{"id":19749,"date":"2014-03-28T03:15:33","date_gmt":"2014-03-28T01:15:33","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=19749"},"modified":"2014-03-27T20:10:05","modified_gmt":"2014-03-27T18:10:05","slug":"bioabfalle-zu-biomethan-konzepte-fur-funf-europaische-stadte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/bioabfalle-zu-biomethan-konzepte-fur-funf-europaische-stadte\/","title":{"rendered":"Bioabf\u00e4lle zu Biomethan: Konzepte f\u00fcr f\u00fcnf europ\u00e4ische St\u00e4dte"},"content":{"rendered":"<p><strong>Das Abfallmanagement stellt viele europ\u00e4ische Regionen noch immer vor Probleme. Dabei kann organischer M\u00fcll durchaus nachhaltig weiter verarbeitet werden. Das Projekt \u201eUrbanBiogas\u201c, dessen Ergebnisse das Kasseler Fraunhofer-Institut f\u00fcr Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) heute auf dem \u201eEurop\u00e4ischen Biomethanworkshop\u201c in Br\u00fcssel vorstellt, zeigt, wie Kommunen und St\u00e4dte ihre Bioabf\u00e4lle zu Biomethan aufbereiten und damit einer nachhaltigen Nutzung zuf\u00fchren.<\/strong><\/p>\n<p>\u201eWir sehen in der Biogasproduktion aus Abf\u00e4llen eine zukunftsweisende Technologie, um M\u00fcllentsorgungsprobleme vor allem in St\u00e4dten zu l\u00f6sen und die Erreichung der europ\u00e4ischen Zielvorgaben zur Abfallreduktion und Nutzung erneuerbarer Energien zu unterst\u00fctzen\u201c, betont Uwe Hoffstede, am IWES Leiter der Biogasanlagentechnik. Deswegen unterst\u00fctze das im Rahmen des EU-Programms \u201eIntelligent Energy for Europe\u201c gef\u00f6rderte Projekt \u201eUrbanBiogas\u201c den Ansatz \u201eAbfall zu Biomethan\u201c (Waste to Biomethan &#8211; WtB). Ziel sei es, f\u00fcr die am Projekt beteiligten St\u00e4dte Abrantes (Portugal), Gydnia (Polen), Graz (\u00d6sterreich), Zagreb (Kroatien) und Valmiera (Lettland) ein jeweils individuelles und tragf\u00e4higes WtB-Konzept zu entwickeln und auf den Weg zu bringen.<\/p>\n<h3>Technik zur Biogasaufbereitung zuverl\u00e4ssig<\/h3>\n<p>\u201eDie Technik zur Biogasaufbereitung steht zur Verf\u00fcgung und arbeitet zuverl\u00e4ssig\u201c, erkl\u00e4rt der IWES-Experte f\u00fcr Gasaufbereitung und Gaseinspeisung, Michael Beil. Im Rahmen von \u201eUrbanBiogas\u201c haben die IWES-Wissenschaftler die f\u00fcr die Energieversorgung und M\u00fcllentsorgung Verantwortlichen in den f\u00fcnf Partnerst\u00e4dten gezielt geschult. Zum Trainingsprogramm geh\u00f6rten nicht nur technologische Verfahren und Betriebskonzepte der Produktion und Aufbereitung von Biogas, sondern auch Finanzierungswege und die Mechanismen der Wertsch\u00f6pfungskette. \u201eGemeinsam mit den Arbeitsgruppen unserer Projektpartner ist es uns gelungen, Konzepte zu entwickeln, die die Reststoffpotenziale in der jeweiligen Region aussch\u00f6pfen und die sowohl technisch als auch wirtschaftlich umsetzbar sind\u201c, zieht Beil nach dreij\u00e4hriger Projektarbeit eine positive Bilanz.<\/p>\n<h3>Partnerst\u00e4dte in Portugal, Polen, \u00d6sterreich, Kroatien und Lettland<\/h3>\n<p>Alle f\u00fcnf Partnerst\u00e4dte wollen diese Konzepte nun in die Praxis umsetzen und damit einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz und zur Erreichung der von der Europ\u00e4ischen Union vorgegebenen Ausbauziele f\u00fcr die erneuerbaren Energien leisten. So will unter anderem die lettische Stadt Valmiera n\u00e4chstes Jahr mit der Bauplanung f\u00fcr eine Biogasanlage beginnen und f\u00fcr dieses Projekt rund 2 Millionen Euro in die Hand nehmen. Ziel ist es, die rund 7000 Tonnen, die hier j\u00e4hrlich an organischen Reststoffen anfallen, und die rund 3000 Tonnen Gr\u00fcnschnitt pro Jahr energetisch f\u00fcr die direkte Verstromung zu nutzen statt diese Bioabf\u00e4lle wie bislang zu kompostieren. Experten gehen davon aus, dass mit dieser Menge ca. 3000 MWh Strom erzeugt werden k\u00f6nnen. Dies w\u00fcrde den Jahresbedarf von rund 800 privaten Haushalten decken.<\/p>\n<h3>Europ\u00e4ischer Biomethanworkshop informiert \u00fcber Ergebnisse<\/h3>\n<p>Im Rahmen des \u201eEurop\u00e4ischen Biomethanworkshops\u201c informierten die IWES-Wissenschaftler in Br\u00fcssel ihre europ\u00e4ischen Kollegen \u00fcber die Erkenntnisse aus dem Projekt \u201eUrbanBiogas\u201c. Im Fokus stand hierbei die Entwicklung des Biomethanmarktes in Europa, seine Wertsch\u00f6pfungskette und die effiziente Biomethannutzung in den beteiligten Partnerl\u00e4ndern. \u201eNach unserer Einsch\u00e4tzung stehen die Hersteller von Biogasanlagen in den Startl\u00f6chern, um ihre Anlagen nach dem Einbruch des deutschen Marktes europaweit zu vermarkten\u201c, sagt Beil. Weitere Schwerpunkte der Veranstaltung waren die Biomethanprojekte \u201eGreenGrasGrids\u201c und \u201eBiomaster\u201c.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Abfallmanagement stellt viele europ\u00e4ische Regionen noch immer vor Probleme. Dabei kann organischer M\u00fcll durchaus nachhaltig weiter verarbeitet werden. 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