{"id":18432,"date":"2013-12-09T03:03:45","date_gmt":"2013-12-09T01:03:45","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=18432"},"modified":"2013-12-08T11:11:36","modified_gmt":"2013-12-08T09:11:36","slug":"synthetische-biologie-forschung-und-innovation-mit-verantwortung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/synthetische-biologie-forschung-und-innovation-mit-verantwortung\/","title":{"rendered":"Synthetische Biologie \u2013 Forschung und Innovation mit Verantwortung"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die Synthetische Biologie \u2013 das Modellieren und Konstruieren k\u00fcnstlicher biologischer Systeme \u2013 k\u00f6nnte L\u00f6sungen f\u00fcr dr\u00e4ngende Fragen in Bereichen wie Energie, Gesundheit und Umwelt bieten. Gleichzeitig bringt sie gesellschaftliche, politische und ethische Herausforderungen mit sich. Fr\u00fch den offenen Dialog \u00fcber Chancen und Risiken anzusto\u00dfen, ist Ziel des Projekts SYNENERGENE, das die EU mit vier Millionen Euro f\u00f6rdert. Das Institut f\u00fcr Technikfolgenabsch\u00e4tzung und Systemanalyse (ITAS) des KIT koordiniert das Konsortium aus mehr als 25 nationalen und internationalen Partnern.<\/strong><\/p>\n<p>An der Schnittstelle zwischen Biologie und Technik f\u00fchrt die Synthetische Biologie Disziplinen wie Molekularbiologie, Nanobiotechnologie, Organische Chemie, Ingenieurwissenschaften und Informationstechnik zusammen. Das Potenzial ma\u00dfgeschneiderter k\u00fcnstlicher biologischer Systeme kann k\u00fcnftig von der Energieerzeugung \u00fcber das Erschlie\u00dfen neuer Rohstoffe bis zur Herstellung von Medikamenten reichen. Die m\u00f6glichen unbeabsichtigten Folgen, etwa f\u00fcr Gesundheit oder Umwelt, sind jedoch noch unklar. \u201eDas Feld der Synthetischen Biologie entwickelt sich gerade erst, seine Konturen sind noch nicht festgelegt, sagt Projektleiter Christopher Coenen vom ITAS. \u201eWir wollen deshalb fr\u00fch in diesem Prozess B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger sowie die unterschiedlichsten Akteure und Entscheider beteiligen \u2013 und sie zur Diskussion untereinander anregen.\u201c<\/p>\n<p>Ziel von SYNENERGENE sei es, durch eine Kombination von \u00f6ffentlichen Beteiligungsangeboten, Experten- und Stakeholder-Dialogen, wissenschaftlichen Analysen und k\u00fcnstlerischer Reflexion alle Beteiligten dabei zu unterst\u00fctzen, voneinander zu lernen, den neuen Wissenschaftsbereich gemeinschaftlich zu formen und eine nachhaltige Agenda zu entwickeln. \u201eAll das wird zu verantwortungsvoller Forschung und Innovation in der Synthetischen Biologie \u2013 und dar\u00fcber hinaus \u2013 beitragen.\u201c<\/p>\n<p>Dazu hat das Konsortium einen Aktionsplan (Mobilisation Mutual Learning Action Plan, MMLAP) entwickelt, der unter anderem mehr als 100 Veranstaltungen vorsieht, darunter auch Theaterauff\u00fchrungen und Kunstprojekte. \u201eWir bleiben \u2013 bei der Dynamik des Themenfelds \u2013 jederzeit flexibel und sind offen f\u00fcr Kooperationen mit weiteren Initiativen und Organisationen\u201c, so Coenen. Derzeit sind neben dem KIT mehr als 25 weitere Partner aus Europa und Nordamerika beteiligt.<\/p>\n<p>Die EU f\u00f6rdert SYNENERGENE mit vier Millionen Euro in den n\u00e4chsten vier Jahren. Das Projekt tr\u00e4gt zu den Aktivit\u00e4ten im Bereich \u201eScience in Society\u201c (dt. \u201eWissenschaft in der Gesellschaft\u201c) der EU bei: Verantwortungsvolle Forschung und Innovation (Responsible Research und Innovation, RRI) haben im neuen EU-Rahmenprogramm zentrale Bedeutung. Verschiedene gesellschaftliche Gruppen, B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft, Bildung und Kunst sollen demnach in allen Phasen von Forschung und Innovation zusammenarbeiten, um so Naturwissenschaft und Technik mit gesellschaftlichen Werten, Bed\u00fcrfnissen und Erwartungen in Einklang zu bringen.