{"id":22192,"date":"2014-08-27T02:34:49","date_gmt":"2014-08-27T00:34:49","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=22192"},"modified":"2014-08-26T12:13:20","modified_gmt":"2014-08-26T10:13:20","slug":"forschungsprogramm-biookonomie-11-projekte-der-universitat-stuttgart","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/forschungsprogramm-biookonomie-11-projekte-der-universitat-stuttgart\/","title":{"rendered":"Forschungsprogramm Bio\u00f6konomie: 11 Projekte an der Universit\u00e4t Stuttgart"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die Nutzung nachhaltiger Rohstoffe steht im Mittelpunkt des neuen Forschungsprogramms Bio\u00f6konomie, f\u00fcr das die baden-w\u00fcrttembergische Landesregierung 13 Millionen Euro zur Verf\u00fcgung stellt. Von den insgesamt 45 zur F\u00f6rderung empfohlenen Forschungsvorhaben sind 11 bereits bewilligte Projekte an sieben Instituten der Universit\u00e4t Stuttgart angesiedelt; diese haben ein Volumen von zwei Millionen Euro. Zum Sprecher des Lenkungskreises wurde Prof. Thomas Hirth, Leiter des Instituts f\u00fcr Grenzfl\u00e4chenverfahrenstechnik und Plasmatechnologie (IGVP) der Universit\u00e4t Stuttgart und des Fraunhofer-Instituts f\u00fcr Grenzfl\u00e4chen- und Bioverfahrenstechnik (IGB) berufen.<\/strong><\/p>\n<figure id=\"attachment_22190\" aria-describedby=\"caption-attachment-22190\" style=\"width: 200px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-22190\" alt=\"Untersuchungen zur Verg\u00e4rbarkeit organischer Substrate. Foto: Fraunhofer IGB.\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/58_14_Fermenter_biogas_kl.jpg\" width=\"200\" height=\"133\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-22190\" class=\"wp-caption-text\">Untersuchungen zur Verg\u00e4rbarkeit organischer Substrate. Foto: Fraunhofer IGB.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Kernpunkt der Forschungsstrategie ist es, die Bio\u00f6konomie in Wertsch\u00f6pfungskreisl\u00e4ufen und als Gesamtsystem zu betrachten. Dabei sollen soziale, \u00f6konomische und politische Rahmenbedingungen der Nutzung nachwachsender Rohstoffe sowie die Auswirkungen auf Umwelt und Gesellschaft gleichberechtigt ber\u00fccksichtigt werden. Auf Seiten der Angebote wurden die Agrar- und Pflanzenwissenschaften, Forstwissenschaften, aquatische Biomasse sowie biogene Reststoffe als die wichtigsten Forschungsbereiche identifiziert. Auf der Nachfrage- beziehungsweise Verwertungsseite stehen die Nahrungsmittelproduktion sowie im Nachgang eine stoffliche oder energetische Nutzung von Reststoffen im Vordergrund. Als Querschnittsbereiche wurden Biodiversit\u00e4t, Wasser- und Bodenschutz, Ethik sowie Wirtschafts- und Sozialwissenschaften benannt.<\/p>\n<p>Hauptbestandteil des Forschungsprogramms Bio\u00f6konomie sind drei f\u00e4cher- und standort\u00fcbergreifende Verb\u00fcnde:<\/p>\n<ul>\n<li>Der Forschungsverbund \u201eNachhaltige und flexible Wertsch\u00f6pfungsketten f\u00fcr Biogas in Baden-W\u00fcrttemberg\u201c, b\u00fcndelt die Biogaskompetenzen im Land. Er bildet die gesamte Wertsch\u00f6pfungskette der Biogasproduktion und ihrer Produktverwendung ab und untersucht insbesondere die Verwertung von Abfallstoffen. Sieben der an der Universit\u00e4t Stuttgart angesiedelten Teilprojekte fallen in diesen Bereich. Sie befassen sich unter anderem mit der Leistungssteigerung von Biogasanlagen, der Erschlie\u00dfung neuer Biomassequellen zum Beispiel aus Abf\u00e4llen und Kl\u00e4rschlamm sowie mit der bedarfsgerechten Speicherung von Biogas.