{"id":18790,"date":"2013-11-15T13:07:56","date_gmt":"2013-11-15T11:07:56","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=18790"},"modified":"2014-01-11T13:27:13","modified_gmt":"2014-01-11T11:27:13","slug":"positionspapier-biookonomie-vorgestellt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/positionspapier-biookonomie-vorgestellt\/","title":{"rendered":"Positionspapier Bioo\u0308konomie vorgestellt"},"content":{"rendered":"<p><strong>Am 13. November 2013 wurde ein von O\u0308VAF und BIOS Science Austria gemeinschaftlich erarbeitetes Positionspapier Bioo\u0308konomie im Lebensministerium in Anwesenheit von Wissenschaftsminister Prof. To\u0308chterle und zahlreicher Vertreterinnen und Vertreter interessierter Institutionen vorgestellt. Das Positionspapier stellt den ersten konkreten Schritt in der Entwicklung einer eigensta\u0308ndigen nationalen Bioo\u0308konomie-Strategie fu\u0308r O\u0308sterreich dar.<\/strong><\/p>\n<p>Bioo\u0308konomie ist die wissensbasierte Erzeugung und Nutzung biologischer Ressourcen um Produkte, Verfahren und Dienstleistungen in allen wirtschaftlichen Sektoren im Rahmen eines zukunftsfa\u0308higen Wirtschaftssystems bereitzustellen. Damit sollen die gesellschaftlichen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts &#8211; wie etwa die nachhaltige Versorgung der wachsenden Weltbevo\u0308lkerung mit qualitativen und sicheren Lebensmitteln, die Reduktion der Treibhausgasemissionen und die Verknappung von Ressourcen &#8211; bewa\u0308ltigt und eine nachhaltige Entwicklung ermo\u0308glicht werden. BOKU-Rektor Martin Gerzabek ist u\u0308berzeugt: \u201eForschung und Innovation sind integraler Bestandteil fu\u0308r die Bewa\u0308ltigung dieser Grand Challenges. Zugleich ist die strategische Entwicklung einer Bioo\u0308konomie eine wichtige Chance zur Schaffung von Arbeitspla\u0308tzen und Steigerung der Wettbewerbsfa\u0308higkeit, die es wahrzunehmen gilt\u201c.<\/p>\n<p>Gemeinsam erwirtschaften die Sektoren der Bioo\u0308konomie in Europa einen ja\u0308hrlichen Umsatz von etwa 2 Billionen Euro und bescha\u0308ftigen ungefa\u0308hr 22 Millionen Menschen. Bioo\u0308konomie zu leben verlangt technologische Innovationen, geeignete sozioo\u0308konomische und o\u0308kosoziale Rahmenbedingungen und damit auch soziale Erneuerungen in Bezug auf Erna\u0308hrungsgewohnheiten, Mobilita\u0308tsverhalten und Konsummuster sowie Wissens- und Technologietransfer.<\/p>\n<p><strong>Die durch BIOS Science Austria und O\u0308VAF vorgeschlagenen Umsetzungsschritte umfassen beispielhaft die folgenden Punkte:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Entwicklung einer nationalen Bioo\u0308konomiestrategie fu\u0308r O\u0308sterreich unter Einbeziehung der betroffenen Ministerien und Stakeholder<\/li>\n<li>Sta\u0308rkung von Kooperationen und Wissenstransfer zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft<\/li>\n<li>Weiterentwicklung der institutionellen Rahmenbedingungen fu\u0308r die Beteiligung an europa\u0308ischen und internationalen Forschungsprogrammen<\/li>\n<\/ul>\n<p>Der Vorschlag der Entwicklung einer nationalen Bioo\u0308konomiestrategie fu\u0308r O\u0308sterreich wurde im Rahmen einer Podiumsdiskussion, die mit hochrangigen Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Sozialpartnern besetzt war, mit gro\u00dfer Zustimmung aufgenommen. &#8220;In O\u0308sterreich wurde der Boden fru\u0308h bereitet, so dass bioo\u0308konomisches Denken Fru\u0308chte tra\u0308gt&#8221;, so Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz To\u0308chterle. &#8220;Mit Initiativen wie dem Bioo\u0308konomie-Positionspapier haben die Beteiligten jedenfalls die Zukunft auf ihrer Seite&#8221;, gratulierte der Minister den InitiatorInnen. Die beiden beteiligten Universita\u0308ten, die Veterina\u0308rmedizinische Universita\u0308t Wien und die Universita\u0308t fu\u0308r Bodenkultur Wien, nehmen aus Sicht des Ministers &#8220;eine Vorreiter- und Vorbildfunktion auf dem vielfa\u0308ltigen Gebiet der Bioo\u0308konomie ein&#8221;.<\/p>\n<p><strong>Kontakt<br \/>\n<\/strong>Univ.-Prof. Dr. Josef Glo\u0308\u00dfl<br \/>\nVizerektor der BOKU Wien<br \/>\nE-Mail: <a href=\"mailto:josef.gloessl@boku.ac.at\" target=\"_blank\">josef.gloessl@boku.ac.at<\/a><br \/>\nTel. 01-47654-1014<\/p>\n<p><em><strong>\u00dcber die O\u0308VAF<br \/>\n<\/strong>Die o\u0308sterreichische Vereinigung fu\u0308r Agrar-, Lebens- und Umweltwissenschaftliche Forschung (O\u0308VAF) wurde 1977 als unabha\u0308ngige Forschungs- Koordinations- und Beratungsplattform im Bereich der Agrarforschung gegru\u0308ndet. Ihre zentrale Aufgabe besteht darin, strategische Fragestellungen aufzugreifen, zu thematisieren und auf Basis eines interdisziplina\u0308ren wissenschaftlichen Ansatzes bei der Erarbeitung entsprechender Lo\u0308sungen mitzuwirken.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>\u00dcber BIOS Science Austria<br \/>\n<\/strong>Im Rahmen der Bios Science Austria wollen die Universita\u0308t fu\u0308r Bodenkultur Wien, die Veterina\u0308rmedizinische Universita\u0308t Wien und das Lebensministerium mit seinen Institutionen wie der AGES (O\u0308sterreichische Agentur fu\u0308r Gesundheit und Erna\u0308hrungssicherheit), dem BFW (Bundesforschungszentrum fu\u0308r Wald) und dem UBA (Umweltbundesamt) im Bereich Lebenswissenschaften Ressourcen bu\u0308ndeln, Themen abstimmen und Synergien schaffen. Ziel ist es, sich als starkes Bu\u0308ndnis im internationalen Umfeld besser behaupten zu ko\u0308nnen.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 13. 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