{"id":183108,"date":"2026-11-03T07:35:00","date_gmt":"2026-11-03T06:35:00","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=183108"},"modified":"2026-10-29T10:19:12","modified_gmt":"2026-10-29T09:19:12","slug":"ditf-entwickeln-biobasierte-bindefasern-fur-holzfaserdammstoffe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/ditf-entwickeln-biobasierte-bindefasern-fur-holzfaserdammstoffe\/","title":{"rendered":"DITF entwickeln biobasierte Bindefasern f\u00fcr Holzfaserd\u00e4mmstoffe"},"content":{"rendered":"\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/10\/DITF_Holzfaserdaemmplatte_und_rot_gefaerbte_Stapfelfasern-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-183133\" style=\"width:631px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/10\/DITF_Holzfaserdaemmplatte_und_rot_gefaerbte_Stapfelfasern-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/10\/DITF_Holzfaserdaemmplatte_und_rot_gefaerbte_Stapfelfasern-300x225.jpg 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/10\/DITF_Holzfaserdaemmplatte_und_rot_gefaerbte_Stapfelfasern-150x113.jpg 150w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/10\/DITF_Holzfaserdaemmplatte_und_rot_gefaerbte_Stapfelfasern-768x576.jpg 768w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/10\/DITF_Holzfaserdaemmplatte_und_rot_gefaerbte_Stapfelfasern-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/10\/DITF_Holzfaserdaemmplatte_und_rot_gefaerbte_Stapfelfasern-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/10\/DITF_Holzfaserdaemmplatte_und_rot_gefaerbte_Stapfelfasern-360x270.jpg 360w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">DITF &#8211; Holzfaserd\u00e4mmplatte und rot gef\u00e4rbte Stapfelfasern  \u00a9 DITF<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p><strong>Die Deutschen Institute f\u00fcr Textil- und Faserforschung in Denkendorf (DITF) entwickeln im Projekt CelluWoodFlex biobasierte Celluloseesterfasern als alternative Bindefasern f\u00fcr flexible Holzfaserd\u00e4mmstoffe. Neben dem Spinnprozess und der Herstellung geeigneter Stapelfasern untersucht das Institut auch, wie sich Holz- und Cellulosefasern am Ende der Nutzungsdauer trennen und stofflich verwerten lassen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wie lassen sich flexible Holzfaserd\u00e4mmstoffe nachhaltig herstellen und am Ende ihrer Nutzungsdauer recyceln? Mit dieser Frage besch\u00e4ftigt sich das Forschungsprojekt \u201eCelluWoodFlex\u201c. Die DITF \u00fcbernehmen im Verbundprojekt zentrale Aufgaben rund um die Herstellung und Verarbeitung von Celluloseesterfasern. Erste Arbeiten sind bereits erfolgreich abgeschlossen.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Mittelpunkt des Vorhabens stehen thermoplastische Bindefasern auf Basis von Celluloseestern. Sie sollen k\u00fcnftig fossile Kunststofffasern ersetzen, die heute h\u00e4ufig zur Verbindung der Holzfasern in flexiblen D\u00e4mmmatten eingesetzt werden. Der biobasierte Ansatz er\u00f6ffnet neue M\u00f6glichkeiten, den Einsatz fossiler Rohstoffe zu reduzieren und die stoffliche Verwertung der Materialien nach ihrer Nutzung zu verbessern.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Vom Spinnprozess bis zur fertigen Stapelfaser<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Die DITF arbeiten daran, den Spinnprozess f\u00fcr thermoplastische Celluloseesterfasern zu etablieren. Dabei werden die Ausgangsmaterialien zu feinen Fasern verarbeitet, die sich f\u00fcr den Einsatz als Bindefasern eignen sollen. Ein weiterer Arbeitsschritt ist das Zuschneiden der Fasern auf definierte L\u00e4ngen. So entstehen Stapelfasern, die anschlie\u00dfend beim Projektpartner IHD (Institut f\u00fcr Holzfasern Dresden gGmbH) mit Holzfasern vermischt werden. Ziel ist eine m\u00f6glichst gleichm\u00e4\u00dfige Verteilung der Bindefasern, damit sie ihre Funktion im sp\u00e4teren D\u00e4mmstoff zuverl\u00e4ssig erf\u00fcllen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die ersten Projektschritte an den DITF sind bereits erfolgt. Das Forschungsteam des Kompetenzzentrums Biopolymerwerkstoffe hat den Spinnprozess von Fasern aus dem Celluloseester Celluloseacetatpropionat (CAP) entwickelt und praktisch umgesetzt. Die Fasern wurden zu Stapelfasern verarbeitet und eingef\u00e4rbt. Die bisherigen Arbeiten schaffen damit eine wichtige Grundlage f\u00fcr die weitere Entwicklung und Verarbeitung der biobasierten Bindefasern.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/10\/DITF_Holzfaserdaemmplatte-mit-CAP-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-183134\" style=\"width:649px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/10\/DITF_Holzfaserdaemmplatte-mit-CAP-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/10\/DITF_Holzfaserdaemmplatte-mit-CAP-300x225.jpg 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/10\/DITF_Holzfaserdaemmplatte-mit-CAP-150x113.jpg 150w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/10\/DITF_Holzfaserdaemmplatte-mit-CAP-768x576.jpg 768w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/10\/DITF_Holzfaserdaemmplatte-mit-CAP-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/10\/DITF_Holzfaserdaemmplatte-mit-CAP-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/10\/DITF_Holzfaserdaemmplatte-mit-CAP-360x270.jpg 360w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Holzfaserd\u00e4mmplatte mit CAP \u00a9 DITF<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Recycling von Anfang an mitdenken<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Neben der Faserherstellung steht auch das Ende des Produktlebenszyklus im Fokus. Das DITF-Forschungsteam untersucht M\u00f6glichkeiten, Holz- und Cellulosefasern nach ihrer gemeinsamen Verwendung wieder voneinander zu trennen. Die separierten Bestandteile sollen anschlie\u00dfend stofflich verwertet werden k\u00f6nnen. Damit wird bereits bei der Entwicklung der Bindefasern ber\u00fccksichtigt, wie sich die Materialien sp\u00e4ter zur\u00fcckgewinnen und erneut nutzen lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Im weiteren Projektverlauf werden die gewonnenen Erkenntnisse in die Verarbeitung der Fasern und die Bewertung ihrer Recyclingf\u00e4higkeit einflie\u00dfen. Gemeinsam mit den weiteren Projektpartnern soll so die Grundlage f\u00fcr flexible Holzfaserd\u00e4mmstoffe geschaffen werden, die biobasierte Bindefasern nutzen und neue Perspektiven f\u00fcr eine verbesserte Kreislauff\u00fchrung er\u00f6ffnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das IGF-Forschungsvorhaben \u201eCelluWoodFlex\u201c wird durch das Bundesministerium f\u00fcr Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gef\u00f6rdert. F\u00f6rderkennzeichen: 01IF25128N<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Deutschen Institute f\u00fcr Textil- und Faserforschung in Denkendorf (DITF) entwickeln im Projekt CelluWoodFlex biobasierte Celluloseesterfasern als alternative Bindefasern f\u00fcr flexible Holzfaserd\u00e4mmstoffe. Neben dem Spinnprozess und der Herstellung geeigneter Stapelfasern untersucht das Institut auch, wie sich Holz- und Cellulosefasern am Ende der Nutzungsdauer trennen und stofflich verwerten lassen. 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