{"id":22027,"date":"2014-08-15T03:00:42","date_gmt":"2014-08-15T01:00:42","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=22027"},"modified":"2014-08-15T10:02:17","modified_gmt":"2014-08-15T08:02:17","slug":"kompetenz-und-transferzentrum-fu%cc%88r-biobasierte-werkstoffe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/kompetenz-und-transferzentrum-fu%cc%88r-biobasierte-werkstoffe\/","title":{"rendered":"SKZ: Kompetenz- und Transferzentrum fu\u0308r biobasierte Werkstoffe"},"content":{"rendered":"<p><strong>HORB am Neckar, 31.07.2014: Die Projekttra\u0308ger des RegioWIN-Projektes \u201eKompetenz- und Transferzentrum Biobasierte Werkstoffe im Nordschwarzwald\u201c (BioWiN) pra\u0308sentierten den Unternehmen und Vertretern der Kunststoffbranche das Konzept des in Horb am Neckar geplanten Kompetenzzentrums. Rund 40 Teilnehmer informierten sich beim Su\u0308ddeutschen Kunststoff-Zentrum (SKZ) in Horb u\u0308ber das Konzept, das als eines von fu\u0308nf Leuchtturmprojekten beim Fo\u0308rdermittel-Wettbewerb RegioWIN fu\u0308r die Region Nordschwarzwald eingereicht wird. Oberbu\u0308rgermeister Peter Rosenberger sieht darin eine gro\u00dfe Chance, die Kunststoffbranche und die Region Nordschwarzwald in ihrer Gesamtheit auf Landesebene zu positionieren.<\/strong><\/p>\n<p>\u201eDie ansa\u0308ssige, meist mittelsta\u0308ndische Wirtschaft soll einen besseren Zugang zu Forschungs- und Entwicklungskapazita\u0308ten erhalten, sodass neue, zukunftsweisende Technologien einen Weg in die Anwendungspraxis finden\u201c, gab Dr. Kurt Schmalz, IHK-Vizepra\u0308sident und Unternehmer aus Glatten, die Zielsetzung des Vorhabens vor.<\/p>\n<p>Der Projekttra\u0308ger, das Technologiezentrum Horb, sowie die Projektpartner IHK Nordschwarzwald, das SKZ Horb sowie die DHBW Horb und die Hochschule Pforzheim hatten Vertreter der Branche sowie die Mitglieder des INNONET Kunststoffs zur Vorstellung des Projektes eingeladen und zur Diskussion der Projektinhalte und deren wirtschaftlicher Relevanz aufgerufen.<\/p>\n<p>Aufbauend auf der Infrastruktur des SKZ Horb soll mit dem Kompetenz- und Transferzentrum BioWiN in Horb eine Forschungseinrichtung fu\u0308r den Bereich Werkstoffe, insbesondere biobasierte Werkstoffe, entstehen. Der Fokus wird dabei auf der Verarbeitung der Werkstoffe liegen. Daru\u0308ber hinaus soll der Wissens- und Technologietransfer zwischen Einrichtungen und Unternehmen versta\u0308rkt werden. Ein Zugang zu Branchenkompetenzen bietet dabei das INNONET Kunststoff mit seinen Mitgliedsunternehmen, dessen inhaltlicher Ausbau ebenso zur Zielsetzung des Transferzentrums BioWiN geho\u0308rt.<\/p>\n<p>Mit der Entwicklungsstrategie 2030 der IHK Nordschwarzwald hatte sich die Wirtschaft auf wesentliche Handlungsfelder zur Sta\u0308rkung der Wettbewerbsfa\u0308higkeit der Unternehmen festgelegt. IHK-Vizepra\u0308sident Dr. Kurt Schmalz verwies in seinem Beitrag auf die Ziele der Entwicklungsstrategie Nordschwarzwald 2030, welche den Auftrag zur Etablierung eines \u201eKompetenz- und Transferzentrums fu\u0308r biobasierte Werkstoffe im Nordschwarzwald\u201c (BioWiN) begru\u0308nden.