{"id":21114,"date":"2014-06-25T02:00:11","date_gmt":"2014-06-25T00:00:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.biotechnologie.de\/BIO\/Navigation\/DE\/root,did=173482.html"},"modified":"2014-06-24T12:01:03","modified_gmt":"2014-06-24T10:01:03","slug":"gates-stiftung-finanziert-vitamin-banane","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/gates-stiftung-finanziert-vitamin-banane\/","title":{"rendered":"Gates-Stiftung finanziert Vitamin-A-Banane"},"content":{"rendered":"<p>Die Gentech-Frucht soll in K\u00fcrze sechs Wochen lang den Speiseplan freiwilliger Esser bestimmen, wie australische Forscher der Technischen Universit\u00e4t Queensland (QUT), die die Banane entwickelt haben, jetzt bekannt gaben. Das seit 2005 von der Bill- und Melinda-Gates-Stiftung finanzierte Projekt hat das Ziel, den Vitaminmangel der ugandischen Bev\u00f6lkerung zu bek\u00e4mpfen. Uganda geh\u00f6rt zu den Vitamin-A-Mangelgebieten der Erde. Betroffen sind vor allem die J\u00fcngsten. Nach Sch\u00e4tzungen der Weltgesundheitsorganisation leiden 250 Millionen Schulkinder weltweit an einem Vitamin-A-Mangel. Mindestens 350 000 von ihnen erblinden, fast doppelt so viele sterben jedes Jahr. In der nun beginnenden hei\u00dfen Phase soll an freiwilligen Essern in den USA sechs Wochen lang getestet werden, ob die gentechnisch ver\u00e4nderte Banane h\u00e4lt, was sie verspricht. Die mit insgesamt 27 Milliarden Euro ausgestattete Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung hat bisher etwa 74 Millionen Euro in das Z\u00fcchtungsprojekt flie\u00dfen lassen. Erste Feldversuche in Afrika laufen seit drei Jahren.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlicherweise enthalten Bananen viel Fett und Zucker. Die gentechnisch ver\u00e4nderte Sorte weist jedoch wesentlich mehr Alpha- und Beta-Carotine auf, als etwa die herk\u00f6mmliche Kochbanane, wie sie in weiten Teilen Afrikas angebaut wird. In Verbindung mit Fett wird im K\u00f6rper aus diesen, auch als Provitamin A bezeichneten Stoffen, das lebenswichtige Vitamin A gebildet. Die gv-Bananen wurden auf einem Versuchsfeld im australischen Innisfail geerntet und in die USA verschifft. Dort sollen die Essstudien durchgef\u00fchrt werden, erste Ergebnisse werden Ende des Jahres erwartet.<\/p>\n<p>Sollten keine Nebenwirkungen auftreten, will die Stiftung dazu beitragen, dass die Bananenpflanzen sp\u00e4testens ab 2020 im ostafrikanischen Staat Uganda angebaut werden k\u00f6nnen. Mongolischen W\u00fcstenrennm\u00e4usen habe die Bananendi\u00e4t jedenfalls nicht geschadet, berichtet James Dale von der QUT. Die Gates-Banane wird jedoch noch regulatorische H\u00fcrden meistern m\u00fcssen, da in Uganda der Anbau gentechnisch ver\u00e4nderter Pflanzen bislang untersagt ist. Immerhin wei\u00df der Forscher die Regierung in Kampala auf seiner Seite. &#8220;Die Nationale Forschungsorganisation wird das Projekt selbst umsetzen. Wir steuern nur die technische Hilfe bei&#8221;, sagt der Biotechnologe.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine mit Geldern der Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung entwickelte gentechnisch ver&auml;nderte Banane mit&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","nova_meta_subtitle":"","footnotes":""},"categories":[5572],"tags":[],"supplier":[4856,4219,1903],"class_list":["post-21114","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bio-based","supplier-bill-melinda-gates-foundation","supplier-queensland-university-of-technology-qut","supplier-weltgesundheitsorganisation"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/21114","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=21114"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/21114\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=21114"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=21114"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=21114"},{"taxonomy":"supplier","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/supplier?post=21114"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}