{"id":19759,"date":"2014-03-31T03:15:54","date_gmt":"2014-03-31T01:15:54","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=19759"},"modified":"2014-03-29T18:06:41","modified_gmt":"2014-03-29T16:06:41","slug":"grune-losungen-fur-die-industrie-tu-wien-prasentiert-neue-technologien-hannover","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/grune-losungen-fur-die-industrie-tu-wien-prasentiert-neue-technologien-hannover\/","title":{"rendered":"Gr\u00fcne L\u00f6sungen f\u00fcr die Industrie \u2013 TU Wien pr\u00e4sentiert neue Technologien in Hannover"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_19760\" aria-describedby=\"caption-attachment-19760\" style=\"width: 240px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-19760  \" alt=\"6b47de97f1\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/6b47de97f1.jpg\" width=\"240\" height=\"180\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-19760\" class=\"wp-caption-text\">Ganz unterschiedliche Technologien pr\u00e4sentiert die TU Wien in Hannover &#8211; u.a. gesinterte Metallteile (Zahnr\u00e4der der Firma MIBA Sinter Austria)<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Auf der gr\u00f6\u00dften Industriemesse der Welt stellt die Technische Universit\u00e4t Wien in diesem Jahr gleich mehrere technische Innovationen vor: Gentechnologische Schnelltests f\u00fcr Wasser und Lebensmittel, 3D-Drucker f\u00fcr neue Materialien, ma\u00dfgeschneidertes Oberfl\u00e4chendesign und ein neues Sinter-Verfahren zur Herstellung von Metallbauteilen werden pr\u00e4sentiert. Au\u00dferdem zeigt die TU Wien, wie man N\u00fctzliches aus scheinbar Wertlosem erzeugt: Aus Abwasser k\u00f6nnen in biotechnologischen Prozessen hochpreisige Wertstoffe gewonnen werden und aus gew\u00f6hnlichem Biogas entsteht durch Entschwefelung Bio-Erdgas in h\u00f6chster Qualit\u00e4t.<\/strong><\/p>\n<h3>Wertvolles aus Abfall \u2013 Im Bereich der Aufbereitung ist die TU Wien seit vielen Jahren f\u00fchrend<\/h3>\n<figure id=\"attachment_19761\" aria-describedby=\"caption-attachment-19761\" style=\"width: 119px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-19761 \" alt=\"aea3082dee\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/aea3082dee.jpg\" width=\"119\" height=\"180\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-19761\" class=\"wp-caption-text\">Entschwefelungstechnik gestern, heute und morgen: Fr\u00fcher wurde biologisch entschwefelt (schwarze Kolonne), heute chemisch (blaue Container mit Kolonne), morgen: Kurzzeitkontaktor (Vordergrund).<\/figcaption><\/figure>\n<p>L\u00e4stige Abf\u00e4lle werden zu wertvollen Energietr\u00e4gern: Bereits heute kann aus Bioabf\u00e4llen hochqualitatives brennbares Gas gewonnen werden. Auf der Hannover Messe werden neue Methoden der Biogasaufbereitung und Entschwefelung pr\u00e4sentiert. Die Verfahren zeichnen sich besonders durch ihre Kompaktheit, Betriebssicherheit und hohe Flexibilit\u00e4t aus, und sie sind sehr einfach auch in bestehende Anlagen zu integrieren. Daneben zeigt die TU ein neuartiges Konzentrationsverfahren f\u00fcr Fruchts\u00e4fte, Zucker oder Milchs\u00e4ure, wobei die konventionelle Eindampfung durch ein energiesparendes Membran-Hybridverfahren ersetzt wird.<\/p>\n<p>Die TU Wien stellt in Hannover erstmals vor, wie sich aus industriellen Abw\u00e4ssern und Abf\u00e4llen, die organisches Material enthalten, wertvolle Stoffe gewinnen lassen &#8211; etwa Biokunststoffe und Carotinoide. Diese werden unter anderem in der Nahrungsmittelindustrie und der pharmazeutischen Industrie ben\u00f6tigt. Komplizierte biotechnische Prozesse sind nun soweit erforscht, dass einfach handhabbare Verfahren f\u00fcr die Herstellung dieser zum Teil hochpreisigen Wertstoffe realisiert werden k\u00f6nnen. Damit zeigt die TU Wien, wie durch Reduzierung von Abfall und \u00d6kologisierung industrieller Prozesse die Wirtschaftlichkeit gesteigert werden kann.