<\/li>\n<li>Der Forschungsverbund \u201eLignozellulose \u2013 Wechsel zu einer alternativen Rohstoffplattform f\u00fcr neue Produkte und Materialien\u201c zielt auf die ganzheitliche Nutzung holzartiger Biomasse (Holz, Stroh etc.) zur Herstellung chemischer Produkte und Energietr\u00e4ger. Die zwei Projekte an der Universit\u00e4t Stuttgart fokussieren Aufbereitungsmethoden zur Gewinnung solcher Stoffe in hochwertiger Qualit\u00e4t sowie Fermentationsverfahren zur Herstellung von so genannten Bulk-Chemikalien und Treibstoffen.<\/li>\n<li>Der Forschungsverbund \u201eIntegrierte Nutzung von Mikroalgen f\u00fcr die Ern\u00e4hrung\u201c will das Anwendungsspektrum von Mikroalgen f\u00fcr den Lebensmittel- und Futtermittelsektor erweitern. Mikroalgen k\u00f6nnen pro Fl\u00e4che bis zu f\u00fcnfmal mehr Biomasse bilden als klassische Energiepflanzen und ben\u00f6tigen keine wertvolle Ackerfl\u00e4che. In diesem Verbund befassen sich zwei Teilprojekte an der Universit\u00e4t Stuttgart mit regionalen Landnutzungs- und Biodiversit\u00e4tsaspekten sowie mit der Harmonisierung von \u00d6kobilanzen f\u00fcr biobasierte Produkte.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Beteiligt sind neben den Universit\u00e4ten Hohenheim, Stuttgart, Freiburg, Heidelberg und Ulm das Karlsruher Institut f\u00fcr Technologie (KIT) sowie der Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches e. V., die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt BW, das Fraunhofer-Institut f\u00fcr Chemische Technologie und das Zentrum f\u00fcr Europ\u00e4ische Wirtschaftsforschung. Die Projekte sollen im Rahmen des 1. Bio\u00f6konomiekongresses Baden-W\u00fcrttemberg am 29. und 30. Oktober 2014 im Haus der Wirtschaft in Stuttgart vorgestellt werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Kontakte<\/strong><\/p>\n<p>Prof. Thomas Hirth<br \/>\nInstitut f\u00fcr Grenzfl\u00e4chenverfahrenstechnik und\u00a0Plasmatechnologie der Universit\u00e4t Stuttgart und Fraunhofer-Institut f\u00fcr Grenzfl\u00e4chen- und Bioverfahrenstechnik IGB<br \/>\nTel. 0711-970-4400<br \/>\nE-Mail:\u00a0<a href=\"mailto:thomas.hirth@igb.fraunhofer.de\" target=\"_blank\">thomas.hirth@igb.fraunhofer.de<\/a><\/p>\n<p>Andrea Mayer-Grenu<br \/>\nUniversit\u00e4t Stuttgart, Abt. Hochschulkommunikation<br \/>\nTel. 0711-685-82176<br \/>\nE-Mail:\u00a0<a href=\"mailto:andrea.mayer-grenu@hkom.uni-stuttgart.de\" target=\"_blank\">andrea.mayer-grenu@hkom.uni-stuttgart.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Nutzung nachhaltiger Rohstoffe steht im Mittelpunkt des neuen Forschungsprogramms Bio\u00f6konomie, f\u00fcr das die baden-w\u00fcrttembergische Landesregierung 13 Millionen Euro zur Verf\u00fcgung stellt. Von den insgesamt 45 zur F\u00f6rderung empfohlenen Forschungsvorhaben sind 11 bereits bewilligte Projekte an sieben Instituten der Universit\u00e4t Stuttgart angesiedelt; diese haben ein Volumen von zwei Millionen Euro. 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