{"id":19193,"date":"2014-02-07T02:22:59","date_gmt":"2014-02-07T00:22:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.k-zeitung.de\/positive-prognose-fuer-biokunststoffe\/150\/1193\/76627\/"},"modified":"2014-02-06T12:46:26","modified_gmt":"2014-02-06T10:46:26","slug":"positive-prognose-fur-biokunststoffe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/positive-prognose-fur-biokunststoffe\/","title":{"rendered":"Positive Prognose f\u00fcr Biokunststoffe"},"content":{"rendered":"<p><strong>Nachdem Mitte Dezember 2013 European Bioplastics eine ausgesprochen positive Prognose f\u00fcr den Weltmarkt der Biokunststoffe bis zum Jahr 2017 pr\u00e4sentierte, bl\u00e4st jetzt das Marktforschungsinstitut Ceresana ins gleiche Horn: Rasantes Wachstum \u2013 sogar bis 2021. Dennoch bleiben laut Ceresana einige Sch\u00e4tze ungehoben.<\/strong><\/p>\n<p>Polypropylen aus Zuckerrohr, Polyester aus St\u00e4rke, Polymere aus Milchs\u00e4ure: Kunststoffe aus nachwachsenden Rohstoffen entwickeln sich immer mehr zu einer echten Alternative zu Standardkunststoffen auf petrochemischer Rohstoffbasis. &#8220;Biokunststoffe haben auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ein enormes Potenzial\u201c, erl\u00e4utert Oliver Kutsch, der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Marktforschungsinstituts Ceresana: &#8220;Bis 2021 wird ihr Verbrauch j\u00e4hrlich um voraussichtlich 18,9% steigen.\u201c Ceresana ver\u00f6ffentlicht die bereits dritte Auflage einer Studie zur globalen Entwicklung des Biokunststoffmarktes.<\/p>\n<p>Ungehobene Sch\u00e4tze<\/p>\n<p>Die verbesserten Eigenschaften moderner Biokunststoffe erm\u00f6glichen zunehmend die Substitution von herk\u00f6mmlichem Kunststoff. Technische Fortschritte und der rasante Ausbau der Produktionskapazit\u00e4ten erlauben den Herstellern, die Preise zu senken und damit die Wettbewerbsf\u00e4higkeit von Biokunststoffen weiter zu steigern. Trotzdem haben sie noch viel ungesch\u00f6pftes Potential: Immer noch zweifeln viele Verarbeiter und Verbraucher an der Leistungs- und Verarbeitungsf\u00e4higkeit der &#8220;gr\u00fcnen\u201c Kunststoffe. Andererseits bem\u00fchen sich weltweit Kunststoff-Anwender und innovative Unternehmen, mit Umweltschutz und Nachhaltigkeit ihr Image aufzupolieren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Europa geht voraus<\/p>\n<p>Ceresana erwartet, dass der Weltmarkt f\u00fcr Biokunststoffe bis zum Jahr 2021 auf rund 5,8 Mrd. USD wachsen wird \u2013 das hei\u00dft, dass sich der Umsatz im Vergleich zu heute verdreifacht. Derzeit entf\u00e4llt noch mehr als ein Drittel des Biokunststoff-Verbrauchs auf Europa. Nach den Prognosen von Ceresana wird das auch noch einige Jahre lang so bleiben, nicht zuletzt, weil Europa bei biobasierten Kunststoffen f\u00fchrend in Forschung und Entwicklung ist. Besonders die Regionen Asien-Pazifik und S\u00fcdamerika holen jedoch gewaltig auf: Sie verf\u00fcgen \u00fcber ein F\u00fclle biologischer Rohstoffe, Regierungen, die Biokunststoffe f\u00f6rdern, und wachsende Absatzm\u00e4rkte.<\/p>\n<p>Fokus auf &#8220;Drop-in&#8221;-Biokunststoffe<\/p>\n<p>Der Trend geht zu sogenannten &#8220;Drop-in\u201c-Biokunststoffen, etwa Bio-Polyethylen oder Bio-PET, die identische Eigenschaften wie ihre Pendants aus fossilen Rohstoffen haben, allerdings ebenfalls biologisch nicht abbaubar sind. Hinter dieser Entwicklung stehen gro\u00dfe Konzerne aus den Bereichen Lebensmittel, Konsumg\u00fcter und Automobile, die durch Verwendung der gut rezyklierbaren Biokunststoffe ihren \u00f6kologischen Fu\u00dfabdruck verringern wollen. Biologisch abbaubare Kunststoffe sind dagegen \u00fcberall dort besonders gefragt, wo sie helfen, Entsorgungskosten zu sparen: Verpackungen, die zusammen mit Lebensmittelresten verrotten, landwirtschaftliche Folien, die einfach untergepfl\u00fcgt werden k\u00f6nnen oder auch Blument\u00f6pfe und Anzucht-Schalen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem Mitte Dezember 2013 European Bioplastics eine ausgesprochen positive Prognose f&uuml;r den Weltma&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","nova_meta_subtitle":"","footnotes":""},"categories":[5572],"tags":[],"supplier":[1691,435],"class_list":["post-19193","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bio-based","supplier-ceresena-research","supplier-european-bioplastics-ev"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/19193","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=19193"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/19193\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=19193"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=19193"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=19193"},{"taxonomy":"supplier","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/supplier?post=19193"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}