{"id":19505,"date":"2014-03-10T03:00:21","date_gmt":"2014-03-10T01:00:21","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=19505"},"modified":"2014-03-09T13:37:24","modified_gmt":"2014-03-09T11:37:24","slug":"bundesverbundprojekt-elke-schlussbericht-der-phase-iii-veroffentlicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/bundesverbundprojekt-elke-schlussbericht-der-phase-iii-veroffentlicht\/","title":{"rendered":"Bundesverbundprojekt ELKE \u2013 Schlussbericht der Phase III ver\u00f6ffentlicht"},"content":{"rendered":"<p><strong>Ein vielf\u00e4ltiger, extensiver Anbau nachwachsender Rohstoffe schafft mehr Vielfalt in der Kulturlandschaft und damit auch mehr Natur- und Umweltschutz in der Fl\u00e4che. Ehemalige konventionell gef\u00fchrte \u00c4cker weisen nach der Etablierung von Agrargeh\u00f6lzen, Bl\u00fch- und Getreidegemengen eine h\u00f6here Biodiversit\u00e4t (Artenvielfalt) auf, speichern mehr Kohlenstoff im Boden (Klimaschutz) und bereichern das Landschaftsbild (\u00c4sthetik). Bereits nach zwei bis drei Jahren verschiedener Untersuchungen zu Feldbiologie, Bodenkunde, Pflanzenbau und Sozio\u00f6konomie (2010-2012) sind diese Leistungen wissenschaftlich fundiert in einer ersten, klar positiven Tendenz best\u00e4tigt.<\/strong><\/p>\n<p>Herausragend sind zum einen die Untersuchungen im Raumverbund, also die parallele Erfassung der Arteninventare verschiedener Quellbiotope, eines Vergleichsraumes und der extensiven Kulturen. Zum anderen ist der iterative Entwicklungsprozess mit der Praxis und den Fachbeh\u00f6rden an vier Modellstandorten deutschlandweit einzigartig. Durch die Verbindung einer modellhaften Umsetzung mit intensiven Forschungsarbeiten konnten unterschiedliche Sichtweisen, sich erg\u00e4nzendes Wissen und regional gemeinsam erarbeitete L\u00f6sungen im Feld sichtbar werden.<\/p>\n<p>Unser heutiger Kulturlandschaftswandel wird weiter beschleunigt durch Klima- und Strukturwandel, Fl\u00e4chenumwidmung durch Bauma\u00dfnahmen, die Energiewende (Bioenergie) und eine \u00e4u\u00dferst unterschiedliche Bev\u00f6lkerungsentwicklung in Deutschland. Diese Dynamik braucht neue kooperative Pr\u00e4missen und folgerichtig neue Konzepte, die mehr Nutzen auf derselben Fl\u00e4che organisieren, also z.B. Natur- und Umweltschutz mit der Biomasseproduktion verkn\u00fcpfen. ELKE entwickelt derartige Mehrnutzungskonzepte, erg\u00e4nzt und erweitert bestehende Werkzeuge zur Umsetzung von Kompensationsma\u00dfnahmen und erm\u00f6glicht so die raumbezogene Entwicklung neuer und zeitgem\u00e4\u00dfer Landnutzungsstrategien in Deutschland.<\/p>\n<p>Den Schlussbericht zur Phase III k\u00f6nnen Sie <a href=\"http:\/\/www.landnutzungsstrategie.de\/fileadmin\/userdaten\/dokumente\/ELKE\/Oeffentlicher_Bereich\/Ergebnisse\/2013-10-31_Schlussbericht_ELKE_III_JB.pdf\" target=\"_blank\">hier herunterladen.<\/a> Nachdruck und Verbreitung sind ausdr\u00fccklich erw\u00fcnscht. Anregungen, Erweiterungen und konstruktive Kritik sind uns willkommen.<\/p>\n<p>Wir danken allen Partnern, Kolleginnen und Kollegen f\u00fcr die gute und praxisorientierte Zusammenarbeit in ELKE. Ein besonderer Dank gilt der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) f\u00fcr die konstruktive Begleitung und F\u00f6rderung dieses Bundesverbundprojektes mit Mitteln des Bundesministeriums f\u00fcr Ern\u00e4hrung und Landwirtschaft (BMEL) aufgrund eines Beschlusses des deutschen Bundestages.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein vielf\u00e4ltiger, extensiver Anbau nachwachsender Rohstoffe schafft mehr Vielfalt in der Kulturlandschaft und damit auch mehr Natur- und Umweltschutz in der Fl\u00e4che. Ehemalige konventionell gef\u00fchrte \u00c4cker weisen nach der Etablierung von Agrargeh\u00f6lzen, Bl\u00fch- und Getreidegemengen eine h\u00f6here Biodiversit\u00e4t (Artenvielfalt) auf, speichern mehr Kohlenstoff im Boden (Klimaschutz) und bereichern das Landschaftsbild (\u00c4sthetik). 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