{"id":182209,"date":"2026-10-12T07:20:00","date_gmt":"2026-10-12T05:20:00","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=182209"},"modified":"2026-10-06T11:07:56","modified_gmt":"2026-10-06T09:07:56","slug":"biobasierte-grundstoffe-und-gruner-wasserstoff-startup-furanova-bringt-zukunftstechnologie-nach-gendorf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/biobasierte-grundstoffe-und-gruner-wasserstoff-startup-furanova-bringt-zukunftstechnologie-nach-gendorf\/","title":{"rendered":"Biobasierte Grundstoffe und gr\u00fcner Wasserstoff: Startup Furanova bringt Zukunftstechnologie nach Gendorf"},"content":{"rendered":"\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/10\/2026_09_30_Furanova-1024x683.jpg\" alt=\"Wieder Zuwachs im Home of Bavarian Deeptech in Gendorf: Auf der eigens vorbereiteten Ansiedlungsfl\u00e4che Base ONE im Chemiepark plant das Startup Furanova den Bau seiner Pilotanlage. V.l. ISG-Gesch\u00e4ftsleiter Dominik Gschwendtner, Ansiedlungsmanager Christian Eichner, Furanova-CEO Dr. Oliver Bolzern, Furanova-COO Dr. Christian Keck, ISG-Gesch\u00e4ftsleiter Dr. Christoph von Reden. \" class=\"wp-image-182221\" style=\"width:660px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/10\/2026_09_30_Furanova-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/10\/2026_09_30_Furanova-300x200.jpg 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/10\/2026_09_30_Furanova-150x100.jpg 150w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/10\/2026_09_30_Furanova-768x512.jpg 768w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/10\/2026_09_30_Furanova-400x267.jpg 400w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2026\/10\/2026_09_30_Furanova.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Wieder Zuwachs im Home of Bavarian Deeptech in Gendorf: Auf der eigens vorbereiteten Ansiedlungsfl\u00e4che Base ONE im Chemiepark plant das Startup Furanova den Bau seiner Pilotanlage. V.l. ISG-Gesch\u00e4ftsleiter Dominik Gschwendtner, Ansiedlungsmanager Christian Eichner, Furanova-CEO Dr. Oliver Bolzern, Furanova-COO Dr. Christian Keck, ISG-Gesch\u00e4ftsleiter Dr. Christoph von Reden. \u00a9 Heiner Heine<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p><strong>Bereits im Herbst 2026 wird Furanova B\u00fcror\u00e4ume im Chemiepark beziehen. Anschlie\u00dfend folgt die Verlagerung der Pilotanlage nach Gendorf, die auf der speziell f\u00fcr Deeptech-Startups konzipierten Ansiedlungsfl\u00e4che \u201eBase ONE\u201c errichtet werden soll. Die Inbetriebnahme ist f\u00fcr das erste Quartal 2027 vorgesehen. Perspektivisch plant Furanova den Aufbau einer Demonstrationsanlage sowie einer sp\u00e4teren Produktionsanlage im Chemiepark GENDORF.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>\u201eMit Furanova gewinnt der Chemiepark GENDORF ein weiteres Unternehmen, das an L\u00f6sungen f\u00fcr die industrielle Transformation arbeitet\u201c, sagt <strong>Dr. Christoph von Reden, Gesch\u00e4ftsleiter von InfraServ Gendorf.<\/strong> \u201eDas Startup leistet einen konkreten Beitrag zur Dekarbonisierung der chemischen Industrie und er\u00f6ffnet neue M\u00f6glichkeiten f\u00fcr nachhaltige Wertsch\u00f6pfungsketten. Mit der Ansiedlung in Gendorf wird eine vielversprechende Innovation vom Labor in den Pilot- und Demonstrationsma\u00dfstab \u00fcberf\u00fchrt. Das st\u00e4rkt unsere Position als Home of Bavarian Deeptech, wo neue Technologien industrielle Anwendungen werden.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Meilenstein: Technologie f\u00fcr eine klimafreundlichere Chemieindustrie<\/h3>\n\n\n\n<p>Furanova entwickelt eine neue, hocheffiziente Technologie zur Herstellung biobasierter Grundstoffe f\u00fcr Kunststoffe der n\u00e4chsten Generation. Gleichzeitig entsteht dabei gr\u00fcner Wasserstoff. Damit verbindet das Unternehmen zwei wichtige Bausteine f\u00fcr eine Verringerung der Abh\u00e4ngigkeit von fossilen Rohstoffen und eine klimafreundlichere Industrie in einem Verfahren.