{"id":18228,"date":"2013-11-27T03:06:21","date_gmt":"2013-11-27T01:06:21","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=18228"},"modified":"2013-11-26T18:56:38","modified_gmt":"2013-11-26T16:56:38","slug":"mode-aus-sojaseide-und-kapokfasern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/mode-aus-sojaseide-und-kapokfasern\/","title":{"rendered":"Mode aus Sojaseide und Kapokfasern"},"content":{"rendered":"<p>Aus Sicht der Tiersch\u00fctzer haben konventionelle Textilien aus tierischen Fasern, Leder oder Pelz ausgedient. Selbst Mischungen zwischen pflanzlichen und tierischen Fasermaterialien sind bei den Designern veganer Mode verp\u00f6nt. In der Modeszene firmiert sich gerade eine neue Bewegung, in der sich gesellschaftliche Verantwortung und die Gestaltung verkaufsf\u00e4higer Mode nicht mehr ausschlie\u00dfen m\u00fcssen. Einer der Vorreiter ist das 2009 in Berlin gegr\u00fcndete Label UMASAN, das sich auf die Fertigung veganer Mode spezialisiert hat. Die beiden Designerinnen verzichten dabei auf tierische Fasern und setzten Materialien wie Zellulosefasern mit angereicherten Algenmineralien, Sojaseide oder Strickwolle aus Meeresalgen ein.<\/p>\n<p>Einen anderen Weg gingen die Entwickler von Brainshirt aus Fulda. Hier wurde unter Verwendung der Hohlfaser Kapok dem Anzug &#8220;Norfolk&#8221; nicht nur ausreichender Tragekomfort gegeben, sondern auch zus\u00e4tzliche Funktionalit\u00e4t in den Stoff integriert. Denn die Lufteinschl\u00fcsse der Kapok-Faser wirken wie ein Klimapolster und transportieren aufgrund der Kapillarwirkung Feuchtigkeit schneller weg vom K\u00f6rper, so dass sich der Trocknungsprozess im Vergleich zu konventionellen Stoffen beschleunigt. Es ist dem Unternehmen eine Funktionstextilie gelungen, die bis dato nur mit erd\u00f6lbasierten Fasern m\u00f6glich war.<\/p>\n<p>&#8220;Nachdem wir im Hemdenbereich sehr erfolgreich waren, haben wir erstmals auch schwerere Kapokgewebe f\u00fcr Herrenanz\u00fcge eingesetzt und sehr gute Erfahrungen gemacht. Zum einen ist der Anzug rein vegan, zum anderen sind die Trageeigenschaften vergleichbar mit Leinen, ohne allerdings das leinentypische extreme Knitterverhalten aufzuweisen&#8221;, sagt brainshirt Gr\u00fcnder Matthias Hebeler.<\/p>\n<p>Gen\u00e4ht wird der Anzug \u00fcbrigens im Odenwald, nur knapp 100 Kilometer vom brainshirt Firmensitz in Fulda entfernt. Mit der lokalen Produktionskette bekennt sich das Unternehmen auch zu einem weiteren Grundsatz nachhaltiger Produktion, der regionalen zentraleurop\u00e4ischen Fertigung.<\/p>\n<p>Beide Entwicklungen wurden im Oktober 2013 mit dem erstmals vergebenen Vagen Fashion Ward f\u00fcr tierfreundliche Mode ausgezeichnet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aus Sicht der Tiersch\u00fctzer haben konventionelle Textilien aus tierischen Fasern, Leder oder Pelz ausgedient. Selbst Mischungen zwischen pflanzlichen und tierischen Fasermaterialien sind bei den Designern veganer Mode verp\u00f6nt. In der Modeszene firmiert sich gerade eine neue Bewegung, in der sich gesellschaftliche Verantwortung und die Gestaltung verkaufsf\u00e4higer Mode nicht mehr ausschlie\u00dfen m\u00fcssen. Einer der Vorreiter ist [&#8230;]<\/p>\n","protected":false},"author":59,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","nova_meta_subtitle":"","footnotes":""},"categories":[5572],"tags":[],"supplier":[6099,6101,6100],"class_list":["post-18228","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bio-based","supplier-brainshirt","supplier-peta","supplier-umasan"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18228","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/59"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=18228"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18228\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=18228"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=18228"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=18228"},{"taxonomy":"supplier","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/supplier?post=18228"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}