{"id":20768,"date":"2014-06-05T02:38:38","date_gmt":"2014-06-05T00:38:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.innovations-report.de\/html\/berichte\/foerderungen-preise\/zeichen-fuer-die-biooekonomie-in-mitteldeutschland-stehen-auf-gruen.html"},"modified":"2014-06-04T16:17:14","modified_gmt":"2014-06-04T14:17:14","slug":"zeichen-fur-die-biookonomie-mitteldeutschland-stehen-auf-grun","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/zeichen-fur-die-biookonomie-mitteldeutschland-stehen-auf-grun\/","title":{"rendered":"Zeichen f\u00fcr die Bio\u00f6konomie in Mitteldeutschland stehen auf \u201eGr\u00fcn\u201c"},"content":{"rendered":"<p><strong>Berlin \/ Halle. Holzwirtschaft trifft chemische Industrie \u2013 mit dem Ansatz, nicht nahrungsrelevante nachwachsende Rohstoffe als Grundlage f\u00fcr eine biobasierte Wirtschaft zu etablieren, ist der Spitzencluster BioEconomy weiter auf Erfolgskurs. Das best\u00e4tigte am Mittwoch, 28. Mai 2014 das Ergebnis der Jury in der Evaluierung der dritten und letzten Runde des Spitzenclusterwettbewerbs des Bundesministeriums f\u00fcr Bildung und Forschung (BMBF). Damit stellte das Gremium gleichzeitig die Weichen f\u00fcr die zweite F\u00f6rderphase bis 2017. Mit dieser verbunden ist f\u00fcr jeden der f\u00fcnf evaluierten Spitzencluster ein F\u00f6rdervolumen von noch einmal bis zu 20 Millionen Euro.<\/strong><\/p>\n<p>\u201eMit dem Abschluss der Evaluierung konnten wir einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zum international sichtbaren Leuchtturm der Bio\u00f6konomie erreichen. Die Spitzenclusterf\u00f6rderung bietet uns eine hervorragende Ausgangsposition f\u00fcr den langfristigen Aufbau einer f\u00fchrenden Bio\u00f6konomieregion\u201c, erkl\u00e4rte Matthias Zscheile, Vorstandsvorsitzender des BioEconomy e. V.<\/p>\n<p>\u201eAls j\u00fcngster, erst 2012 gegr\u00fcndeter Vertreter in der Runde der 15 deutschen Spitzencluster ist es f\u00fcr uns eine besondere Freude, dass die Jury mit ihrer Entscheidung das in uns gesetzte Vertrauen best\u00e4tigt hat\u201c, meinte Horst Mosler, Clustermanager des Spitzenclusters BioEconomy und erg\u00e4nzte: \u201eEs bedeutet f\u00fcr uns, dass wir in unserer erst gut zweij\u00e4hrigen T\u00e4tigkeit hier in Sachsen-Anhalt und Mitteldeutschland die standfeste Basis f\u00fcr eine Spitzenposition in der zuk\u00fcnftigen europ\u00e4ischen Bio\u00f6konomie geschaffen haben.\u201c<\/p>\n<p>Professor Andreas Barner, Vorsitzender der Jury, hob hervor: \u201eEs ist besonders erfreulich, dass sich die Spitzencluster bereits in den ersten beiden Jahren ihrer F\u00f6rderung deutlich international ausrichten. Dies ist eine gute Basis f\u00fcr die anstehenden Ausschreibungen der Wissens- und Innovationszentren im Europ\u00e4ischen Institut f\u00fcr Innovation und Technologie (EIT\/KIC). Und es hilft den Spitzenclustern, Anwender f\u00fcr ihre Innovationen auf internationaler Ebene zu finden und so zur L\u00f6sung globaler Probleme beizutragen.\u201c<\/p>\n<p>So hat der Spitzencluster BioEconomy durch die aktive Mitarbeit im Biobased Industries Consortium (BIC) seit Februar 2014, sowie durch Kooperationspartnerschaften mit weiteren Bio\u00f6konomie- und Innovationsnetzwerken, wie dem franz\u00f6sischen Industries &amp; Agro-Ressources (IAR) Cluster und dem italienischen Innovhub-Netzwerk seine Vernetzung in Europa entscheidend ausgebaut. Allein das Public-Private-Partnership des BIC mit der Europ\u00e4ischen Union steht im Rahmen des neuen EU-Forschungsrahmenprogramms Horizon 2020 f\u00fcr ein F\u00f6rderbudget von insgesamt 3,7 Milliarden Euro, die bis 2020 in die europ\u00e4ische Bio\u00f6konomie investiert werden sollen. Auch weltweit bestehen erste Partnerschaften des Spitzenclusters BioEconomy u.a. nach Kanada, Thailand und China.