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit dem Aufbau der Pilotanlage in Gendorf soll die Technologie erstmals im industriellen Ma\u00dfstab erprobt werden. Im Zentrum des Verfahrens steht die Herstellung von FDCA (2,5-Furandicarbons\u00e4ure), einem wichtigen Ausgangsstoff f\u00fcr biobasierte Kunststoffe wie Polyethylenfuranoat (PEF). Als Rohstoffe dienen Zucker und erneuerbare Elektrizit\u00e4t. Die geplante Skalierung der Technologie soll neue Wertsch\u00f6pfungsketten auf Basis nachwachsender Rohstoffe erm\u00f6glichen und die Entwicklung nachhaltiger sowie recycelbarer Materialien unterst\u00fctzen. Langfristig plant Furanova den Aufbau von 60 bis 80 Arbeitspl\u00e4tzen am Standort Gendorf.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Hohes Marktpotential f\u00fcr FDCA<\/h3>\n\n\n\n<p>Das Marktpotential f\u00fcr FDCA ist gro\u00df: Furanova sch\u00e4tzt den adressierbaren Kunststoffmarkt auf 100 bis 200 Millionen Tonnen, darunter Anwendungen wie PEF-Flaschen, PEF-Fasern und PEF-Folien sowie weitere Kunststoffbereiche. PEF ist vollst\u00e4ndig recycelbar und weist gegen\u00fcber PET unter anderem eine bessere Gasbarriere auf. Dadurch bleibt zum Beispiel Kohlens\u00e4ure in PEF-Flaschen besser erhalten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Idealer Standort: Chemiepark GENDORF<\/h3>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Furanova stellt der Schritt vom Labor- in den Pilotma\u00dfstab einen entscheidenden Meilenstein auf dem Weg zur industriellen Umsetzung der Technologie dar. Die vorhandene Infrastruktur des Chemieparks, die Verf\u00fcgbarkeit technischer Dienstleistungen sowie die Unterst\u00fctzung bei Themen wie Beh\u00f6rdenmanagement, Planung und Projektumsetzung durch InfraServ Gendorf waren wesentliche Gr\u00fcnde f\u00fcr die Standortentscheidung. Zudem erm\u00f6glicht das Konzept von Base ONE einen schnellen und unkomplizierten Einstieg in den Chemiepark.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Ansiedlung von Furanova unterstreicht die Entwicklung des Chemieparks GENDORF zu einem Standort f\u00fcr industrielle Zukunftstechnologien. Mit Angeboten wie BASE ONE, einer speziell f\u00fcr Startups und Scaleups vorbereiteten Industriefl\u00e4che, der Verf\u00fcgbarkeit technischer Dienstleistungen sowie Unterst\u00fctzung bei Themen wie Beh\u00f6rdenmanagement, Planung und Projektumsetzung schafft Standortbetreiber InfraServ Gendorf gezielt Rahmenbedingungen f\u00fcr technologieorientierte Unternehmen, die den Schritt vom Labor in die industrielle Anwendung gehen. Damit etabliert sich GENDORF zunehmend als Heimat f\u00fcr industrielle Deeptech-Innovationen in Bayern.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>\u201eF\u00fcr uns ist die Ansiedlung in Gendorf der n\u00e4chste logische Schritt auf dem Weg zur industriellen Skalierung unserer Technologie\u201c, sagt <strong>Furanova-Gr\u00fcnder und CEO Dr. Oliver Bolzern. <\/strong>\u201eHier finden wir die Infrastruktur, die Erfahrung und das industrielle Umfeld, um unsere Pilotanlage z\u00fcgig in Betrieb zu nehmen und die Grundlage f\u00fcr die n\u00e4chsten Ausbaustufen zu schaffen. Mit dem B\u00fcro in Gendorf und der Pilotanlage auf Base ONE setzen wir einen wichtigen Anker f\u00fcr eine langfristige Entwicklung am Standort.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bereits im Herbst 2026 wird Furanova B\u00fcror\u00e4ume im Chemiepark beziehen. 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