<\/p>\n<h3>Schnelltests f\u00fcr sichere Nahrung und sauberes Wasser<\/h3>\n<figure id=\"attachment_19762\" aria-describedby=\"caption-attachment-19762\" style=\"width: 238px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-19762 \" alt=\"98b90af428\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/98b90af428.jpg\" width=\"238\" height=\"180\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-19762\" class=\"wp-caption-text\">TU-Know-How erm\u00f6glicht effizienten und wirtschaftlichen Einsatz von Biogas in Erdgasnetzen und Gasfahrzeugen.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Mikroorganismen, Allergene, f\u00e4kale Verunreinigungen \u2013 es gibt viele Inhaltsstoffe, die wir in Nahrungsmitteln oder in Wasser sicher nicht vorfinden m\u00f6chten. Mit DNA-basierten Verfahren gelingt es an der TU Wien, pr\u00e4zise und ma\u00dfgeschneiderte Schnelltests f\u00fcr eine Vielzahl an Substanzen zu entwickeln. Diese Tests sind kosteng\u00fcnstig und einfach. Anstatt Proben ins Labor einzuschicken, kann man ganz einfach selbst testen. Unter anderem wird der erste praxiserprobte Schnelltest f\u00fcr Allergene vorgestellt.<\/p>\n<h3>Hohe Pr\u00e4zision und Festigkeit aus dem 3D-Drucker<\/h3>\n<p>Kaum eine andere Technologie hat so sehr das Potenzial, unseren Alltag zu revolutionieren wie der 3D-Drucker. Anstatt Produkte aus Massenproduktion zu kaufen, wird man zunehmend individuell angepasste Produkte oder Kleinserien flexibel herstellen. Ein Problem dabei ist bisher allerdings das beschr\u00e4nkte Spektrum an 3D-druckbaren Materialien, ein zweites die Oberfl\u00e4chenpr\u00e4zision. Die TU Wien ist international f\u00fchrend im Erarbeiten von hochpr\u00e4zisen 3D-Druckverfahren f\u00fcr neue Materialien, etwa Keramik oder Biopolymere f\u00fcr medizinische Anwendungen.<\/p>\n<h3>Hart und widerstandsf\u00e4hig: Metalle und Oberfl\u00e4chendesign<\/h3>\n<figure id=\"attachment_19763\" aria-describedby=\"caption-attachment-19763\" style=\"width: 240px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-19763 \" alt=\"4543fec9b0\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/4543fec9b0.jpg\" width=\"240\" height=\"180\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-19763\" class=\"wp-caption-text\">TU Wien entwirft energiesparende Verfahren zur schonenden Aufkonzentrierung von Wertstoffen<\/figcaption><\/figure>\n<p>Wie erzeugt man pr\u00e4zise geformte, haltbare Metallobjekte? Beim Metall-Sintern werden pulverf\u00f6rmige Komponenten gemischt, in Form gepresst und bei hoher Temperatur unter Druck zusammengebacken. Die TU Wien arbeitet seit vielen Jahren mit den weltweit f\u00fchrenden Unternehmen der Sinter-Industrie zusammen und entwickelt die Methode st\u00e4ndig weiter. Neue Techniken erlauben nun eine drastische Energieeinsparung in der Pulvererzeugung und eine erhebliche Kostenreduktion. Zudem k\u00f6nnen in der Teileproduktion h\u00f6here Qualit\u00e4t und bessere Anpassung an unterschiedliche Anforderungen erreicht sowie die Staubentwicklung reduziert werden.