{"id":19082,"date":"2014-01-30T03:06:35","date_gmt":"2014-01-30T01:06:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.innovations-report.de\/html\/berichte\/umwelt_naturschutz\/europaweit_naehrstoffkreislaeufe_nachhaltig_225409.html"},"modified":"2014-01-29T17:32:39","modified_gmt":"2014-01-29T15:32:39","slug":"europaweit-nahrstoffkreislaufe-nachhaltig-und-kostengunstig-nutzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/europaweit-nahrstoffkreislaufe-nachhaltig-und-kostengunstig-nutzen\/","title":{"rendered":"Europaweit N\u00e4hrstoffkreisl\u00e4ufe nachhaltig und kosteng\u00fcnstig nutzen"},"content":{"rendered":"<p><strong>Seit Ende 2013 ist eine Forschergruppe um Prof. Dr.-Ing. Eckhard Kraft, Professur Biotechnologie in der Ressourcenwirtschaft an der Bauhaus-Universit\u00e4t Weimar, offizieller Partner im europaweiten Forschungsprojekt \u00bbBioRefine \u2013 Recycling anorganischer Stoffe aus landwirtschaftlichen und bioindustriellen Abfallstr\u00f6men (Recycling Inorganic Chemicals from Agro-and Bio-Industry Wastestreams)\u00ab.<\/strong><\/p>\n<p>Das Forschungsprojekt besch\u00e4ftigt sich mit dem Umstand, dass beim \u00dcbergang von einer fossilen zu einer auf Biomassen basierenden Wirtschaft die gr\u00f6\u00dfte Herausforderung das Schlie\u00dfen der Stoffkreisl\u00e4ufe und der \u00dcbergang zu einer nachhaltigen Wirtschaftsweise ist. Dabei steht vor allem die Ressource N\u00e4hrstoff im Fokus, da diese sich zunehmend ersch\u00f6pft. Bereits jetzt m\u00fcssen erhebliche Mengen an fossilen Energietr\u00e4gern f\u00fcr die Herstellung von chemischen D\u00fcngemitteln aufgewendet werden, trotzdem die Kosten f\u00fcr diese Energietr\u00e4ger und D\u00fcngemittel immer weiter steigen.<\/p>\n<p>Die Umstellung auf eine nachhaltige Wirtschaftsweise erwies sich bisher aufgrund von unterschiedlichen nationalen Gesetzgebungen, der mangelnden Integration der institutionellen und unternehmerischen F\u00fchrungsstrukturen und letztlich der mangelnden Koordination zwischen den Aktivit\u00e4ten der verschiedenen Akteure als schwierig. Obwohl die EU-Umweltgesetzgebung sich \u00fcber eine zunehmende Zahl von Umweltaspekten erstreckt, stehen in diesem Bereich bei der Harmonisierung von Standards, Techniken und M\u00e4rkten immer noch gro\u00dfe Herausforderungen bevor.<\/p>\n<p>Die Region Nordwesteuropa (NWE-Region) mit ihrer hohen Bev\u00f6lkerungsdichte, ihrer intensiven industriellen und landwirtschaftlichen T\u00e4tigkeit sowie den gro\u00dfen Mengen an R\u00fcckst\u00e4nden ist ein ideales Testgebiet f\u00fcr die Bew\u00e4ltigung dieser Herausforderungen. Daher zielt \u00bbBioRefine\u00ab mit einem branchen- und l\u00e4nder\u00fcbergreifenden Ansatz auf die Einbeziehung aller Beteiligten in der NWE-Region ab.<\/p>\n<p>Um dieses Ziel zu erreichen, werden verschiedene Interessengruppen aus dem Projektgebiet zusammengebracht, die ein breites Spektrum von mineralischen Stofffl\u00fcssen und eine breite Palette von bestehenden Aufbereitungstechniken abdecken. Durch diese Interaktion kann das vorhandene Wissen bestm\u00f6glich genutzt und regionale Anwendungen inspiriert werden, wodurch wiederum ein transnationaler Nutzen gegeben sein kann. Das oberste Ziel ist es, die Stoffstr\u00f6me der R\u00fcckst\u00e4nde zu minimieren und die daraus zur\u00fcck gewonnenen Mineralien wirtschaftlich zu verwerten. Dadurch wird das auf der Verwertung von Biomasse basierende Wirtschaftswachstum gef\u00f6rdert und ist damit zu einem allseitigen Nutzen sowohl f\u00fcr die Umwelt als auch die Wirtschaft in der Region Nordwesteuropa.<\/p>\n<p>Das durch Mitarbeiter der Professur Biotechnologie in der Ressourcenwirtschaft zu bearbeitende Arbeitspaket hat neben dem Austausch mit den internationalen Partnern zum Ziel, f\u00fcr die Verwendungsm\u00f6glichkeit von Holzkohlenaschen aus Biomasse-Heizkraftwerken neue Methoden der N\u00e4hrstoffr\u00fcckgewinnung zu identifizieren und zu evaluieren. Innerhalb dieses Arbeitspaketes werden die R\u00fcckgewinnungs-Techniken und die Vermarktung der Produkte dieser Techniken diskutiert. Die Ergebnisse werden dann gemeinsam mit den Partnern aus den verschiedenen Regionen in einem l\u00e4nder\u00fcbergreifenden Kontext gebracht.<\/p>\n<p>Das Projekt l\u00e4uft seit Mai 2011 und ist in der ersten F\u00f6rderphase bis Dezember 2015 ausgelegt, Es wird vom INTERREG IVB NWE Programm mit mehr als 2,5 Millionen Euro gef\u00f6rdert und erfolgt in Zusammenarbeit mit der Ghent Universiteit (BE), Gembloux Agro-Bio Tech, Universit\u00e9 de Li\u00e8ge (BE), Alterra, institute within the legal entity Stichting DLO (NL), University of Leeds (UK), Laboratoire D\u00e9partemental d&#8217;Analyses et de Recherche (LDAR) (FR) und ENER-BIOM (FR).<\/p>\n<p><strong>Kontakt<\/strong><br \/>\nProf. Dr.-Ing. Eckhard Kraft<br \/>\nBiotechnologie in der Ressourcenwirtschaft<br \/>\nBauhaus-Universit\u00e4t Weimar<br \/>\nTel.: +49 (0) 36 43\/58 46 21<br \/>\nFax: +49 (0) 36 43\/58 46 39<br \/>\nE-Mail: <a href=\"mailto:eckhard.kraft@uni-weimar.de\" target=\"_blank\">eckhard.kraft@uni-weimar.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[&Ouml;kologie Umwelt- Naturschutz] Das Forschungsprojekt besch&auml;ftigt sich mit dem Umstand, dass beim &Uuml;be&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","nova_meta_subtitle":"","footnotes":""},"categories":[5572],"tags":[],"supplier":[910,6434,10192,6433,6431,6432],"class_list":["post-19082","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bio-based","supplier-bauhaus-universitaet-weimar","supplier-gembloux-agro-bio","supplier-ghent-university","supplier-laboratoire-recherche","supplier-universite-liege","supplier-university-leeds"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/19082","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=19082"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/19082\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=19082"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=19082"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=19082"},{"taxonomy":"supplier","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/supplier?post=19082"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}