<\/p>\n<p>Dr. Joachim Scha\u0308tzle, Leiter Forschung, Technologietransfer und Vorentwicklung bei den fischerwerken, gab die Zielsetzung der Initiative vor. In seinem Impulsvortrag lieferte er einen U\u0308berblick u\u0308ber den Forschungsstand zum Thema der biobasierten Kunststoffe. Mit der erfolgreichen Markteinfu\u0308hrung des Du\u0308bels \u201eUX Green\u201c, der aus einem biobasierten Kunststoff hergestellt wird, hatten die fischerwerke fru\u0308h die Vorreiterrolle in der Branche u\u0308bernommen.<\/p>\n<p>\u201eWerkstofforientierte Branchen wie unter anderem die Kunststofftechnik, Medizin- und Dentaltechnik, Oberfla\u0308chentechnik und Maschinenbau sollen mit dem Kompetenzzentrum BioWiN eine Anlaufstelle bei Anwendungsfragen und insbesondere bei der Verarbeitung von neuen Werkstoffen erhalten\u201c, erla\u0308uterte Dr. Ulrich Mohr-Matuschek, Gescha\u0308ftsfu\u0308hrer des SKZ.<\/p>\n<p>\u201eEs freut uns sehr, dass wir in dieser fru\u0308hen Projektphase auf nachhaltiges Interesse bei den regionalen Unternehmen gesto\u00dfen sind\u201c, erga\u0308nzte Axel Blochwitz, Gescha\u0308ftsfu\u0308hrer des Technologiezentrums Horb. \u201eDies zeigt, dass eine Einrichtung wie das geplante Kompetenzzentrum BioWiN im Nordschwarzwald den Bedarf der Unternehmen nach einer fachkompetenten Begleitung in diesem, fu\u0308r die Zukunft wichtigen Themenfeld, anspricht.\u201c<\/p>\n<p>Mit einer Pra\u0308mierung beim Wettbewerb RegioWIN und eines anschlie\u00dfenden positiven Fo\u0308rderantrages ko\u0308nnte das Kompetenz- und Transferzentrum fu\u0308r biobasierte Werkstoffe zu 70 Prozent gefo\u0308rdert und ab Mitte 2015 aufgebaut werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Hintergrund Wettbewerb RegioWIN<\/h3>\n<p>Der Wettbewerb \u201eRegionale Wettbewerbsfa\u0308higkeit durch Innovation und Nachhaltigkeit \u2013 RegioWIN\u201c ist in Baden-Wu\u0308rttemberg der Hauptbestandteil der kommenden Fo\u0308rderperiode (2014-2020) des Europa\u0308ischen Fonds fu\u0308r Regionale Entwicklung (EFRE) und ermo\u0308glicht es den Regionen, eine langfristige Strategie umzusetzen. Rund 70 Millionen Euro stehen fu\u0308r Baden-Wu\u0308rttemberg ab 2015 fu\u0308r die Umsetzung innovativer Projekte zur Verfu\u0308gung, die zu 50% u\u0308ber EFRE-Mittel und zu 20% u\u0308ber Landesmittel gefo\u0308rdert werden ko\u0308nnen. Der gesamtregionale Antrag mit den fu\u0308nf Leuchtturmprojekten sowie weiteren Schlu\u0308sselprojekten muss bis zum 30. September eingereicht werden.<\/p>\n<p>Die Region Nordschwarzwald hat bei diesem Wettbewerb unter der Federfu\u0308hrung der Wirtschaftsfo\u0308rderung Nordschwarzwald GmbH, erfolgreich die zweite Runde erreicht. Hier gilt es, ein schlu\u0308ssiges Regionales Entwicklungskonzept (REK) zu erarbeiten, das die Sta\u0308rken und Schwa\u0308chen sowie Chancen und Risiken der Region aufgreift und mit einer intelligenten Spezialisierung in die Zukunft entwickelt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Kontakt<\/strong><\/p>\n<p>Nadine Kaiser<br \/>\nTel: 07451 6233\u201324<br \/>\nE-Mail: <a href=\"mailto:kaiser@innonet-kunststoff.de\" target=\"_blank\">kaiser@innonet-kunststoff.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>HORB am Neckar, 31.07.2014: Die Projekttra\u0308ger des RegioWIN-Projektes \u201eKompetenz- und Transferzentrum Biobasierte Werkstoffe im Nordschwarzwald\u201c (BioWiN) pra\u0308sentierten den Unternehmen und Vertretern der Kunststoffbranche das Konzept des in Horb am Neckar geplanten Kompetenzzentrums. 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