<\/p>\n<figure id=\"attachment_19764\" aria-describedby=\"caption-attachment-19764\" style=\"width: 135px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-19764 \" alt=\"bdfa926460\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/bdfa926460.jpg\" width=\"135\" height=\"180\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-19764\" class=\"wp-caption-text\">Produktion von Carotinoiden im Bio-Reaktor<\/figcaption><\/figure>\n<p>Bei der Herstellung von Werkzeugen und stark beanspruchten Bauteilen reicht ein solides Material alleine nicht aus \u2013 man ben\u00f6tigt auch eine passende Oberfl\u00e4che, die gezielt designt und f\u00fcr die jeweiligen Anforderungen ma\u00dfgeschneidert werden kann. So werden Metalle, Keramiken oder Polymere je nach Bedarf verschlei\u00dffest, hart, elastisch, hitze- oder s\u00e4urebest\u00e4ndig. Das f\u00fchrt zu l\u00e4ngeren Serviceintervallen (bis zu einem Faktor 10), zu besseren Wirkungsgraden und einer hohen Kostenreduktion.<\/p>\n<h3>TU Wien-Start-ups in Hannover<\/h3>\n<p>Die TU Wien stellt bei der Hannover Messe nicht nur eigene &#8220;marktfrische Technologien&#8221; vor, auch erfolgreiche Spin-off-Unternehmen werden dort pr\u00e4sentiert: In Halle 2, Stand D07, im Rahmen der Initiative tech transfer, zeigen 11 Start-ups der TU Wien jeweils einen Tag ihre Produkte und Dienstleistungen. Diese Unternehmen wurden von Forschern oder Absolventen der TU Wien gegr\u00fcndet und vermarkten Know-how oder Erfindungen der TU Wien.<\/p>\n<figure id=\"attachment_19767\" aria-describedby=\"caption-attachment-19767\" style=\"width: 240px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-19767 \" alt=\"a9fe55b824\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/a9fe55b824.jpg\" width=\"240\" height=\"180\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-19767\" class=\"wp-caption-text\">Besonders widerstandsf\u00e4hig: Bohrer mit unterschiedlichen Beschichtungen<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Als RedakteurIn oder JournalistIn k\u00f6nnen Sie sich gerne schon jetzt f\u00fcr eine Pressef\u00fchrung durch den TU-Gemeinschaftsstand anmelden. Anmeldung bitte unter: <a href=\"mailto:forschungsmarketing@tuwien.ac.at\" target=\"_blank\">forschungsmarketing@tuwien.ac.at<\/a><\/em><\/p>\n<p><em><strong>Weitere Information zum TU-Auftritt auf der Hannover Messe \/ Fotodownload:<\/strong><\/em><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.tuwien.ac.at\/HM2014\/\" target=\"_blank\">http:\/\/www.tuwien.ac.at\/HM2014\/<\/a><\/p>\n<p><strong>R\u00fcckfragehinweise:<\/strong><\/p>\n<h3><em>Zum Auftritt der TU Wien auf der Hannover Messe:<\/em><\/h3>\n<p>Dipl.-Ing. Peter Heimerl<br \/>\nForschungsmarketing<br \/>\nTechnische Universit\u00e4t Wien<br \/>\nKarlsplatz 13<br \/>\n1040 Wien<br \/>\nT: +43 (1) 58801-406110<br \/>\nM: +43 (0)664-605 88 3320<br \/>\ne-Mail <a href=\"mailto:peter.heimerl@tuwien.ac.at\" target=\"_blank\">peter.heimerl@tuwien.ac.at<\/a><\/p>\n<p><em>Zu den Start-ups der TU Wien auf der Hannover Messe:<\/em><\/p>\n<p>Mag. Peter Karg<br \/>\nForschungs- und Transfersupport<br \/>\nTechnische Universit\u00e4t Wien<br \/>\nFavoritenstra\u00dfe 16<br \/>\n1040 Wien<br \/>\nT: +43 (1) 58801-41535<br \/>\nM: +43 (0)664\/605884535<br \/>\ne-Mail <a href=\"mailto:peter.karg@tuwien.ac.at\" target=\"_blank\">peter.karg@tuwien.ac.at<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf der gr\u00f6\u00dften Industriemesse der Welt stellt die Technische Universit\u00e4t Wien in diesem Jahr gleich mehrere technische Innovationen vor: Gentechnologische Schnelltests f\u00fcr Wasser und Lebensmittel, 3D-Drucker f\u00fcr neue Materialien, ma\u00dfgeschneidertes Oberfl\u00e4chendesign und ein neues Sinter-Verfahren zur Herstellung von Metallbauteilen werden pr\u00e4sentiert. 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