<\/p>\n<p>Website des Projekts: <a href=\"http:\/\/www.synenergene.eu\" target=\"_blank\">www.synenergene.eu<\/a><\/p>\n<p><strong>Diskussion und Kunstausstellung zur Synthetischen Biologie<\/strong><br \/>\nAls eine der ersten Veranstaltungen des Projekts widmet sich die Podiumsdiskussion \u201eKonstruiertes Leben \u2013 Synthetisch, n\u00fctzlich, \u2026 gut?\u201c, die das ITAS zusammen mit der Forschungsst\u00e4tte der Evangelischen Studiengemeinschaft (FEST), Heidelberg, und weiteren Partnern organisiert, dem Austausch \u00fcber die Synthetische Biologie. Die Veranstaltung findet am Montag, 9. Dezember 2013 um 18.30 Uhr an der Universit\u00e4t Heidelberg im Rahmen des \u201eInternational Symposion on Synthetic Biology\u201c statt (BioQuant, im Neuenheimer Feld 267, 69120 Heidelberg). Es diskutieren Wolf-Michael Catenhusen vom Deutschen Ethikrat, Ursula Damm von der Bauhaus-Universit\u00e4t Weimar, Thorsten Moos von der FEST Evangelische Studiengemeinschaft Heidelberg e. V, Markus Schmidt von der Biofaction KG in Wien und Petra Schwille vom Max-Planck-Institut f\u00fcr Biochemie in Martinsried.<\/p>\n<p>Im Anschluss folgt die Vernissage der Kunstausstellung \u201enot invented by nature\u201c mit Arbeiten von Howard Boland, Joanna Hoffmann-Dietrich, Ji Hyun Park und Miguel Santos. Sie kann bis 31. Januar 2014 im Bioquant besucht werden (\u00d6ffnungszeiten: <a href=\"http:\/\/www.synbio-symposium.de\/sb2013\/index.php\/bioarts\" target=\"_blank\">http:\/\/www.synbio-symposium.de\/sb2013\/index.php\/bioarts<\/a>).<\/p>\n<p><strong>Plakat:<\/strong> <a href=\"http:\/\/www.itas.kit.edu\/downloads\/ta-kalender_20131209_podiumsdiskussion.pdf\" target=\"_blank\">http:\/\/www.itas.kit.edu\/downloads\/ta-kalender_20131209_podiumsdiskussion.pdf<\/a><\/p>\n<p><strong>Internationales Symposium<br \/>\n<\/strong>Die \u00f6ffentliche Abendveranstaltung ist Teil des internationalen Symposiums \u201cSynthetic Biology \u2013 from understanding to application\u201c der Helmholtz-Iniatitive Synthetische Biologie, das vom 9. bis 11. Dezember 2013 am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg (DKFZ) stattfindet. Das KIT ist Partner der Initiative: <a href=\"http:\/\/www.helmholtz.de\/index.php?id=3759\" target=\"_blank\">www.helmholtz.de\/index.php?id=3759<\/a>.<\/p>\n<p>N\u00e4here Informationen: <a href=\"http:\/\/www.synbio-symposium.de\" target=\"_blank\">www.synbio-symposium.de<\/a><\/p>\n<p><em><strong>\u00dcber das\u00a0Karlsruher Institut f\u00fcr Technologie (KIT)<br \/>\n<\/strong>Das Karlsruher Institut f\u00fcr Technologie (KIT) ist eine K\u00f6rperschaft des \u00f6ffentlichen Rechts nach den Gesetzen des Landes Baden-W\u00fcrttemberg. Es nimmt sowohl die Mission einer Universit\u00e4t als auch die Mission eines nationalen Forschungszentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft wahr. Thematische Schwerpunkte der Forschung sind Energie, nat\u00fcrliche und gebaute Umwelt sowie Gesellschaft und Technik, von fundamentalen Fragen bis zur Anwendung. Mit rund 9000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, darunter knapp 6000 in Wissenschaft und Lehre, sowie 24 000 Studierenden ist das KIT eine der gr\u00f6\u00dften Forschungs- und Lehreinrichtungen Europas. Das KIT verfolgt seine Aufgaben im Wissensdreieck Forschung \u2013 Lehre \u2013 Innovation.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Synthetische Biologie \u2013 das Modellieren und Konstruieren k\u00fcnstlicher biologischer Systeme \u2013 k\u00f6nnte L\u00f6sungen f\u00fcr dr\u00e4ngende Fragen in Bereichen wie Energie, Gesundheit und Umwelt bieten. Gleichzeitig bringt sie gesellschaftliche, politische und ethische Herausforderungen mit sich. 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