{"id":18857,"date":"2014-01-16T03:06:26","date_gmt":"2014-01-16T01:06:26","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=18857"},"modified":"2014-01-15T15:38:43","modified_gmt":"2014-01-15T13:38:43","slug":"antrag-fur-zim-kooperationsnetzwerk-bioplastik-erfolgreich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/antrag-fur-zim-kooperationsnetzwerk-bioplastik-erfolgreich\/","title":{"rendered":"Antrag f\u00fcr ZIM-Kooperationsnetzwerk \u201eBioPlastik\u201c erfolgreich"},"content":{"rendered":"<p><strong>Der von der Industrielle Biotechnologie Bayern Netzwerk GmbH (IBB Netzwerk GmbH) eingereichte Antrag f\u00fcr das Kooperationsnetzwerk &#8220;BioPlastik&#8221; wurde vom Bundesministerium f\u00fcr Wirtschaft und Energie (BMWI) bewilligt. Die F\u00f6rderung erfolgt innerhalb des Programms &#8220;Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand&#8221; (ZIM). Das interdisziplin\u00e4r zusammengesetzte Kooperationsnetzwerk will den Marktanteil von biobasierten Polymeren deutlich verst\u00e4rken. Der Fokus der bislang 20 Partner sind technische Projekte zur Entwicklung von innovativen und gleichzeitig preisg\u00fcnstigen Biopolymeren. Diese sollen in Massenprodukten wie Verpackungen zum Einsatz kommen. Dabei m\u00fcssen die Biopolymer-Materialien gleiche oder sogar bessere Eigenschaften aufweisen als konventionelle petrochemische Kunststoffe. Zudem werden an die Herstellung der Biopolymere und die Materialien selbst strenge Nachhaltigkeitskriterien gestellt.<\/strong><\/p>\n<p>Die IBB Netzwerk GmbH wurde von den beteiligten Partnern f\u00fcr das Netzwerkmanagement beauftragt. Ihre Aufgabe besteht darin, das Netzwerk auszubauen, die Netzwerkinteraktionen zu f\u00f6rdern sowie Forschungs- und Entwicklungsprojekte mit zu konzipieren. Dar\u00fcber hinaus wird die IBB Netzwerk GmbH die \u00d6ffentlichkeit informieren und Konzepte erarbeiten, um den Markteintritt zu erleichtern. Daf\u00fcr erh\u00e4lt sie f\u00fcr zun\u00e4chst ein Jahr insgesamt rund 150.000 Euro vom BMWE und den Netzwerkpartnern. Nach erfolgreichem Abschluss ist eine weitere F\u00f6rderung \u00fcber zwei bis drei Jahre m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Damit wird die IBB Netzwerk GmbH auf einem Gebiet mit gr\u00f6\u00dfter Umweltrelevanz t\u00e4tig: Lebensmittelverpackungen, Tragetaschen, Spielzeug oder Funktionskleidung aus petrochemischen Kunststoffen sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Ihre Langlebigkeit wird allerdings zum Problem, denn sie werden in der Natur nur sehr schlecht abgebaut. Aus diesem Grund reichert sich umweltsch\u00e4dlicher Kunststoffm\u00fcll immer mehr an, deutlich sichtbar etwa in den Meeren. &#8220;Um diese Umweltverschmutzung zu vermindern, will sich das Kooperationsnetzwerk &#8216;BioPlastik&#8217; auf biobasierte, abbaubare Polymere konzentrieren und diese an die jeweils anwendungstechnisch gew\u00fcnschten Anforderungen anpassen&#8221;, erl\u00e4utert Prof. Haralabos Zorbas, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der IBB Netzwerk GmbH. Aufgrund ihrer Eigenschaften ist das Marktpotential f\u00fcr biobasierte Polymere enorm. Dieses Potential soll im Kooperationsnetzwerk k\u00fcnftig erschlossen werden.<\/p>\n<p><em><strong>\u00dcber das ZIM-Kooperationsnetzwerk &#8220;BioPlastik&#8221;<br \/>\n<\/strong>Das Netzwerk umfasst derzeit 20 Partner: 2mag AG, ANiMOX GmbH, Baerlocher GmbH, Arbeitsgruppe Chemische Funktionen in Biosystemen, BARTLING GmbH &amp; Co. KG, Beucke &amp; S\u00f6hne GmbH &amp; Co. KG, Bionatic GmbH &amp; Co. KG, Fritzmeier Umwelttechnik GmbH, Gaplast GmbH, HPX Polymers GmbH, ifeu &#8211; Institut f\u00fcr Energie- und Umweltforschung Heidelberg GmbH, jura-plast GmbH, jura-tech GmbH, provenion GmbH, Rampf Ecosystems GmbH &amp; Co. KG, Siegwerk Druckfarben AG &amp; Co. KGaA, Technische Universit\u00e4t M\u00fcnchen &#8211; Lehrstuhl f\u00fcr Chemie Biogener Rohstoffe, UnaveraChemLab GmbH, Walter Rau Lebensmittelwerke GmbH &amp; Co. KG und Westf\u00e4lische Wilhelms-Universit\u00e4t M\u00fcnster &#8211; Institut f\u00fcr Molekulare Mikrobiologie und Biotechnologie. <\/em><em> <\/em><em>Die IBB Netzwerk GmbH betreibt das Netzwerkmanagement, wird das Netzwerk k\u00fcnftig weiter ausbauen und die Partner bei der Ausarbeitung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten unterst\u00fctzen. Die F\u00f6rderung l\u00e4uft zun\u00e4chst von Januar bis Dezember 2014. Zwei bis drei weitere Jahre sind im Anschluss m\u00f6glich.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der von der Industrielle Biotechnologie Bayern Netzwerk GmbH (IBB Netzwerk GmbH) eingereichte Antrag f\u00fcr das Kooperationsnetzwerk &#8220;BioPlastik&#8221; wurde vom Bundesministerium f\u00fcr Wirtschaft und Energie (BMWI) bewilligt. Die F\u00f6rderung erfolgt innerhalb des Programms &#8220;Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand&#8221; (ZIM). Das interdisziplin\u00e4r zusammengesetzte Kooperationsnetzwerk will den Marktanteil von biobasierten Polymeren deutlich verst\u00e4rken. Der Fokus der bislang 20 Partner sind [&#8230;]<\/p>\n","protected":false},"author":59,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","nova_meta_subtitle":"","footnotes":""},"categories":[5572],"tags":[],"supplier":[6352,450,5919,2376,263,292],"class_list":["post-18857","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bio-based","supplier-bundesministerium-wirtschaft-energie","supplier-ifeu-institut-fuer-energie-und-umweltforschung-heidelberg-gmbh","supplier-ibb-netzwerk","supplier-rampf-ecosystems-gmbh-co-kg","supplier-technische-universitaet-muenchen","supplier-universitaet-muenster"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18857","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/59"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=18857"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18857\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=18857"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=18857"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=18857"},{"taxonomy":"supplier","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/supplier?post=18857"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}