren eine Grundvoraussetzung, um die Versorgung mit Energie abzusichern. Ein neues Verbundvorhaben \u201eChemische Energiespeicher zur dezentralen Energieversorgung\u201c befasst sich daher mit der Entwicklung eines dezentralen und vielseitig einsetzbaren Energieversorgungssystems. Dazu soll ein neuartiger chemischer Energiespeicher, der in einer zentralen Einheit ein Gemisch aus Kohlendioxid und Wasserstoff unter Zuhilfenahme eines Katalysators in Methan (sozusagen synthetisches Erdgas) umwandelt, entwickelt werden.<\/p>\n<p>Die Vision der Forscher und Ingenieure: Der Energiespeicher ist v\u00f6llig unabh\u00e4ngig und beispielsweise in Ein- oder Mehrfamilienh\u00e4usern oder im maritimen Bereich zur Eigenversorgung nutzbar. Geplant ist eine elektrische Anschlussleistung von 5 bis zu etwa 500 kW. Das Energieversorgungssystem basiert auf der Wasserstofferzeugung in einer Elektrolysezelle unter Nutzung von Elektroenergie aus Wind- oder Sonnenkraft. Der erzeugte Wasserstoff wird mit Kohlendioxid in einem katalytischen Prozess weiter zu Methan und Wasser umgesetzt. Ein perfekter Kreislauf, denn das entstehende Wasser soll wieder zu Wasserstoff umgewandelt werden. Das erzeugte Methan ersetzt fossiles Erdgas als Energiequelle. Bei der Verbrennung wird Kohlendioxid gebildet, das in dem angedachten Kreislauf ebenfalls wieder verwendet werden soll. Die ablaufenden chemischen Prozesse liefern W\u00e4rme, die auch genutzt werden kann.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Durchf\u00fchrung des Projektes werden im Leibniz-Institut f\u00fcr Katalyse drei bis f\u00fcnf Kollegen an der Entwicklung passender Katalysatoren, chemischer Hilfsstoffe, die die geplanten Reaktionen m\u00f6glich machen und nur in winzigen Mengen dem System zugesetzt wird, forschen. Die technische Seite des Projektes wird im 2013 neu gegr\u00fcndeten Rostocker Unternehmen EXYTRON\u00ae GmbH von zehn bis zw\u00f6lf Mitarbeitern bearbeitet. Nach erfolgreichem Projektabschluss Ende 2015 sollen mehr als 30 Personen damit beginnen, die angedachten dezentralen Energieversorgungssysteme herzustellen und zu vermarkten. Und \u2013 so die Hoffnung \u2013 viele Haushalte oder auch Sportboote oder andere mobile Anwendungen k\u00f6nnen in Zukunft das neue System nutzen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&bdquo;Chemische Energiespeicher zur dezentralen Energieversorgung&ldquo; ist der Name eines neuen Verbundvorhab&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","nova_meta_subtitle":"","footnotes":""},"categories":[5571],"tags":[],"supplier":[7909,7910,3134,7911],"class_list":["post-22245","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-co2-based","supplier-efre","supplier-exytron","supplier-leibniz-institut-fuer-katalyse","supplier-wirtschaftsministerium-mv"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/22245","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=22245"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/22245\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=22245"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=22245"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=22245"},{"taxonomy":"supplier","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/supplier?post=22245"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}