<\/p>\n<p>Die f\u00fcnf Spitzencluster der dritten Runde im Spitzencluster-Wettbewerb des Bundesministeriums f\u00fcr Bildung und Forschung (BMBF) haben zwei Jahre nach der Auswahl und dem Beginn der F\u00f6rderung zum Ende des 1. Quartals 2014 ihre Fortschrittsberichte vorgelegt. Am 28. Mai 2014 stellten sie sich der Zwischenbewertung durch eine unabh\u00e4ngige Jury. Alle f\u00fcnf wurden f\u00fcr die weitere F\u00f6rderung bis 2017 empfohlen. Der Wettbewerb ist ein wesentlicher Teil der Erfolgsgeschichte der Hightech-Strategie der Bundesregierung und unterst\u00fctzt die leistungsf\u00e4higsten Cluster in Deutschland. Ziel ist es, insbesondere die Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft zu st\u00e4rken und die Spitzencluster in der internationalen Spitzengruppe zu etablieren.<\/p>\n<h3>Informationen zum BioEconomy Cluster:<\/h3>\n<p>Der BioEconomy Cluster in Mitteldeutschland konzentriert sich als Wertsch\u00f6pfungscluster auf die integrierte stoffliche und energetische Nutzung von Non-Food-Biomasse zur Erzeugung von Werkstoffen, Chemikalien, innovativen Produkten und Energietr\u00e4gern. Einzigartig sind die branchen\u00fcbergreifende Bildung von Wertsch\u00f6pfungsketten im Cluster (z. B. Holz- und Forstwirtschaft, chemische und Kunststoffindustrie, Anlagenbau und Energiewirtschaft) und die Integration in eine etablierte Chemieregion. Im Chemiepark Leuna, bundesweit fl\u00e4chengr\u00f6\u00dfter Chemiestandort, wurden bereits erste Bioraffinerien im Pilot- und Demonstrationsma\u00dfstab errichtet. Mit 40 % des deutschen Buchenbestandes konzentriert sich zudem ein zentraler nachwachsender Rohstoff in der Clusterregion. In derzeit 16 Verbund- und 53 Einzelprojekten arbeiten die Clusterakteure an Konzepten der nachhaltigen Biomassebereitstellung sowie an der Entwicklung, Skalierung und industriellen Umsetzung von Produktionsverfahren. Der Verbund aus bereits mehr als 60 Unternehmen und Institutionen aus Industrie und Forschung wurde 2012 als einer von 5 Gewinnern der 3. Runde des Spitzencluster-Wettbewerbs durch das Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung (BMBF) ausgezeichnet. Seit Anfang 2014 ist die Kombination von Chemie und Bio\u00f6konomie zudem fester Bestandteil der neuen Leitmarktstrategie des Landes Sachsen-Anhalt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Spitzencluster BioEconomy nach Evaluierung in der BMBF-Spitzenclusterf&ouml;rderung weiter auf Kurs zur e&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","nova_meta_subtitle":"","footnotes":""},"categories":[5572],"tags":[],"supplier":[11909,3125,187,6249,5585,2274,7248],"class_list":["post-20768","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bio-based","supplier-bio-based-industries-consortium-bic","supplier-bioeconomy-cluster","supplier-bundesministerium-fuer-bildung-und-forschung-bmbf","supplier-european-institute-of-innovation-and-technology","supplier-european-union","supplier-iar-pole-de-competitivit-industrie-et-agro-ressources","supplier-innovhub"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/20768","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=20768"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/20768\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=20768"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=20768"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=20768"},{"taxonomy":"supplier","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/supplier?post=20768"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}