{"id":18859,"date":"2014-01-17T02:15:40","date_gmt":"2014-01-17T00:15:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.innovations-report.de\/html\/berichte\/geowissenschaften\/studie_sagt_schwerere_laenger_anhaltende_duerren_224853.html"},"modified":"2014-01-16T15:29:26","modified_gmt":"2014-01-16T13:29:26","slug":"studie-sagt-schwerere-und-langer-anhaltende-durren-europa-voraus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/studie-sagt-schwerere-und-langer-anhaltende-durren-europa-voraus\/","title":{"rendered":"Studie sagt schwerere und l\u00e4nger anhaltende D\u00fcrren in Europa voraus"},"content":{"rendered":"<p><strong>Der Klimawandel ist nur eine der Ursachen. Die Folgen sind weitreichend \u2013 von der Landwirtschaft bis zum Betrieb von Atomkraftwerken.<\/strong><\/p>\n<p>Vor allem in S\u00fcdeuropa wird Wasser im Laufe des 21. Jahrhunderts immer knapper, so die Analyse. Die Niedrigwasserabfl\u00fcsse sinken demnach in Spanien, Portugal, Italien, aber auch in S\u00fcdfrankreich und auf dem Balkan in den kommenden Jahrzehnten deutlich, mancherorts bis zu 40 Prozent. Verbunden damit seien ausgepr\u00e4gtere D\u00fcrreperioden mit bis zu 80 Prozent h\u00f6herem Abflussdefizit, so die Studie, die jetzt im Fachmagazin Hydrology and Earth System Sciences ver\u00f6ffentlicht wurde. Aber auch Regionen, denen wegen des Klimawandels in vielen bisherigen Studien vermehrte Niederschl\u00e4ge vorhergesagt wurden, d\u00fcrften wegen erh\u00f6hten Wasserverbrauchs k\u00fcnftig unter hydrologischen D\u00fcrren und fallenden Pegeln leiden \u2013 darunter auch weite Teile Deutschlands.<\/p>\n<p>\u201eH\u00e4ufig liegt das Augenmerk bei Szenarien zur Wasserverf\u00fcgbarkeit alleine auf den Folgen des Klimawandels\u201c, sagt Dr.-Ing. Martina Fl\u00f6rke, Leiterin der Forschungsgruppe \u201eGlobale und regionale Dynamiken \u2013 Wasser\u201c am Center for Environmental Systems Research (CESR) der Universit\u00e4t Kassel. \u201eDabei k\u00f6nnen andere Faktoren einen vergleichbaren Effekt haben und die Wasserknappheit noch verst\u00e4rken: das Bev\u00f6lkerungswachstum etwa oder das Niveau der Wassernutzung.\u201c In das Szenario flossen daher Daten und Prognosen zum Klimawandel ebenso ein wie Vorhersagen des Wasserverbrauchs in ganz Europa. Neben Fl\u00f6rke waren der Kasseler Wissenschaftler Florian Wimmer und andere Forscher an der Studie des Institute for Environment and Sustainability im italienischen Ispra beteiligt.<\/p>\n<p>Das Szenario, das die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler entwerfen, reicht bis zum Ende des 21. Jahrhunderts. Sie k\u00f6nnen dabei auf Daten aus vorangegangenen Studien aufbauen. W\u00e4hrend die Autorinnen und Autoren f\u00fcr den Klimawandel einen Anstieg der globalen Mitteltemperatur um bis zu 3,4 Grad annehmen und sich damit im mittleren Bereich der Prognosen bewegen, sind sie in Sachen Wasserverbrauch pessimistisch und gehen von einem drastischen Anstieg aus.<\/p>\n<p>\u201ePolitik, Wirtschaft und Gesellschaft in den europ\u00e4ischen L\u00e4ndern m\u00fcssen sich auf wachsende Wasserknappheit einstellen und Anpassungsstrategien entwickeln\u201c, erkl\u00e4rt Fl\u00f6rke. \u201eDas betrifft naheliegenderweise die Landwirtschaft und die Wasserversorgung der B\u00fcrger, aber auch andere Bereiche von der Fluss-Schifffahrt bis hin zu Kraftwerken, die mit Flusswasser gek\u00fchlt werden.\u201c In den letzten zwanzig Jahren h\u00e4tten die durch D\u00fcrre verursachten Kosten in Europa bei 6,2 Mrd. Euro pro Jahr gelegen, so die Studie. Diese Kosten d\u00fcrften weiter wachsen.<\/p>\n<p>Link zu Studie:\u00a0<a href=\"http:\/\/www.hydrol-earth-syst-sci.net\/18\/85\/2014\/hess-18-85-2014.html\" target=\"_self\">www.hydrol-earth-syst-sci.net\/18\/85\/2014\/hess-18-85-2014.html<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[Geowissenschaften] Das ist das Ergebnis einer Studie, an der eine Forschungsgruppe der Universit&auml;t &#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","nova_meta_subtitle":"","footnotes":""},"categories":[5572],"tags":[],"supplier":[6367,1833],"class_list":["post-18859","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bio-based","supplier-institute-for-environment-and-sustainability-ies","supplier-universitaet-kassel"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18859","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=18859"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18859\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=18859"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=18859"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=18859"},{"taxonomy":"supplier","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/supplier?post=18859"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}